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    Donnerstag, 26. Oktober 2023, 14:05 Uhr
    Donnerstag, 26. Oktober 2023, 14:05 Uhr
    (Wdh.16:05, 19:05)

    Lesestunde: „Gier und das Kaspische Meer“ von Martin Bartholmy

    es liest: Martin Bartholmy
    • In unserer Lesestunde liest der deutsch-amerikanische Schriftsteller Martin Bartholmy zwei Erzählungen aus seinem neuen Novellenband „Gier und das Kaspische Meer“. In der Titelgeschichte erleben wir einen scheinbar ganz normalen Tag im Leben des Protagonisten Simon. Für ihn jedoch ist er ereignisreich und bedeutsam. In „Der Erprober und der Prediger“ verbindet zwei Männer eine geheime Liebe. Sie bewirkt, dass sich die beiden in ihren herausfordernden Berufen gegenseitig beschützen. „Gier und das Kaspische Meer“ ist im August bei Books on Demand erschienen.

    Kommentare
    KlauDa
    Nun haben wir erlebt, dass mit der Eliminierung Reich Ranickkis, ein Werk der Merkel-Bande, die Literatur durch gefällige mittelmäßige Mainstream-Texte ersetzt wurde, genannt die tröge Germanisten-Literatur. Das geht jetzt schon 20 Jahre so, und es bleibt zu hoffen, dass Herr Müller Ulrich als Literaturkritik er beim NDR daran keinen Anteil hatte. Der vorgestellte Text ist der eines jungen Autors, er bezeugt sein Talent, aber auch, dass er noch viel zu lernen hat. Mit dem Versuch, im Mainstream zu schwimmen versucht er seine literarischen Mängel zu verstecken. Den Germanisten genügt das, sie wollen dem Paradigma der Neokommunisten folgend ein bequeme Feierabend-Literatur, die auch den Philistern gefällt. Alles aufzuzählen, was man sieht, es expressionistis ch zu verfremden, Sinn durch vordergründig interessant wirkenden Scheinsinn zu ersetzen, das war das Neue der literarischen Dekonstruktivis ten am Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Neue heute wäre eine Besinnung auf das Erreichte, im Hinblick auf die Meisterwerke der Literatur. Ich wage zu behaupten, dass nur wenige unter den germanistischen Literaturrichte rn auch nur einen Bruchteil der 500 Meisterwerke gelesen haben, die in den letzten 10 Tausend Jahren zum Vorschein kamen. Ich habe Herrn Müller Ulrich gebeten, der wirklichen Literatur in seinem Kontrafunk wieder Geltung zu verschaffen, vergeblich. In Deutschland geht nun einmal alles nur mit der Brechstange, deshalb erlaube ich mir diesen aggressiven Ton.
    fa
    klingt sehr abschreckend. als ob es von einem autisten geschrieben. soll das den menschen der zukunft zeigen? dann ist es gelungen, uns das dystopische unserer gegenwart und womöglich zukunft aufzuzeigen. grauenhaft, wenn wir nichts dagegen tun. danke!

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