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    Dienstag, 2. Juli 2024, 10:05 Uhr
    Dienstag, 2. Juli 2024, 10:05 Uhr
    (Wdh.16:05, 21:05)

    Gesellschaft 3.0: Dr. Ulrich Vosgerau – Die Zukunft des Verfassungsstaates

    • In unserer Sendung „Gesellschaft 3.0“ bringen wir einen Vortrag von Dr. Ulrich Vosgerau mit dem Titel „Die Zukunft des Verfassungsstaats“. Der Rechtswissenschaftler und Anwalt erörtert Voraussetzungen und Gefahren für den Fortbestand der rechtsstaatlichen Verfassung. Er betrachtet insbesondere die Rolle der Medien bei der Entwicklung hin zu einem Erziehungsstaat. Ulrich Vosgerau sprach am 17. Mai auf der Jahrestagung des Kontrafunks, die in der Nähe von Zürich stattfand.

    Kommentare
    Josef Brodacz
    Was ich nun doch noch fragen will: Sie zitieren mehrmals Böckenfördes Diktum und sprechen auch sonst immer vom Verfassungsstaa t. Exakt zitieren Sie sein Diktum mit den Worten: "Der freiheitliche Verfassungsstaa t lebt von Voraussetzungen , die er selbst nicht schaffen kann."

    Böckenförde sprach jedoch vom freiheitlichen, SÄKULARISIER TEN Staat, der von Vorausetzungen lebt, die er selbst nicht GARANTIEREN könne. Er geht also davon aus, daß die Vorausetzungen bereits als gegeben, also als historisch und kulturell gewachsen, vorausgesetzt werden dürfen. Und nicht erst mittels einer Verfassung, eines willkürlichen politischen Aktes also, durch den Staat festgeschrieben werden müßten.

    Zudem hat die Bezeichnung säkularisier t gerade für den überzeugten Katholiken Böckenförde besondere Bedeutung. Meinte er doch damit, wie er Jahre später einmal ausführte, daß als ein Pfeiler eines funktionierende n freiheitlichen Staatswesen neben gemeinsamer kultureller und ethnischer Basis auch das seit Jahrhunderten identitätsstiftend e Momentum der christlichen Religion gelten könne. Allerdings immer nur unter der Voraussetzung, daß das Staatswesen dabei strikt säkular bleibt.

    Für den Schmittianer Böckenförde ist daher die Basis jedes freiheitlichen Staatswesen das in Zeiten woker Verblödung als "nazi" diskreditierte Volk und dessen konstituierende , identitätsstiftend e Elemente Kultur, Religion, Geschichte.

    Die Verfassung schreibt dieses Gemeinsame nur fest, kann es jedoch nicht "schaffen".



    Mimatt
    Hallo Hr. Vosgerau,
    der von Ihnen genannte Betreuungs- und Versorgungstrie b von jungen Frauen hat die Natur für die eigene Familie vorgesehen, nicht für Migranten. Was jetzt passiert ist davon die politisch verursachte Perversion.
    Es gab noch nie in der Geschichte eine Vollversorgung von Migranten.

    Josef Brodacz
    Herr Vosgerau, warum so pessimistisch? Ich denke, die von Ihnen zu Ende Ihres hörenswerten Beitrags erwähnte schleichende Effemination unserer westlichen Gesellschaften liefert auch gleichzeitig die Lösung dieses Problems.

    Denn die von den linksgrün-woke verwahrlosten Damen aus den "höheren Ständen" nach wie vor überwiegend positiv beurteilte Invasion von Horden meist viriler junger Männer im besten Kampfesalter aus dem islamischen Kulturraum wird nämlich auch verläßlich dafür sorgen, daß dieses humanitär aufgeladene Weibsvolk nicht nur aus dem abendlichen Straßenbild unserer bunt-diversen Metropolen verschwinden wird, sondern sukzessive auch generell aus der Öffentlichk eit. Und damit auch aus der Politik...

    venabili
    Ein weiter Bogen vom 10 Jhdt bis heute, Kompliment für den Vortrag, Herr Vosgerau! Allein, das Thema haben Sie natürlich verfehlt; denn zur Zukunft des Verfassungsstaa tes gab es ja nun keinen Ausblick. Das ist nun einerseits dem interessanten Rückblick geschuldet. Insbesondere die Betonung eines gewissen Kontinuums der europäischen Kultur- und Rechtskultur_en twicklung über die Jahrhunderte, ohne dass es ein finsteres Mittelalter gab, welches man vernachlässigen kann, ist wichtig. Die Epoche der Aufklärung ist ohne diese Geschichte natürlich nicht zu denken und jemand, der den Wert dieser Epoche am liebsten "canceln" möchte, beweist schon seine Transformation zum Angehörigen eines diktatorischen politmedialen Komplexes, der das Individuum und seine "unveräusserliche n" Rechte am liebsten in Lagerhaft nehmen würde. D.h. für die verbleibende Zeit der Grauköpfe, die sich solche Gedanken machen, sieht die Zukunft leider recht düster aus, oder?

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