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    Dienstag, 3. Oktober 2023, 5:05 Uhr
    Dienstag, 3. Oktober 2023, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 3. Oktober 2023

    Marcel Joppa im Gespräch mit Paul Cullen, Gunter Weißgerber und Karla Etschenberg – Kontrafunk-Kommentar: Josef W. Kraus
    • „Tag der Deutschen Einheit“ bei „Kontrafunk aktuell“: Marcel Joppa spricht mit dem gebürtigen Sachsen Gunter Weißgerber, der einst die Sozialdemokratische Partei in der DDR mitbegründet hat und der aktuellen Politik nun mehr als skeptisch gegenübersteht: Wächst zusammen, was zusammengehört? Oder sind die blühenden Landschaften bereits verwelkt? In einem Interview mit dem Labormediziner Prof. Dr. Paul Cullen geht es um den diesjährigen Nobelpreis für Medizin, den zwei Forscher erhalten sollen, die maßgeblich an der Entwicklung der mRNA-Technologie beteiligt waren. Mit Dr. Karla Etschenberg, Professorin für Sexualerziehung, sprechen wir über Sexualaufklärung bei Kindern: Inwieweit dürfen und sollten Kitas und Grundschulen in dieses sensible Thema eingreifen? Und was hat die WHO mit all dem zu tun? Schließlich kommentiert Josef W. Kraus eine Absenkung des Wahlalters in Deutschland von 18 auf 16 Jahre.

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Gunter Weißgerber

      Der Osten, der Westen und keine Einheit

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Karla Etschenberg

      WHO setzt Curricula-Standards für Sexualerziehung in Kitas und Schulen

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Paul Cullen

      Medizinnobelpreis für Wegbereiter der mRNA-Impfstoffe

    • Kontrafunk-Kommentar von Josef W. Kraus

      Wählen mit 16

    Kommentare
    germainer
    Das einzige, lieber Herr Kraus, was mir zum Jungurnenvolk einfällt, ist, daß die auf alles
    andere bedeutend mehr Bock haben. Wahlanalysen zeigen immer wieder, daß, je jünger
    die Aufgerufenen, um so geringer die Lust auf Wahl. Desinteresse hoch zwei. Allerdings
    nicht selten mit nachhaltigen Folgen: Der Brexit z.B. ist wohl überhaupt nur durch diese
    Form von Askese möglich geworden. Allerdings war hinterher das Bedauern und das
    Geschrei riesengroß. War da nicht sogar der Versuch, alles wieder zu merkelisieren, also
    rückgängig zu machen?
    Aber zurück zum Ernst des Lebens und damit zu § 1 des BGB: "Die Rechtsfähigkeit des
    Menschen beginnt mit der Vollendung der Geburt" - worunter ja nichts anderes als die
    Fähigkeit verstanden wird, Träger von Rechten und Pflichten (geworden) zu sein. Für mich
    ist sowieso klar, daß jeder, der von politischen Entscheidungen betroffen ist, auch eine
    Stimme hat. Sonst noch Fragen zum Wahlalter?






    onckel fritz
    Wählen mit 16? Sehr geehrter Herr Kraus, die Absicht scheint allzu durchsichtig, sich ein neues Wahlvolk schaffen zu wollen. Mit 16 bis 20 sind die jungen Leute noch der ideologischen Bestrahlung durch Linksrotgrün an Schulen und Berufsschulen ausgesetzt, wo der Lehrkörper den Beutelsbacher Konsens nach seinem Gutdünken interpretiert. Mein Vorschlag wäre ein aktives Wahlrecht mit dem ersten Lohnzettel, auch wenn Lehrlinge dann eher wählen dürften, als Langzeitstudent en. Man könnte noch überlegen, das Wahlrecht auf den Gesellen- oder Facharbeiterbri ef zu verlegen. Dann hätte ich selbst erst mit 28, nach Ende des Studiums wählen dürfen, aber absolute Gerechtigkeit gibt es nicht. Mit 28 lebte ich noch in einem Land, in dem die „Wahl“ im Falten und Einwerfen eines vorgedruckten Zettels der Einheitsliste der Nationalen Front bestand, also wär3 mir eine Demütigung erspart geblieben. Nein, im Ernst: Aktives Wahlrecht mit der ersten Lohnbescheinigu ng, also wer arbeitet, passives Wahlrecht nach lückenloser mindestens fünfjähriger nicht politischer Berufstätigkeit.
    onckel fritz
    Tiefempfundenen Dank und Respekt an Herrn Weißgerber. Seine Worte gehören ins Stammbuch jedes Ostalgikers, aber auch jedes heutigen Wolkenkuckucksh eimers in Politik, Medien und Bildungswesen.Trotz aller Probleme bin ich froh, heute Deutscher und nicht mehr DDR-Bürger zu sein. Auch die Dänen hissen ihren Danebrog, weil sie froh sind, Dänen zu sein, nicht um der jeweiligen Regierung zu huldigen. Traurig ist, dass sich heute Politiker auf die Schulter klopfen, die am meisten zur Zerstörung Deutschlands beitragen, sich evtl. für Schwarzrotgold schämen. Sehe ich solche Bilder, denke ich immer an den alten DDR-Witz: „Gruppense x - Staatsakt - Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!“ Zusammenwachsen heißt nicht gleichmachen, sonst landen wir in der EUdSSR. Sprachlich, kulturell, kulinarisch(!) lobe ich mir die Vielfalt und die Unterschiede zwischen Sachsen, Thüringen, Bayern, Hessen, Mecklenburg usw.
    Axel
    Cullen bringt's auf den Punkt: Die mRNA-Technologie ist an sich bestimmt sehr "spannend" und hat vielleicht auch eine große Zukunft bei der Entwicklung von Medikamenten gegen wirklich schwerwiegende Erkrankungen. So weit so richtig. Bis dato gibt es diese Medikamente aber NICHT - das einzige Anwendungsgebie t der mRNA-Technologie sind aktuell die äußerst problematischen , da wenig bis unwirksamen, mit starken Nebenwirkungen einhergehenden und unzulänglich getesteten "Impfstoffe" gegen Covid 19. Damit wird ein Nobelpreis bestenfalls (!!!) für nichts vergeben - er ist mal wieder ein reines Politikum - da ist mir Cullen zu zurückhaltend. Der Stifter würde sich wohl im Grabe umdrehen.
    germainer
    Hätte sich Alfred Nobel "impfen" lassen? Wir wissen es nicht. Was aber klar auf der
    Hand liegt, ist, daß ein Land seinen größten Sohn verraten hat. Dieser Mensch hat,
    von seinem Gewissen geplagt - kein Witz, so etwas hat es wirklich gegeben -, einen
    Preis gestiftet, der wohl zu den angesehensten Auszeichnungen überhaupt gezählt
    ... wurde, inzwischen aber immer mehr Ähnlichkeit mit einem Restposten gewinnt,
    Aktionsware wenn man so will: alles muß raus. Aus der Sicht von Professor Cullen
    ist diese Preisvergabe "ein klein wenig fragwürdig". Na, immerhin.



    onckel fritz
    Die mRNA-Technologie ist das Eine, aber der verantwortungsl ose Einsatz als Massenimpfung mittels direkter und indirekter Nötigung ist ein Verbrechen. Es ist die Frage, ob man Oppenheimer für Hiroshima belangen will oder nur diejenigen, die die Bombardierung befohlen und ausgeführt haben? Ob man dafür einen Nobelpreis vergeben darf? Zumindest wird öffentlich, dass die Entdecker Katalin Karikó und Drew Weissman sind und nicht die Zwei von der Goldgrube. Eine Gentherapie, die Turbokrebs erzeugt, soll „eine vielversprechen de Technologie“ zur Behandlung schwerer Krankheiten sein? Nein, danke! Klinische Studien daran müssen bis zum Nachweis der Unbedenklichkei t VERBOTEN werden! Sollte das Nebenwirkungspo tenzial dieser Technologie inhärent sein, also entweder mRNA wird vom Organismus sofort elliminiert oder modRNA verbleibt ohne kalkulierbare Dosis-Wirkungs-Beziehung, aber mit unklaren Auswirkungen für den Gesamtorganismu s, dann muss diese so schön billige Technologie im Interesse der Patientensicher heit beerdigt werden.
    Axel
    Die Preisvergabe ist für mich allerspätestens seit der Verleihung des Friedensnobelpr eises an Obama "fragwürdig" - und zwar in äußerstem Maße. Vor Kurzem wurde der Chemienobelprei s an eine Doktorandin verliehen. Nun bin ich kein Chemiker, aber aufgrund der Artikel, die ich damals zu den Forschungen gelesen hatte war ich doch ziemlich überzeugt, dass die "Leistung" der Dame vor allem in ihrem Geschlecht bestand.-

    Nobel jedenfalls hatte sicher anderes im Sinn als ein Politikum zu schaffen - und zu dem ist dieser Preis leider zumindest teilweise verkommen.

    Exilant
    Der Beitrag von Hrn Cullen hatte etwas vom Hahn auf dem Mist, wenn er denn kräht oder nicht.
    Mal runter in die Realität: mittlerweile lebensgefährlich ist sich mit einer ernsten Sache in ein deutsches, speziell in ein Krankenhaus in Berlin einweisen zu lassen. "Gesundheitsrefo rmen" und nicht zuletzt die Impflicht haben aus der Patientenversor gung Kleinholz gemacht.

    DerDax
    Leider entschließt sich Dr. Karla Etschenberg gegen Ende, Ihre bis dahin konsistente Argumentation dahingehend zu verwässern, dass sie sich der Krücke eher kulturfremder Religionen bedient. Das weicht das Thema in Richtung Beliebigkeit auf. Völlig unnötig und schade.
    eisenherz
    Zwei Trompeten der Impfmafia. Gekaufte Wissenschaft.
    Nobelpreis für Medizin geht an mRNA-Forscher
    Katalin Karikó und Drew Weissman erhalten den Medizin-Nobelpreis für ihre Forschung zu mRNA. Die Technologie ermöglichte die Entwicklung von biologischen Massenvernichtu ngswaffen, äh nein, von Coronaimpfstoff en.

    Weiss
    Wenn ich an Deutschland denke, werde ich wütend. Diese Regierung zerstört alles, was in Jahrzehnten aufgebaut wurde.
    Axel
    Es ist nicht nur die Regierung: Es sind die Leute selbst, die, zu faul zum Selbstdenken und, ja, auch auf die Barrikaden zu gehen, das alles geschehen lassen. "Was willst Du denn, uns geht's doch gut!" - Der dümmste Satz, den ich - leider immer wieder - zu hören kriege. Dazu der Glaube an "das beste Deutschland, das wir je hatten" und daran, dass dieses Land "ein reiches Land" sei - man kann nur mit dem Kopf schütteln angesichts solcher Realitätsverweige rung.

    Inzwischen erfordert es leider schon wieder Mut, sich gegen den "Mainstream" zu stellen (noch dazu in exponierter Position, vgl. dazu heute, 3.10. das ausgezeichnte Interview mit Björn Oberndorf im Tichy Wecker) - auch da sind wir über das Stadium "Wehret den Anfängen!" leider schon lange hinweg.


    Steff82
    Das Mantra "uns gehts doch gut" bekomme ich auch ständig von meiner Mutter zu hören, die die Zielgrade zur Rente schon sehen kann und ganz nach "nach mit Sintflut" lebt.
    "Kann uns ja egal sein" wurde von mir auf Verweis auf die 6-jährige Enkeltochter schulterzuckend ignoriert.

    "Ignoranz" ist das einzig Nette, was mir dazu noch einfällt.

    MEDIAGNOSE Politikblog
    Danke Gunter Weißberger, mehr ist zum Tag der deutschen Einheit nicht zu sagen. Sogar der ökonomische Aspekt wurde mit dem Begriff "Regierigen" gestreift.

    Rüdiger Stobbe www.mediagnose.de www.fakten-energiewende.de

    HZieme
    Einverstanden. Abgesehen davon, dass sein etwas dünner Einschub zum Krieg in der Ukraine am Beginn des Interviews in Anbetracht seines politischen Durchblicks mich verwundert, hätte durchaus noch mehr gesagt werden können.
    „Aufstand gegen die Grundrechenarte n und gegen die Physik…, gesteuert von oben…“ - stark auf den Punkt gebracht. Doch wer steuert und profitiert hier wirklich? Das Erörtern dieser Frage könnte den Raum für eine eigene Sendung einnehmen. Trotzdem mit Gewinn und auch Zustimmung zugehört.


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