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    Donnerstag, 30. Mai 2024, 20:05 Uhr
    Donnerstag, 30. Mai 2024, 20:05 Uhr
    (Wdh.23:05)

    Unter Freunden: Dietmar Püschel – Eine Hymne für ein wirklich vereintes Deutschland

    • Zufällig hatte Dietmar Püschel das Fernsehen, das im ZDF zum Sendeschluss die Hymne spielte, noch nicht ausgestellt und gleichzeitig Radio DDR laufen, wo gerade „Auferstanden aus Ruinen“ zu hören war. Da merkte er, wie gut die beiden Hymnen zusammenpassen, den Text der einen könnte man gut zur Melodie der anderen singen – und umgekehrt. Die Idee, eine Mixversion herzustellen, hatte er schon, ehe eine Wiedervereinigung überhaupt vorstellbar war. Sie sollte ein Zeichen der Annäherung sein, die Vision eines musikalisch vereinten Deutschlands. Im Oktober 1990 konnte er dann seinen Vorschlag präsentieren. Genscher war begeistert. Dennoch wurde die Mischversion nicht zur offiziellen Hymne. Nun wird unser Grundgesetz 75 Jahre alt, das „Kinderlied“ von Brecht ist neuerdings als mögliche neue Hymne im Gespräch; die Diskussion geht also weiter. Wirklich vereint fühlen sich viele Deutsche immer noch nicht.

    Kommentare
    onckel fritz
    Vielen Dank für die interessante Sendung zu den Versuchen einer Nationalhymne. Ich lache gerade noch über Vielfalt, Buntheit und Korrektheit, ja, so seht Ihr aus. Nach dem Erscheinen der DDR-Hymne wurde von unseren Eltern kolportiert, Hans Eisler wäre überall mit dem Lied: „Good bye Johnny“ begrüßt worden. Den Text der Brechtschen Kinderhymne unterschreibe ich zu 100%. „Und nicht über und nicht unter ...“ sowie „Und das liebste mag‘s uns scheinen, so wie andern Völkern ihrs“, halte ich für ganz wesentliche Bestandteile. Ich beneide die Dänen um ihre „zivile“ Nationalhymne: „Es gibt ein lieblich Land“. Leider wurde mir die Kinderhymne durch die schrille Frauenstimme und den Vortrag des schon recht kurzatmigen Herrn Eisler vergällt. Insgesamt halte ich das Lied für zu lang, um es öffentlich von jedermann mitsingen zu lassen, selbst wenn man statt der „sophistic ated“ Melodie von Eisler die von Haydn nimmt. „Einigkeit und Recht und Freiheit“ kann von allen aus voller Brust mitgesungen werden.
    onckel fritz
    Die zwei Damen, die die Kinderhymne zur Feier des 75. Jahrestages des Grundgesetzes vor dem Steini intonierten, konnten auch nicht singen. Die Thalbach ist bei mir seit einem absolut astkriechenden Interview zu Frau Merkel in unserer Lokalzeitung ohnehin unten durch. Ausgerechnet der Steinuhu und Entourage feierten sich dort gegenseitig und besaßen auch noch die Chuzpe, die Artikel 1 - 19 GG hervorzuheben, diese ... Leute, die von 2020 bis 2023 genau diese Grundrechte der Bürger in bis dahin nie gekanntem Ausmaß mit Füßen getreten hatten.

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