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    Montag, 4. August 2025, 5:05 Uhr
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    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 4. August 2025

    Andreas Peter im Gespräch mit Seyran Ates, Alexander Rahr und Birgit Kelle – Kontrafunk-Kommentar: Michael Andrick

    Welche Zukunft hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski? Der Osteuropa-Historiker Alexander Rahr ordnet die jüngsten Proteste in der ukrainischen Bevölkerung ein. Deutschland droht von islamistischen Einflussagenten unterwandert zu werden. Die Frauenrechtlerin Seyran Ates warnt erneut vor der Gefahr, die von radikalen Islamisten für die deutsche Demokratie ausgeht. Das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz hat zu genau den Kollateralschäden geführt, die viele befürchtet haben. Die Publizistin Birgit Kelle analysiert die negativen Begleiterscheinungen von entsprechenden Regelungen weltweit. Und Michael Andrick kommentiert das gewollte Chaos, das Nutzer in der heutigen Medienlandschaft von wirklich regierungskritischen Informationen fernhält.

    Interview 1

    Alexander Rahr: Selenski hat mit dem Antikorruptionsgesetz einen schweren Fehler begangen

    Interview 2

    Seyran Ates: Unterwanderung Deutschlands durch islamistische Einflussagenten

    Interview 3

    Birgit Kelle: Die negativen Auswirkungen von Selbstbestimmungsgesetzen

    Kommentar

    Michael Andrick: Versteckte regierungskritische Informationen im deutschen Medienangebot

    Es ist für kapitalstarke Akteure heute kein Problem, ja nicht mal eine zu versteckende Unverschämtheit mehr, in programmatischer Weise Regierungen zu unterwandern (wie das World Economic Forum, WEF, ein Lobbyverbund großer Unternehmen, es tut und sich dessen auch rühmt) oder Medien durch gezielte Zuwendungen faktisch zu kaufen (wie die Bill & Melinda Gates Foundation es mit dem „Spiegel“ und anderen Medienhäusern in aller Welt seit Jahren tut) und ehemals öffentlichen Gütern verpflichtete Institutionen zu Interessenvertretungen bestimmter Industrien umzuwidmen (wie es mit der Weltgesundheitsorganisation, WHO, seit den 1980er-Jahren geschah). Neuerdings können auch Wellen menschenrechtswidriger Zwangsmaßnahmen und riskante Experimentaltherapien mit katastrophalen gesundheitlichen Folgen über die halbe Welt ausgebracht werden. 

    Solche Exzesse einer enthemmten, weil unkontrollierten Geldmacht, die ihre Desinformation durch überwältigende Präsenz in den digitalen und analogen „Feeds“ – Futtertrögen – dem kritiklosen Bewusstsein gestresster Zeitgenossen als „Leiterzählung“ von „Qualitätsmedien“ unterschiebt, können nur denjenigen überraschen, der Menschen mit Macht über sich selbst für seine Eltern halten möchte, um sich den Grad seiner faktischen Auslieferung an sie zu verschleiern: „Mama und Papa würden so etwas nie tun!“ Oh doch, denn auch „Mama und Papa“ arbeiten für den, der sie bezahlt oder der sie erpressen und gegebenenfalls zum Schweigen bringen kann, wenn sie zu laut werden. Dieses Geschehen, das ich als Oligarchenkapitalismus mit hauseigener Presse bezeichne, ist nun für jeden nachvollziehbar, der hinsehen möchte. Noch ist die Internetzensur „nur“ die Zensur von Postings auf Verteilplattformen und das Verstecken unliebsamer Inhalte in Suchmaschinen. Das Wissen ist da und kann gefunden werden. 

    Wer Aufklärung über den Oligarchenkapitalismus und seine Presse wünscht, der wird sie im Buchhandel finden – wenn die Buchhandlung nicht von Leitmedienlesern betrieben wird und die Wirklichkeit wie gewünscht aus ihren Auslagen ausfiltert, um stattdessen die gerade angesagten „Narrative“ zu verkaufen. Auch zahlreiche Medien in Funk, Fernsehen und im Blätterwald stellen seriösen Journalismus zur Verfügung, der zur Orientierung in der Welt taugt. Die lange Liste nichtgekaufter journalistischer Formate lohnt es sich bewusst und mit ernstem Aufwand zu erkunden. Heute ist der Unterschied zwischen einer reflektierten und unreflektierten Mediendiät potenziell dramatisch, ja lebensbedrohend. Die jahrelange und bis heute andauernde Desinformation der größten und ältesten Medienhäuser zum Beispiel über die Corona-MaßnahmenKrise hat das gezeigt. Da sollten Sie „sich selbst und andere schützen“ – mit einer Impfung, die keine Impfung, sondern eine Zell- und Gentherapie ist, die weder vor Erkrankung noch vor Weitergabe schützt und eine Rate schwerer Nebenwirkungen aufweist, die kein traditioneller Impfstoff jemals auch nur annähernd erreicht hat.  

    Fragen Sie also im Bekanntenkreise herum – denn bei den historisch niedrigen Werten des Vertrauens in alte Medien und alle offiziellen Institutionen muss rein statistisch wenigstens einer Ihrer Bekannten, spätestens aber der Bekannte eines Bekannten, wissen, wo noch Journalismus zu finden ist und nicht bloß erzieherische Propaganda für die „richtige“, „alternativlose“, „menschliche“, „diverse“ oder „solidarische“ Ansicht. Welchen Ihrer Bekannten Sie zuerst fragen sollen? Das ist ganz einfach. Fragen Sie sich zunächst einmal selbst: Wer war immer irgendwie dagegen in den letzten Jahren? Gegen Corona-Maßnahmen, gegen Kriegshilfe an die Ukraine, gegen Gesetze zur Zensur im Namen des Kampfes gegen „Hass und Hetze“, gegen die „Brandmauer“ zur Ausgrenzung neuer Parteien … eben immer dagegen? Und wenn Sie diese Person ausgemacht haben, dann fragen Sie sie, wo und wie sie sich informiert. Anders als Waffenlieferungen in Kriegsgebiete kann das wirklich Leben retten; Ihres zum Beispiel.