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    Sendungen mit Schlagwort

    „Gesellschaft“

    • Ludgers Welt: Warum Filme aus den USA wie eine erholsame Bratwurst sind Mittwoch, 28.02.2024

      Am Wochenende ging die diesjährige Berlinale zu Ende, Ludger K. war dort und ist tief abgetaucht in die Welt surrealer Filme, unbekannter Promis und beeindruckender Lichtspielplätze. Welches ist eigentlich das grundlegende Prinzip der Berlinale? Ist alles nur Wichtigtuerei, oder zeigen sich in der Hauptstadt auch langfristig beachtenswerte Filmperlen? Im Gespräch mit „Sidekick“ Christian Hirdes (Achtung: Der Mann ist ab sofort öfter in „Ludgers Welt“ dabei!) begeben wir uns auf Spurensuche, lernen Japaner in Pappkartons kennen, eine ergreifende Widerstandsgeschichte und den schändlichen Taxi-Killer Uber aus Kalifornien. Ein unterhaltsamer Talk der besonderen Art, ganz real statt surreal.

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 27.02.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. 

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    • Fernruf: Polen (Breslau) und Ecuador Montag, 26.02.2024

      Aus Breslau zu stammen, das ist keine ethnografische Bestimmung: Das ist eine Weltanschauung. In dieser „Fernruf“-Folge machen wir uns daran, Breslau ein wenig zu ergründen. Dorthin hat es den Unternehmer Carsten Korb gezogen. Er hat Überraschendes über Land und Leute zu berichten. Eines sei vorweggenommen: Manche Polen sind deutscher als die Deutschen. Im zweiten Gespräch hören wir die Geschichte der Wienerin Gertraut Burtscher. Sie ist aufgrund der Corona-Wirren nach Ecuador ausgewandert. In der 330.000-Einwohner-Stadt Cuenca blüht sie jetzt völlig auf, und das, obwohl sie schon über 80 ist. Sie sagt: Meine schönste Zeit ist jetzt!

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    • Philosophieren #56: „Gärtnern“ Montag, 26.02.2024

      Was zeigt sich von unserem Verhältnis zur Natur, wenn wir im Garten arbeiten? Worin besteht der Sinn eines Ziergartens und die Funktion eines Nutzgartens? Welche Weisheit beseelt den Gärtner, und was geht verloren, wenn aus dem „Kindergarten“ eine „Tagesstätte“ wird? Sie sind wie immer herzlich eingeladen, zuzuhören und mitzudenken.

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    • Menschenbilder: Neomarxismus und Utopie Sonntag, 25.02.2024

      Richard Schütze ist Rechtsanwalt und Medienfachmann in Berlin. Er leitet die “Valere Academy“, ein Bildungsprojekt für die geistig-politischen Grundlagen der abendländischen Kultur. Im Gespräch mit Giuseppe Gracia diskutiert er die Wurzeln des aktuellen Kulturkampfes im Westen. Es geht um grüne und rote Utopien in neuen, woken Kleidern, um ideologisierte Wissenschaften und grössenwahnsinnige Weltverbesserer. Und darum, wie wir unseren Beitrag zur Verbesserung leisten können.

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    • Yoyogaga 79: Wie untergräbt man Autoritäten? Sonntag, 25.02.2024

      Die einzigen Schulen, von welchen der spätere Bezirksschulrat Andreas Thiel nicht hochkant flog, waren die Skischule und die Rekrutenschule. Aus der Rekrutenschule hatte man ihn zwar ebenfalls versucht rauszuwerfen. Dass dies seinen Vorgesetzten allerdings nicht gelang, erlaubte es ihm, seinen Umgang mit falschen Autoritäten im Militär über lange Zeit zu verfeinern. Hier gibt Thiel neue Einblicke in seine Zeit bei den legendären Radfahrertruppen der Schweizer Armee.

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 2 Donnerstag, 22.02.2024

      Exklusiv für den Kontrafunk liest Monika Maron aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Monika Maron wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane sowie mehrere Essaybände und wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen ausgezeichnet. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer Edition Kontrafunk erschienen und unter shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Ludgers Welt: Wir sind Mitarbeiter der Wahrheit Mittwoch, 21.02.2024

      Fünf Jahrzehnte in den Medien: Publizist Martin Lohmann hat sein journalistisches Handwerk von der Pike auf gelernt, er war beim Bonner „General-Anzeiger“, später unter anderem Chefredakteur der „Rhein-Zeitung“ und Fernsehmoderator beim Bayerischen Rundfunk. Als engagierter Katholik und Christdemokrat stand er in ständigem Austausch mit Joseph Ratzinger und hatte kontroverse Gespräche mit Angela Merkel. Heute ist Martin Lohmann Pressesprecher der Werteunion, er war also bei der Parteigründung vor wenigen Tagen auf dem Rhein dabei. Unserem Ludger K. verrät er manche mediale Anekdote und gewährt Einblick in innere Zirkel. Freiheit, Demokratie, Falschmeldungen: Hier redet jemand über das, was er weiß, und weiß genau, worüber er redet.

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 20.02.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Achim Winter am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

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    • Gesellschaft 3.0: Die neuen Medien werden immer stärker Dienstag, 20.02.2024

      Berichten unsere Leitmedien noch unparteiisch, ausgewogen, sind sie selbstkritisch? Was passiert in den Journalistenschulen? Prof. Dr. Michael Meyen, Diplomjournalist, Autor und Professor für Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, hat vor zwei Jahren die Freie Medienakademie gegründet. „Ich glaube, das Problem beginnt schon mit dem, was wir gelernt haben, mit der Berufsideologie, die behauptet, der Journalismus sei unabhängig, neutral, objektiv. Das ist eine Nebelkerze, die verschleiern soll, welchen Zugriff der Staat, die Behörden, die Parteien auf die Leitmedien, Redaktionen haben. Wenn man sich das heute anschaut, sieht man einen Journalismus, der zerquetscht wird wie in einem Sandwich zwischen Propagandaapparaten, die der Staat und seine Unterorganisationen sich aufgebaut haben, und einem Zensurregime, das Artikel 5 Grundgesetz konterkariert.“ 

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    • Philosophieren #55: „Philosophieren“ Montag, 19.02.2024

      Dieses Mal betreiben Alexander Christ und Matthias Burchardt Nabelschau: Sie philosophieren über das Philosophieren. Was versetzt uns derart ins Staunen, dass wir uns auf den riskanten und beglückenden Weg des Denkens machen? Die Liebe zur Weisheit treibt uns mitunter aus den allzu bekannten Sinnbehausungen heraus und setzt uns in erschütternder Weise einer bodenlosen Fraglichkeit aus. Ist der Philosoph deshalb ein unbequemer Fremdling, dessen man mittels Schierlingsbechern ledig wird? Oder nimmt er stellvertretend für andere Menschen das Schicksal einer radikalen Besinnung auf sich?

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    • Entfremdet unser Bildungssystem den Menschen? Sonntag, 18.02.2024

      Spielt das eigene Denken und Wünschen im heutigen Bildungssystem eine Rolle? Sind Schulen und Universitäten Anstalten der Optimierung und Indoktrination statt Räume des Hinterfragens und kritischen Denkens? Was hat sich bezüglich Zwang und Systemkonformität geändert? Wie müsste ein Bildungssystem im Dienst der Freiheit aussehen?

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    • Yoyogaga 78: Die Toleranz der Intoleranz Sonntag, 18.02.2024

      Im rot-grünen Weltbild gibt es nur rechts und links. In diesem eindimensionalen Denkschema wird alles und jedes als simpler Punkt auf einer Linie wahrgenommen, dessen einzige erkennbare Eigenschaft darin besteht, dass er entweder links oder rechts des eigenen Standpunktes liegt. Die fatale Folge dieses absurden Weltbildes ist weder eine Vereinfachung noch eine Verwirrung, sondern die Umkehrung aller Werte.

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    • Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Männlich gelesene Straftäter  Sonntag, 18.02.2024

      Gloria von Thurn und Taxis und Peter Hahne diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Zerstörung aller herkömmlichen Strukturen der abendländischen Gesellschaften, über die Durchsetzung absurder Neonormen in der Sprache und im Recht, über die staatliche Verfolgung von Kritikern und Skeptikern, über deutsche Politiker, die zum Krieg gegen Russland blasen und Moskau beschießen wollen, über die Zerstörung von Umwelt und Landwirtschaft durch die Grünen, über die regierungsfinanzierte Propaganda-Agentur Correctiv sowie über den unaufhörlich wachsenden Widerstand der bürgerlichen Mitte gegen den Versuch, sie und ihre Lebensweisen zu liquidieren. 

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 1 Donnerstag, 15.02.2024

      In der Lesestunde gibt es eine Premiere. Monika Maron liest exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman: „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Monika Maron wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Sie wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen ausgezeichnet. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer Edition Kontrafunk erschienen und unter shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Gesellschaft 3.0: „Gewalt geht immer“ – ein Hörspiel Dienstag, 13.02.2024

      In der Westberliner Innenstadt sorgt ein Amokläufer für Aufregung. Je rätselhafter sein Verhalten, desto wilder die Spekulationen der Medien. Im Dialog zwischen der Redakteurin eines öffentlich-rechtlichen Radiosenders und dem Reporter vor Ort geht es bald nicht mehr um die Berichterstattung über ein Gewaltverbrechen, sondern um die Macht der Medien, um Skandalisierung, Moralisierung und Sensationsgier. Hartmut Lühr ist Autor und Soziologe aus Berlin, spezialisiert im Bereich Hörspiel und politische Satire. Seiner Politik- und Kunstplattform moderne21, hervorgegangen aus einer Initiative des inzwischen untergegangenen Kunsthauses Tacheles, gehen auch nach vielen Jahren der satirischen Betätigung augenfällig die Anlässe für gesellschaftskritische Auseinandersetzungen nicht aus.

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 13.02.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

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    • Philosophieren #54: „Emigrieren“ Montag, 12.02.2024

      Diesmal geht es um ein ernstes Thema. Was bedeutet es, wenn man aus politischen Gründen sein Land verlassen muss? Matthias Burchardt und Alexander Christ diskutieren über Heimatlosigkeit am Beispiel eines Textes von Günther Anders. Am Ende wird auch deutlich, warum die aktuelle Debatte nur noch von Migration spricht und jegliche Vorsilbe scheut.

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    • Schweizerzeit: Kampf der Behörden gegen Beratung für das Leben Montag, 12.02.2024

      Der Verein Profemina unterstützt seit Jahren Frauen in einem Schwangerschaftskonflikt. Die Beratung hat zum Ziel, ihnen auch in Notlagen Alternativen zu einer Abtreibung aufzuzeigen. Der Versuch, verstärkt auch für Frauen in der Schweiz da zu sein, hat aber einen schweren Stand. Die Behörden des Kantons St. Gallen verweigern die Anerkennung der Gemeinnützigkeit, eine wichtige Voraussetzung für die spendenfinanzierte Organisation. In der „Schweizerzeit“ spricht Matthias Schäppi von Profemina mit Stefan Millius über die Mission des Vereins, die aktuelle Lage und die zunehmenden Probleme, vor denen Pro-Life-Organisationen stehen.

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    • Norbert Bolz: Schwierigkeiten mit der Freiheit Sonntag, 11.02.2024

      Schwierigkeiten mit der Freiheit – warum der Liberalismus in Deutschland keine Chance hat

      Freiheit ist unser europäischer Stil, den wir verteidigen müssen, und sie ist die unwahrscheinlichste kulturelle Errungenschaft der Weltgeschichte. Norbert Bolz macht in diesem Vortrag deutlich, dass Freiheit heute vor allem zwei Hauptgegner hat: den Paternalismus des Wohlfahrtsstaats und die Diktate der politischen Korrektheit.

       

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    • Menschenbilder: Banken, Bach und Gott Sonntag, 11.02.2024

      Konrad Hummler ist ein Schweizer Unternehmer und Publizist. Er war geschäftsführender Teilhaber der Privatbank Wegelin mit einem Kundenvermögen von etwa 24 Milliarden Franken, Verwaltungsratspräsident der „Neuen Zürcher Zeitung“ und Bankrat der Schweizerischen Nationalbank. Heute ist er Stiftungsratspräsident der J.-S.-Bach-Stiftung in St. Gallen. Hummler möchte das gesamte Vokalwerk des grossen Komponisten zur Aufführung bringen. Mit Giuseppe Gracia spricht er über seine Leidenschaft für die religiöse und geistliche Dimension von Musik und Kultur, über die Welt der Grossfinanz und der Massenmedien. Verliert Europa Gott und die humanistische Bildung aus den Augen? Was bedeutet das für unsere Zukunft?

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    • Thilo Sarrazin, Ralf Schuler, Birgit Kelle, Markus Krall, Dieter Schönecker – Moral als Keule: Wokeismus, Cancel-Culture, quotierte Gesellschaft Samstag, 10.02.2024

      In unserer Sendung „Tondokument“ bringen wir eine Podiumsdiskussion zum Thema „Moral als Keule: Wokeismus, Cancel-Culture und quotierte Gesellschaft“. Im Rahmen des „Forums Freiheit“ der Hayek-Gesellschaft, Berlin, diskutierten am 26. Oktober 2023 der ehemalige SPD-Politiker und Sachbuchautor Dr. Thilo Sarrazin, der Journalist Ralf Schuler, die Publizistin Birgit Kelle, der Unternehmensberater Markus Krall und der Philosoph Prof. Dr. Dieter Schönecker über Gefahren der postmodernen „Wokeness“ für Körper und Geist, die Cancel-Culture innerhalb von Medien, Politik und Universität – und über die damit einhergehende Entwicklung unserer Gesellschaft.

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    • Matussek!: Beach Boys Freitag, 09.02.2024

      Angesichts des trüben Wetters und generell mangelnder grüner Energie entführt Matussek die Hörer diesmal ins sonnige Kalifornien, wo die Beach Boys surfen, in der Hoffnung auf „Good Vibrations“. Außerdem erzählt er von seinem eigenen langen Treck in den Westen, immer der Abendsonne und der Hoffnung auf einen Neuanfang entgegen. Grenzen. Die Liebe zu Amerika. Aber auch die bösartige, gewalttätige Unterseite des amerikanischen Traums. Charlie Manson. New Journalism. Die Brutalität der Supermacht, der Bombenteppich auf Kambodscha. Der Terror der Ideologen am Beispiel der Roten Khmer. Dazu: Bill Clinton und der Fleck auf dem Kleid. Matusseks eigene Begegnung mit Monica Lewinsky. Immer wieder die genialen „Pet Sounds“ der Beach Boys. Briefe, Briefe, Briefe …

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    • Lesestunde: „Auslöschung“ von Giuseppe Gracia Donnerstag, 08.02.2024

      In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller Giuseppe Gracia aus seinem neuen Roman „Auslöschung“. Ein Schweizer Journalist erlebt den Burnout, den körperlichen wie geistigen Verfall und schließlich den Tod seiner Frau Veronika. Diese Ereignisse lassen ihn über grundsätzliche Fragen des Lebens sowie über die Stellung des Menschen in der Gesellschaft nachdenken. Schon bald wird klar, dass er bei Themen wie Religion, Kultur, Liebe oder Sexualität in Widerspruch zum Zeitgeist gerät. Der Roman „Auslöschung“ ist am 18. Januar im Verlag Fontis erschienen.

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    • Ludgers Welt: Es geht darum, sich frei zu machen Mittwoch, 07.02.2024

      „In der Tanztherapie braucht es keine Technik, es geht vielmehr darum, sich zu spüren und sich auszudrücken“, sagt Thomas Wetzorke. Genau wie seine Partnerin Monika Althoff hat er lange in der Psychiatrie gearbeitet und dort außergewöhnliche Wege beschritten, um Menschen wieder zu Balance zu verhelfen. Thomas ist nun selbständig als Bewegungstherapeut, Monika ist Physiotherapeutin. Beide pflegen den ganzheitlichen Denkansatz, wenn Menschen mit Beschwerden zu ihnen kommen. Humorvoll und einfühlsam erzählen sie Ludger Kusenberg alias Ludger K., wie Patienten heute mit Homeoffice-Stress klarkommen müssen und dass die gesamte Gesellschaft spürbar in der Post-Corona-Zeit auf der Suche ist nach Balance und neuen Bindungen. Zu Beginn haut Ludger mächtig auf die Pauke vor hörbar großem Livepublikum, mit einer aktuellen Schockmeldung: Magenta TV schmeißt etliche Sender aus dem Programm! Wer die Hintergründe erfährt, schmeißt sich weg …

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    • Gesellschaft 3.0: Neue Schulen braucht das Land Dienstag, 06.02.2024

      „Niemand hat die Kinder im Corona-Jahr 2020/2021 gefragt, wie es ihnen geht. Kinder haben keine Lobby. Ich habe es gewagt, mich auf die Seite der Kinder zu stellen, und habe erfahren müssen, dass es nicht erwünscht war.“ Auszug aus Bianca Höltjes Buch „Wir brauchen eine neue Schule – Ein praktischer Wegweiser für individuelle und kindgerechte Bildungsformen“. Höltje war bis 2021 engagierte Schuldirektorin, dann wurde sie suspendiert. „Es war alles weg, was mir als Schulleitung wichtig war. Es war eine Kaserne geworden, und es gab keinen Platz mehr für Menschlichkeit.“ Camilla Hildebrandt hat sich mit ihr unterhalten.

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 06.02.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Achim Winter am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

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    • Fernruf: Kanada und Italien (Sardinien) Montag, 05.02.2024

      Kanada galt in der Corona-Zeit als ein Pflaster mit bedrückend scharfen Maßnahmen durch den Staat. Es war aber auch das Land, in dem die Trucker medienwirksam gegen die Maßnahmen demonstrierten und dabei die Herzen vieler Kanadier eroberten. Fast auf der Grenze zwischen den USA und Kanada wohnt der Leipziger Lars Prager. Bei allen Verrücktheiten in Sachen Corona ist für ihn Kanada immer noch ein traumhaftes Einwanderungsland. Unser zweiter Gesprächspartner ist Matthias Quaas. Er kann die Kulisse einer traumhaften Badeinsel genießen. Denn er lebt mit seiner Familie auf Sardinien. Quaas hat hilfreiche Hinweise über den Volkcharakter der Sarden. Vorneweg: Der Stolz und die Sprache spielen eine besonders wichtige Rolle.

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    • Philosophieren #53: „Demonstrieren“ Montag, 05.02.2024

      In den letzten Wochen gingen in Deutschland Tausende Menschen „gegen rechts“ auf die Straße: Grundsätzlich erfreulich, möchte man voreilig denken, wenn Bürger Ihre Meinung so zahlreich zeigen. Verstörend aber wirkte, dass Politiker der Regierung sich an die Spitze der Demonstrationen zu setzen versuchten. Für Matthias Burchardt und Alexander Christ ist dies Anlass, einmal grundsätzlich über das Demonstrieren zu philosophieren. Wogegen oder wofür demonstrieren Menschen? Welche Formen sind legitim, und welche Rolle spielen solche Meinungsäußerungen im demokratischen öffentlichen Diskurs? Wir laden Sie ein zum Philosophieren im Kontrafunk, diesmal zum Thema Demonstrieren.

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    • Friedrich Pohlmann: Erkundungen des menschlichen Gesichts Sonntag, 04.02.2024

      Mimik, Verhüllung, Verletzung, Einzigartigkeit – Erkundungen des menschlichen Gesichts.

      In unserem Gesicht kristallisiert sich unser Verhältnis zu uns selbst, unsere Identität. Über die Eigenart dieses Körperorgans wird aber selten genauer nachgedacht. Wie sind seine Einzelteile aus der Perspektive der biologischen Anthropologie beschreibbar, und welche Funktion als Zeichengeber kommt ihnen zu? Welche Formmerkmale hat das Gesicht als eine Ganzheit? Welche sozialen Folgen haben Gesichtsverstümmelungen und -verhüllung? Wie ist die „Sprache des Gesichtes“ genauer deutbar, ihre physiognomischen, lebensgeschichtlichen und mimischen Ausdrucksdimensionen?

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    • Menschenbilder: Islamisten, Liebe und Literatur Sonntag, 04.02.2024

      Im neuen Roman „Auslöschung“ von Giuseppe Gracia (Fontis-Verlag, Basel*) geht es um einen* Kulturanlass in Berlin, der von islamistischen Terroristen gestürmt wird – mit Maschinenpistole und Sprengstoffweste. Mit Jeannette Fischer spricht der Autor über das besondere Verhältnis der  Literatur zur Wirklichkeit und die Themen des Romans: Islam und Gewalt, der geistig-kulturelle Zustand Europas, Liebe und Vergänglichkeit.

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    • Ludgers Welt: Ich habe Freude daran, Menschen wieder auf Kurs zu bringen Mittwoch, 31.01.2024

      Markus Bauchrowitz ist Mentalcoach, Knotenlöser, Motivationstrainer aus Hamburg. Moment mal, sind das nicht diese Typen, die mit Wasserpistole in die Menge spritzen und Büroangestellte über Kohlen laufen lassen? Klare Antwort: Jein! Markus Bauchrowitz hat solche Events mitgemacht, ist nun aber jemand, der kleine Gruppen bevorzugt und das Wertvolle in jedem Einzelnen hervorbringen möchte. „Das Gefühl von Ohnmacht ist in diesen Zeiten riesengroß“, sagt er und hat eine Erkenntnis gewonnen, die über allem steht: Es fehlt in unserer Welt allgemein an Anerkennung. Ludger Kusenberg alias Ludger K. führt ein spannendes Gespräch über Burn-outs, russische Militärspionage und über Jürgen Klopp, den Ludger brandaktuell anlässlich seines Rückzugs beim FC Liverpool liebevoll vor Livepublikum auf die Schippe nimmt.

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    • Gesellschaft 3.0: Dr. Michael Andrick – Der Totalitarismus baut sich seinen Staat Dienstag, 30.01.2024

      In unserer Sendereihe „Gesellschaft 3.0“ hören Sie einen Vortrag mit dem Titel „Der Totalitarismus baut sich seinen Staat“. Der Philosoph, Autor und Kolumnist Dr. Michael Andrick geht darin auf Begriff und Erscheinungsform des Totalitarismus in Geschichte und Gegenwart ein. Mit Blick auf aktuelle Vorgänge spricht er vom Leben in einem „Nie-wieder-Staat“, setzt sich mit der Cancel-Culture auseinander und analysiert das weltweit praktizierte Faktencheckertum. Überdies macht er Vorschläge, wie man dem Totalitarismus entgegentreten kann. Michael Andrick lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Autor des Buches „Erfolgsleere“, schreibt Kolumnen für die „Berliner Zeitung“ sowie Essays und politische Kommentare für „Der Freitag, „Die Welt, „Die Weltwoche“ und andere. Aufgenommen wurde der Vortrag während des Symposiums der Kritischen Richter und Staatsanwälte (KRiSta) am 21. Oktober 2023 in Halle an der Saale.

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 30.01.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

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    • Philosophieren #52: „Tanzen“ Montag, 29.01.2024

      Im Tanzen entwindet sich der menschliche Körper der Schwerkraft des Alltags und bringt flüchtige Verse eines sinnlichen Ausdrucks hervor. So zumindest erscheint es Alexander Christ und Matthias Burchardt, den bekennenden Nichttänzern, in ihrer zaghaften Annäherung an das so bedeutsame Kulturphänomen des Tanzens.

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    • Yoyogaga 75: Was ist Kunst? Teil 4: Das Verhältnis von Kunst, Philosophie und Wissenschaft Sonntag, 28.01.2024

      Die Weisheit wurde in der Antike von der Philosophie erkannt, von der Mathematik geprüft und durch die Kunst vermittelt. Heute, wo eine orientierungslose Philosophie die Sinnfrage nicht mehr beantworten kann und hysterische Wissenschaften mangels eines mathematischen Verständnisses nur noch Statistiken hervorbringen, bleibt die Kunst inhaltsleer. Den Ausweg aus dieser geistigen Einöde weist eine Rückbesinnung auf das Schöne, das Gute und das Wahre.

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    • Menschenbilder: Ein Leben zwischen Stasi, Kant und Kreuz Sonntag, 28.01.2024

      Mit 16 wurde Helmut Holzhey von der DDR-Staatssicherheit verhaftet und flüchtete nach Westberlin. Das Theologiestudium führte ihn nach Zürich. Er wechselte zur Philosophie und war während zehn Jahren Vorsteher des Philosophischen Seminars der Universität Zürich. In seiner gerade erschienenen Autobiografie „Wunder“ (Schwabe-Verlag) geht es um die Nachkriegszeit, um die revolutionäre Aufbruchsstimmung der 1960er Jahre und um persönliche Wunder, nicht zuletzt um den katholischen Glauben.

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    • Unter Freunden: Jörg Drieselmann – In der Lüge leben Donnerstag, 25.01.2024

      Es gibt Zeiten, da kann es einem vorkommen, als wäre „alles Lüge“, als läge allem Handeln eine falsche Voraussetzung zugrunde und als gehörte es zu den heimlichen Übereinkünften, die Lüge als etwas Selbstverständliches hinzunehmen. Wie können Menschen unter solchen Bedingungen leben? Jörg Drieselmann hat als langjähriger Leiter des Stasi-Museums eine Vielzahl von Schicksalen von Betroffenen kennengelernt und hatte Einblick in die internen Handlungsanweisungen für Stasi-Mitarbeiter. Er analysiert die Bedeutung der Lüge für den Machterhalt eines diktatorischen Systems, das auf Unterwerfung angelegt ist. Er erzählt, wie im Einzelfall Menschen mit den Zumutungen umgegangen sind, wie sie sich angepasst und arrangiert haben – oder eben nicht. Er fordert uns auf, einer Lüge, die wir erkennen, entgegenzutreten und keinesfalls darauf zu verzichten, das zu sagen, was wir wirklich sagen wollen, und nicht mitzumachen, wenn es darum geht, Gefolgschaft zu leisten bei einer Sache, die wir als unwahr empfinden.

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    • Kontrafunk aktuell vom 24. Januar 2024 Mittwoch, 24.01.2024

      Der Krieg in der Ukraine ist Thema des Gesprächs mit Harald Kujat, dem früheren Generalinspekteur der Bundeswehr. Kujat schätzt die derzeitige Lage für uns ein. Mit dem Dramaturgen und Schriftsteller Klaus-Rüdiger Mai sprechen wir über die jüngsten Entwicklungen in der politischen Debattenkultur Deutschlands anhand eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur staatlichen Parteienfinanzierung und anhand der gegenwärtigen Anti-AfD-Demonstrationen. Der frühere Präsident des Bezirksgerichts Weinfelden im Schweizer Kanton Thurgau und heutige Nationalrat der SVP Pascal Schmid erklärt die Motivation und die Gründe für seine Forderung, bei Tatverdächtigen immer die Nationalität zu nennen. Und Guiseppe Gracia beschäftigt in seinem Kommentar die Frage, ob wir alle freiheitsmüde geworden sind.

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 23.01.2024
      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Achim Winter am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.
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    • Gesellschaft 3.0: Hat sich die Kunst nach Corona verändert? Dienstag, 23.01.2024

      In den letzten drei Jahren habe sie kaum ein Werk beenden können, sagt die in Berlin und im Ruhrgebiet lebende Malerin Ania Hardukiewicz. Der Ausschluss von Andersdenkenden, der Umgang mit Kindern und älteren Menschen, das Gefühl des Ausgeliefertseins habe sie künstlerisch blockiert. „Ich habe aber sehr viele Zeichnungen, Skizzen und Entwürfe von Polizisten, Demonstranten und Kindern gemacht, eine der ersten Zeichnungen war die Friedenstaube mit dem blauen Auge.“ 2024 ist ihr Jahr der Aufarbeitung. Aber welcher Galerist stellt kritische Werke über die Corona-Zeit aus? „Im Moment ist es so: Sobald man ein paar Diffamierungsbegriffe in den Raum wirft, lassen sich viele aus dem Kunstbetrieb dermaßen einschüchtern, dass sie zurückweichen, sich gar nicht in die Schusslinie begeben, um nicht in eine falsche Ecke gedrängt zu werden.“

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    • Philosophieren #50: „Aufklären“ Montag, 22.01.2024

      Wie werden Babys gemacht? Im Aufklärungsunterricht wird das Geheimnis gelüftet. Was als triumphaler Siegeszug der letzten Wahrheit gefeiert wird, kann auch in den aufdringlichen Gestus einer freudlosen Rationalität münden. Ebenso wie die Sexualkunde sind auch die Epoche und das Projekt der Aufklärung nicht frei von Ambivalenzen, denen Alexander Christ und Matthias Burchardt in dieser Sendung nachspüren wollen.

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    • Fernruf: Schweden und Frankreich (Paris) Montag, 22.01.2024

      Musikwissenschaftler Tobias Plebuch ist nach Schweden ausgewandert. Dort sind die Dinge nicht nur in Sachen Corona einfacher: Er spürt einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, von dem er anerkennend und fast ein wenig bewundernd zu berichten weiß. Und wenn wir schon beim Bewundern sind: Der Kerntechniker Manfred Haferburg kommt aus der Bewunderung seiner neuen Heimatstadt nicht heraus. Er lebt mit seiner Frau nun schon über zwanzig Jahre in Paris. Von ihm bekommen wir Zuzugswilligen eine nützliche Gebrauchsanweisung, wie wir uns in der Stadt der Liebe zurechtfinden. So viel sei gesagt: das nötige Kleingeld sollte man schon mitbringen, denn die schönen Pariser Altbauten sind nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu bekommen.

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    • Menschenbilder: Was wir von Verschwörungstheorien lernen können Sonntag, 21.01.2024

      Fast so alt wie die menschliche Fantasie sind Verschwörungstheorien. Mit den heutigen Social Media erleben sie ein exponenzielles Wachstum. So abwegig viele Verschwörungstheorien sind, leben sie doch vom Bedürfnis nach Wahrheit und Vertrauen. Daraus lässt sich lernen.

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    • Yoyogaga 74: Was ist Kunst? Teil 3: Die fünf Yogas Sonntag, 21.01.2024

      Ein genussreicher Abendtauchgang in die altindische Philosophie. Die Kunst ist eines der fünf Yogas in den 286 Upanischaden des Vedanta der vier Vedas. Auf dieser morgenländischen Bildungshörreise lernen wir, dass fast jeder ein Yogi sein kann – außer der Banker und der Jurist. Aber selbst Letztere sind nicht verloren. Auch ihnen bleibt zum Lebensende noch der Mönchsweg offen, sofern sie sich auf eine letzte Pilgerreise begeben wollen.

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    • Norbert Bolz: Der Bürger als konservativer Held Sonntag, 21.01.2024

      Norbert Bolz gibt in seinem Vortrag eine Antwort auf die Frage, was wirklich wichtig ist, und er berechnet den Preis, den wir zahlen müssen, wenn wir frei und modern leben wollen. Dabei wird zum einen deutlich, dass die modernen Wissenschaften bei der Frage nach dem richtigen Leben nicht weiterhelfen können. Zum anderen macht Bolz klar, dass die bürgerliche Lebensführung, der wir die wichtigsten Errungenschaften der modernen Welt verdanken, in diametralem Gegensatz zu jener „Selbstbestimmung“ steht, die die Politik dem Bürger heute per Gesetz verspricht.

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    • Matussek!: We love you Freitag, 19.01.2024

      Diese Stunde stellt Matussek unter das Motto des Stones-Klassikers „We Love You“. Eine Liebeserklärung an die Bauern, die einen Epochenwechsel in der deutschen Politik herbeiführen, und an die deutsche Romantik, die das vor gut 200 Jahren mit ihren Mitteln tat. Novalis und Heine als Ahnherren der Protest-Bauern. Der Kampf der Grünen gegen das Grüne. Novalis’ „Die Christenheit und Europa“. Neil Young, Wagners „Rheingold“, das Loreley-Lied und Roy Black. Eine Anfrage des „Spiegels“ zur verlogen-hysterisierten „Wannseekonferenz“ und meine Antworten. Olaf Scholz: „Wir müssen endlich im großen Stil ausweisen“. Fehlerkorrektur zu Kaiser Franz und seiner Armschlinge. Briefe.

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    • Lesestunde: „Ich weiß wo du wohnst“ von Jochen Hering Donnerstag, 18.01.2024

      In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Jochen Hering aus seinem Roman „Ich weiß, wo du wohnst“. 
      Die fast 70-jährige Franzi ist befremdet über viele Ungereimtheiten und Widersprüche im ersten Corona-Jahr. Sie zieht sich zurück auf eine idyllische Parzelle mitten in der Hansestadt Bremen. Weil sie sich der Hetze gegen die Ungeimpften nicht anschließt, wird sie in eine Kette bedrohlicher Ereignisse verstrickt. „Ich weiß, wo du wohnst“ erschien am 6. November 2023 bei Books on Demand.

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    • Unter Freunden: Jörg Drieselmann – Auch die Wahrheit kann Hetze sein Donnerstag, 18.01.2024

      Jörg Drieselmann kennt die Stasi aus seinem unmittelbaren Erleben und aus der kritischen Distanz. Als 18-Jähriger wurde er verhaftet und als angeblicher „Rädelsführer einer staatsfeindlichen Gruppierung“ zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte ein Plakat gemalt, auf dem die Zahl der an der innerdeutschen Grenze Erschossenen genannt wurde. Sein Vernehmungsoffizier teilte ihm mit, dass auch die Wahrheit „Hetze“ sein kann. Später wurde er zum langjährigen Leiter des Stasi-Museums, der Gedenkstätte in der Normannenstraße. Er spricht am Beispiel seiner eigenen Geschichte und als Interpret der aufschlussreichen Erzählung vom Gemüsehändler aus Prag aus dem Buch „Versuch, in der Wahrheit zu leben“ von Václav Havel über die wahren Botschaften von politischen Parolen und von anderen Gesinnungsnachweisen wie aktuell der FFP2-Maske.

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    • Ludgers Welt: Die Leute sehen nur noch Feinde Mittwoch, 17.01.2024

      Endlich: Nach kurzer und dennoch viel zu langer Winterpause ist „Ludgers Welt“ zurück mit neuen Folgen. Heute geht’s um alles – in mehrfachem Sinne. Eine gewohnt wuchtige Kabaretteinleitung vor Livepublikum zum Thema Geheimtreffen macht den Anfang, danach spricht Ludger Kusenberg alias Ludger K. mit Autor, Journalist und Weitblicker Frank Lübberding. Der Mann hat für das Feuilleton der FAZ, für die „Welt“ und „Cicero“ geschrieben und nimmt sich mit Ludger in privater Atmosphäre die ersten großen Schlagzeilen des neuen Jahres vor: Fährenerstürmung, Bauerndemos, Haus am See. Mit Sachverstand, fairer Analyse und Humor wagt diese Ausgabe den Spagat zwischen Untersuchung und Unterhaltung. 

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    • Gesellschaft 3.0: Eugen Zentner - Corona Schicksale Teil 2 Dienstag, 16.01.2024

      In unserer Sendereihe „Gesellschaft 3.0“ bringen wir vier weitere Kurzgeschichten von Eugen Zentner aus der Reihe „Corona-Schicksale“, die er auf seinem Internetblog Kultur-zentner.de veröffentlicht. Der Berliner Journalist thematisiert die menschlichen Abgründe während der Corona-Zeit. Es geht um mediale Manipulation und Denunziation, um private und gesellschaftliche Ausgrenzung und um Verordnungen, die nicht nur den Konformitätsdruck erhöhen, sondern auch zu Unrecht und Leid geführt haben. Es liest Eugen Zentner.

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 16.01.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. 

       

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    • Fernruf: Uganda und Thailand Montag, 15.01.2024

      In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ machen wir einen Schwenk nach Afrika an den Victoriasee. Rudolf Hass hat hier seine Zelte aufgeschlagen. Er und seine Frau wollten ein Kind aus Uganda adoptieren. Da sich dieses Vorhaben als schwierig und langwierig herausstellte, blieb Rudolf Hass dort. Dabei hat er eine Marktlücke entdeckt. Wir erfahren von ihm eine Menge über die ugandische Gesellschaft und darüber, welchen Illusionen man sich als Einwanderer oder Tourist nicht hingeben sollte. Unsere zweite Station ist Thailand. Dort lebt Heike Vetter. Wir erfahren von ihr, warum sie in Thailand nur lebt, aber nicht arbeitet. Ihr Business ist das Entwerfen und Herstellen von Betonmöbeln. Ihre Geschäfte macht Heike Vetter lieber in Singapur. Von ihr erfahren wir viel Lehrreiches über den Wirtschaftsstandort Asien und wie sie den Wirtschaftsstandort Europa von außen betrachtet. Außerdem bekommen wir es mit dem Begriff der sogenannten Bambuspolitik zu tun: Biegsam sein, aber nicht brechen.  

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    • Yoyogaga 73: Was ist Kunst? Teil 2: „Hans im Glück“ dramenanalytisch Sonntag, 14.01.2024

      Radiopantomime und Striptease für Blinde – Nicht alles, was Künstler machen, ist Kunst. Was zeichnet Kunst aus? Ein vielleicht unerwartetes, aber dafür umso eindrücklicheres Beispiel für ein zeitloses Kunstwerk stellt das Märchen „Hans im Glück“ dar. Thiels dramenanalytischer Betrachtung folgt man vorzugsweise am Kaminfeuer mit einem Glas Portwein in der Hand.

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    • Menschenbilder: Wie wird Versöhnung möglich? Sonntag, 14.01.2024

      Versöhnung: Was ist das, wann brauchen wir Versöhnung? Was ist Schuld im persönlichen und gesellschaftlichen Leben? Im Gespräch mit Jeannette Fischer erörtert Giuseppe Gracia, wie wir mit unseren eigenen Schwächen umgehen und ob es einen Zusammenhang zwischen Narzissmus, Unschuldswahn und Erbarmungslosigkeit gibt.

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    • Basta Berlin – der alternativlose Podcast: Bauernopfer Samstag, 13.01.2024

      Die deutschen Landwirte treiben die Regierung mit Mistgabeln vor sich her – und die Bevölkerung macht mit. Zwingt das die Ampel in die Knie? Bisher setzt sie jedoch auf Konfrontation. Da hilft auch der Besuch des Kanzlers in den Flutgebieten nicht. Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von „Basta Berlin“, drehen heute eine Runde auf dem Traktor: Der Bauernaufstand bewegt das Land, und die Bevölkerung unterstützt den Protest. Aber heißt das, eine Mehrheit der Menschen ist rechts? Das zumindest implizieren Medien und Politik. Derweil gibt es Infos aus den Flutgebieten, die uns aufhorchen lassen.

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    • Matussek!: Bauern-Proteste Freitag, 12.01.2024

      Seine Sendung nutzt Matussek diesmal dazu, den Kampf der Bauern zu unterstützen, die ihn für 70 Prozent des Volkes führen – gegen eine kleine verschworene und arrogante Regierungs-Clique von ideologisch durchgeknallten Steuereintreibern und Stümpern, die das Land in den Graben fahren. Darüber hinaus erinnert er an den Pionier des „zivilen Ungehorsams“, den Denker und Romantiker Henry David Thoreau, der in den Wald ging und die Regierung verachtete und vor knapp 200 Jahren für seine Weigerung, Steuern zu zahlen, im Gefängnis saß. „Was machst du da drinnen?“, rief ihm sein Freund, der große Ralph Waldo Emerson, hinein. „Was machst du noch draußen?“ rief Thoreau zurück. Robert Frost nannte ihn den Größten, den Amerika je hervorgebracht hat. Dazu Canned Heat mit „Going Up the Country“ und „Let’s Work Together“ sowie Satchmo und Frank Sinatra. Abschließend eine Verbeugung vor Franz Beckenbauer, dem freundlichen Kaiser und Idol des Autors als 12-jähriger Junge und als lebenslanger Fan.

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    • Lehrerzimmer: Vom Bildungsbegriff und seiner Umsetzung in der Schule Donnerstag, 11.01.2024

      Wir begrüßen Sie, liebe Hörer, zur ersten Sendung des „Lehrerzimmers“ im Kontrafunk, dem Format für Lehrer, Eltern und alle, die vieles rund um Schule und Bildung beunruhigt. Der Bildungsbegriff wurde durch seinen inflationären Gebrauch nahezu sinnentleert. Deshalb versucht Tim Krause zunächst im Gespräch mit dem emeritierten Philosophieprofessor und Kulturpublizisten Konrad Paul Liessmann den Bildungsbegriff zu schärfen. Mit dem österreichischen Gymnasiallehrer und Publizisten Tomas Kubelik sprechen wir über die Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit und was die Bedingungen eines erfolgreichen Unterrichts sind. Abschliessend nimmt uns die ehemalige Gymnasiallehrerin Christina Rüdiger mit in ein Schweizer Lehrerzimmer.

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    • Unter Freunden: Prof. Dr. Axel Meyer – „Adams Apfel und Evas Erbe“ Donnerstag, 11.01.2024

      „Es gibt zwei Geschlechter“. „Die Grünen sind das Unglück Deutschlands“. Das sind zwei Aussagen, mit denen man sich heute unbeliebt machen kann. Axel Meyer, der aus der Eulenspiegelstadt Mölln kommt und vermutet, dass er ebenso den Schalk im Nacken hat wie die berühmte Legendenfigur, scheut sich nicht, Wahrheiten auszusprechen, die er für wichtig hält. Er ist Evolutionsbiologe. Er spricht über sein Buch „Adams Apfel und Evas Erbe“ und über seine akademische Karriere in den USA, die ihm einen vergleichenden Blick im großen Maßstab ermöglicht hat. Er erzählt von „woken Jeans“, von der „Todesformel DIE“ und anderen Tollheiten. Nein, auch in den USA ist nicht alles perfekt, und aus seiner Sicht ist Deutschland Weltmeister im Sichselbstschlechtreden. Zum Glück hat er sich trotz unerfreulicher Wahrheiten die gute Laune und den Optimismus bewahrt.

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    • Ludgers Welt: Der Trabi ist zurück Mittwoch, 10.01.2024

      In Sachsen gilt: „Wir sind nicht nachtragend, aber wir vergessen auch nichts.“ (Zitiert nach Uwe Steimle) Was in politischem Kontext bedrohlich wirken kann, bekommt im Bereich der Kleinkunst eine liebevoll nostalgische Bedeutung. Irene Holzfurtner und Mathias Engel sind Vollblutkomödianten, unter dem Namen „Komödie Leipzig“ entern sie mit spielfreudigem Ensemble regelmäßig die Theaterwelt des Ostens für teils aufwendige Neuinszenierungen von Klassikern. „Romeo und Julia“ war schon dabei, „Die Olsenbande“ immer wieder gern, und nun wagt man sich an das ganz große Ding. Der Film „Go Trabi Go“ steht noch heute für die Aufbruchsstimmung der Wiedervereinigungszeit, dank Irene und Mathias geht der Stoff bald auf Tournee  – und zwar mit richtig viel PS! Die Vorbereitungen laufen, es ist DAS Comeback des Jahres. Ludger Kusenberg alias Ludger K. hat seine beiden Kollegen im Zentrum ihres Schaffens besucht, staunt über einen leibhaftigen Trabi mit Kulleraugen und ein prall gefülltes Requisitenlager. Ein Gespräch, das auch viel verrät über deutsch-deutsche Befindlichkeiten sowie über Lockdown und Klappehalten …

       (Erstausstrahlung: 20. September 2023)

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    • Gesellschaft 3.0: Der Gastro-Garaus? 19 Prozent Mehrwertsteuer für die Gastronomie Dienstag, 09.01.2024

      Wird es aufgrund der erhöhten Mehrwertsteuer eine Flut an Insolvenzanträgen geben, werden kleine und mittlere Gastronomiebetriebe schließen, oder ist die ganze Aufregung übertrieben? Der deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) spricht von einem „historischen Verlust von 36.000 steuerpflichtigen Unternehmen in den Corona-Jahren 2020 und 2021“. 2024 stehen laut Dehoga rund 12.000 Unternehmen vor dem Aus. Camilla Hildebrandt ist dazu im Gespräch mit Guiseppe Badalati, Geschäftsführer der Bar und Pizzeria „Lost my Love to Italy“ in Berlin-Mitte .

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 09.01.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Achim Winter am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

       

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    • Philosophieren #48: „Erzählen“ Montag, 08.01.2024

      Diesmal ist der Schriftsteller und Waldgänger Norbert Scheuer zu Gast bei Matthias Burchardt und erzählt am Beispiel seines Bestsellers „Winterbienen“, wie ein Roman entsteht. Wie erarbeitet man seinen Stoff, findet eine angemessene Form, erfüllt die Figuren mit Leben? Und warum sind „Lockenwickler“ bedeutsam? Letztlich geht es auch um die Frage, wie man etwas Kostbares durch den Raum und die Zeit tragen kann, wenn die Welt verwintert.

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    • Yoyogaga 72: Was ist Kunst? Die innerliche Erhebung des Betrachters Sonntag, 07.01.2024

      Nachdem Thiel über überraschende Begegnungen seines Grossonkels im KZ und eine mögliche Verstrickung seiner Mutter in die jüdische Weltverschwörung nachgedacht hat, widmet er sich der Betrachtung der Kunst. Was bedeutet dieses längst zur Hülse entleerte Wort im eigentlichen Sinn? Erste Hinweise über die verlorengegangene Fülle der Kunst finden sich bei den alten Griechen.

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    • Menschenbilder: Wahrheit, Relativismus und Toleranz (Wiederholung) Sonntag, 07.01.2024

      Giuseppe Gracia im Gespräch mit dem Schweizer Bischof Marian Eleganti. Es geht um die Frage, ob es so etwas wie eine objektive Wahrheit geben kann, ob der Anspruch darauf schon ein Zeichen für reaktionäres Denken ist, für die Ablehnung einer offenen, toleranten Gesellschaft. Oder ob die Forderung nach Toleranz selber eine absolute Begründung braucht, die in den absolut verstandenen Menschenrechten gründet. Zerfällt eine Gesellschaft ohne klare Wahrheitsansprüche am Ende in reine Macht- und Personeninteressen, so dass statt Toleranz Identitäts- und Interessenskriege herrschen?

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    • Argos Ohren: Frieden und Glück (Wiederholung) Samstag, 06.01.2024

      Argo lässt in dieser Folge dem Hippie in ihm freien Lauf und spielt Lieder, die den Blick beziehungsweise die Ohren auf die oft vernachlässigten wesentlichen und wichtigen Dinge lenken: Liebe, Frieden, Glück, Positivität, Dankbarkeit, Zuversicht und Lebensfreude. Musik in unterschiedlichen Sprachen mit ähnlicher Message. Lieder von Menschen, die zwar allein zwischen zwei Bergen, aber dennoch nicht einsam sind, und Lieder über Tage, an denen einfach alles geschmeidig läuft.

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    • Lesestunde: „Manfred“ und andere Kurzgeschichten von Akif Pirinçci (Wiederholung) Donnerstag, 04.01.2024

      In unserer Lesestunde bringen wir diesmal drei Kurzgeschichten aus der Feder des deutsch-türkischen Schriftstellers Akif Pirinçci. Zwei von ihnen stammen aus dem Novellenband „Odette“, eine veröffentlichte der Autor auf seinem Blog. In „Bruder, oh mein Bruder“ erzählt Pirinçci anhand einer Begebenheit aus der eigenen Biografie, wie gemeinsame Erinnerungen Familien formen und zusammenhalten, aber auch entzweien können. Auch die Geschichte „Manfred“ handelt von der Bürde der Erinnerung und davon, welche seelischen Verheerungen der Blick in die Vergangenheit anrichten kann. „Sad Song of Ingo“ schließlich folgt den Höhen und Tiefen eines musikalischen Wunderkinds und zeigt, wie das Leiden an den Zumutungen des menschlichen Daseins zu einer glamourösen Angelegenheit werden kann. Die Kurzgeschichten „Manfred“ und „Sad Song of Ingo“ sind im Juli 2021 im Moderne-Zeiten-Verlag erschienen. Es liest Akif Pirinçci.

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    • Unter Freunden: Uwe Friesel – „Die Einigkeit der Einzelgänger“. Schriftsteller und ihre Organisationen Donnerstag, 04.01.2024

      Sollten sich Schriftsteller, um ihre Interessen durchzusetzen, gemeinsam mit Journalisten und Druckern der Gewerkschaft IG Druck und Papier anschließen, wie es Heinrich Böll vorschwebte und wie es dann auch 1971 mit der Gründung des Schriftstellerverbandes VS geschah? Oder sollten sie, wie es Martin Walser vorschwebte, lieber eine „Industriegewerkschaft Kunst“ ins Leben rufen, zusammen mit Malern, Tänzern und anderen Künstlern? Schwer zu sagen. Schriftsteller sind offenbar schwierig. Sie sind Einzelgänger. Uwe Friesel erzählt von den „berühmten vier Uwes“ aus Hamburg und von den Anfängen des VS sowie von der heiklen, aber letztlich geglückten Zusammenführung des Schriftstellerverbandes der BRD mit dem der DDR. Er nimmt uns mit nach New York auf die Bühne der internationalen Politik des PEN, wo man die „Macht der Literatur handgreiflich“ spüren konnte, und führt uns wieder zurück in die Sprachwelt des Friesischen und die Bedeutung einer Sprachgemeinschaft für unsere Identität. 

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 02.01.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. 

       

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    • Gesellschaft 3.0: Wandern gegen die Pandemie Dienstag, 02.01.2024

      In unserer Reisesendung liest die Schriftstellerin Barbara de Mars aus ihrem Buch „Wahrnehmung und Wirklichkeit. Eine Ergehung“. De Mars lebt seit über zwanzig Jahren in Italien – die längste Zeit davon im „goldenen Dreieck“ der Toskana zwischen Florenz, Arezzo und Siena. Die Kunsthistorikerin schreibt für deutsche und italienische Medien und organisiert Seminare und Reisen. Auch die letzten drei Jahre verbrachte Barbara de Mars in Italien. Sie musste erleben, wie sich die stolzen Toskaner in Maskenträger verwandelten und die italienische Regierung auf die sogenannte Pandemie wie viele andere Regierungen in Europa reagierte. Barbara de Mars entdeckte das Wandern, das Laufen durch die Natur als Gegenprogramm zu Lockdown und anderen Maßnahmen. Sie erzählt von diesen Spaziergängen unter anderem zu den Lebens- und Wirkorten großer Maler wie Giotto, Piero della Francesca und Leonardo da Vinci.

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    • Kontrafunk aktuell vom 2. Januar 2024 Dienstag, 02.01.2024

      Über die Ausschreitungen in der letzten Silvesternacht berichtet der Berliner Journalist Matthias Nikolaidis in unserer Sendung. Der Cottbusser Autohändler Thomas Knott ist einer der Sprecher der Mittelstandsinitiative Brandenburg und äußert sich zu Protesten gegen die Bundesregierung. Im Gespräch mit dem geburtsblinden IT-Experten Stefan Weiler von der Interessengemeinschaft sehgeschädigter Computerbenutzer geht es um Ausgrenzung blinder und sehbeeinträchtigter Menschen vom digitalen Fortschritt. Und Michael Andrick kommentiert das Wiederaufleben des Berufsbildes der guten alten Hofschranze.

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    • Philosophieren #47: „Knallen“ Montag, 01.01.2024

      Ein frohes neues Jahr, liebe Hörer! Gerade liegt der Knall des Feuerwerks zu Silvester hinter uns, da fragen Matthias Burchardt und Alexander Christ sich, was das eigentlich genau ist, so ein Knall. Nur ein Naturereignis, das sich physikalisch erklären ließe? Oder steckt doch mehr hinter dem Knallen, das uns in so unterschiedlichen Varianten, im Schlimmen wie im Guten, begegnen kann? Freuen Sie sich auf die erste Ausgabe von „Philosophieren“ im Kontrafunk im neuen Jahr, auf die Folge Nummer 48: „Knallen“.

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    • Yoyogaga 71: Ein langsames verbales Silvesterfeuerwerk Sonntag, 31.12.2023

      Mit einem Glas Portwein in der Hand beschliesst Andreas Thiel das Jahr – am Kaminfeuer sinnierend über die Jungfrau Maria, den anthroposophischen Zirkel seiner Urgrossmutter in Theresienstadt, den Bart des Propheten, die Wurzeln des deutschen Nationalismus im Alten Testament und den damit verbundenen Glauben an eine jüdische Weltverschwörung – und kommt zum schluss, dass hinter allem die Fifa steckt.

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    • Menschenbilder: Feiern und sich berauschen – warum brauchen wir das? Sonntag, 31.12.2023

      Was haben Geburtstage, Hochzeiten, Beerdigungen, Popkonzerte oder Festtage wie Silvester gemeinsam? Geht es um eine Feier des Lebens, um die gemeinsam zelebrierte Tuchfühlung mit dem Dasein, weil das im normalen Alltag nicht möglich ist?

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    • Parviz Amoghli: Schach versus Go – Der neue Ost-West-Konflikt (Wiederholung) Sonntag, 31.12.2023

      Dreißig Jahre nach dem Ende des Kalten Kriegs steht die Welt am Beginn eines neuen Ost-West-Konfliktes. Nur dass es diesmal nicht die Sowjetunion ist, die den Westen herausfordert, sondern China. Und das heißt: Es treffen zwei vollkommen verschiedenartige Denktraditionen aufeinander. Wie groß der Unterschied ist, zeigen bereits die zentralen Konzentrationsspiele der beiden Kulturräume: Schach und Go.

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    • Wochenrückblick vom 30. Dezember 2023 Samstag, 30.12.2023
    • Matussek!: Großreinemachen Freitag, 29.12.2023

      Großreinemachen bei Matussek, zu beschwingter Tanzmusik mit Evergreens aus seiner Jugendzeit und der legendären Frankfurter Schlagerbörse von Hanns Verres, mit „Supergirl“ und „The Beat Goes On“ und „Frag den Abendwind“ der ätherischen Françoise Hardy. Hörerwünsche fürs neue Jahr, zum Beispiel auf eine Rückkehr des europäischen Kulturstolzes und die Besinnung aufs Christentum. Hörerbriefe: Wunderbar durchgeknallt aus dem Amazonas, fromm vom bayrischen Peißenberg, bissige Bilanzen des Ampelschwachsinns. Höhepunkt wohl das kurze Gespräch mit einem zehnjährigen Jungen aus Tansania über die Freude des Glaubens. Dazu Matusseks Erinnerungen an ein missglücktes Meditationsretreat in der Schweiz, um das „Begehren“ zu kontrollieren, sowie seine Hoffnung auf Bauernaufstände im neuen Jahr.

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    • Weihnachten im Kontrafunk: Uwe Steimle und der Stollen Mittwoch, 27.12.2023

      „Hören Sie es riechen? Die Geschichte unseres Stollens. In feinem Dresdner Sächsisch“ – von Uwe Steimle
       
      Wenn man bei Uwe Steimle in Dresden zu Gast ist, dann gibt es Kaffee und Stollen. Was sonst? Und zwar zu fast jeder Jahreszeit, denn der Kabarettist weiß, wie man den Stollen in Leintücher wickelt, damit er bis Ostern hält. Er erinnert sich, wie seine Mutter den Stollen nicht zu Hause, aber in einer Hausbäckerei backen lies. Er erzählt die Geschichte des Dresdner Stollens und erklärt uns die goldenen Stollenregeln auf. Zum Beispiel, dass man den Stollen niemals „diddscht“ – also in den Kaffee eintaucht – und auf keinen Fall an die Hühner verfüttert. In Dresden wird der Stollen am Heiligen Abend nach der Bescherung angeschnitten, bei uns hören Sie es heute riechen.

      Diese Sendung gibt es auch zu kaufen: ISBN 978-3-931925-74-1

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    • Gesellschaft 3.0: DDR-Erinnerungen Dienstag, 26.12.2023

      In dieser Ausgabe geht es um die Erinnerung an die DDR, die Pandemiezeit und die Etikettierung von Corona-Massnahmen-Kritikern. Interviewgast bei Camilla Hildebrandt ist Elke Pöhle, studierte Biologin mit Fachrichtung Immunologie. Sie sagt, die Erinnerung an die DDR ist fundamental wichtig in der heutigen Zeit, um aus Fehlern zu lernen. Außerdem kommt Thomas Barisic, Richter in Rheinland-Pfalz und Sprecher bei Krista – das Netzwerk kritischer Richter und Staatsanwälte – mit seiner persönlichen Meinung zu Wort.

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 26.12.2023

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Achim Winter am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. 

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    • Philosophieren: „Feiern“ (Wdh.) Montag, 25.12.2023

      Die Kontrafunk-Philosophen widmen sich diesmal dem Feiern. Das Phänomen ist schwer zu greifen. Was macht eine Feier aus? Gästeliste, Festsaal, Gewänder, rituelle Formeln, Musik? Welche Rolle spielt die feierliche Stimmung? Was erfahren wir über unser Menschsein, wenn wir feiern? Vielleicht ist das Fest eine sinnliche Selbstvergewisserung in Bezug auf unsere kulturelle Identität. Das würde bedeuten: Wer den Menschen ihre Feste verbietet, raubt ihnen die Wurzeln.

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    • Yoyogaga 70: Die Aufhebung der Ewigkeit Sonntag, 24.12.2023

      Das Neue Testament bedeutet die Quadratur des Kreises. Alle älteren Schriften erzählen von der Entstehung des Bösen im Himmel, der daraus resultierenden Trennung von Gott und einem Sturz in die ewige Verdammnis. Das Neue Testament handelt von einem Paradoxon, nämlich vom Ende dieser Ewigkeit. Jesus hebt zwar nicht die Verdammnis an sich auf, beendet aber deren Ewigkeit. Die Erlösung bedeutet somit nicht die Eliminierung des Bösen, denn das Böse in uns selbst müssen wir alle selber besiegen, sondern das Ende der Herrschaft Luzifers über die mit ihm Gestürzten. Die Kette der Knechtschaft ist zerrissen, die Himmelstore sind wieder geöffnet. Aber den Weg zurück gehen muss jeder selber.

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    • Peter J. Brenner: Das Fest. Über den Wandel einer bürgerlichen Lebensform Sonntag, 24.12.2023

      Menschen brauchen Feste; und das Weihnachtsfest ist in Deutschland wie in manchen anderen europäischen Ländern das Fest aller Feste. In den langen Jahrhunderten seines Bestehens hat es manche Zeitenwende überdauert, seinerseits auch manche Wandlungen erfahren und viele Angriffe überstanden. Seit zwei Jahrhunderten wird es als Familienfest gefeiert und ist Teil einer übergreifenden bürgerlichen Festkultur geworden, mit denen sich die Gesellschaft ihrer kulturellen Identität versichert.

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    • Menschenbilder : Braucht es das Christentum noch? Sonntag, 24.12.2023

      Giuseppe Gracia im Gespräch mit dem Schweizer Theologen Markus Schulze, Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie. Hat eine säkulare Wohlstandsgesellschaft Kirche und Christentum noch nötig? Kann die Freiheit auf Religion verzichten? Wieso gibt es auf der Welt so viel Böses, wenn Gott so gut ist? Was sind die Schattenseiten der Aufklärung und wie kommt es heute, auch in Westeuropa, zur Verachtung des Menschen und der Demokratie? Diese und andere Fragen werden reflektiert. 

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    • Kontrafunk aktuell vom 20. Dezember 2023 Mittwoch, 20.12.2023

      Die Bundestagswahl 2021 muss in Berlin laut Bundesverfassungsgericht in 455 Wahlbezirken wiederholt werden. Was das für die Bundespolitik bedeutet, verrät uns der ehemalige Abgeordnete, der die Wahl angefochten hat: Marcel Luthe. In der Schweiz schreckt derweil eine große Studie über Gewalt an Schulen Eltern und Schulleiter auf. Demnach ist jeder zweite Schüler körperlichen Angriffen von Mitschülern ausgesetzt. Über dieses Phänomen sprechen wir mit dem Psychologen und Psychotherapeuten Prof. Dr. Allan Guggenbühl. In unserer Weihnachtsreihe „Geheime Leidenschaften“ erfahren wir vom Kontrafunk-Kollegen Alexander Christ („Rechtsstaat“, „Philosophieren“), warum er gerade für das Lesen schwärmt und wie man es so richtig genießt. Und Hauptstadtkorrespondent Frank Wahlig widmet sich in einem Kommentar dem Bashing der AfD im Deutschen Bundestag.

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 19.12.2023

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

       

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    • Philosophieren #46: „Schenken“ Montag, 18.12.2023

      Wer schenkt, zeigt sich selbstlos und wird seinerseits durch Freude und Dankbarkeit entlohnt. Doch die vermeintlich harmlose Geste des Gebens führt nicht nur in ein Labyrinth sozialer Verbindlichkeiten und Erwartungen, sondern konfrontiert uns auch mit dem ganzen Spektrum seelischer Verkrampfungen, so dass man den Eindruck gewinnen kann, dass jedes Geschenk umzingelt ist von Fettnäpfchen, die nur darauf warten, dass jemand hineintritt. Höchste Zeit für eine philosophische Umkreisung des Themas Schenken.

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    • Der kalte Krieg um die Familie (Wdh. vom 3. September 2023) Sonntag, 17.12.2023

      In seinem Vortrag verfolgt Norbert Bolz die These, dass wir in einem Zeitalter kalter Kriege leben. Kalter Krieg herrscht zwischen Männern und Frauen, zwischen Alten und Jungen. Kalter Krieg herrscht zwischen Eltern und Kinderlosen, zwischen berufstätigen Frauen und Hausfrauen. Kalter Krieg herrscht zwischen Familien und Staat. Bekanntlich ist dies auch ein Zeitalter des radikalen Individualismus, der nicht begründet werden muss und zu nichts verpflichtet. Das Thema sperrt sich gegen eine wissenschaftliche Behandlung. Denn man kann nicht „objektiv“ sein, wenn es um Fragen geht, die bis an die Wurzeln des eigenen Selbstverständnisses reichen. Es geht hier nämlich um Fragen der Identität, des Lebenssinns und des Glücks.

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    • Menschenbilder: Wie erkennen wir, ob wir das leben, wozu wir berufen sind? Sonntag, 17.12.2023

      Angelika Hirschenberger ist Geschäftsführerin der Bundeskoordinierungsstelle Jakob der Österreichischen Bischofskonferenz. Sie arbeitet als Coach, Trainerin und hält Vorträge zum Thema Berufungen. Es geht um den Schlüssel für ein gelingendes Miteinander. Um das Erkennen der eigenen Berufung als Fundament für gelingende Beziehungen in Ehe, Familie und Beruf.

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    • Yoyogaga 69: Das Alte Testament, die Veden und die Avesta Sonntag, 17.12.2023

      Inwiefern unterscheidet sich Luzifer von Ahriman, Satan, Yima, Shiva oder Yama? Ist Christus nicht nur Logos, sondern auch Vishnu und Asha? Sind Jahwe, Brahma und Ahura Mazda identisch? Ein Who-is-who des Jenseits.

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    • Gesellschaft 3.0: Highlights 2023 aus den Sendungen von Camilla Hildebrandt Dienstag, 12.12.2023

      Wie ist es in einer Demokratie möglich, dass Covid-Massnahmen-Kritiker festgenommen, Kinder ohne Maske vom Schlitten gezerrt, Ungeimpfte wie Verbrecher behandelt wurden – im Namen der Gesundheit? Dass Journalisten massiv diffamierten und Jugendliche sich zwangsimpfen ließen, aus Angst vor Ausschluss? Wo stehen wir aktuell als Gesellschaft, und vor allem: wo wollen wir hin? Diese Grundsatzfragen stellt Camilla Hildebrandt allen ihren Gästen. Zu Wort kamen unter anderem der Medienpsychologe Dr. Lennart Freyht de Polo León, die Biologin Elke Pöhle zu Erinnerungen an die DDR, die Schauspielerin Eva Herzig, der Psychoneuroimmunologe Prof. Christian Schubert zu Maschinenmedizin, Maritta zu fehlender Menschlichkeit, der Violinist Linus Roth, die Journalistin Katrin Seibold, Mara Schmidt zu radikaler Ausgrenzung an Schulen, Intensivpfleger Werner Möller, die Osteopathin Shakti Wilferth … 

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    • Philosophieren #45: „Wärmen“ Montag, 11.12.2023

      Empfinden Sie auch Scham, wenn Sie die Heizung aufdrehen? Klima und Krieg sind gute Argumente für ein solidarisches Frieren, so heißt es. Und während die wohlbetuchten Gutmenschen Ihre Gesinnung am Thermostat abtragen, gibt es Menschen, die sich aufgrund der Inflation Wärme schlichtweg nicht mehr leisten können. All dies ist Anlass genug, sich in der kalten Jahreszeit ein paar warme Gedanken zu machen.

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    • Friedrich Pohlmann: Legitimitätsverlust – Die Glaubwürdigkeitskrise des deutschen und des westlichen politischen Systems Sonntag, 10.12.2023

      Wir erleben zurzeit eine rasante Beschleunigung und das offene Hervortreten der schon lange schwelenden Glaubwürdigkeitskrise des deutschen politischen Systems. Die delegitimierende Kritik an einem Machtkartell, das im Zuge der Krisenverschlingungen der jüngeren Vergangenheit semitotalitäre Züge angenommen hat, wird zunehmend weniger in „Schweigespiralen“ erstickt, sondern drängt in „Sprechspiralen“ in die gesellschaftliche Öffentlichkeit. Zwar sind die unmittelbaren Treiber der deutschen Legitimitätskrise die illegale Massenimmigration, das Corona-Maßnahmen-Regime und die katastrophalen wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges, aber die deutsche Legitimitätskrise ist intim verknüpft mit der Glaubwürdigkeitskrise der gesamten westlichen Ordnung und kann ohne diesen übergeordneten Kontext nicht verstanden werden. Denn gegenwärtig zerbricht die unipolar-globalistische Weltordnung, die sich nach dem Ende des Kalten Krieges in knapp dreißig Jahren ausgeformt hat.

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    • Yoyogaga 68: Das Neue Testament im Licht altpersischer Schriften Sonntag, 10.12.2023

      Warum musste Christus kommen und uns mit Gott versöhnen? Was hatte zur Trennung von Gott geführt? Die Puzzleteile sind in Form alter Schriften über die halbe Welt verstreut. Ein Bogen vom Alten Testament über den tibetischen Buddhismus zu zoroastrischen Hymnen bringt Licht ins Dunkel.

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    • Menschenbilder: Der schwache Gott Sonntag, 10.12.2023

      Giuseppe Gracia im Gespräch mit Uwe Jochum, ehemaliger Universitätsbibliothekar und Buchautor im Bereich Mediengeschichte und Theologie. Ist der christliche Gott ein schwacher Gott der Liebe und Hingabe und was bedeutet das für unsere Zeit, die besessen ist von Machtfragen? Dass die Kirche auf schwache Menschen gebaut ist, sieht man seit 2000 Jahren, aber warum gibt es sie dann immer noch, während Grossreiche, die auf Stärke bauen, immer wieder verschwinden? Ist die Geschichte der menschlichen Kulturen und Zivilisationen im Kern ein Ringen zwischen Stärkekult und Dienst am Leben?

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 05.12.2023

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

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    • Gesellschaft 3.0: Jürgen Nowak – „Hey, Alter!“ Dienstag, 05.12.2023

      In unserer Sendereihe „Gesellschaft 3.0“ geht es diesmal um das Thema Altern. Der ehemalige Chefredakteur und Immer-noch-Herausgeber des Berliner Satiremagazins „Eulenspiegel“ Jürgen Nowak hat seine Gedanken dazu in seinem Buch „Hey, Alter! Ruhestand im Selbstversuch“ zu Papier gebracht. Seine Erkenntnisse bezeichnet der 75-jährige Autor augenzwinkernd als „letzten Gruß aus dem Wartezimmer“. Die vierzig Geschichten und Anekdoten über die angenehmen und nicht so angenehmen Seiten des Älterwerdens sind im Juli 2020 im Enno-Verlag erschienen. 

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    • Philosophieren #44: „Handeln“ Montag, 04.12.2023

      „Weil jeder Mensch auf Grund des Geborenseins ein initium, ein Anfang und Neuankömmling in der Welt ist, können Menschen Initiative ergreifen, Anfänger werden und Neues in Bewegung setzen“, schreibt Hannah Arendt in einem ihrer bedeutendsten Werke, der „Vita activa oder Vom tätigen Leben“. Matthias Burchardt und Alexander Christ zeichnen in dieser Folge von Philosophieren im Kontrafunk die Grundzüge der „Vita activa“ nach und diskutieren darüber, inwiefern das „Handeln“ die besondere Fähigkeit hat, Beziehungen zu stiften.

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    • Yoyogaga 67: Was ist neu am Neuen Testament? Und was ist alt am Alten? Sonntag, 03.12.2023

      Warum strickende Omas logischer denken, Bienen Buddhisten sind, Shiva eine Schlange hat und Jesus mehr als nur ein Wort ist. Andreas Thiel begibt sich auf die Suche nach der weihnachtlichen Frohbotschaft.

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