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    Montag, 2. Oktober 2023, 20:05 Uhr
    Montag, 2. Oktober 2023, 20:05 Uhr
    (Wdh.23:05)

    Philosophieren #35: „Beleidigt sein“

    • „Ich bin beleidigt“, sagt Alexander Christ und fühlt sich dabei in einem tiefen Gerechtigkeitsgefühl verletzt. Matthias Burchardt dagegen behauptet von sich, eigentlich nie beleidigt zu sein. Was genau steckt hinter diesem Beleidigtsein? In „Philosophieren“ im Kontrafunk gehen wir in dieser Folge der Frage nach, wie man beleidigt ist und wird – und wie man aus dieser misslichen Lage herauskommen kann.

    Kommentare
    Cantillation
    Coole Sendung heute, wie für mich geschaffen. War gestern auf der Feier zum 50. meines Ältesten. ... Bin verletzt, beleidigt, zurückgesetzt seit einigen Jahren.
    Ihre Unterhaltung zaubert mir immer wieder ein kleines Lächeln aufs Gesicht.

    "Erwartungshaltu ng" ist das Stichwort? "Geschätzte Person"!

    Wie dieser Herr Burchardt da immer so schamlos manchmal darin lachen kann! Tse, tse, tse!

    Cantillation
    Nachtrag nach einer Zigarettenpause im Garten: „Wie Du mir so ich Dir!“ Wurde natürlich schon in der Mutter-Kindbeziehung in sehr jungen Jahren kommuniziert und als unchristlich verworfen, verunmöglicht.(Abschied vom AT „Auge um Auge , …“)
    Im Englischunterri cht tauchte es dann wieder auf mit dem Phänomen „Tit For Tat“. Ich fordere Satisfaktion. Und ich dachte: Aha, diese Emotion kennst nicht Du nur allein.
    Wer bin ich, wenn ich das nicht versuchen würde, Dir das gleiche „Leid“ der Nichtbeachtung, Wertschätzung entgegnbrächte. Du sollst fühlen, was ich fühle.
    Spannend die These: Die Ultimative Form > Die Drohung des Beziehungsabbru ch.

    Schreibe das alles mit einem Lächeln auf dem Gesicht: Wie wichtig kann mann sich nur nehmen.

    Mein Freund geht u.a. mit zwei „Mantren“ durchs Leben: „Was Besseres als den Tod, findet …“ und „Nimm den Daumen aus dem Mund.

    Ein anderer Zusammenhang und vielleicht trotzdem passend: Der o.g. Sohn brachte mir ausgerechnet den Satz nahe: Mann muss auch gönne könne.
    Zum Mittag gibt´s den Tee mit dem Spruch am Teebeutel : Inspiriere andere mit Deiner friedlichen Existenz. Smile!


    Knarfi
    Für mich persönlich gibt es den Tatbestand der Beleidigung gar nicht, er ist nicht existent. Ich werte solche Dinge immer als Meinungsäußerung und denke auch darüber nach. So viele Wörter werden in höchster Erregung geäußert, manche natürlich auch mit Bedacht. Bin ich ein Arschloch? Bin ich ein dummer Sack? Bin ich hässlich? Das Arschloch verneine ich, ist natürlich Unsinn. Dumm war ich in der Tat in meinem Leben sehr oft, sehr dumm sogar und stimme zu. Als unattraktiv bezeichne ich mich selber und kann im Auge so mancher Betrachter auch als hässlich gesehen werden - alles gut! Man kann mich nicht beleidigen, es ist unmöglich! Auf der anderen Seite ist das aus dem Mund gefallene Wort bis zum Ableben präsent. Ein - ICH HABE DAS NICHT SO GEMEINT - kann ich dann wieder nicht akzeptieren, denn auch das ist Blödsinn. Man hat es IMMER so gemeint, ganz genau so, wie es geäußert wurde und endlich in einer Enthemmtheit geäußert. Aber auch dann ist alles gut, man weiss dann wenigstens darüber bescheid, woran man ist und kann dementsprechend handeln. Ich kann nicht verzeihen? Was bitte soll ich denn verzeihen? Man hat mir ja gar nichts getan. Selbstverständlich finde ich einen höflichen Umgang miteinander toll und strebe es selber auch immer an. Harmonie ist das Ziel!

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