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    Dienstag, 5. August 2025, 5:05 Uhr
    Dienstag, 5. August 2025, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 5. August 2025

    Marcel Joppa im Gespräch mit Beat Kappeler, Prof. Markus Hecht und Kai Ruhsert – Kontrafunk-Kommentar: Alexander Meschnig

    In der Schweiz wächst die Sorge vor US-Zöllen ab dem 7. August. Ökonom Dr. Beat Kappeler erklärt, warum Vermittlungen gescheitert sind. Nach dem Zugunglück in Baden-Württemberg warnt Prof. Markus Hecht vor Sicherheitsmängeln bei der Bahn. Ingenieur Kai Ruhsert deckt Fehler in CO₂-Berechnungen zur Elektromobilität auf. Und Alexander Meschnig kommentiert das veränderte Geschlechterverhältnis durch Zuwanderung.

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    Der Sandwirt

    Interview 1

    Beat Kappeler: US-Zölle wären für Schweiz verkraftbar

    Interview 2

    Markus Hecht: Sicherheitsrisiko durch Inkompetenz bei Deutscher Bahn

    Interview 3

    Kai Ruhsert: Der Elektroauto-Schwindel

    Kommentar

    Alexander Meschnig: Ungleiche Geschlechterkohorten durch Zuwanderung

    Seit der Grenzöffnung im Jahr 2015 sind in Deutschland Millionen von Migranten in das Land gekommen, davon ein überwältigender Anteil junger Männer. Bei den 16- bis 30-Jährigen beträgt der Männeranteil bis zu 80 Prozent. Die schlichte Tatsache, dass sich die gesellschaftlich bedeutsame Kohorte junger Männer durch die ungeregelte (vor allem muslimische) Einwanderung drastisch erhöht und dadurch das Geschlechterverhältnis verändert hat, ist noch viel zu wenig präsent. Dieses politisch brisante Thema zu benennen, bedeutet, auch unerwünschte Effekte der deutschen Migrationspolitik öffentlich zu machen, was einen reflexartig als Rassisten verdächtig macht. Ein dauerhaft asymmetrisches Geschlechterverhältnis zugunsten junger Männer führt zu sozialen Spannungen, verstärkter Konkurrenz um Frauen und zum Rückgang des Sicherheitsempfindens. Studien belegen als Folge eine Zunahme von Instabilität und Gewalt in einer Gesellschaft. Das Risiko für Gewaltverbrechen, soziale Unruhen und Bandenbildung steigt. Das Fehlen sozialer Bindungen über Partner und Familie, verstärkt durch kulturelle Faktoren, etwa traditionelle Frauenbilder, schafft in Deutschland zunehmend Verhältnisse, in denen Gewalt als ein normales Mittel zur Konfliktregulierung gilt. 

    Beispiele für die Effekte ungleicher Geschlechterkohorten sind etwa China und Indien. In beiden Ländern herrscht eine Präferenz für männliche Nachkommen, sodass weibliche Föten oft abgetrieben werden. Millionen von jungen Männern (vor allem in ländlichen Regionen) finden so keine Partnerin, was dazu führt, dass in China vermehrt Frauen aus armen Nachbarländern (etwa Vietnam oder Myanmar) entführt oder zwangsverheiratet werden. Zwangsehen und Kinderbräute sind auch in Indien die Folgen des gesellschaftlichen Drucks auf heiratsfähige Männer, eine Frau zu finden. Die exzessive Gewalt gegen Frauen in Indien ist bekannt und wird regelmäßig in den Medien thematisiert. Vor allem in deutschen Großstädten, meist konzentriert in einzelnen Stadtteilen, leben durch die ungesteuerte Zuwanderung seit 2015 deutlich mehr junge Männer als Frauen. Besonders für sozial schwache Männer, ohne Bildung und Arbeitsperspektiven (was für die meisten Einwanderer aus islamischen Ländern gilt), steigt der Konkurrenzdruck, eine Partnerin zu finden. Hinzu kommt der Import patriarchaler Werte und Rollenmuster durch Zuwanderer, die mehrheitlich aus Kulturen mit traditionellen Vorstellungen stammen. Wertekonflikte sind hier programmiert. Die Kontrolle der Schwestern oder Partnerinnen, die Verachtung des freizügigen Verhaltens von Frauen und patriarchale Ehrvorstellungen sind wesentliche Elemente für massive Integrationsprobleme. Sichtbar wird das in Deutschland seit langem in Schulen, in Schwimmbädern, Clubs, im Nahverkehr oder bei Freizeitangeboten.

    Weitgehend tabuisiert sind hierzulande empirische Studien, die zeigen, dass bestimmte Gruppen junger Männer in den Kriminalitätsstatistiken bei Gewalt- und Sexualdelikten überrepräsentiert sind. Psychologisch betrachtet neigen insbesondere Personen mit niedrigem Selbstwert, aber starkem Anspruchsdenken zur Verachtung von Frauen. Sexuelle Frustration in Verbindung mit einer kulturellen Abwertung von Frauen korreliert eng mit Gewalt. Dabei spielen in der Regel Kontrollverlust und narzisstische Kränkungen des eigenen Selbstbildes die Hauptrolle. Männliches Dominanzverhalten, Konkurrenz um Status und aufgestaute Emotionen bei mangelnder Selbstregulation wirken unheilvoll zusammen. In vielen Kulturen der überwiegend muslimischen Zuwanderer wird Männlichkeit mit Stärke, Potenz, Kontrolle und Durchsetzungsfähigkeit assoziiert. Bleibt all das in der Realität unerfüllt, kann sich das in kompensatorischer Gewalt und der Abwertung von Frauen äußern. Der Gründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, deutete die Frauenverachtung als Folge unerfüllter oder ambivalenter Triebwünsche. Männer können Frauen gleichzeitig begehren und verachten, wenn das Begehren mit Schuld oder Angst behaftet ist. Ein Mann mit strenger moralischer Erziehung, der Sexualität als etwas „Sündhaftes“ ansieht, wird Frauen, die sexuelle Wünsche wecken, verachten, weil sie ihn selbst in Versuchung führen. Deshalb müssen Burka, Kopftuch und Schleier das Verführerische des Weiblichen verdecken. Junge Männer, die keinen Zugang zur Sublimierung sexueller Energie durch Arbeit haben, neigen leichter zu destruktivem Verhalten. Viele junge Zuwanderer, die keine Partnerin finden, sehen sich sozial ausgeschlossen. 

    Diese „überschüssigen“ jungen Männer bilden Subkulturen, die die westliche Gesellschaft ablehnen. Sie sind ideale Zielgruppen für die Anwerbung durch islamische Radikale, die die Dekadenz des Westens vor allem in der Emanzipation der Frau verorten, dem „Sündenfall“ der westlichen Kultur. Inzwischen sitzen Hunderttausende von jungen Männern, viele mit vollkommen unrealistischen Vorstellungen über ihr Zielland, ohne Sprachkenntnisse oder Arbeitsqualifikationen, frustriert und ausgeschlossen vom gesellschaftlichen Reichtum in Massenunterkünften, ideale Voraussetzungen für gesellschaftliche Verwerfungen und instabile Verhältnisse. Es wird Zeit, sich in Deutschland diesen Themen zu stellen, auch wenn manche Lebenslüge dabei aufgegeben werden muss.