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    Dienstag, 13. September 2022, 6:05 Uhr
    Dienstag, 13. September 2022, 6:05 Uhr
    (Wdh.07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 15:05, 17:05, 18:05, 22:05)

    Kontrafunk aktuell vom 13. September 2022

    Marcel Joppa im Gespräch mit Thomas Fasbender und Thomas Mayer – Kontrafunk-Kommentar: Jan David Zimmermann
    • Marcel Joppa spricht heute mit dem Wirtschaftsexperten und ehemaligen Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Thomas Mayer, über den Zustand der deutschen Wirtschaft, über eine mögliche Panikmache vor Firmenpleiten und über das Agieren von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. Bei dem Journalisten und Autor Thomas Fasbender, der jahrelang in Russland gelebt hat und 2021 eine Putin-Biografie verfasst hat, geht es dann um den tatsächlichen Status Quo im Ukraine-Krieg. Der Autor Jan David Zimmermann wird schließlich das von Medien und Gesellschaft verbreitete Männerbild und die damit verbundene Doppelmoral kommentieren.

    Kommentare
    wolfgang.altpeter
    Herr Mayer verliert kein Wort über Nordstream 2, wobei das doch die einfachste Lösung wäre unser Gasproblem zu lösen.
    Und Herrn Fasbender sollte doch bekannt sein, dass es sich bei der Krim nicht um eine Annexion sondern um eine Secession handelt.

    Joama
    Die Negierung von Männlichkeit in der herrschenden Genderideologie kontrastiert mit archaischen Männerklisch ees im herrschenden Ukraine-Kult. Das von Jan David Zimmermann beschriebene Phänomen zeigt das ganze typische Dilemma der Political Correctness auf allen Gebieten.

    Was nach den Regeln der Political Correctness offiziell nicht sein darf – Geschlechterrol len, Sexualtrieb, Rassismus, Nationalstolz, Vorurteile, Klischees, Hass, Intoleranz, Aggression – existiert natürlich hinter der Fassade trotzdem und sucht nur nach einem Anlass, sich politisch korrekt ausleben zu dürfen. Das kann prima politisch kanalisiert werden.

    Political Correctness unterdrückt die Natur des Menschen ebenso wie den gesunden Menschenverstan d, zwingt uns zu ständiger Selbstverleugnu ng und Heuchelei. Wir müssen zu unseren natürlichen Gefühlen, Trieben und Bedürfnissen stehen und verantwortungsv oll damit umgehen, statt zeitgeist- und ideologiegetrie ben von einem Extrem ins andere zu fallen.

    Joama
    Es ist schon bemerkenswert, wie ein korrupter Oligarchenstaat plötzlich in der veröffentlicht en Meinung zum Leuchtturm westlicher Werte mutiert ist. – Ich finde, wir sollten die Werte der westlichen Demokratie (Meinungsplural ismus, faire Chancen für die Opposition usw.) erst einmal im eigenen Land verteidigen, bevor wir es in der Ukraine tun...

    Der Westen hat versucht, die vermeintliche Schwäche Russlands auszunutzen um wortbrüchig die Nato bis an die russische Grenze auszuweiten. Dabei hat man sich verzockt, und nun haben wir den Salat. Bei solchen Kriegen geht es nie um Moral, Menschenrechte oder Werte, sondern um geostrategische und ökonomische Interessen. Davon braucht das einfache Volk nichts zu wissen. Ihm werden stattdessen wie im Kindermärchen Schurken und Helden präsentiert. Die Propagandamasch ine läuft auf Hochtouren – und jeder, der mit dem Strom schwimmt, darf sich auch als kleiner Held fühlen...


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