Erstausstrahlung: Montag, 27.06.22, 20:05 Uhr

„Die Beichte“ – mit Jasmin Kosubek und Aron Morhoff

„Gibt es Mehrgeschlechtlichkeit? We doubt it." - Jeden Montag beichten sich Jasmin Kosubek und Aron Morhoff, was sie vielleicht manchmal denken, aber nicht aussprechen würden. Das kann kontrovers oder völlig trivial sein. Den Einstieg macht das Dauerthema „Woko Haram“, das für die Journalistin Judith Sevinç Basad zur Kündigung bei der BILD geführt hat. In einem offenen Brief an Springer-Chef Mathias Döpfner bedauerte Basad, dass das Blatt vor den immer absurderen Forderungen und Behauptungen des Woke-Mobs spuren würde. Auch Jasmin und Aron beichten, dass sie die Biologie unter dem Regenbogen nicht immer ganz nachvollziehen können. Zusammen mit ihrem Gast versuchen sie es in dieser Ausgabe zumindest.


Kommentare
local.man
Schön das man eine Kommentarfunkti on hat, um hier ein wenig mitzudebattiere n und Kritik, wie Gefallen zu äußern. Einbeziehen der Menschen ist der Schlüssel für die Zukunft.

Die Sendung war gut und nimmt keinen in Schutz. Journalismus soll offenlegen und nicht verbergen. Dazu gehört es eben die Fragen zu stellen, die das aufdecken, was nicht aufgedeckt werden soll. Das mag ein wenig aggressiv und eine angespannte Atmo erzeugen, aber dass muss man dann aushalten und es ist nunmal nötig. Kuschelkurs brauchen wir nicht mehr. Respekt kann bleiben vor dem anderen Menschen.

Das Thema Gendern ist ja im Grunde in unsere Gesellschaft gepresst. Da das die Menschen eher unbeachtet lassen unter normalen Umständen, es aber so penetrant überuns gestülpt wird, muss sich dahinter eine andere Sache verbergen, die damit in Verbindung steht und diese dann bedient, uns aber noch nicht klar ist und hoffen wir niemals klar wird.
Wahrscheinlich irgendwas mit Transhumanismus , kann man spekulieren...

SueKnieft
Zum der Frage, wo das alles seinen Ursprung hat, empfehle ich allen hier, sich die am 01.06.2022 auf Dailywire herausgekommene Doku "What is a Woman" von Matt Walsh einmal anzusehen. Da stehen einem alle Haare zu Berge. Ich bin froh, dass das hier auch für deutsches Publikum offen zur Debatte gestellt wird. Auch wenn die, die es hören müssten, vermutlich nicht zuhören.
Muso Koyoo
Ich habe mir den Film angesehen und muss gestehen, ich bin geschockt. Das kommt wahrscheinlich daher, dass ich seit zwei Jahrzehnten in Westafrika lebe, wo die Welt noch in Ordnung ist. Fuer mich hat die Kenianerin die alleingueltige Antwort gegeben: "A woman can deliver, a man cannot." Man kann nur hoffen, dass dieser Genderwahnsinn bald wieder in der Versenkung verschwindet, wenn die Menschheit realisiert, dass diese Ideologie auch nicht gluecklich macht.
HKliebhan
Eine schönes Format um sich regelmäßig mit Themen zu befassen, die nicht alltäglich sind. Vielleicht sei der Hinweis erlaubt, daß sich alle ausreden lassen und die Moderatoren eine weniger fachliche Rolle einnehmen. Das Thema ist m. M. nach von der Sache her ein Alptraum, denn es bringt in unser Leben einen neuen Aspekt, der gegen das Miteinander steht und die Sozialisierung der Kinder noch schwieriger gestaltet indem es Pseudo Maßstäbe an eine Sache anlegt, die wohl jeder besser mit sich ausmacht.
Wolkenreise
Bei allem Respekt für die Gesprächsteilneh mer: Gerade Journalisten sollten doch auch über grundlegende Problematiken der Tontechnik informiert sein und darauf achten, dass nicht ständig Verzerrungen und bei jedem zweiten Wort laute Poppgeräusche zu hören sind. Auch zugeschaltete Profis müssen sich beim Headset nicht unbedingt aus dem Discounter bedienen und können einfache Regeln der Tontechnik beachten. Mir ist in den letzten Jahren aufgefallen, dass leider in vielen Radiosendern die Tontechnik immer schlechter wurde.
Der_Westpfälzer
Ich bleibe bei diesem Thema relativ entspannt.
Aufgrund des offensichtlich totalitären Charakters dieser Ideologie wird sich das Problem quasi "von selbst" erledigen, wenn die "grüne" Agenda in der EU erst einmal richtig zum Tragen kommt.
Ein zweites Szenario, in dem sich "die Sache von selbst erledigt" wäre die Übernahmen Europas durch "den Islam" aufgrund der heute bereits mehr als sichtbaren demografischen Entwicklung.

Sören Hüter
Hmmmm, auf Youtube wurde die Sendung wie fast schon erwartet umgehend wieder gelöscht.
Entsprach wohl nicht der Agenda welche auf Biegen und Brechen durchgeboxt werden soll.

hildebrandur
Gibt es eine Möglichkeit auf irgendeiner Plattform die einzelnen Radiosendungen nachzuhören?
Matze70
Auf der Plattform Spreaker gibt es diese: https://www.spreaker.com/user/16369378
Ich denke, dass diese auch demnächst über normale Podcast-Player abrufbar sein werden.

Matti
Schöne Erst-Beichte hier im Kontrafunk (zumindest für mich, da ich das Format bislang nicht kannte)! Ich lese Judith schon länger mit großer Sympathie, daher war die Überraschun g umso größer, sie hier als Gast zu hören.
Da aktuell hier und da oft von "Zeitenwende" die Rede ist, eine Anmerkung: Der publizistische Kniefall von Döpfner stellt tatsächlich eine Wende da. Polemisch könnte man auch von einem liberal-konservativen Dolchstoß sprechen, den Döpfner da abgegeben hat. Ich fürchte, die Konflikte im Kampf Europäische Aufklärung vs. Wokistan werden noch weiter zunehmen und die ohnehin dauergereizte Gesellschaft noch weiter an den (immer breiteren) Rändern radikalisieren. Keine guten Aussichten.
Viel Erfolg weiterhin für die Beichte!


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    27.06.2022 20:05

    „Gibt es Mehrgeschlechtlichkeit? We doubt it." - Jeden Montag beichten sich Jasmin Kosubek und Aron Morhoff, was sie vielleicht manchmal denken, aber nicht aussprechen würden. Das kann kontrovers oder völlig trivial sein. Den Einstieg macht das Dauerthema „Woko Haram“, das für die Journalistin Judith Sevinç Basad zur Kündigung bei der BILD geführt hat. In einem offenen Brief an Springer-Chef Mathias Döpfner bedauerte Basad, dass das Blatt vor den immer absurderen Forderungen und Behauptungen des Woke-Mobs spuren würde. Auch Jasmin und Aron beichten, dass sie die Biologie unter dem Regenbogen nicht immer ganz nachvollziehen können. Zusammen mit ihrem Gast versuchen sie es in dieser Ausgabe zumindest.

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