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    Sonntag, 29. Oktober 2023, 12:05 Uhr
    Sonntag, 29. Oktober 2023, 12:05 Uhr
    (Wdh.16:05)

    Menschenbilder: Bücher in Zeiten des geistigen Widerstands

    Giuseppe Gracia im Gespräch mit Dominik Klenk
    • Giuseppe Gracia im Gespräch mit Dominik Klenk, dem Chef des Fontis-Verlags in Basel. Klenk publiziert zeitkritische Sachbücher und Romane. Früher war er Handballprofi in der Bundesliga, Journalist und Prior einer ökumenischen Kommunität. In der Sendung spricht er über das beschleunigte Leben von heute, die Glättung des Menschen, über den nötigen geistigen Widerstand und Bücher als dicke Freunde.

    Kommentare
    Buchfunk
    "glatter", schmirgelfester und polierter als Klenk kann man gar nicht sein.
    Buchfunk
    Werter Herr Gracia, "Hart in der Sache, sanft in der Art" hat nichts mit Sokrates zu tun. Dieses Motto stammt von https://de.wikipedia.org/wiki/Claudio_Acquaviva#Zitate Es ist sehr schön, aber wir wollen auch in einer Zeit, in der nur noch der Inspektor Columbo und Gunnar Kaiser wie Sokrates und Claudio Acquaviva vorgehen, durch falsches Zitieren zu Verwirrung beitragen und den ehren, dem Ehre gebührt. Auch weil Sokrates es nicht nötig hat, mit fremden Federn geschmückt zu werden. Dicke Briefe an gute Freunde, dass ist von Jean Paul, Sloterdijk hat ihn auch zitiert. Dass alles, was für die Masse taugt, schlecht ist, ist so eine Binsenweisheit für Snobs, aber man kann nicht das Evangelium und das Alte Testament rühmen und im selben Atemzug die Masse verachten, ohne dass man letztlich den eigenen Ruf dadurch ruiniert, wie die Fliege, die in Kohelet das Duftöl verdirbt. Pfui Deibel. Dieser moderne Christ ist ein bisschen besser als die Psychoanalytike rin, mit der Sie sich immer wieder beraten, werter Gracia, aber er ist ein eitler Fratz, der ohne Demut schwafelt. Dass er singt, kann ich mir gar nicht vorstellen, schon gar nicht, dass er mit anderen singt. Das orientierungslo s gewordene Bürgertum, kann einem wirklich leid tun. "Irisches Tagebuch" ist übrigens das einzige Buch Bölls, das wirklich was taugt. Klenk ist "einladend", ohne herzlich zu sein. Iren sind herzlich, Sarden sogar gastfreundlich.
    miafri
    Einfach ganz wunderbar! Herzlichen Dank Ihnen Beiden für das tröstende und auch hilfreiche Gespräch. Wie schön, dass es noch Menschen gibt, die wissen, dass das Woher und Wohin zusammenhängen, und dazwischen wir ganz individuell auf unserer Reise befindlich sind…

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