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    Montag, 1. Januar 2024, 20:05 Uhr
    Montag, 1. Januar 2024, 20:05 Uhr
    (Wdh.23:05)

    Philosophieren #47: „Knallen“

    • Ein frohes neues Jahr, liebe Hörer! Gerade liegt der Knall des Feuerwerks zu Silvester hinter uns, da fragen Matthias Burchardt und Alexander Christ sich, was das eigentlich genau ist, so ein Knall. Nur ein Naturereignis, das sich physikalisch erklären ließe? Oder steckt doch mehr hinter dem Knallen, das uns in so unterschiedlichen Varianten, im Schlimmen wie im Guten, begegnen kann? Freuen Sie sich auf die erste Ausgabe von „Philosophieren“ im Kontrafunk im neuen Jahr, auf die Folge Nummer 48: „Knallen“.

    Kommentare
    Lilith
    Schwarz- oder Schießpulver besteht aus 75% Kaliumnitrat (5 Teile), 15% Holzkohle (ein Teil) und 10% Schwefel (2/3 teile).
    Wolfgangus
    Eine der besten jemals gedrehten Fernsehserien, The Sopranos, endet mit einem - nein, eben nicht mit einem Knall. Der Bildschirm wird einfach schwarz, wie bei einem Stromausfall. Die Lösung ist ganz einfach. Die Kugel, die Soprano in den Kopf trifft udn tötet, fliegt schneller als der Schall. Die gesamten letzten Minuten des Lebens von "Soprano" sind aus seiner Sicht (aus seinen Augen) gesehen. Es ist das beste Ende einer Serie in der Geschichte der fürs Fernsehen gedrehten Serien. Der Auto hat jahrelang auf diesen "Nichtknall" hin gearbeitet. Es gibt ein paar Hinweise auf dieses Ende. So sagt Soprano z.B. an einer Stelle: "You might not see the end, you may not even hear it." Als die Reihe zum ersten mal in den USA augestrahlt worden war und die Bildschirme tatsächlich minutenlang schwarz und ohne jeden Ton blieben, glaubten die meisten Konsumenten an einen Ausfall des Senders. Eure Sendung ist wie immer wunderbar! Herzlichen Dank from Down Under, dem Land der Känguruhs, in dem sich Hitze und Kälte abwechseln, und meistens knallt es gewaltig dazwischen. Man nannte das früher dann Gewitter, oder Thunderstorm. ich weiß nicht wie es heute heißt. Letzte Warnung vor dem Armageddon?
    martina.goldenits
    Ich fand die Sendung sehr interessant, obwohl ich beim Titel zuerst dachte, das wäre nicht so.
    Bei einem Themenfeld würde ich noch gerne etwas anmerken bzw. meine Überlegunge n teilen:

    Es ging darum, dass es schwer sei, sich an einen Knall zu erinnern.
    Ich denke, da fehlt eine wichtige Unterscheidung:
    Der Knall als Geräusch, das man wahrscheinlich schon erinnern kann und dann:
    Der Knall als Überraschun gseffekt weist auch eine zeitliche Dimension auf, auf die man sich nicht wirklich vorbereiten kann - das wäre dann auch etwas, das man nicht bewusst erinnern kann.
    Weil auch noch angesprochen wurde, wie sich das Knallen in der Musik äußern könnte, da ist mir die Sinfonie mit dem Paukenschlag von Haydn eingefallen, die ja mit diesem lauten Geräusch (nicht wirklich ein "echter" Knall) und dem Überraschun gseffekt spielt.

    Zusammenfassend möchte ich mich für dieses Sendeformat des Philosophierens herzlich bedanken, ich fühle mich danach meist bereichert. Besonders schön fand ich auch die Folge über das Schenken.

    In diesem Sinn freue ich mich noch auf viele weitere Folgen!

    Herzliche Grüße aus Wien,
    Martina


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