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Erstausstrahlung: Montag, 28.11.22, 20:05 Uhr

Kontrafunk kontrovers: „Die Jagd – Mord oder Naturschutz?“

Jagen ist „in“ – nicht nur unter Förstern und Pächtern, sondern auch als Lifestyle-Phänomen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Jagdscheininhaber kontinuierlich gestiegen. Für die einen ist die Jagd ein wichtiger Beitrag zu Naturschutz und Landschaftspflege, für die anderen ein brutales und überflüssiges Hobby. Warum töten wir Tiere? Wie tun wir das? Und was hat das Jagen mit unserer Ernährung und der Landwirtschaft zu tun? Darüber diskutieren Anthony Lee, Landwirt und Jäger, und Peter Hübner, ehemaliger Metzger und überzeugter Tierrechtler. Am Mikrofon ist Carlos Gebauer.

Kommentare
hns
Erfreulich, daß es noch kultivierten Streit gibt. DANKE an die Kontrahenten und den Moderator
Ali
Erstaunlich für mich ist stets,daß Veganer und "Natur-und Umweltschützer" den CO²-Ausstoß reduzieren wollen. In der Grundschule hieß es mal, Pflanzen brauchen CO² zum Leben???? Schütze ich also Pflanzen, ob zum Verzehr oder nicht, wenn ich ihnen die Lebensgrundlage reduziere?
InaMue
Ich schließe mich der Argumentation von Peter Hübner an. Abgesehen von den immensen Qualen, die den Tieren angetan werden: die Tierschutzprobl eme, die Umweltzerstörung und die Klimakrise sind so immens, wir können uns nicht mehr leisten, weiterhin so viele tierische Produkte zu essen. Eine gemeinsame Umstellung der Ernährung ist absolut notwendig. Denn wir alle, auch unsere Kinder und Enkel wollen auch weiterhin auf diesem Planeten leben. Was die Jagd betrifft: die meisten Jäger haben leider schon Spaß daran, Tiere zu töten. Ich kann das als empathischer Mensch nicht verstehen. Jedes Tier lebt gern. Tiere sind wunderbar. Wir sollten sie achten und schützen.

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