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    „Wikipedia wird von regierungsnahen Akteuren politisch beeinflusst, mit Wikipedianern, die klar linken oder Mitte-links-Parteien zuzuordnen sind.“

    Markus Fiedler am 12. April 2025 im Kontrafunk
    in: „Wochenrückblick vom 12. April 2025“ (ab Min. 17'00)

    Wikipedia steht wiederholt in der Kritik, und die Vorwürfe sind vielschichtig. Einerseits dient die Plattform längst nicht mehr nur der Dokumentation menschlichen Wissens, sondern ist eine zentrale Datenbasis für Projekte wie Wikidata, die Sprache maschinenlesbar machen und Semantik für künstliche Intelligenz (KI) liefern. Andererseits wird Wikipedia von Kritikern wie Markus Fiedler als „Ausspielseite der Regierung“ bezeichnet, da bestimmte Autoren politische Inhalte gezielt beeinflussen sollen. Diese Vorwürfe wiegen schwer, besonders wenn man die Reichweite und den Einfluss der Plattform bedenkt.

    Ein Kernproblem ist die Zusammensetzung der aktiven Wikipedianer. Laut Kritikern gehören viele dem linken bis mitte-linken politischen Spektrum an, etwa aus Parteien wie SPD, Grünen oder Die Linke. Rechte Positionen, selbst moderate wie die der CDU, seien unterrepräsentiert. Ein prominentes Beispiel sei der Nutzer „Kopilot“, im echten Leben Gerhard Sattler, der Artikel zu politischen Themen manipuliere. Während er die AfD systematisch negativ darstelle – oft mit fragwürdigen oder nicht belegenden Quellen –, hebe er Öko- und Linksparteien positiv hervor. Dass Sattler selbst Mitglied einer solchen Partei sei, mache die Sache brisant. Solche Fälle, so die Kritik, zeigten, wie Wikipedia durch parteiische Bearbeitungen politisch gelenkt werde.

    Die Plattform selbst präsentiert sich als neutral, doch immer wieder tauchen Berichte über Manipulationen auf. Wikipedia feiert es medial, wenn „weiße Ritter“ Regierungsmitarbeiter entlarven, die etwa Artikel über Politiker bearbeiten. Doch solche Fälle sind laut Kritikern nur die Spitze des Eisbergs. Die eigentliche Beeinflussung geschehe subtiler, durch eine Überrepräsentation bestimmter politischer Lager, die den Ton angäben. Besonders problematisch sei, dass diese Bearbeitungen oft mit staatlicher Unterstützung oder zumindest ohne ausreichende Kontrolle erfolgten.

    Hinzu kommt ein praktisches Problem: Jüngste Änderungen an der Plattform haben viele Anleitungen obsolet gemacht, die Kritiker wie Fiedler ihren Zuschauern gaben, um bestimmte Inhalte zu finden. Suchbegriffe führen ins Leere, was Frust bei Nutzern auslöst. Man könnte spekulieren, dass dies absichtlich geschieht, um kritische Stimmen auszubremsen – doch dafür fehlen Beweise. Dennoch bleibt die Frage: Wie zuverlässig ist Wikipedia, wenn Strukturen und Inhalte so leicht beeinflussbar sind?

    Ein weiterer Aspekt ist der Einfluss auf KI-Entwicklung. Projekte wie Wikidata zielen darauf ab, Sprache nicht nur maschinenlesbar, sondern semantisch verständlich zu machen. Ein Wort wie „Tisch“ wird nicht nur erkannt, sondern mit Bedeutung verknüpft: eine Platte mit Füßen, auf die man etwas legen kann. Diese Daten fließen in KI-Modelle, die irgendwann menschliche Intelligenz erreichen oder übertreffen könnten. Viele Wikipedianer seien sich dieser Tragweite nicht bewusst, sagt Fiedler. Wenn aber politisch gefärbte Inhalte die Basis solcher Modelle bilden, könnte dies langfristig problematische Verzerrungen erzeugen.

    Die Kritik an Wikipedia ist nicht neu, doch die Dringlichkeit wächst. Die Plattform ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern ein Machtfaktor in der Informationsgesellschaft. Wenn bestimmte Gruppen – sei es durch politische Nähe oder mangelnde Transparenz – überproportional Einfluss haben, droht der Verlust an Glaubwürdigkeit. Besonders in Zeiten, in denen Desinformation und Propaganda ohnehin allgegenwärtig sind, ist dies ein Risiko.

    Markus Fiedler (Dokumentarfilmer („Die dunkle Seite der Wikipedia“)) am 12. April 2025 im Kontrafunk

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    „Wikipedia wird von regierungsnahen Akteuren politisch beeinflusst, mit Wikipedianern, die klar linken oder Mitte-links-Parteien zuzuordnen sind.“


    Markus Fiedler am 12. April 2025 im Kontrafunk

    „Wikipedia wird von regierungsnahen Akteuren politisch beeinflusst, mit Wikipedianern, die klar linken oder Mitte-links-Parteien zuzuordnen sind.“

    Markus Fiedler am 12. April 2025 im Kontrafunk

    Wikipedia: Wissensplattform oder politisches Werkzeug?

    „Wikipedia wird von regierungsnahen Akteuren politisch beeinflusst, mit Wikipedianern, die klar linken oder Mitte-links-Parteien zuzuordnen sind.“

    Markus Fiedler am 12. April 2025 im Kontrafunk

    „Wikipedia wird von regierungsnahen Akteuren politisch beeinflusst, mit Wikipedianern, die klar linken oder Mitte-links-Parteien zuzuordnen sind.“

    Markus Fiedler am 12. April 2025 im Kontrafunk

    Wikipedia: Wissensplattform oder politisches Werkzeug?

    „Wikipedia wird von regierungsnahen Akteuren politisch beeinflusst, mit Wikipedianern, die klar linken oder Mitte-links-Parteien zuzuordnen sind.“

    Markus Fiedler am 12. April 2025 im Kontrafunk

    Wikipedia: Wissensplattform oder politisches Werkzeug?
    „Wikipedia wird von regierungsnahen Akteuren politisch beeinflusst, mit Wikipedianern, die klar linken oder Mitte-links-Parteien zuzuordnen sind.“

    Markus Fiedler
    am 12. April 2025 im Kontrafunk
    „Wikipedia wird von regierungsnahen Akteuren politisch beeinflusst, mit Wikipedianern, die klar linken oder Mitte-links-Parteien zuzuordnen sind.“

    Markus Fiedler am 12. April 2025 im Kontrafunk
    „Wikipedia wird von regierungsnahen Akteuren politisch beeinflusst, mit Wikipedianern, die klar linken oder Mitte-links-Parteien zuzuordnen sind.“

    Markus Fiedler am 12. April 2025 im Kontrafunk

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