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    Mittwoch, 29. Mai 2024, 14:05 Uhr
    Mittwoch, 29. Mai 2024, 14:05 Uhr
    (Wdh.17:05, 19:05)

    Leib und Speise: Ernährung und Wissenschaft

    Markus Vahlefeld im Gespräch mit Uwe Knop
    • Der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop über die Mimikry in der Ernährungspolitik, die Wissenschaft unter dem Deckmantel von Gesundheitsfragen auf Moral und Ethik Einfluss nehmen zu lassen. In einem Essay stellt Markus Vahlefeld die beiden deutschen Weinanbaugebiete Baden und Württemberg vor.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Uwe Knop

      Die Mimikry in der Ernährungspolitik

    Kommentare
    LWinfo
    Schöner Beitrag (wie immer hier) über die Weinländer Baden und Württemberg, und auch typische Klischees sind bedient. Natürlich geht man mit den großen Namen, fast alle VDP-Mitglieder, immer auf Nummer sicher, wenn man die Preise zahlen will. Ich schätze die Weine von Julian Huber sehr, auch weil einige Leute dem jungen Mann nach dem Tode des (Über-)Vaters Bernhard nicht zutrauten, das Niveau halten zu können. Die Entdeckungen aber warten in den kleinen selbstständigen Gütern, die nicht an Genossenschafte n liefern, und das sind nicht unbedingt nur "junge Wilde". Kaiserstuhl, Tuniberg, mittlerer Neckarraum, Kraichgau sind in ihrer Ausdehnung alle nicht groß, also gut abzufahren oder abzuwandern. Das Preisniveau allzuoft eine Schande, die Qualität ganz überwiegend großartig, die regionalen Küchen sowieso. Darauf einen Trollinger von Benjamin Supp oder einen Grauburgunder von Kurt Sacherer! Oder beides.
    Franz
    Ob Veganer, Vegetarier, dies sind individuelle Entscheidungen. Meist, um sich aus der Masse hervorzuheben oder gar die eigene Moral darzustellen. Uns Fleischesser interessiert es nicht, wer was isst. Wir müssen es uns aber regelmäßig anhören und damit oft unterschwellige Vorwürfe hinnehmen. Die Politik nervt jetzt mit Krabbeltiere als Fleischersatz. Der Mensch ist - schon aufgrund seiner Darmlänge - ein Fleischesser und wird es auf unabsehbarer Zeit auch bleiben. So wie ein Mann ein Mann und eine Frau eine Frau ist.
    Ortelsburg
    Knop und Vahlefeld erörtern etwas, worüber ich mir auch schon Gedanken gemacht habe, nämlich, welcher Fleischesser in der Lage wäre, selbst ein Tier zu töten. (Müßte ich es, wäre ich Vegetarier, ist mir schon lange klar.) Uwe Knop kommt (zugespitzt) auf die Idee, die Politik könnte Fleischessern nur dann einen „Fleischbe zugsschein“ geben, wenn sie einmal im Jahr selbst ein Tier töten. Ganz abgesehen von der Hemmung, zu töten, gibt es auch noch andere Gründe, warum man einen Beruf (in diesem Fall den des Metzgers) nicht ausüben kann. Hier kommt die Arbeitsteilung ins Spiel: Gerade weil nicht alle Leute Tiere töten können, gibt es den Beruf des Metzgers. Weil nicht alle Leute gerne anderen (womöglich ungepflegten) Menschen in den Mund schauen, macht das der Zahnarzt. Nicht jeder hätte Lust, sich mit dem Unterleib anderer Menschen zu beschäftigen. Zum Glück für diese Menschen und noch viele andere gibt es Urologen und Gynäkologen, die das tun – offensichtlich auch freiwillig und aus Berufung. Ein Lob also auf die Arbeitsteilung!
    Wolfgangus
    Ich bin Badenser und Australienser, letzteres pround, was man durchaus sagen darf in diesem großen Ländle, ohne Wutausbrüche zu provozieren. Wie es einem in Primasens ginge, würde man einen der ihren Pirmasenner nennen, muss der Phantasie überlassen bleiben. Mit Glottertäler Spätburgunder begann übrigens meine lebenslange Weinkarriere, mit einem schrecklichen Unterbruch in Berlin, der mit Weisse nicht behoben werden konnte, bis ich 1969 die Badische Weinstube entdeckte, nahe Rankestraße, seit langem wohl geschlossen. Wein war damals dem Berliner unbekannt. Dank für Ihre wunderbaren wöchentliche n kulturellen Erleuchtungen. Darauf einen Brokenwood! Das 1000 Jahre alte Malterdingen liegt übrigens nicht am Kaiserstuhl, der fängt erst beim 2000 Jahre alten Riegel a.K. an, wo Bier getrunken wird, von wo aus man dann allerdings gemütlich heim nach Malterdingen latschen kann.

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