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    Dienstag, 18. Februar 2025, 5:05 Uhr
    Dienstag, 18. Februar 2025, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 18. Februar 2025

    Marcel Joppa im Gespräch mit Alexander Rahr, Thomas Mayer und Alfred Schlicht – Kontrafunk-Kommentar: Collin McMahon

    In dieser Ausgabe beleuchten wir mit Osteuropahistoriker Alexander Rahr die von der EU mehrfach kritisierten Friedensgespräche zwischen den USA und Russland. Derweil steuert Deutschland in das dritte Jahr einer Rezession, der Ökonom Thomas Mayer sagt: Die kommende Bundestagswahl sei die letzte Chance, doch noch umzusteuern. Warum verhältnismäßig viele Syrer oder Afghanen zum Messer greifen und was man dagegen tun kann, erläutert der Islamwissenschaftler Alfred Schlicht. Und Collin McMahon blickt in seinem Kommentar auf die US-Regierung, die Europa beim Thema Meinungsfreiheit ungeschönt den Spiegel vorhält.

    Interview 1

    Alexander Rahr: Friedensgespräche zwischen den USA und Russland

    Interview 2

    Thomas Mayer: Deutschland steuert ins dritte Jahr einer Rezession

    Interview 3

    Alfred Schlicht: Wer warum zum Messer greift

    Kommentar

    Collin McMahon: Kassensturz in den USA – „Truman Show“ bei uns

    „Wir werden jetzt alle erkennen, dass wir in der ‚Truman Show’ gelebt haben“, sagte Cybersicherheitsexperte Mike Benz diese Woche zu Tucker Carlson. Elon Musk betreibt einen Kassensturz in den USA und enthüllt, wie viele Steuermilliarden an ein linksgerichtetes Netzwerk von Medien und sogenannten Nicht-Regierungs-Organisationen fließen: 8 Millionen für den Springer-Verlag und 47 Millionen an das „Organized Crime and Corruption Reporting Project“, OCCRP, das mit Correctiv, dem „Spiegel“ und „Süddeutscher Zeitung“ sowie dem „Standard“ in Österreich zusammenarbeitet. Seit dem Maidan 2014 ist OCCRP immer zur Stelle, wenn es darum geht, mit Korruptionsvorwürfen gegen politisch unliebsame Protagonisten weltweit „Farbrevolutionen“ zu inszenieren. Typischerweise werden diese Nicht-Regierungs-Organisationen durch die Stiftungen von George Soros, Pierre Omidyar und Craig Newmark finanziert, um dem Netzwerk den Anstrich der „Zivilgesellschaft“ zu geben. Wie es der Zufall will, sind das dieselben Stiftungen, die das linke „Recherchenetzwerk“ Correctiv unterstützen, das vor einem Jahr mit geheimdienstähnlichen Mitteln ein Treffen konservativer Politiker und Publizisten in Potsdam zur „Wannseekonferenz 2.0“ hochstilisierte und deutschlandweit Demos „gegen rechts“ pünktlich zur Europawahl inszenierte, organisiert vom ebenfalls Soros-finanzierten Mobilisierungsnetzwerk Campact.

    Correctiv-Aktivist Jean Peters war schon 2019 am Sturz der österreichischen Regierung mit einem manipulativ geschnitten Video beteiligt, das von den SZ- und „Spiegel“-Journalisten Bastian Obermayer und Frederick Obermaier lanciert wurde, ihres Zeichens Mitglieder von OCCRP. Obermayer und Obermaier verdanken ihre Karrieren und Preise (vermutlich illegal besorgten) Bankdaten und Steuerunterlagen, „Swiss Leaks“, „Lux Leaks“, „Panama Papers“ und „Paradise Papers“, die von OCCRP und einem weiteren Soros-Recherchenetzwerk, dem „International Consortium of Investigative Journalists“ weltweit skandalisiert wurden, um das schweizerische Bankgeheimnis abzuschaffen. Bemerkenswerterweise waren die Offshore-Konten des Soros-Funds nie Gegenstand ihrer Ermittlungen. Nun will sich Correctiv sogar ein Standbein in der Schweiz verschaffen und recherchiert hier auch AfD-Politikern hinterher, die sich in Kloten bei Zürich mit vermeintlich Rechtsextremen getroffen haben – ein Versuch à la „Wannsee-Skandal“, der aber zum Rohrkrepierer wurde, weil Elon Musk in derselben Woche durch sein Gespräch mit Alice Weidel alle mediale Aufmerksamkeit auf sich zog. Correctiv betreibt schon seit 2017 Wahlkampfüberwachung in Deutschland, zusammen mit US-Geheimdienst-nahen Akteuren wie Claire Wardle von First Draft – ebenfalls finanziert von Soros, Newmark und Omidyar – die zusammen „Wahlcheck 17“ unterhielten, um AfD-nahe Posts als „Fake News“ abzustempeln. Wardle war 2020 daran beteiligt, schon im Vorhinein die Enthüllungen über Hunter Bidens Laptop als „Russische Desinformation“ zu denunzieren.

    Dieses Jahr ist Correctiv Teil des „German-Austrian Digital Media Observatory“. Man „beobachtet“ angeblich den Bundestagswahlkampf in Deutschland und enttarnt fleißig sogenannte russische Desinformation, sofern sie sich gegen Robert Habeck und Annalena Baerbock richtet – so steht es tatsächlich auf der Website! Correctiv wiederum arbeitet mit anderen Bundesregierungs-, US- und Soros-nahen Zensur-NGOs wie dem Institute for Strategic Dialogue, Hate Aid, Cemas von Pia Lamberty und der Amadeu-Antonio-Stiftung zusammen und hat über die jährlich stattfindende Strategietagung „Netzwerk Recherche“ unter dem Dach des Norddeutschen Rundfunks enge Verbindungen zur „Tagesschau“ sowie allen führenden Mainstream-Medien. Und die dazugehörigen Demos werden von einem breiten Bündnis steuerfinanzierter NGOs um Campact, DGB, Bundesregierung und Antifa auf die Straße gebracht. Doch nun ist die Methode „Desinformation durch Faktenchecker“ aufgeflogen. Dank Elon Musks X können kritische Geister und geneigte Kontrafunk-Hörer das Propagandanetzwerk durchschauen und sich gegenseitig die Finanzierungskanäle und Querverbindungen auf X zustecken. Eine digitale Schnitzeljagd ist seitdem ausgebrochen, die jeden Tag Erstaunliches zutage fördert. Was noch im deutschsprachigen Raum fehlt, sind Transparenzportale wie „USA Spending“ oder das Finanztransparenzportal der EU, die alle diese Euro- und Cent-Beträge für „Demokratie leben“, Correctiv und die Antifa aufdröseln. Denn schließlich ist es unser Steuergeld, nicht Nancy Faesers. Dies sollte einer der erste Schritte der neuen Regierungen in Deutschland und Österreich sein: Kassensturz à la Musk und Transparenz für alle. Denn am Ende des Films ist Truman aus seiner Show ausgebrochen.