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    Mittwoch, 22. Mai 2024, 10:00 Uhr
    Mittwoch, 22. Mai 2024, 10:00 Uhr
    (Wdh.16:05, 21:05)

    Mensch und Medizin: Aerosole, Blasenschwäche und Schwangerschaften

    Stefan Millius im Gespräch mit Gerhard Scheuch, Christine Wehrstedt und Eckhard Reineke – mit einem Beitrag von Corinna Zigerli
    • Wie gelangen Krankheitserreger in den menschlichen Körper? Der Aerosolforscher Dr. Scheuch informiert uns über die Übertragungswege von Viren. Weniger ist nicht immer mehr: Der Urologe Dr. Reineke berichtet über Blasenschwäche und andere Harnwegsprobleme und was man dagegen tun kann. Die Hebamme Dr. Christine Wehrstedt spricht über Patientenautonomie und die Lenkung von Patientenentscheidungen in der Schwangerschaft. Corinna Zigerli informiert über Neuigkeiten aus der Welt der Medizin.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Gerhard Scheuch

      Übertragungswege von Viren

    • Kontrafunk im Gespräch mit Eckhard Reineke

      Prostata, Blasenschwäche und Trinkmenge

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Christine Wehrstedt

      Patientenautonomie in der Schwangerschaft

    Kommentare
    Marschall
    Mit allem Respekt gegenüber Dr. Scheuch muss ich gegenüber seiner Zuversicht in die Filtereffektivi tät von Masken widersprechen. Ein Filter ist immer nur so gut wie seine Dichtung und die ist im Falle von Gesichtsverdeck ungen in der Realität aufgrund vieler verschiedener Gründe sehr schlecht, wie mittlerweile hinlänglich bekannt sein sollte. Darüber hinaus kann es höchstens zu einer Reduktion der Viruslast führen, da Viren sicherlich nicht nur als Aerosole vorliegen. Ein weitgehend ausgetrocknetes Viruspartikel, das wegen seines hohen Auftriebs am Längsten in der Luft verbleibt (und sich somit in schlecht belüfteten Innenräumen anreichern könnte) wird ohnehin sehr unbeeindruckt von HEPA-Filtern sein.
    Bezüglich der angeblich tollen Filterleistung dieser als OP-Masken bekannten Synthetikfetzen : Hier gibt es keine Evidenz. Im OP werden sie aus Gewohnheit getragen, weil sich scheinbar mal jemand dachte dass das Sinn ergibt und alle anderen das nachgemacht haben und den Rest durch sozialen und beruflichen Druck in die Compliance gedrängt haben. Jahre vor der ganzen Corona-Geschichte gab es im Journal of the Royal Society of Medicine eine Metastudie mit dem ominösen Titel "Unmasking the surgeons: the evidence base behind the use of facemasks in surgery". Hier wurde die dünne Evidenzlage durchleuchtet und man fand: Nichts. Weder die unmaskierten Chirurgen noch ihre Patienten hatten in den Publikationen öfter Komplikationen als die maskierten Rächer unter ihren Kollegen.

    setra
    Hallo Marschall,
    das mit dieser Studie bezüglich der OP-Masken ist ja höchst interessant.
    Danke für diese Info.


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