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    Sendungen mit Schlagwort

    „DDR“

    • Unter Freunden: Gunnar Kunz – „Achtung, Sie verlassen den demokratischen Sektor“ Donnerstag, 02.05.2024

      Der Titel des neuen Buches von Gunnar Kunz wirft im Untertitel die Frage auf, ob wir gerade das Ende der Freiheit in Deutschland erleben. Es sieht ganz so aus. Gunnar Kunz hat zwölf Romane verfasst, die in der Zeit der Weimarer Republik spielen, und hat sich dazu ausführlich mit den Zeitumständen beschäftigt. Nun nimmt er vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation in den Blick und vergleicht: Was ist ähnlich? Was ist anders? Gunnar Kunz erzählt, dass es ihm körperlich spürbare Beklemmungen verursacht, wenn er erleben muss, wie die Vorschriften strenger und die Freiheitsräume kleiner werden. Er kennt das Gefühl noch aus seiner Jugend, die er in beengten Verhältnissen in der Provinz verbracht hat. Nun leben die Gefühle wieder auf. Damals half ihm eine Art von Musik, die ihn durchatmen ließ und ihm das Gefühl gab, dass neue Türen und Fenster geöffnet werden. Heute setzt er seine Hoffnung auf mutige Einzelgänger, die deutlich machen, dass sie zwar in der Minderheit sind, dass diese aber nicht so klein ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

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    • Kontrafunk aktuell vom 22. April 2024 Montag, 22.04.2024

      Vergangene Woche war der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz zu einem dreitägigen Besuch in China. Die Ergebnisse analysiert für uns der Sinologe und Historiker Jonas Greindberg. Im Gespräch mit der Journalistin Sabine Beppler-Spahl erfahren wir mehr über das schottische Gesetz zur Bekämpfung von Hassverbrechen, das für viel Widerspruch gesorgt hat. Mit dem ostdeutschen Dokumentarfilmer Wilhelm Domke-Schulz unterhalten wir uns über seine Sichtweise auf den Vereinigungsprozess von BRD und DDR. Und Erika Steinbach thematisiert in ihrem Kommentar die Umbenennung des früheren Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. 

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    • Matussek!: DDR – Die Zweite Freitag, 02.02.2024

      Auf überwältigenden Wunsch der Hörer gibt Matussek noch einmal eine Runde DDR-Rock aus. Geschichten aus dem Untergrund von „Schweine“-Renft. Die Legende von Paul und Paula mit Maschine von den Puhdys. Nina Hagen als Schlagersternchen und als Punk. Besuch im „Historischen Museum der DDR“ und die Frage, was in ein Museum unseres links-grünen Interregnums gehören müsste. Das Correctiv-Korrektiv. „Focus“ über Kontrafunk und die Enthüllung, wie Matussek dort zur Hetze gezwungen wird. Offenbar müssen derzeit alle hetzen: Die Denunziationspirouetten des Hetzers Fleischhauer. Kafkas „Prozess“ und die Verleumdung des Kollegen Frank Wahlig. Briefe, Briefe, Briefe. In eigener Sache: Da ich nun endgültig auf Youtube gesperrt bin, hört euch meine Sendung auf Kontrafunk oder dessen Mediathek an. Aber dalli!

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    • Menschenbilder: Ein Leben zwischen Stasi, Kant und Kreuz Sonntag, 28.01.2024

      Mit 16 wurde Helmut Holzhey von der DDR-Staatssicherheit verhaftet und flüchtete nach Westberlin. Das Theologiestudium führte ihn nach Zürich. Er wechselte zur Philosophie und war während zehn Jahren Vorsteher des Philosophischen Seminars der Universität Zürich. In seiner gerade erschienenen Autobiografie „Wunder“ (Schwabe-Verlag) geht es um die Nachkriegszeit, um die revolutionäre Aufbruchsstimmung der 1960er Jahre und um persönliche Wunder, nicht zuletzt um den katholischen Glauben.

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    • Matussek!: Rock aus der DDR Freitag, 26.01.2024

      Diesmal stellt Matussek sich voll auf die richtige Seite, mit dem Song der Stunde von der Band Theodor Shitstorm „Wir sind alle gegen Nazis“. Darüberhinaus Rock aus der DDR, aus jenem verblichenem Gebilde also, dass so entschlossen gegen Nazis kämpfte, dass es sich mit einer Mauer gegen sie schützte, um ungestört ein sozialistisches Paradies zu errichten, in dem es zwar keine Bananen und keine Stones-Platten gab, aber Schüsse in den Rücken derer, die abhauen wollten. Von dem aber nichtsdestotrotz auch bei uns einmal der Juso-Olaf träumte. Und heute wieder der Kevin und die Saskia und der Robert und die Luise. Geschichtsunterricht also für die Rangen mit Tagebuch-Passagen aus Matusseks Mauerfall-Brevier „Palasthotel Zimmer 6101“. Es wird eine Klassenarbeit darüber geben! Dazu durchaus geniale Hits von durchaus verdächtigen Gruppen wie Pankow, City, Silly, Renft, Karat.

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    • Unter Freunden: Jörg Drieselmann – In der Lüge leben Donnerstag, 25.01.2024

      Es gibt Zeiten, da kann es einem vorkommen, als wäre „alles Lüge“, als läge allem Handeln eine falsche Voraussetzung zugrunde und als gehörte es zu den heimlichen Übereinkünften, die Lüge als etwas Selbstverständliches hinzunehmen. Wie können Menschen unter solchen Bedingungen leben? Jörg Drieselmann hat als langjähriger Leiter des Stasi-Museums eine Vielzahl von Schicksalen von Betroffenen kennengelernt und hatte Einblick in die internen Handlungsanweisungen für Stasi-Mitarbeiter. Er analysiert die Bedeutung der Lüge für den Machterhalt eines diktatorischen Systems, das auf Unterwerfung angelegt ist. Er erzählt, wie im Einzelfall Menschen mit den Zumutungen umgegangen sind, wie sie sich angepasst und arrangiert haben – oder eben nicht. Er fordert uns auf, einer Lüge, die wir erkennen, entgegenzutreten und keinesfalls darauf zu verzichten, das zu sagen, was wir wirklich sagen wollen, und nicht mitzumachen, wenn es darum geht, Gefolgschaft zu leisten bei einer Sache, die wir als unwahr empfinden.

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    • Unter Freunden: Jörg Drieselmann – Auch die Wahrheit kann Hetze sein Donnerstag, 18.01.2024

      Jörg Drieselmann kennt die Stasi aus seinem unmittelbaren Erleben und aus der kritischen Distanz. Als 18-Jähriger wurde er verhaftet und als angeblicher „Rädelsführer einer staatsfeindlichen Gruppierung“ zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte ein Plakat gemalt, auf dem die Zahl der an der innerdeutschen Grenze Erschossenen genannt wurde. Sein Vernehmungsoffizier teilte ihm mit, dass auch die Wahrheit „Hetze“ sein kann. Später wurde er zum langjährigen Leiter des Stasi-Museums, der Gedenkstätte in der Normannenstraße. Er spricht am Beispiel seiner eigenen Geschichte und als Interpret der aufschlussreichen Erzählung vom Gemüsehändler aus Prag aus dem Buch „Versuch, in der Wahrheit zu leben“ von Václav Havel über die wahren Botschaften von politischen Parolen und von anderen Gesinnungsnachweisen wie aktuell der FFP2-Maske.

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    • Gesellschaft 3.0: DDR-Erinnerungen Dienstag, 26.12.2023

      In dieser Ausgabe geht es um die Erinnerung an die DDR, die Pandemiezeit und die Etikettierung von Corona-Massnahmen-Kritikern. Interviewgast bei Camilla Hildebrandt ist Elke Pöhle, studierte Biologin mit Fachrichtung Immunologie. Sie sagt, die Erinnerung an die DDR ist fundamental wichtig in der heutigen Zeit, um aus Fehlern zu lernen. Außerdem kommt Thomas Barisic, Richter in Rheinland-Pfalz und Sprecher bei Krista – das Netzwerk kritischer Richter und Staatsanwälte – mit seiner persönlichen Meinung zu Wort.

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    • Der Rechtsstaat: Viererlei Gratwanderungen und Sphärenverschiebungen Freitag, 06.10.2023

      Gibt es Verhaltensmaximen für die Arbeit in der Justiz, nachdem ein dort zuvor herrschendes monströses Narrativ implodiert ist? Rechtsanwalt Christof Zuberbier berichtet über seine „Wessi“-Erfahrungen im untergegangenen DDR-Rechtswesen und überlegt, welche Lehren für die Phase nach dem Ende des Corona-Fiaskos zu ziehen möglich ist. Rechtsanwalt Michael R. Moser kommentiert die Konsequenzen des „Digital Services Act“ für die Abgrenzung geschützter Bereiche gegen die, vor denen es des Schutzes bedarf. Rechtsanwalt Dr. h. c. Gerhard Strate spricht über die aktuellen wie auch die grundsätzlichen Einflüsse der Politik und der Administration auf unsere Justiz: Gibt es Verbesserungsbedarf, und wie sähe er konkret aus? Und Rechtsanwalt Ulrich Fischer betrachtet den Richter im „Home-Office“.
      Moderation: Carlos A. Gebauer

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    • Kontrafunk aktuell vom 3. Oktober 2023 Dienstag, 03.10.2023

      „Tag der Deutschen Einheit“ bei „Kontrafunk aktuell“: Marcel Joppa spricht mit dem gebürtigen Sachsen Gunter Weißgerber, der einst die Sozialdemokratische Partei in der DDR mitbegründet hat und der aktuellen Politik nun mehr als skeptisch gegenübersteht: Wächst zusammen, was zusammengehört? Oder sind die blühenden Landschaften bereits verwelkt? In einem Interview mit dem Labormediziner Prof. Dr. Paul Cullen geht es um den diesjährigen Nobelpreis für Medizin, den zwei Forscher erhalten sollen, die maßgeblich an der Entwicklung der mRNA-Technologie beteiligt waren. Mit Dr. Karla Etschenberg, Professorin für Sexualerziehung, sprechen wir über Sexualaufklärung bei Kindern: Inwieweit dürfen und sollten Kitas und Grundschulen in dieses sensible Thema eingreifen? Und was hat die WHO mit all dem zu tun? Schließlich kommentiert Josef W. Kraus eine Absenkung des Wahlalters in Deutschland von 18 auf 16 Jahre.

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    • Ludgers Welt: Der Trabi ist zurück! Mittwoch, 20.09.2023

      In Sachsen gilt: „Wir sind nicht nachtragend, aber wir vergessen auch nichts“ (zitiert nach Uwe Steimle). Was in politischem Kontext bedrohlich wirken kann, bekommt im Bereich der Kleinkunst eine liebevoll nostalgische Bedeutung. Irene Holzfurtner und Mathias Engel sind Vollblutkomödianten, unter dem Namen „Komödie Leipzig“ entern sie mit spielfreudigem Ensemble regelmäßig die Theaterwelt des Ostens für teils aufwendige Neuinszenierungen von Klassikern. „Romeo und Julia“ war schon dabei, „Die Olsenbande“ immer wieder gern, und nun wagt man sich an das ganz große Ding. Der Film „Go Trabi Go“ steht noch heute für die Aufbruchsstimmung der Wiedervereinigungszeit, dank Irene und Mathias geht der Stoff bald auf Tournee  – und zwar mit richtig viel PS! Die Vorbereitungen laufen, es ist DAS Comeback des Jahres. Ludger Kusenberg alias Ludger K. hat seine beiden Kollegen im Zentrum ihres Schaffens besucht, staunt über einen leibhaftigen Trabi mit Kulleraugen und ein prall gefülltes Requisitenlager. Ein Gespräch, das auch viel verrät über deutsch-deutsche Befindlichkeiten sowie über Lockdown und Klappehalten…

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    • Unter Freunden: Olaf Prüfer – Mit den Rolling Stones raus aus der alten DDR, rein in eine neue Donnerstag, 14.09.2023

      Die Verlockungen von Songs wie „Play with Fire“ und „Satisfaction“ hatten auch Thüringen erreicht. Olaf Prüfer spielte mit einer Band die Lieder nach und hatte sich damit eine „kleine Freiheit“ geschaffen. Zu klein. In ihm tobte ein „gefesselter Globetrotter“, er litt unter Fernweh und wollte in die Freiheit. Er erzählt die aufregende Geschichte seiner Flucht und verrät, wie er mit einer Geheimschrift die Stasi überlistet hat. Schließlich fand er sein Glück im Westen. Es sollte nicht lange anhalten. Mehr und mehr hatte er den Eindruck, dass ihn die Verhältnisse einholten, von denen er glaubte, sie hinter sich gelassen zu haben. Denunziation und Selbstzensur, Staatsgläubigkeit und Misstrauen schlichen sich immer mehr in den Alltag. Grund genug, die Lebensfreude und Aufmüpfigkeit, die in den Oldies mitschwingt, wieder aufleben zu lassen. Das tut er. Auch hier spielt er mit einer Band, der Jet-Band, die alten und dennoch frischen Lieder aus der „kleinen Freiheit“. 

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    • Sommerfestival - Matussek!: Rock-Apoll Freitag, 25.08.2023

      Best of „Matussek!“: Rock-Apoll

      Diesmal nimmt sich Matussek den Rock-Apoll Jim Morrison mit auf die Reise und das legendäre Doors-Album „Absolutely Live“. Er wischt die eklige Ferkelei der Deutschen beim ESC weg und diskutiert das Verhältnis des Einzelnen zur Masse. Wie kann Widerstand erfolgreich geleistet werden? Gustave Le Bons „Psychologie der Masse“ oder Jim Morrisons Poesie in „The Celebration of the Lizard“? Erinnerungen an den Aufstand in der DDR gegen die erloschenen Lügengreise. Graichens Abgang. Sowie ein Abschied von Sibylle Lewitscharoff, der großartigen Botengängerin zwischen Erde und Himmel samt einer wundervollen Mosebach-Anekdote.

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    • Kontrafunk aktuell vom 24. Juli 2023 Montag, 24.07.2023

      Am 24. Juli spricht Andreas Peter mit dem Journalisten Werner Rügemer über die Beziehungen zwischen den USA und Europa und ob man diese überhaupt eine Freundschaft nennen kann. Der pensionierte, aber immer noch aktive Unternehmensberater Olaf Prüfer, der Ende der 80er-Jahre aus der DDR floh, berichtet uns über Erinnerungen an die Endzeit der DDR, die er neuerdings schubartig bekommt, wenn er heutige Politiker und Medien sprechen und argumentieren hört. Im Rahmen unserer Miniserie „Sommer in … Kontrafunker berichten“ unterhalten wir uns mit Frankreich-Korrespondentin Cora Stephan über ihre Wahlheimat. Und Frank Wahlig kommentiert eine von ihm beobachtete Unsitte der Berliner Ampel-Koalition, die statt mit Worten neuerdings mit Bildern Politik zu machen versucht.

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    • Desiderius-Erasmus-Stiftung - 70 Jahre Volksaufstand in der DDR Samstag, 15.07.2023

      In unserer Sendung „Tondokument“ bringen wir einen Mitschnitt der Gedenkveranstaltung „70 Jahre Volksaufstand in der DDR“, die am 17. Juni in Berlin stattfand. Veranstalter war die Desiderius-Erasmus-Stiftung. Verschiedene Redner, unter anderem die Politikerin Erika Steinbach, der Zeitzeuge Harry Springstubbe und der Journalist und Buchautor Michael Klonovsky, befassten sich in ihren Beiträgen mit den Protesten, bei denen 1953 mehr als eine Million Deutsche in der DDR friedlich gegen die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, gegen kommunistische Bevormundung und Repression auf die Straße gingen.

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    • Kontrafunk aktuell vom 10. Juli 2023 Montag, 10.07.2023

      Am 10. Juli spricht Andreas Peter mit Gerhard Papke über Ungarns Sicht auf den sogenannten Asylkompromiss. Rüdiger Stobbe beschreibt die aktuelle Lage auf dem deutschen Energiemarkt, und in der Reihe „Opposition – wie und wo?“ geht es mit Manuel Barkhau um die Partei Die Libertären. Frank Wahlig macht sich in seinem Kommentar über Mohrings Liebe zu Mauermördern Gedanken.

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    • Gesellschaft 3.0: DDR-Erinnerungen Dienstag, 27.06.2023

      In dieser Ausgabe geht es um die Erinnerung an die DDR, die Pandemiezeit und die Etikettierung von Corona-Massnahmen-Kritikern. Interviewgast bei Camilla Hildebrandt ist Elke Pöhle, studierte Biologin mit Fachrichtung Immunologie. Sie sagt, die Erinnerung an die DDR sind fundamental wichtig in der heutigen Zeit, um aus Fehlern zu lernen. Außerdem kommt Thomas Barisic, Richter in Rheinland-Pfalz und Sprecher bei Krista – das Netzwerk kritischer Richter und Staatsanwälte – mit seiner persönlichen Meinung zu Wort.

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    • Kontrafunk aktuell vom 13. Juni 2023 Dienstag, 13.06.2023

      In der Ausgabe vom 13. Juni spricht Marcel Joppa mit dem Wissenschaftsphilosophen Prof. Michael Esfeld über sein neues Buch „Land ohne Mut“, das große Kritik an der Bundesregierung und der Gesellschaft übt. Im Interview mit Mario Röllig geht es um seine einstige Inhaftierung im DDR-Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen und die vom Staat verhängten Repressionen gegen Andersdenkende. Mit Frank Wahlig blicken wir auf die neuen Streitigkeiten in der Partei Die Linke um die Person Sahra Wagenknecht und die Chancen einer neuen Parteigründung. Burkhard Müller-Ullrich erinnert sich in einem Nachruf an den ehemaligen italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi. Im Kommentar von Prof. Peter J. Brenner geht es um den an Wirtschaftsminister Robert Habeck verliehenen Ludwig-Börne-Literaturpreis und Tim Krause präsentiert die Medienschau.

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    • Kontrafunk aktuell vom 9. Juni 2023 Freitag, 09.06.2023

      Am 9. Juni spricht Jasmin Kosubek mit dem Arzt und Arzneimittelforscher Jobst Landgrebe über neue Erkenntnisse in Sachen Impfnebenwirkungen und Übersterblichkeit. Ein weiteres Thema sind toxische Bildungsideologien und ihr Wirken an den Schulen. Können deutsche Schüler im internationalen Vergleich noch mithalten? Eine Frage, die wir mit Prof. Dr. Bernhard Krötz untersuchen. Und wir sprechen mit dem Historiker und Buchautor Klaus-Rüdiger Mai über sein jüngstes Werk „Der kurze Sommer der Freiheit: Wie aus der DDR eine Diktatur wurde“.

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    • Matussek! No 33: Erfolgreicher Widerstand Freitag, 19.05.2023

      Diesmal nimmt sich Matussek den Rock-Apoll Jim Morrison mit auf die Reise und das legendäre Doors-Album „Absolutely Live“. Er wischt die eklige Ferkelei der Deutschen beim ESC weg und diskutiert das Verhältnis des Einzelnen zur Masse. Wie kann Widerstand erfolgreich geleistet werden? Gustave Le Bons „Psychologie der Masse“ oder Jim Morrisons Poesie in „The Celebration of the Lizard“? Erinnerungen an den Aufstand in der DDR gegen die erloschenen Lügengreise. Graichens Abgang. Sowie ein Abschied von Sibylle Lewitscharoff, der großartigen Botengängerin zwischen Erde und Himmel samt einer wundervollen Mosebach-Anekdote.

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    • Lesestunde: „Herr Aurich“ von Monika Maron Donnerstag, 02.02.2023

      In unserer Lesestunde bringen wir einen Auszug aus der Erzählung mit dem Titel „Herr Aurich“ von Monika Maron. Protagonist des 1982 entstandenen satirischen Textes ist Erich Aurich, Parteifunktionär des SED-Regimes und auf dem Weg an die Spitze der Nomenklatur, bis ein Herzinfarkt seine Ambitionen zunichte macht. Die Krankheit stellt Aurich vor die unlösbare Aufgabe, mit dem eigenen Bedeutungsverlust zurechtzukommen und macht ihn zum Zeugen und zugleich zum Erfinder seiner eigenen Zersetzung. Schonungslos und mit hintersinnigem Humor leuchtet Maron in die hintersten Winkel der geschundenen Bürokratenseele ihres Helden und begleitet ihn mit nahezu dokumentarischer Unbestechlichkeit in den Abgrund. Einige Jahre vor dem Mauerfall erschienen, erwies sich Marons Erzählung als hellsichtige Parabel auf den Verfall des politischen Systems der DDR. 

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