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    Mittwoch, 12. Juni 2024, 14:05 Uhr
    Mittwoch, 12. Juni 2024, 14:05 Uhr
    (Wdh.17:05, 19:05)

    Leib und Speise: Zucker

    Markus Vahlefeld im Gespräch mit Anna Plagens
    • Aus unserem Alltag und unseren alltäglichen Genüssen ist der Zucker nicht mehr wegzudenken. Dabei ist Europa bis weit in die Neuzeit hinein ohne jeden Zucker ausgekommen, Honig war die einzig bekannte Süßungsart. Im Gespräch mit Markus Vahlefeld erläutert die bekannte Konditorin Anna Plagens, die in Berlin das Du Bonheur betreibt, ihren Umgang mit Zucker. Denn sie weiß um die Fallstricke, die ein übermäßiger Zuckerkonsum mit sich bringt, und sei es nur die Gefahr von Karies, die für Konditoren so etwas wie eine Berufskrankheit ist.

      Ein sommerliches Rezept hat sie auch für uns mitgebracht. Hier können Sie das Rezept als PDF herunterladen.

       

      Termine »Kontrafunk bringt Menschen zusammen«


      Freitag, den 28. Juni um 19 Uhr auf dem Hof von Bauer Frenk in 77963 Schwanau-Nonnenweier

      Samstag, den 29. Juni um 18 Uhr auf einem Hof in der Nähe von 73525 Schwäbisch-Gmünd


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    Kommentare
    Marschall
    Ich finde ja diese Verteufelung von Zucker und auch Glutamat immer wieder traurig. Sie bedienen Aspekte der Geschmackswahrn ehmung. Wenn sich jemand Musik anhört und da nur schrille oder bassige Töne drin sind, würde auch niemand auf die Idee kommen, das zu einer meisterhaften Komposition zu erklären die doch so bekömmlich für die Ohren sei. Bestenfalls gut für entweder einen Lovecraftschen Film oder die alkoholisierte Discogesellscha ft. In unseren Gemälden mögen wir auch die Farben, die unsere Sinne etwas vollumfänglicher stimulieren als es die bloßen Konturen schaffen.
    Bei der Nahrung ist es das Gleiche, ein gutes Mahl hat eine komplexe Geschmackskompo sition die alle Sinne in einem gewissen Maße stimuliert. Süße und somit Zucker ist eine der wahrgenommenen grundlegenden Geschmacksdimen sionen, je nach Außgangsstof f mit mehr oder weniger intensiver Süße oder Nebengeschmack.
    Die Leute Fragen sich immer, hey, das Essen von Oma hat so gut geschmeckt, kann ich nicht kochen? Oma hat halt Maggi zugegeben, also Umami, die mittlerweile verteufelte Geschmacksricht ung durch freie Aminosäuren in Sojasoße, Hefeextrakt oder eben dem westlichen Sojasoße-Equivalent aus Weizen (= Maggi).

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    Ihnen Herr Vahlefeld wieder vielen Dank für die schöne Sendung mit Frau Plagens. Wir waren gerade in Berlin und Frau Plagens und ihr Team haben uns herzhafte und auch süsse, zuckrige Köstlichkeit en zur Feier des 100. Geburtstages meiner Mutter zusammengestell t. Durch Sie Herr Vahlefeld und den Kontrafunk sind wir auf das Du Bonheur aufmerksam geworden und gehen immer dort vorbei, wenn wir in Berlin sind. Es grenzt an ein Wunder, daß es in diesem meinem geliebten, nun zerfallenden und halbzerstörten Berlin noch so eine sympathische, kluge, fähige und fleißige Frau, wie Frau Plagens gibt, die einem mit ihrem Handwerk die Seele erhält.
    Tom Tief
    Wie immer, tolle Sendung, Herr Vahlefeld! Danke dafür.
    Aber heute muss ich doch mal dazwischen grätschen, als Zahnarzt.
    Danke für die Einblicke von Frau Plagens in das Thema Zucker. Aber bei Xylit sind leider ein paar Fehinformatione n dabei gewesen: Xylit wirkt nicht, wie behauptet zahnmineralisie rend und damit gut für die Zähne. Die Wirkung ist eine andere: Die Kariesbakterien (v.a. streptococcus mutans) versuchen, statt des normalen Zuckers in unserer Nahrung (Glukose, Saccharose, Fruktose), das Xylit zu verstoffwechsel n. Da dieses jedoch für die Bakterien unbekannt ist und nicht aufspaltbar (Birkenzucker ist evolutionsbiolo gisch für unsere Mundbakterien unbekannt) "verhungern" die Bakterien und können nicht, wie üblich, aus dem Zucker die Säuren bilden, die dann unseren Zahnschmelz zerstören. Xylit ist auch für unsere Verdauung unbekannt. Ich habe mich schon seit 15 Jahren mit Xylit beschäftigt, anfangs begeistert, inzwischen sehr vorsichtig. Da wird mit dem süßen Geschmack dem Gehirn vorgetäuscht: Achtung jetzt kommt Zucker. Und das Gehirn bereitet die Insulinausschüttung vor. Dann kommt aber nichts in der Form, sondern Xylit geht gar nicht ins Blut (wie Glukose zum Beispiel). Möglicherwei se steht mit dem häufigen Einsatz von Xylit ein weiteres Insulinproblem an und die Menschen bekommen trotzdem Diabetes! Der Körper lässt sich eben nicht verarschen (sorry). Aber unbestritten ist Xylit zur Zahnpflege optimal und selten auch mal als Zuckerersatzsto ff. Trotzdem tolle Send

    Tom Tief
    ich halte als biologischer Zahnarzt regelmäßig Vorträge zur gesunden Lebensweise und da gehört das Thema Zucker und Zuckerersatzsto ff immer mit dazu! Wenn Sie Interesse an gesunder Ernährung haben, das ist mein Thema! Viele Grüße vom Hörer der ersten Stunde. Dr.Thomas Hoch
    Buchfunk
    Oh, wie schön, heute kann man die Sendung runterladen! Vielen Dank. Gerne wäre ich am 28. bei Bauer Frenk mit dabei, leider werde ich nur in Gedanken mit dabei sein können. Ihnen allen alles Gute!
    Buchfunk
    Nanu, wenn man auf den Downloadbutton klickt, kommt nicht diese Sendung runter, sondern Kontrafunk aktuell!

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