Das Radio des geistigen Widerstands
Erstausstrahlung: Donnerstag, 01.12.22, 14:05 Uhr

Lesestunde: „Huta Ferrum" von Eva Rex

mit Eva Rex

In unserer Lesestunde hören Sie heute Auszüge aus dem Roman „Huta Ferrum“ von Eva Rex. „Huta Ferrum“- das ist das Eisenhüttenwerk in Kattowitz, vor dessen Toren Agathe mit ihrem Kinderfreund Tomek spielte, bevor sie mit ihrer Mutter zu ihrem Vater nach Deutschland zog. Rückblickend wird „Huta Ferrum“ für Agathe zu einem Symbol für Stabilität und kulturelle Verwurzelung. Eva Rex‘ Debutroman ist gleichermaßen ein Familien- und ein Emigrationsroman. Er dreht sich aber auch um die Frage, ob durch Erinnerung ein tieferes Verständnis dessen entsteht, was wir Wirklichkeit nennen. Eva Rex, 1969 in Kattowitz geboren, wuchs in Bielefeld auf und studierte in Berlin und Leipzig. „Huta Ferrum“ erschien 2019 im Engelsdorfer Verlag. Es liest die Autorin.

Kommentare
luxpatria
Nach der Hälfte der Zeit habe ich den Podcast abgeschaltet. Abgesehen davon, dass der Satzbau unendlich ermüdet,wird eine Aussage, ein Anliegen nicht erkennbar.Worum geht es der Autorin eigentlich ? Sehnsucht nach Polen ? Bedauern, in Deutschland gelandet zu sein ? Was denn nun ? Stil und Inhalt fragwürdig, so wird das nix. Literatur muss auch unterhaltsam sein.

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  • Lesestunde: „Herr Aurich“ von Monika Maron
    02.02.2023 14:05

    In unserer Lesestunde bringen wir einen Auszug aus der Erzählung mit dem Titel „Herr Aurich“ von Monika Maron. Protagonist des 1982 entstandenen satirischen Textes ist Erich Aurich, Parteifunktionär des SED-Regimes und auf dem Weg an die Spitze der Nomenklatur, bis ein Herzinfarkt seine Ambitionen zunichte macht. Die Krankheit stellt Aurich vor die unlösbare Aufgabe, mit dem eigenen Bedeutungsverlust zurechtzukommen und macht ihn zum Zeugen und zugleich zum Erfinder seiner eigenen Zersetzung. Schonungslos und mit hintersinnigem Humor leuchtet Maron in die hintersten Winkel der geschundenen Bürokratenseele ihres Helden und begleitet ihn mit nahezu dokumentarischer Unbestechlichkeit in den Abgrund. Einige Jahre vor dem Mauerfall erschienen, erwies sich Marons Erzählung als hellsichtige Parabel auf den Verfall des politischen Systems der DDR. 

  • Lesestunde: „Hinter der Zukunft“ von Thomas Eisinger
    26.01.2023 14:05

    In unserer Lesestunde bringen wir Auszüge aus dem Buch „Hinter der Zukunft“ von Thomas Eisinger. In seinem 2021 erschienenen Debütroman beschreibt er eine Welt, in der die traditionellen Religionen einem neuen Klimaglauben gewichen sind. Alles dreht sich nur noch um das Wohl des Planeten. Jeder Mensch erhält ein Lebensbudget an CO2 in Form von Coins, das er verbrauchen darf. Weder ist ein Nachkauf möglich noch die Flucht in ein anderes Land. Der „Gute Helfer“, ein unlösbares Armband, misst und überwacht den Menschen auf Schritt und Tritt. Der Protagonist, Robin Hochwaldt, gelangt zunächst an eine zentrale Schaltstelle der Macht, wird jedoch später zum Widerstandskämpfer. Einige Tendenzen, die in der heutigen Zeit schon zu sehen sind, bestimmen diese Welt „Hinter der Zukunft“.

  • Lesestunde: „Das Dorf Nowolipie - Teil 2“ von Ludwig Witzani
    19.01.2023 14:05

    In unserer Lesestunde bringen wir den zweiten Teil der Lesung aus dem Buch „Das Dorf Nowolipie“ von Ludwig Witzani. Der noch unveröffentlichte Roman befasst sich mit der polnischen, deutschen und russischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Die Geschichte des fiktiven Dorfes Nowolipie spiegelt die Umbrüche wider, die die historischen Ereignisse des letzten Jahrhunderts von der Wiedererstehung Polens nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Untergang der kommunistischen Diktatur in den Jahren 1989/1990 prägten. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Leben in Polen zunehmend der kommunistischen Lehre angepasst. Die traditionellen und religiösen Gebräuche stehen immer mehr in Konflikt mit der Partei. Dies führt auch zu einer Spaltung in der Bevölkerung.

  • Lesestunde: „Das Dorf Nowolipie - Teil 1“ von Ludwig Witzani
    12.01.2023 14:05

    In unserer Lesestunde bringen wir Auszüge aus dem Buch „Das Dorf Nowolipie“ von Ludwig Witzani. Der noch unveröffentlichte Roman befasst sich mit der polnischen, deutschen und russischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Die Geschichte des Dorfes Nowolipie spiegelt die Umbrüche wider, die die historischen Ereignisse des letzten Jahrhunderts von der Wiedererstehung Polens nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Untergang der kommunistischen Diktatur in den Jahren 1989/1990 prägten. Die Krise beginnt in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg. Die Getreidepreise sinken, Banken brechen zusammen, einige Bauern müssen sogar Konkurs anmelden. Manche volksdeutsche Bauern beschließen, Polen zu verlassen.

  • Lesestunde: „Der verlorene Himmel“ von Volker Mohr
    05.01.2023 14:05

    In unserer Lesestunde bringen wir diesmal den Prolog und zwei Erzählungen aus dem Novellenband „Der verlorene Himmel“ des 1962 geborenen Schweizer Autors Volker Mohr. Umrahmt von einem Gespräch zwischen einem alten Mann und einem Jungen werden in dem Buch sechs Novellen erzählt. Es handelt sich um unheimliche, dystopische  Geschichten, Parabeln, Traumsentenzen, die alle, direkt oder indirekt, einen Bezug zur aktuellen Lage aufweisen. In „Das Urteil“ vergisst der Protagonist, das obligatorische Rautensymbol an seinem Sakko zu befestigen und gerät dadurch in Teufels Küche, während in der titelgebenden Novelle „Der verlorene Himmel“ ein kleiner Engel erscheint, der die vorgeblich so aufgeklärte Gesellschaft aufs Äußerste provoziert. Der Novellenband erschien 2022 im Loco-Verlag.  

  • Lesestunde: „Weihnachtskrimi Teil II“ von Nikola Schröder-Liefring
    29.12.2022 14:05

    In unserer Lesestunde bringen wir den zweiten Teil des Weihnachtskrimis „Laborbefunde“ von Nicola Schröder-Liefring. Er stammt aus dem Berlin-Band der Romanserie „K(l)eine Träume“, die im Jahr 2019 bei ePubli erschienen ist. Die frühere Ärztin und studierte Schriftstellerin Schröder-Liefring verfasst seit einigen Jahren neben medizinischen Ratgebern auch Cartoons und medizinische Belletristik, die sie unter dem Pseudonym Ben A. Deyval publiziert. Der erste Teil dieser durchaus humorvoll gemeinten Kriminovelle drehte sich um das merkwürdige Geschehen in einer kleinen fiktiven Klinik Berlin-Süd. Das Klinikteam rund um Chefin Nero versuchte darin kurz vor Weihnachten, ein paar harmlos wirkende Diebstähle aufzuklären. Mehrere Mitarbeiter gerieten unter Verdacht, darunter auch Laborarzt Dr. Christian Marsten. Die Kollegen planen nun, dem Dieb eine Falle zu stellen. 

  • Lesestunde: „Weihnachtskrimi Teil I“ von Nikola Schröder-Liefring
    22.12.2022 16:05

    In unserer Lesestunde bringen wir den ersten Teil des Weihnachtskrimis „Laborbefunde“ von Nikola Schröder-Liefring. Er stammt aus dem Berlinband der Romanserie „K(l)eine Träume“, die im Jahr 2019 bei ePubli erschienen ist. Die frühere Ärztin und Schriftstellerin Schröder-Liefring verfasst seit einigen Jahren neben medizinischen Ratgebern auch Cartoons und medizinische Belletristik, die sie unter dem Pseudonym Ben A. Deyval publiziert. Der erste Teil der Lesung spielt in einer kleinen fiktiven Klinik in Berlin-Süd. Nero, die Chefin der Rettungsstelle, versucht zusammen mit anderen Ärzten, Schwestern, Rettungskräften und Labormitarbeitern kurz vor Weihnachten ein paar kleine, harmlos wirkende Diebstähle aufzuklären. 

  • Lesestunde: „Die Nacht von Madrid - Teil II“
    15.12.2022 14:05

    In unserer Lesestunde liest Paul Ingendaay zwei Erzählungen aus dem Buch: „Die Nacht von Madrid“, das 2016 im Piper Verlag erschienen ist. Paul Ingendaay, 1961 in Köln geboren, hat viele Jahre als Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker in Madrid gelebt. 1997 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Zuletzt erschienen von ihm das Buch: „Gebrauchsanleitung für Andalusien“ sowie der Roman: „Königspark“. In der „Nacht von Madrid“ drehen sich fünf Erzählungen um eine junge Frau namens Christina, darunter die beiden Erzählungen: „Kopfsteinpflaster“ und „Tina hilft“.

  • Lesestunde: „Die Nacht von Madrid“ von Paul Ingendaay
    08.12.2022 14:05

    In unserer Lesestunde bringen wir eine Erzählung von Paul Ingendaay mit dem Titel: „Die Nacht von Madrid“. Sie stammt aus seinem gleichnamigen Band mit Erzählungen, die im Jahr 2016 im Piper Verlag erschienen sind. Ingendaay, 1961 in Köln geboren, hat viele Jahre als Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker in Madrid gelebt. 1997 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Zuletzt erschienen von ihm das Buch: „Gebrauchsanleitung für Andalusien“ und der Roman: „Königspark“. Die Erzählung: „Die Nacht von Madrid“ passt thematisch ein wenig in diese Wochen der Fußballweltmeisterschaft.  

  • Lesestunde: „Huta Ferrum" von Eva Rex
    01.12.2022 14:05

    In unserer Lesestunde hören Sie heute Auszüge aus dem Roman „Huta Ferrum“ von Eva Rex. „Huta Ferrum“- das ist das Eisenhüttenwerk in Kattowitz, vor dessen Toren Agathe mit ihrem Kinderfreund Tomek spielte, bevor sie mit ihrer Mutter zu ihrem Vater nach Deutschland zog. Rückblickend wird „Huta Ferrum“ für Agathe zu einem Symbol für Stabilität und kulturelle Verwurzelung. Eva Rex‘ Debutroman ist gleichermaßen ein Familien- und ein Emigrationsroman. Er dreht sich aber auch um die Frage, ob durch Erinnerung ein tieferes Verständnis dessen entsteht, was wir Wirklichkeit nennen. Eva Rex, 1969 in Kattowitz geboren, wuchs in Bielefeld auf und studierte in Berlin und Leipzig. „Huta Ferrum“ erschien 2019 im Engelsdorfer Verlag. Es liest die Autorin.

  • Lesestunde: „Materialermüdung“ von Dietrich Brüggemann
    24.11.2022 14:05

    In unserer „Lesestunde“ hören Sie heute Auszüge aus dem Roman „Materialermüdung“ von Dietrich Brüggemann. Die drei ungleichen Freunde Jacob, Maya und Moses navigieren einen Herbst lang durch die Untiefen eines Lebens zwischen Kulturszene, Social Media, künstlicher Intelligenz und postmoderner Ellbogengesellschaft. Doch spätestens, als Moses sich auf Twitter anmeldet, um dort seine verschollene Schwester zu suchen, wird deutlich, dass das Leben der drei Freunde sich mehr verändern wird, als sie es ahnen. Denn die geplante Obsoleszenz, aufgrund derer heute jedes Gerät nach vier Jahren den Geist aufgibt, hat schleichend die ganze Welt befallen, und eine große Materialermüdung breitet sich aus. Also kämpfen die drei in einer zerfallenden Welt um das, was ihnen wichtig ist: Ihre Freundschaft, ihre Familien, ihre Liebe – und die Menschheit, die sich stets Geschichten vom eigenen Untergang erzählt und sich darin immer wieder neu erfindet. Der Roman erschien im August 2022 im Westend Verlag.

  • Lesestunde: „Heimatnovelle“ von Gil Barkei
    17.11.2022 14:05

    In unserer Lesestunde liest Gil Barkei aus seiner 2021 erschienenen„Heimatnovelle“.
    Heimat – das kann Vieles sein: Erinnerungen vor allem an die Kindheit, aber auch an Menschen mit denen man aufgewachsen ist, Gerüche, Lieblingsspeisen, Lieder und Filme. In „Heimatnovelle“ berichtet der Ich-Erzähler Leon von der Zusammenkunft seiner Familie in einer westfälischen Kleinstadt. Der Mittdreissiger aus Berlin erlebt eine innere Reise durch die Achtziger, Neunziger und Nullerjahre. Kriegsgeneration, 68er und Generation Y treffen mit all ihren Wandlungen und Widersprüchen aufeinander. Gil Barkei, 1983 geboren, hat Politikwissenschaften in Marburg, Budapest und Potsdam studiert und ist seit 2016 Redakteur der Wochenzeitung: „Junge Freiheit“.

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