Das Radio des gesunden Menschenverstands
Erstausstrahlung: Donnerstag, 14.07.22, 20:05 Uhr

Unter Freunden: Bernhard Lassahn und Johann Leonard

Bernhard Lassahn im Gespräch mit Johann Leonard

Wir haben eine Meinungsklima-Katastrophe. Es fühlt sich so an, als müssten wir kuschen wie unter der Beobachtung der Stasi. Welchen Anteil haben Anetta Kahane und ihre Amadeu Antonio Stiftung an diesem Stimmungswandel? Wie kommt es, dass die Stasi-Methoden des Kontaktschuld-Vorwurfs und der Zersetzung durch Angriffe auf die Person weiterhin angewendet werden? Wieso stehen wir so schnell unter Verdacht, Antisemiten zu sein? Darüber spreche ich mit dem Journalisten Johann Leonard.

Kommentare
bockispatz@gmail.com
Es stellt sich doch folgende Frage:
Wenn eine ehemalige Stasitante in den Dienst des Innenministers Maas aufgenommen wurde, gab es dann keine Überprüfung durch den Verfassungsschu tz?
Dann benennt man die Stiftung auch noch nach der linksradikalen Spitzel.iñ und finanziert den Scheiss über Mittel die dem Kampf gegen Rääächts zur Verfügung gestellt werden.
Offensichtlich stecken tiefe Strukturen der SPD (Schwesig und Co)
Und weiterer linker Terroristen mit in diesem ,mittlerweile ausgedehntem Netzwerk,verfas sungsfeindliche r Subjekte.
Allerdings offiziell gewollt und von höchster politischer Ebene gedeckt.

Joama
Echter Antisemitismus
spielt in Deutschland zum Glück keine Rolle mehr. Dennoch ist dieser Begriff in den Medien allgegenwärtig. Die Antisemitismus-Keule scheint die einzige politische Waffe zu sein, die von Links und Rechts gleichermaßen gerne verwendet wird, um auf Andersdenkende einzuschlagen. Der linke Mainstream nutzt sie, um u.a. Coronamaßnahmenkri tiker zu verleumden. Aber das liberal-konservative Lager ist nicht besser. Hier werden gerne alle, die berechtigte Kritik an der Annexionspoliti k Israels äußern, als Antisemiten diffamiert.

Frage: wem nützt es, wenn in Deutschland gegen jede Evidenz pausenlos vor angeblich zunehmendem Antisemitismus gewarnt wird? - Erstens: allen, die damit direkt oder indirekt ihre Brötchen verdienen. Zweitens: allen, die den Antisemitismusb egriff als politische Waffe zur Diffamierung ihrer Gegner missbrauchen. Drittens: der israelischen Regierung, die sich mit diesem Druckmittel die bedingungslose Unterstützung Deutschlands für ihre Politik sichert.

UweS
Ja, inhaltsstark - das war das Gespräch. Danke.
Wünschen würde ich mir noch ein paar Verlinkungen zu weiterführendem Material.

Wien1230
Ich bedanke mich für diese inhaltsstarke Sendung. Vermisst habe ich allerdings einen Hinweis auf die verschiedentlic h vorgetragenen Verstrickungen ihrer Stiftung in die Ausschaltung kritischer Stimmen in den sozialen Medien auf Grundlage des NetzDG und die aktive. Beteiligung an Lösch- und Sperraktionen in Kooperation mit den großen Internet-Konzernen. Hierüber wird mE insgesamt viel zu wenig berichtet.
Joama
Ich fand die Sendung sehr gut – bis auf eines: der Vorwurf, Frau Kahane habe Juden verfolgt, indem sie die Brüder Brasch bespitzelte, ist Unsinn! Die Brüder Brasch wurden nicht als Juden, sondern als politische Dissidenten verfolgt. Natürlich verstehe ich den Ansatz, Frau Kahane mit ihren eigenen Waffen zu schlagen und die Antisemitismus-Keule, die sie mit Vorliebe schwingt, auch einmal auf sie selber niedersausen zu lassen. Aber das sollten wir nicht tun! Wir sollten argumentativ sauber bleiben und so mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn wir den politischen Missbrauch des Antisemitismus-Begriffs beklagen, dann dürfen wir nicht selber den gleichen Fehler machen. Außerdem begibt sich auf schiefes Terrain, wer suggeriert, die politische Verfolgung von Menschen jüdischer Abstammung sei schlimmer als die politische Verfolgung nicht jüdischer Menschen.

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    17.11.2022 20:05

    Die Männer sind in der Krise. Sie gelten als toxisch, als Mängelwesen, als Verlierer. Maximilian Pütz hilft ihnen mit seinen „Casanova Coaching“-Kursen, das nötige Selbstbewusstsein aufzubauen, um Frauen anzusprechen und zu verführen. Er ist nicht nur ein erfolgreicher Coach, er ist außerdem eine laute Stimme, wenn es darum geht, überdrehte Feministen zu kritisieren ­ und den Unsinn der Corona-Maßnahmen. Das muss man als richtiger Mann auch. Denn, so meint er, in einer Notsituation zu schweigen, sei eines Mannes unwürdig.

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