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    Donnerstag, 19. Mai 2022, 5:40 Uhr
    Donnerstag, 19. Mai 2022, 5:40 Uhr

    Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich (Flg.14): Aggressiver Gehorsam

    • Der Psychologe und Psychotherapeut Hans-Joachim Maaz (neues Buch: „Angstgesellschaft“, Verlag Frank & Timme, 248 Seiten) spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über die seelische Verelendung der Gesellschaft durch die Corona-Maßnahmen, über den narzisstischen Hang zum Größenklein und die fatalen Folgen der Frühbetreuung der Kinder in Krippen und „Tagesstätten“ sowie über die normopathische Verpanzerung der Menschen in ihren Ängsten, von denen sie nur noch ein Systemcrash erlösen kann.

    Kommentare
    Hans Kloss
    Ist das nicht ein religiöser Wahn? Ist doch das gleiche mit CO2 und manche anderen Dingen - keine Argumente kommen durch. Angst natürlich passt ideal dazu - Religion (nicht jede) nutzt Angst, meist ist sie aber da um unsere Angst zu bewältigen.
    Was ich meine - die Leute sind nie rund und keiner hat wirklich eine nicht schwere Kindheit. Manche haben natürlich eine schwerere als die andere aber gebogen sind wir alle. Den Fehler in der Kindheit zu suchen, geht vlt zu weit.
    Es ist aber etwas an der Sache - so viele Länder und so viele Leute sind nicht in der Lage ruhig über diese Problematik sprechen. Das ist nicht nur Corona - bei CO2 sind die Angstzustände vlt nicht so weit fortgeschritten . Der Krieg mit Putin ist aber extrem - eine klare Sicht der Dinge ist nicht mehr möglich. Zweifler, dass die vorgegebene Maßnahmen mehr den Russen als uns schaden und bei dem schnelleren Ende des Krieges helfen, ist man direkt ein Putintroll. Religion beschreibt das gut. Kirchen sind ja leer.

    Cornelia Buchta
    Sehr geehrter Herr Maaz, es tut gut alle diese Gedanken, die "normal" empfindende psychisch gesunde Menschen schon seit zwei Jahren denken, so klar ausformuliert zu hören. Bin gespannt auf Ihr Buch. Die Mutter eine Schülerin sagte neulich zu mir: wenn ich mich normal verhalte, bin ich Outcast. Schon wieder! Bereits das "normale" Einkaufen ohne Maske erfordert in dieses Tagen Rückrad. Ich hatte kürzlich eine erregte Diskussion mit einem Ladeninhaber, der mir eine Maske (Hausrecht) aufdrängen wollte, um angeblich eine vulnerable Mitarbeiterin zu schützen. Sie war an diesem Tag nicht im Geschäft (!) Auf meine Anregung, dass es jetzt Zeit sei, wieder zur Normalität zurück zu finden, rief er, die Hände in die Hüften gestemmt:" So wahr ich hier stehe: im Herbst werden wir wieder dort sein, wo wir letztes Jahr waren!". "Sie tun mir leid!" sagte ein Kundin verächtlich. Echtes Mitleid mit den unzähligen durch das Masketragen atemeingeschränkten Kindern, die ich täglich sehe, empfand sie nicht.
    Tom Schmied
    Lauterbach warnt ja vor Deltacron im Herbst oder vor Megalokron oder so. Da kann man ja schon wieder Angst bekommen! Wahrscheinlich soll man das sogar! Für einen Witz habe ich zunächst folgende Meldung gehalten: Warnung vor Affenpocken! "Zahl der Affenpocken-Fälle steigt weltweit - Was hat das zu bedeuten?" Ein völlig neuer Angst-Erreger in der "Corona"-Sommerpause? Dann gab es darunter noch eine "Warnung" vor zu viel Lakritz. Ein Mann sei daran gestorben. Heute kam mein Nachwuchs zu spät aus der Schule. Man hatte vor Blitzen gewarnt und die Schüler wurden nicht auf die Straße gelassen (mitten in einer Großstadt mit hohen Häusern und tausenden Blitzableitern) . Politiker und Medien spielen sich als Menschheitsmana ger auf. Denke, dass es darum auch geht: Menschheitssteu erung durch selbsternannte, keineswegs uneigennützige Menschheitsmana ger. Ja, viele Menschen wollen wohl leider auch gesteuert werden. Ich aber nicht.
    Velozipedia
    Wie immer hochinteressant und wunderbar moderiert. Es passt ganz gut zu den Thesen von Gustave le Bon in seinem Buch "Psychologie der Massen", dessen Lektüre ich mir gerade zu Gemüte führe. Gerald Hüther spricht auch von existenziellen Bedürfnissen des Individuums, die in solchen Massenpsychosen gar nicht mehr entstehen. Und ich gebe den Teilnehmern dieser Folge vollkommen recht: Die Erkenntnisse sind erschreckend und lähmend zugleich, da es keinen individuellen Ausweg im Rahmen eines "normalen" Menschenlebens gibt. Vielen bleibt nur das Einigeln in die Blase des engsten eigenen Umfelds und sich zumindest nicht ganztägig dem Elend und der Schäbigkeit dieser Tage und der Gesellschaft aussetzen zu müssen. Allen KF-Hörern alles Gute und auch Sie sind nicht alleine!
    erco51
    Für mich der bedeutendste Diskussionsbeit rag seit langem - danke Herr Maaz, danke Herr Müller-Ullrich.

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