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    Sonntag, 2. April 2023, 6:05 Uhr
    Sonntag, 2. April 2023, 6:05 Uhr
    (Wdh.11:05, 18:05)

    Jobst Landgrebe: Transhumanismus

    • Transhumanismus ist eine Pseudoreligion, die einen essenziellen Bestandteil der globalistischen Ideologie ausmacht. Globalisten möchten die traditionelle Machtausübung auf der Basis von Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Partizipation im Rahmen des Nationalstaats zu Gunsten einer neuen transnationalen Regierungsform überwinden, deren Ausgestaltung sich derzeit entwickelt. In diesem Rahmen spielt Transhumanismus, den Globalisten wie Klaus Schwab, Yuval Harari oder Elon Musk vertreten, die Rolle, die im Zeitalter des Absolutismus die Religion spielte – allerdings ohne Kreuz und echtes Erlösungsversprechen. Welches sind die Ziele dieser Pseudoreligion? Welches sind ihre Inhalte? Auf welchen Trends basiert sie? Solchen Fragen müssen wir uns stellen, um dieser gefährlichen Fehlentwicklung unserer Kultur entgegenzuwirken. Der Transhumanismus wird an seiner Antirationalität scheitern, meint der Arzt, Wissenschaftler und Unternehmer Dr. Jobst Landgrebe.

    Kommentare
    Weiss
    Danke sehr an Kontrafunk und Herrn Landgrebe für diese Ausführungen. Es ist einfach nur noch entsetzlich diese heutige Zeit. Ich habe mir heute bei Rubikon "Die große Verwirrung" mit Claudia von Werlhof angehört. Es war ebenso erschreckend und Ihren Ausführungen ähnlich. Diese Zusammenhänge verstehen zu wenig Menschen, weil sie zu sehr mit anderen Dingen abgelenkt werden. Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist es schwierig darüber zu sprechen. Die Oberfläche an kratzen geht noch, aber mehr nicht. Trotzdem verliere ich nicht den Mut und die Hoffnung. Deshalb großen Dank an Sie. Herzliche Grüße aus Sachsen. 🥰
    venabili
    Spannender Parforceritt durch die Geistesgeschich te. Ein Problem: Es ist eine klassische ex post Betrachtung. Dadurch, dass im Rückspiegel alles geordnet sichtbar ist, werden Einschätzungen zukünftiger Entwicklungen verzerrt.
    Zum einen ist das Phänomen "Transhumanismus " überhaupt nicht so klar im Gesellschaftspr ozess verankert. Es ist das Denken sehr weniger, das im Nachhinein dann von akademischen und nichtakademisch en Prozessen gedeutet und gewichtet wird. So entstehen "hot topics", die in ihrer Relevanz aufgeblasen sind, weil sie nachträglich Prozessen zugeordnet werden, welches wiederum von den wenigen Proponenten als Wertigkeits- und Wichtigkeitsbew eis reproduziert wird.
    M.E. ist der zugrundeliegend e Prozess "einfach" die dem Menschen unausweichliche Fähigkeit zur Bedeutungskontr uktion.
    Zum anderen lässt sich auch aus prinzipiellen Gründen nicht voraussagen, was n i c h t möglich ist. In einer sehr(!) fernen Zukunft kann es sehr wohl möglich sein, die Masse an Informationsbit s zu handeln und mit dem biologischen Gehirn zu interagieren. Aber, da gebe ich Ihnen Recht, für absehbare Generationen ist es ein e Unmöglichkeit und sollte nicht die Prozesse der Gesamtgesellsch aft bestimmen.

    Erika
    > Zum anderen lässt sich auch aus prinzipiellen Gründen nicht voraussagen, was n i c h t möglich ist.

    Eine Vorhersage ist nicht nötig.
    Entscheidend ist, dass die gegenwärtige Unmöglichkeit gegeben ist, den Organismus mit mechanischen Komponenten zu "verschmelzen". Im Beitrag wurde schön verdeutlicht, dass es keine mathematischen Formeln dafür gibt, einen Gesamt-Organismus zu verstehen. Sondern nur Teilbereichen des menschlichen Organismus bezüglich der Chirurgie oder der Prothetik etwa, be Erkrankungen oder Einschränkungen des Bewegungsappara tes, zu helfen.

    Zitat Wikipedia zum Laplac'schen Dämon:

    > Es kann [ ] empirisch nicht entschieden werden, ob unsere Realität durch einen reinen Zustand oder ein Zustandsgemisch gegeben ist.


    In einer sehr(!) fernen Zukunft kann es sehr wohl möglich sein, die Masse an Informationsbit s zu handeln und mit dem biologischen Gehirn zu interagieren. Möglich ist vieles, ist es auch wahrscheinlich? Hierauf ebenfalls das Wiki Zitat:

    > Letztlich gilt, dass die Anfangsbedingun gen die Zukunft eindeutig festlegen, die Anzahl der für eine solche Berechnung benötigten Werte jedoch exponentiell anwächst. Deshalb würde der Dämon für Vorhersagen eine sehr lange Zeit benötigen. Letztlich so lange, dass er für eine Berechnung des Zustandes des Universums üblicherwei se mindestens so lange benötigt, wie das Universum benötigt, um den Zustand einzunehmen. Seine Vorhersage, als eine vom System entkoppelte Aussage, käme also zu spät.



    checksix
    Ich danke Ihnen für diesen qualifizierten Beitrag. Es ist mehr als nur gut, dass die Zusammenhänge umfassend beschrieben und erklärt werden. Ich wünschte sehr, dass hier im Lande ein breiteres Forum dafür bestünde, um den Schwabschen Irrsinn zu vermitteln…

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