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    Donnerstag, 13. Juni 2024, 10:00 Uhr
    Donnerstag, 13. Juni 2024, 10:00 Uhr
    (Wdh.16:05, 21:05)

    Lehrerzimmer: Schulnoten, Bildungsdefizite und die Bedeutung der Handschrift

    Susanne Gerlach, Stefan Millius im Gespräch mit Alain Pichard und Carry Brenner – mit einem Beitrag von Klaus Rüdiger
    • Sind Schulnoten ein Auslaufmodell oder unverzichtbar? Der langjährige Lehrer und Bildungspolitiker Alain Pichard ordnet Pro und Kontra im Gespräch mit Stefan Millius ein. Klaus Rüdiger kommentiert die massiven Bildungsdefizite bei migrantischen Jugendlichen unter 15 Jahren. Und Susanne Gerlach spricht mit der Pädagogin und Lerntherapeutin Carry Brenner über die Bedeutung der Handschrift, die durch die Digitalisierung unter Druck gerät.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Alain Pichard

      Pro und Contra Schulnoten

    • Kontrafunk im Gespräch mit Carry Brenner

      Bedeutung der Handschrift

    • Klaus Rüdiger

      Bildungsdefizite bei migrantischen Jugendlichen

    Kommentare
    Ulric
    Eine ausgeschriebene und evtl. schöne Handschrift ist ein ästhetische r Genuß. Und die 100 verständnisvolle n Erklärungen/Legenden für Zeitgenossen mit Hahn-auf-dem-Mist-Handschrift bringen einen zum Lachen. Daß zu Beginn des Computerzeitalt ers in der Schule nicht Zehn-Finger-Blind-Schreiben wenigstens als Wahlpflichtfach angeboten wurde, sagt viel über die Bildungsplanung skompetenz der Schulverwaltung en. Lieber sich überstürzt in Großunsinn G8 stürzen. Und für alle, die später mal Vorlesungen hören, wäre Stenographie ein richtiger Gewinn an Lernkomfort.
    Wolfgangus
    Was über das Erlernen von Schreibschrift hier erzählt wird, stimmt selbstverständlich alles. Was allerdings überhaupt nicht mehr in der Schule vermittelt wird, ist das Zehn-Finger-Blind-System auf einer Schreibmaschine n, bzw. Computertastatu r. Bei letzterer ist es sehr einfach, und hier tritt ein, was man im Englischen Muscle-Memory nennt, also ein wenig, was auch ein Pianist oder Organist leistet. Ich habe mein Leben lang von Hand UND erst mit mechanischen, dann elektrischen, schließlich Computer-Tastaturen geschrieben, letzte ergometrisch, die beste ist Microsoft Sculpt. Ich konnte im Alter von 7 Zehn-Finger-Bild schreiben und mit 15 mit einer Geschwindigkeit , die für den Bundestag ausgereicht hätte, nebenbei natürlich auch Stenographie. Wenn man beim Schreiben auf einer Tastatur nicht mehr über die Mechanik nachdenken muss und hinschauen, wo ein Buchstabe ist, schreibt man frei und schnell und viel. Meine Empfehlung: Erst Schreibschrift von Hand, danach tippen, blind und mit allen Fingern.

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