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    Sonntag, 7. Januar 2024, 20:05 Uhr
    Sonntag, 7. Januar 2024, 20:05 Uhr
    (Wdh.23:05)

    Yoyogaga 72: Was ist Kunst? Die innerliche Erhebung des Betrachters

    • Nachdem Thiel über überraschende Begegnungen seines Grossonkels im KZ und eine mögliche Verstrickung seiner Mutter in die jüdische Weltverschwörung nachgedacht hat, widmet er sich der Betrachtung der Kunst. Was bedeutet dieses längst zur Hülse entleerte Wort im eigentlichen Sinn? Erste Hinweise über die verlorengegangene Fülle der Kunst finden sich bei den alten Griechen.

    Kommentare
    Stacheligel
    Bei den Überlegunge n zur Definition des Kunstbegriffes mußte (Darf ich eigentlich bei einem Schweizer Autor ein "ß" verwenden, nachdem es von den üblichen Experten auch in Deutschland schon in die teilweise Verbannung geschickt wurde? Die Notwendigkeit und Schönheit des "ß" wird mir immer wieder beim Lesen des Urschweizer Begriffes "Busse" bewußt, bei dem ich - als unerkannter rechtshändisch umgeschulter, aber nach dem Thielschen Selbsttest geouteter Legastheniker - unweigerlich an einen Bus im Parkverbot denken und schmunzeln muß) ich an Herrmann Hesses Glasperlenspiel und den Magister Ludi denken. Welch schöne und reiche Sprache und welch tiefer Humanismus und fortwährendes Suchen. Das Gegenteil von Beliebigkeit. Besten Dank an Herrn Thiel, der mir in den letzten anderthalb Jahren bei unzähligen Autofahrten und zuhause beim wiederholten Hören seiner Betrachtungen einerseits den Wert wie auch die sprachliche Schönheit ursprünglicher Quellen und andererseits deren Mißbrauchsmöglichkeite n durch meist machtgierige Zeitgenossen nahebringt. Als einem im DDR-Sozialismus sozialisierten Enkel einer Oma mit einem in mehreren Diktaturen geschulten gesundem und gewitzten Menschenverstan d habe ich für mich noch viel Nachholebedarf entdeckt. Hoffentlich noch viele Ideen, worüber man einmal in Ruhe nachdenken könnte und sollte! Dem Guten und Schönen kann man nicht genug Geltung verschaffen.
    diotimo
    Gut (nützlich), schön und weise. Das in unserem Jahrhundert nochmals zu hören tut gut. Vielleicht wird da Etwas vorweg genommen durch die Erwähnung der ethymologischen Wurzel des Wortes Technik im griechischen Wort 'techné', was 'Kunst' bedeutet.
    Das langsame Vortragen hat den grossen Vorteil, langsamdenkende n genügend Zeit zum mitdenken zu lassen.
    Ad aspera ad astra. Goscinny und Uderzo, schon wieder zwei in der Komik tätigen Philosophen.
    Vom Blei zum Gold, ganz ohne Blei und Gold ist vermutlich die ursprüngliche Kunst.


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