Skip to main content
  • Die Nachrichten von gestern Abend
  • Die Nachrichten von gestern Mittag
  • Die Nachrichten von gestern Morgen
    Sonntag, 30. Juli 2023, 5:05 Uhr
    Sonntag, 30. Juli 2023, 5:05 Uhr
    (Wdh.07:05, 08:05, 09:05, 14:05, 19:05)

    Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Merzel in der Klemme

    • Der Philosoph und Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz, der Journalist und Publizist Ralf Schuler sowie der Schweizer SVP-Politiker, Publizist und Unternehmer Claudio Zanetti diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über das Brandmauern-Sommertheater der CDU, über das ungebrochene Sendungsbewußtsein der Staatsmedien, über bedenkliche Informationssteuerung bei der deutschen Polizei und über die Anmaßung der Regierungen, auf nationaler und europäischer Ebene den Meinungsmarkt per „Media Freedom Act“ und „Digital Services Act“ an die Kette zulegen. Außerdem geht es um die Zustände in der Schweiz kurz vor dem Nationalfeiertag am 1. August.

    Kommentare
    onckel fritz
    Leider gehört schon ein Kreistag, erst recht der Landrat zur Exekutive.
    Atticus
    Ich verstehe nicht, daß in den Kommentaren derart auf Herrn Bolz herumgehackt wird. Es ist doch nicht Zweck der Sendung nur das zu hören zu bekommen, was einem selbst in den Kram passt. Ich bin keinesfalls einer Meinung mit ihm, was die Wählerschaft der AfD anbetrifft, aber diese Meinung zu artikulieren muß ihm doch gewährt werden - zumal ja im unmittelbaren Anschluß auf höchst amüsante und wortgewandte Art und Weise darauf reagiert wurde.
    Dieses Sendeformat ist für mich sehr befriedigend und es bereitet höchsten Genuss dem Wortgeplänkel zu folgen und angerissene Denkpfade selbst weiter auszubauen. Allerdings würde ich die Damen und Herren Diskutanten für wenigstens 3 Stunden verpflichten, denn nach den 60 Minuten habe ich mich eigentlich gerade erst "warmgehört". Vielen Dank an alle Beteiligten!

    Joama
    Da bin ich ganz Ihrer Meinung! Wenn ich hier ab und zu eine abweichende Meinung äußere, bedeutet das nicht, dass ich das Format und die Gesprächspartner nicht sehr schätzen würde. Um am herrschenden Wahn etwas ändern zu können und Bewusstsein dafür zu schaffen, braucht es ein breites Bündnis kritisch eingestellter Menschen – nicht eine radikale Blase, die sich nur immer selbst bestätigt.
    Joama
    Ich kann nicht verstehen, dass in den alternativen Medien die Propaganda der etablierten Politik und Medien übernommen wird, indem man die Wähler der AfD als „Protestwähler“ abqualifiziert.

    Nichts von dem, was das Kartell der Blockparteien und seine Medien uns als „alternati vlos“ verkauft, ist in Wirklichkeit alternativlos – weder in der Migrationspolit ik noch in der Energiepolitik, Klimapolitik, Russland- und Ukrainepolitik, Bildungspolitik , Wissenschafts- und Kulturpolitik etc.. All das kann man ganz anders machen. Beispiel: Abschaffung von Genderlehrstühlen und stattdesen das Geld für aktuelle Kernenergiefors chung verwenden. Auf jedem Gebiet gibt es vernünftige, normale, machbare Alternativen, für die die AfD eintritt. Warum bin ich „Protestwähler“, wenn ich konkret eine andere Politik will?

    rainerth
    Herr Prof. Bolz, halten Sie die deutsche Bevölkerung, die Wähler der AfD, wirklich für intellektuell so ungebildet, dass sie die AfD nur aus Protest wählen? Das ist Arroganz auf dem Niveau der Kartellparteien !
    Axel
    Wenn Bolz die Motive, AfD zu wählen, pauschal mit "der einzigen Möglichkeit, "nein" zu sagen" abtut, dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass er sich noch nicht ernsthaft mit dieser Partei auseinandergese tzt hat und auf das Trommelfeuer der permanenten, unerträglichen Diffamierungen, Beleidigungen und Verunglimpfunge n der "Leitmedien" im Verbund mit dem ÖRR und den Politikern anderer Parteien hereinfällt. Dies ist umso erstaunlicher (alarmierender! ), als Bolz ja ein ausgewiesener "Medienexperte" sein soll!
    germainer
    Herrn Bolz gehört, das war so bei Min. 6 oder 7 - danach  ... das Handtuch geworfen.
    Ich muß gestehen, daß ich mir diesen Quadratintellek tualismus nicht mehr antun möchte.
    Ähnlich geht es mir übrigens auch mit Herrn Herles bei Tichy (und es gäbe sicherlich
    weitere Namen, wie z.B. den von Frau Stephan, die nach eigener Aussage FDP gewählt
    hat - da will das Kopfschütteln bei mir kein Ende mehr nehmen). Mir genügt es inzwischen
    längst, bestimmte Texte nur noch zu überfliegen oder in Podcasts mal kurz reinzuhören.
    Ich frage mich schon etwas länger, ob es nicht genau diese "Typen" sind, die durch ihr
    Wahlverhalten genau die Situation herbeigeführt haben (oder zumindest erheblich daran
    beteiligt sind), die sie hier und jetzt großspurig und auf allen Kanälen anprangern - was ja
    auch nichts weniger ist, als eine Form von gelebtem Opportunismus.
    Klug sein, das hat was - wer aber zu klug ist (oder glaubt, das zu sein), ist vorm Verheddern
    nicht automatisch gefeit.

    Michael Haack
    Mir geht es vielfach ähnlich und ich bemerke außerdem langsam "Ermüdungsersch einungen " immer wieder die gleichen Dinge zu repetieren , die man schon weiß , macht keinen Spaß . die Zeit kann ich dann sinnvoller nutzen .
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    Angenommen die CDU hätte die Afd verhindert indem sie deren Job macht. Wobei ich anmerken möchte dass die CDU, würde sie das ernst nehmen, in einigen Punkten noch energischer als die aktuelle Afd agieren müsste. Vorsichtig formuliert. Dann wäre die CDU in der Rolle die zur Zeit die Afd hat. Nämlich "Nazipartei" als Sammelbegriff. Mit Jahrelangem Bashing und Framing durch die Medien. Durch die anderen Parteien. Durch die NGO`s usw. Würden Leute wie Bolz dann die CDU wählen oder sich zumindest öffentlich zur CDU bekennen wenn diese das aktuelle Afd Programm hätte? Und damit das nicht passiert machen diese Parteien auf Mainstream. Wie die Oberösterreichi sche FPÖ auch.Und damit werden sie eben für Menschen wie Bolz oder mich und viele Kontrafunkhörer.... untragbar. Ein Hamsterrad aus dem man nur aussteigen kann wenn man konsequent das umzusetzen versucht was getan werden muss. Auch wenn die Bolze dieser Welt die Nase rümpfen.
    FriWi
    Ich beneide Herrn Zanetti um seinen schweizer Blick auf den Zustand der deutschen Demokratie. So etwas bleibt für ihn ausserhalb seiner Vorstellungswel t. Damit bleibt der Blutdruck im gesunden Bereich. Herr Schuler ist da wesentlich emotionaler, was ich gut verstehen kann, denn wir haben vor nunmehr über 30 Jahren ähnliche Erfahrungen gemacht und auch mich, der ich schon lange im Ausland lebe, lässt das Schicksal dieses Landes nicht los. Nichts ist für alle Zeit gewonnen, und es ist ungesund zu sehen, wie einiges zur Zeit schrittweise wieder verloren geht. Vielen Dank für die großartige Diskussion.
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    Ja Anton Gramsci hat sich durchgestzt: die Kontaktschuld funktioniert.
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    Das Parteiprogramm der CDU/CSU ähnelt den Parteiprogramme n der Linken/Grünen/SPD und der FDP, es ist ein sozialistisches Parteiprogramm. Solange die CDU/CSU das Parteiprogramm nicht ändert, bleibt es wie die übrigen von mir genannten Parteien eine nicht freiheitliche Partei Hinzu kommt, dass alle diese Parteien nicht für die freie Marktwirtschaft sind wie z.B. Roland Baader es war. Alle diese Parteien sind für den Green Deal, für den Zentralismus=EU, für den neuen Vertrag mit der WHO (Klima,Pandemie usw). Es bringt einem Bürger m.E. keine Freiheit, keinen Wohlstand, wenn er der "alten" CDU/CSU nachtrauert.
    luxpatria
    Nach dem Lesen der Kommentare fühle ich mich bestätigt darin, der Sonntagsrunde nicht mehr zu lauschen. Die Kommentare sind vielsagend und richtig. Schade...Kontrafunk steht auf der Verpackung, aber Kontra ist nur in Spurenelementen vorhanden. Davon wird man nicht satt.
    Ortelsburg
    Das ist natürlich Ihre Entscheidung. Aber Sie lesen die Kommentare und meinen, diese hätten alles gesagt?
    Ich habe profitiert. Es müssen doch nicht alle Diskutanten MEINER Meinung sein.

    luxpatria
    Natürlich müssen sie das nicht. Aber man kann vermeiden, sich über Schwachsinnsäußerungen - wider besseren Wissens - zu ärgern.
    Michael Haack
    Auch auf die Gefahr hin , mich unbeliebt zu machen . Ein kleiner Hinweis an Herrn Bolz: es gibt keine Steigerungsform ("keinster") von "kein".
    Zweite Bemerkung: Auch "Protestwähler" sind WÄHLER.Punkt. Woher kommt die "Erleuchtung" über das sogenannte "Motiv" , hier offenbar in abqualifizieren der Weise gemeint, es seien bei der AfD (überwiegend )"Protestwähler". , dieser gängigen Lesart des staatlich verordneten "Mainstreams". Das klingt mir immer wie das berühmte "Pfeifen im Walde". Danke für das Nennen von Ernst Jüngers Waldspaziergang . Darf man das eigentlich noch , das ist doch "toxisch" ;-) ? :-)

    Winnie Schneider
    Danke für den interessanten und richtigen sprachlichen Hinweis! In der Tat ist dieser scheinbaren Superlativ kein korrektes Deutsch, zugleich aber im Alltagsdeutsch und damit auch in den Medien sagenhaft in Mode gekommen seit der Jahrtausendwend e: 4 Fundstellen bis 1999, über 8000 seitdem, allein über 2000 im DWDS-Webmonitor“ und allein pikante 62× in der Wikipedia (https://www.dwds.de/?q=keinster&from=wb)
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    ja Protestwähler hört sich abwertend an. Ich finde das Wort "Protestwähler" ist nicht gut gewählt Es sind Leute, die erkannt haben, das das Land mittlerweile diktatorisch geführt wird.

    Ortelsburg
    Doch, ich kann mir schon vorstellen, daß viele Leute aus schierer Verzweiflung die AfD wählen wollen, eben weil sie die einzige Opposition ist. Es ist nach meiner laienhaften Einschätzung eher nicht zu vermuten, daß die Zahl der Stammwähler plötzlich emporschnellt. Natürlich kann es sein, daß aus den anfänglichen Protestwählern bald Stammwähler werden.
    Michael Haack
    Ich mag dieses Wort "PROTESTwähler" generell nicht .Wer es gebraucht , spricht eigentlich und vor allem diesen Wählern die Fähigkeit ab , sich über die Partei , die sie wählen , ein fundiertes Urteil gebildet zu haben (der wirkliche "Protestwähler " wäre wohl eher der NICHTwähler und nicht der Wähler(!) aus Protest). Es liegt darin ein falscher , aber so glaube ich bewußter Zungenschlag , ein neudeutsch "Framing", deshalb wird diese Formulierung auch immer gerne und geschickt zur Herabsetzung von ungeliebten Entwicklungen von Wahl/Umfrageergebnis sen "ungeliebter" Parteien benutzt.Unterschwellig ist es für mich ein "Diffamierungsve rsuch ": es sind ja nur Protestwähler , die da die "Falschen" wählen , wenn die anderen doch .......usw., Das ist zweifelslos ein psychologisch und medienwirksamer "geschickter Schachzug ".....ich kann mir denken , Herr Bolz weiß , warum er so spricht......man könnte sich ja auch mal fragen , sind die Zuwächse der Grünen etc. in der Vergangenheit auch durch "Protestwähler" entstanden ?:-)
    Detlef Fiedler
    Wenn Herr Bolz hier von erlebten Enttäuschungen spricht, zuerst hinsichtlich der FDP und dann wegen Merz, muss man attestieren, dass Herr Bolz offensichtlich stets zu klugen Analysen fähig ist, es mangelt ihm jedoch erheblich an der Umsetzung von naheliegenden Erkenntnissen in eigenes Denken und Handeln. Wer nach der Ära Merkel der Meinung war, die FDP oder Merz würden nun alles ganz anders machen, hätte sicherlich auch seinerzeit beim Ende der DDR fest daran geglaubt, nach Erich Honecker würde nun Egon Krenz alles ganz anders machen. Es ist erstaunlich wie Herr Bolz, ansonsten weitblickende und erhellende Ansichten liefernd, in persönlicher Angelegenheit geradezu naiv und in altem Denken fest verhaftet bleiben kann. FDP und CDU waren vielleicht mal wählbar. Früher. Das konnte jedoch ein Blinder mit dem Krückstock schon während der langen Ära Merkel erkennen, nicht erst danach. Konservative, wirtschaftsfreu ndliche Parteien hatten den Aufschwung der Bundesrepublik herbeigeführt. Die gibt es aber längst nicht mehr, nur noch deren Schriftzug an den Parteizentralen . Herr Bolz steht verträumt davor und ihm ist es völlig entgangen, dass mit dem Ende der DDR auch die alte Bundesrepublik, mit ihren Parteien, aufgehört hat zu existieren. Bewiesen durch die Ära Merkel. Zeit für neue konservative, wirtschafts- und landesfreundlic he Politik, Herr Bolz. Am nächsten Wahltag hier gilt: Blauer Himmel über Brandenburg.
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    die FDP hat den liberalen Aufbruch selbst vernichtet. Sie will das "Klima" schützen, ist für den Zertifikatehand el= CO2 Steuer, und die FDP Abgeordneten haben damals mit für den Migrationspakt gestimmt, für den Ausstieg aus der Kernenergie, für den Vertrag mit der WHO, für ein Impfgesetz. Man sollte sich mal regelmäßig anschauen, wie die Abgeordneten immer abstimmen bei den Bundestagsabsti mmungen. Und mehrheitlich wurde damals für das NetzDG gestimmt
    luxpatria
    Absolute Zustimmung. Sehr einverstanden.
    eisenherz
    Die AfD veranstaltet gerade ihren Parteitag. Und wie üblich werden auf solchen Veranstaltungen , bei allen Parteien, sowohl personelle als auch programmatische Konzepte vorgestellt und über Weichenstellung en entschieden.
    In der Diskussion heute wurde wieder einmal viel über die AfD geredet, wie immer von Herrn Bolz mit den süffisanten Zwischentönen:" Ich mag die AfD nicht, aber....".

    Aber was ist denn nun auf diesem Parteitag bisher gesagt und beschlossen worden, zur EU, zur illegalen Einwanderung, zur Atomkraft, zur Sprachverstümmlung, zur Geschlechterlüge?
    Und wer sich zur Energieversorgu ng von Deutschland mal einen wirklichen Fachmann anhören will, der schalte heute auf Tichys Einblick und höre sich das Gespräch mit Herrn Manfred Haferburg an. Der diesen Idioten in der Regierung in Berlin gehörig die Leviten liest und die beängstigende Aussichtslosigk eit feststellt je wieder autonom mit der Energieversorgu ng in Deutschland zu werden, verbannte Erde.
    https://www.tichyseinblick.de/podcast/te-wecker-am-30-juli-2023/


    Melde Dich zum Kommentieren im Login-Bereich an, um kommentieren zu können.