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    Sonntag, 4. Dezember 2022, 6:05 Uhr
    Sonntag, 4. Dezember 2022, 6:05 Uhr
    (Wdh.11:05, 15:05, 17:05)

    Alexander Meschnig: Eine kurze Geschichte des Krieges (Teil 1)

    • Mit dem Angriff russischer Truppen auf ukrainisches Staatsgebiet ist der Krieg wieder nach Europa zurückgekehrt. Ein Kontinent, auf dem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die verheerendsten Kriege in der Geschichte der Menschheit stattgefunden haben, der aber nach 1945 weitgehend befriedet wurde. Seit dem Februar 2022 ist der Krieg nun wieder in aller Munde, Frontverschiebungen, militärische Offensiven und strategische Fragen sind ein wichtiger Teil der täglichen Nachrichten geworden. Der Krieg in der Ukraine erscheint, auf dem Hintergrund der Entwicklung des Krieges nach 1945, als ein Anachronismus, als Rückfall in eine frühere Epoche der Kriegführung. Grund genug, einmal die Geschichte des Krieges von seinen Anfängen bis in die Gegenwart nachzuzeichnen. Teil 1 dieses Vortrages behandelt die Kriegführung von ihren Anfängen bis zur Französischen Revolution. Teil 2 folgt Anfang Januar und behandelt die Ära der Weltkriege bis zu den sog. Neuen Kriegen. Die Einordnung des Ukrainekriegs beendet abschließend eine kurze Geschichte des Krieges.

      Die hier gemachten Ausführungen finden sich, für interessierte Hörer, in detaillierter Form in der von Parviz Amoghli und mir 2018 veröffentlichten Studie: „Siegen oder vom Verlust der Selbstbehauptung“, erschienen in der Werkreihe von TUMULT.

    Kommentare
    Herby-B
    Ich finde die Reihe Audimax von Kontrafunk hervorragend. Wunderbar geeignet, um seinen Horizont durch einfaches Zuhören zu erweitern oder Verschüttungen der eigenen Allgemeinbildun g freizulegen und wieder aufzufrischen. Das gilt auch für die ganz ausgezeichnete Reihe von Alexander Meschnig über den Krieg. Insoweit finde ich den vorstehenden Kommentar von luxpatria völlig deplaciert und inhaltlich abwegig.
    Ich bitte darum sich von solchen Schwätzern nicht entmutigen zu lassen, sondern auf diesem exzellenten akademischen Niveau weiterzumachen.

    luxpatria
    Artiger,aber langatmiger Beitrag, der allzu unkritisch die Ergüsse amerikanischer Kriegssoziologe n nachbetet. Europäische Sichtweisen: bis auf Clausewitz Fehlanzeige. Zudem: was bringt uns die langatmige Analyse der Kriegshandlunge n von Dschungelvölkern ? Nix ! Das ist "Wissenschaft" heute: ewiges Schielen über den großen Teich, als ob ausgerechnet die kriegslüsternen Amerikaner im Besitz letzter Weisheiten wären. Es ist wie mit der populären Musik, dem schnellen Essen und den angebeteten Ukraine-Nazis. USA überall. Ausgerechnet die Ami-Soziologen räsonnieren über Indianervölker. Europa, du musst noch viel lernen.

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