Das Radio des gesunden Menschenverstands
Erstausstrahlung: Freitag, 30. Dezember 2022, 20:05 Uhr
Wiederholungen: 23:05

Matussek! No 13 – Bucharins Ende

Bisschen Tumult zu Silvester, bisschen Revolte und Quatsch: Die neue Jugendbewegung nennt sich die „letzte Generation“. Matussek, der wohl der vorvorletzten Generation angehört, erinnert sich an seine eigene Pubertät, an die Doors und Iron Butterfly und Arbeiterkampflieder, an Drogen und Sex und Klauereien, alles in Marxismus getunkt. Der Unterschied zur heutigen Jugendrebellion ist wohl, dass die Klimateenager heimlich von der Regierung hofiert werden, während echte Rebellen wie der Querdenker-Organisator Michael Ballweg im Stammheimer Hochsicherheitsknast verschwinden, ohne dass die halbwüchsigen Selbstkleber gegen diesen totalitären Staat aufbegehren würden. Sie sitzen im Verein mit ihren Vätern und Opas auf der Straße und behaupten, die Welt retten zu wollen. Matusseks Bande dagegen forderte die Staatsmacht heraus – sie wollte Spaß haben, machte sich über Ideologien lustig und wollte die Eigentumsverhältnisse ändern, ganz ehrlich und offen zu ihren Gunsten…

Kommentare
arminkg59
Hallo Herr Matussek;

"Over here, sometime I get so worried,
You know I could sit down and cry."

Jeff Beck (1944 - 2023)

Empfehlung: "Rock my Plimsoul" (Truth [1968])

Romstadt
Ich wünsche Herrn Matussek und dem ganzen Kontrafunkteam ein frohes und gesundes neues Jahr 2023!! Möge der "Wahnsinn" in diesem Jahr bald enden!!
Eichwolf
Matusseks Bande … -sie wollte Spaß haben…

Viele Menschen mussten diesen Spaß 24 Stunden über 40 Jahre aushalten - Ich erinnere mich!

Franz
Wunderbar. Ich nehme die Sendung zum Anlass, selbst in Erinnerungen zu schwelgen. Danke hierfür!
Prager
Wenn eine Sendung mit „The End“ anfängt, dann kann sie nur gut werden. Und wenn dann noch weiße Kaninchen im Garten des Lebens herumkrabbeln und der Gärtner sich lebhaft an Zeiten aus einer scheinbar völlig anderen Welt erinnert, dann ist der Abend gerettet…
Ihnen, Herr Matussek, ein gutes neues Jahr! Bleiben Sie dem Kontrafunk und damit uns erhalten – Wir brauchen Menschen wie Sie im Radio mehr denn je…

Nick
Eine großartige Sendung. Vielen Dank Herr Matussek und auf ein frohes neues Jahr mit Ihnen! Ihre Sendung ist mittlerweile eine meiner Lieblingssendun gen.
GuidoBonn
Klasse! Lieber Matussek.
Dicken Dank


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  • Matussek! No 24: Freiheit verteidigen
    Erstausstrahlung: 17.03.2023 20:05 Uhr

    In dieser Folge von Matussek geht es um die Freiheit. Und wie wir sie verteidigen gegen einen zunehmend totalitären Staat. Des Weiteren: das Corona-Regime und Pfizers Verbrechen gegen die Menschheit. Ministerentlassungen und Gefängnisstrafen. Den Filz aus Politik und den gepuderten Näschen, die von ihr bezahlt werden. Die Höreraktion „Sagt Nein!“. Habecks historische Kampfansage an die Demokratie und Carl Schmitts Theorie vom Ausnahmezustand, brauchbar nicht nur für die Nazis, sondern auch für die Grünen und ihre Notverordnungen. Den verhängnisvollen Irrtum der Feministinnen zur Migration. Eine Hommage an Knut Hamsun und den namenlosen Journalisten seines großen Romans „Hunger“. Dazu Musik von The Who bis Händel.

  • Matussek! No 23: Lügenenergie
    Erstausstrahlung: 10.03.2023 20:05 Uhr

    In dieser Folge beschäftigt sich Matussek mit geballter toxischer Männlichkeit in Form der Songs von Johnny Cash, dem „Man in Black“, und feiert den Internationalen Frauentag ab. Und damit auch die „realfeministische Außenpolitik“, die in Nigeria Toiletten auf dem Dorfplatz in der Mitte bauen will, aber nicht an die Klos für das dritte Geschlecht gedacht hat. Weiterhin werden allerlustigste Vermutungen der Hörer zur Sprengung der Nord-Stream-Leitung diskutiert sowie die Tabufrage, warum die grüne Ricarda Lang so dick ist, obwohl Parteigenosse Cem Özdemir Naschzeug verbieten will.

  • Matussek! No 22: Kollektiv-Psychose
    Erstausstrahlung: 03.03.2023 20:05 Uhr

    Diesmal kümmert sich Matussek um die journalistischen Nachbeben von Sahra Wagenknechts und Alice Schwarzers Friedensdemo und spielt dazu Titel aus dem bahnbrechenden Stones-Album „Aftermath“ von 1966, das nichts anderes heißt als das: Nachbeben! Im Fall der Friedensdemo hieß das: Schmutzkübel über die Initiatorinnen seitens der Pressebengel, TV-Tribunale, Feuer frei, hysterisches Kriegsgeheul. Daneben wird die Frage behandelt, wie eine Regierung aus Versagern und Ideologen, die den Staat gekapert haben, um ihn zu ruinieren, auf friedlichem Wege zu entfernen wäre. Und da gibt es die lustigsten Vorschläge seitens der Hörer. Und noch einmal die Bekräftigung, dass Matussek keine einzige „den Staat delegitimierende Äußerung“ duldet. Wohl aber solche über diese zufällige Pannenregierung. Merke: Staat und Regierung sind nicht das Gleiche, noch nicht!

  • Matussek! No 21: Auf nach Berlin!
    Erstausstrahlung: 24.02.2023 20:05 Uhr

    „Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin“ heißt diesmal der Marschbefehl der Sendung. Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht haben über 500.000 Unterschriften gesammelt, um gegen den Krieg in der Ukraine zu mobilisieren. Etwa so viele, wie Menschen 1982 im Bonner Hofgarten gegen die Nachrüstung auf den Beinen waren, und Matussek kann sagen, er war dabei. Damals hatten Grüne die Demo organisiert, diesmal muss gegen sie protestiert werden, deren „feministische Außenpolitik“ der Panzer. Diese Art von Feminismus lässt erschauern und Orwells 1984 grüßen: „Krieg ist Frieden. Unwissenheit ist Stärke“. Dazu Musik von Karat, Dylan, Lennon und Sting. 

  • Matussek! No 20: Zusammen auf der dunklen Seite des Mondes
    Erstausstrahlung: 17.02.2023 20:05 Uhr

    Diesmal fühlt sich Matussek verpflichtet, das legendäre Pink-Floyd-Album „The Dark Side of the Moon“ abzufeiern, das 50-Jahre-Jubiläum feiert. Und ansonsten einen wütenden Rap loszulassen über die geschmacklose Entweihung des Karnevals durch die olivgrünen Flintenweiber Annalena Baerbock und Marie Strack-Zimmermann mit ihren gequälten Humorversuchen vor einem zeremoniell klatschenden Publikum aus Polithonoratioren. Des Weiteren Aufklärung über den rätselhaften „Schewegara”, den die Trampolin springende Dumpfnudel mit den Worten zitiert, „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“, denn Che Guevara, so hieß er in Wirklichkeit, war ein Politverbrecher, der den Russen während der Kuba-Krise zur nuklearen Endlösung riet, um danach den „gelungeneren“ Neuanfang der Menschheit zu wagen. Sowie Briefe und Erhellendes zum Friedensmanifest von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer, das bereits eine halbe Million Deutsche unterschrieben haben.

  • Matussek! No 19: „Rupert oder die Kunst des Verlierens“
    Erstausstrahlung: 10.02.2023 20:05 Uhr

    Der Schelmen-Roman „Rupert oder die Kunst des Verlierens“ erschien 2000 bei Diogenes. Er handelt von einem jüdischen Jungen, der im New York der sechziger Jahre aufwächst und Schauspieler werden will. Zudem ist unser Rupert verliebt in ein Mädchen aus seiner Nachbarschaft, das aber unerreichbar für ihn ist. Zunächst. Da es mit der Karriere nicht so richtig zündet – schuld ist nach Ruperts Ansicht sein schusseliger Agent –, sucht er andere Quellen des Einkommens, zum Beispiel bietet er Kurse an wie den mit dem Titel „Abhängen mit Sonnenaufgang nach einer Party-Nacht“, den er allerdings total versemmelt, denn die Kursteilnehmer sind mit Blick nach Westen positioniert, weil die Bänke im Park so stehen. Kurz: Rupert ist ein Träumer und ein Loser. Er lebt mit Carlos, einem Klassikliebhaber und Verehrer des argentinischen Dirigentengottes Carlos Kleiber, und einem jamaikanischen Kiffer in einer WG.

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