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    Sonntag, 7. Juli 2024, 6:05 Uhr
    Sonntag, 7. Juli 2024, 6:05 Uhr
    (Wdh.11:05, 18:05)

    Audimax: Peter J. Brenner: Vergebene Chancen – verlorene Illusionen

    • Im Mai 1945 lag Deutschland in Trümmern. Zugleich entfaltete sich in den drei westlichen Besatzungszonen, und auf andere Weise auch in der Ostzone, ein reiches literarisches Leben – in dem Rahmen, den die Besatzungsbehörden mit ihrer Kulturpolitik zuließen. Über die Zukunft der deutschen Literatur wurde heftig diskutiert; die Anknüpfung an überlieferte Erzähltraditionen war ebenso eine Option wie die Simulation eines radikalen Neuanfangs oder die nüchtern-realistische Beschreibung der Kriegs- und Nachkriegswirklichkeit. Das meiste davon ist wieder vergessen. Mit der „Gruppe 47“ ging die Literatur der frühen Bundesrepublik einen anderen Weg.

    Kommentare
    Josef Brodacz
    Großartige Sendung!
    Viel Neues, manch Vergessenes, noch mehr Erinnerungen! Vor allem an die Lektüre von Böll, Arno Schmidt etc. Böll stand damals (Anfang der 70er) nach wie vor auf dem Index der Katholischen Zensurbehörden, was der Lektüre direkt etwas Verwegenes gab;)
    Heutzutage unvorstellbar.

    Da müßte einer schon öffentlich Neger sagen, oder seine Präferenz für Deutschland zum Ausdruck bringen.

    Die daraus resultierenden Konsequenzen wären dann allerdings um einiges drastischer als die damals von der katholischen Kirche angedrohten. Denen konnte man zur Not noch mit aufrichtiger Reue und Beichte begegnen.

    Denn die Faeser- & Haldenwangsche Scharia-Polizei tut´s in der Regel nicht mehr unter Hausbesuch um 0600 Uhr und Kontensperre.

    O temproa, o mores....



    Rainer Wein
    Wie gewohnt interessant. Danke für den Vortrag.

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