Skip to main content
  • Die Nachrichten von heute Abend
  • Die Nachrichten von heute Mittag
  • Die Nachrichten von heute Morgen
    Montag, 17. April 2023, 5:05 Uhr
    Montag, 17. April 2023, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 15:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 17. April 2023

    • In der Ausgabe vom 17. April berichtet Erzpriester André Sikojev, früherer Beauftragter der Synode der russisch-orthodoxen Kirche im Ausland am Sitz der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages, über die immer heftiger werdenden Auseinandersetzungen zwischen der ukrainischen Regierung und der ukrainisch-orthodoxen Kirche. Moderator Andreas Peter befragt den Historiker und Neutralitätsforscher Dr. Pascal Lottaz von der japanischen Universität Kyoto zur Taiwan-Frage. Mit dem studierten Biologielehrer und kritischen Beobachter der Internet-Enzyklopädie Wikipedia Markus Fiedler wird versucht, etwas Struktur in die aufgeregte Debatte um künstliche Intelligenz wie das Programm ChatGPT zu bringen. Und Tim Krause steuert eine Medienschau bei.

    Kommentare
    Spielberg
    Den kritischen Kommentaren hier kann ich nur zustimmen. Was Markus Fiedler zu dem lächerlichen Programm ChatGPT sagt, ist auch nur Teil des Digitalisierung sgefasels.
    Hans
    Herr Fiedler hat zu viele Science-Fiction Filme gesehen. Um autonom zu handeln, müsste die KI einen Willen zur Macht und Selbstbewusstse in haben. Im Übrigen lernen diese Turing-Maschinen nichts, sondern lesen algorithmisch das aus und kombinieren das, was ihnen von Menschen (Programmierern ) eingegeben wurde. Das ist angewandte Mathematik, sonst weiter nichts. Schon das Wort Intelligenz ist irreführend. Das menschliche Gehirn mit seinen neuronalen Verknüpfungen, das intellektuelle Leistungen u. das Bewusstsein, Empathie etc. hervorzubringen in der Lage ist, ist aufgrund seiner Komplexität und dem damit verbundenen Geist-Seele- Kontinuum mathematisch nicht modellierbar. Die Träume der Transhumanisten werden sich insoweit nie erfüllen. Das heißt nicht, dass KI keinen Zweck erfüllt. Dieser liegt in seiner Rechenkapazität. Den Menschen mit seinen geistigen Fähigkeiten ersetzen u./o. beherrschen kann sie nicht. Es sei denn, der Mensch unterwirft sich seinen eigenen Kopfgeburten und verabsolutiert die von ihm inszenierte algorithmische Auslese, sei sie noch so absurd. Wir konnten das bei der Pandemie-Lüge sehen, wo eine labordiagnostis che RT-qPCR und gesunde Kranke zum Goldstandard erhoben wurden. Tatsache ist, KI wird immer nur der "Zauberlehrling" bleiben, nicht sein Meister werden. Insofern ist der Transhumanismus das metaphysische Pendant des Atheismus. Der Gott ist tot ruft, aber nicht in der Lage ist, das dahinterliegend e geistige Vakuum mit Sinnhaftigkeit zu füllen.
    Stolz
    Vielleicht sollte man erst einmal definieren, was Intelligenz ist, bevor man hier den nächsten Weltuntergang beschreit.

    Nur weil dieses Land immer dümmer wird, muss man sich nicht vor der sogenannten KI fürchten.

    Deutschland spielt in der Entwicklung von intelligenten Algorithmen keine Rolle, so wie bei den meisten zukunftsweisend en Technologien.

    KI in dieser Form ist ein Werkzeug und nicht mehr.

    Der Mensch ist keine symbolische Maschine. Man möge sich doch mal mit den Arbeiten von Kurt Gödel und dem Wiener Kreis beschäftigen.

    Originell sind auch die Arbeiten von Joscha Bach, der am MIT in Harvard arbeitet. Ein Nachfahre von J.S. Bach.

    Bobo
    Sorry, aber die KI-Panikmache geht echt zu weit.
    Ich habe ein abgeschlossenes Biologiestudium , verdiene mein Geld aber seit >30 Jahren als Programmierer.
    ChatGPT ist das beste Beispiel dafür, wie lächerlich die Versuche zur Programmierung von KI bis heute sind.

    Lasst euch von dem Ding einmal einen Fachartikel zu einem strittigen aktuellen Thema schreiben und analysiert die Antworten.
    Mehr als primitive Wortverkettunge n mit Unmengen an nichtssagendem Füllsel sind da nicht herauszubekomme n.
    Das mag bei Themen, bei denen man selbst keine Expertise hat, beeindruckend wirken,
    für einen Fachmann im jeweiligen Gebiet klingt es aber wie das hilflose Gestammel eines Schülers, der den auswendig gelernten Stoff nicht verstanden hat.
    Die korrekte Bezeichnung für KI lautet nach wie vor "Statistik" und hat mit "Intelligenz" absolut nichts zu tun!

    Die Software ist inzwischen in der Lage ganze Sätze ohne grobe grammatikalisch e Schnitzer zu formulieren
    ...mit Zweideutigkeite n, Anspielungen, Humor, etc. hat das Ding aber gar nichts am Hut...
    Die Formulierung eigenständiger zusammenhängender sinnvoller Gedankengänge kann ich nirgendwo erkennen, und das "Nachplappern" vorab eingegebener
    Fakten ist leider kein Zeichen von Intelligenz,...eher das Gegenteil.

    Konrad Lorenz hatte Recht damit, dass auch wir nur ein Zwischenschritt der Evolution sind, nur wußte er auch,
    dass die Gattung Homo zu ihrer eigenen Evolution genau NICHTS beigetragen hat!
    ....das wird auch weiterhin so bleiben.

    Steff82
    Meiner Erfahrung nach wird ChatGPT in seinen Fähigkeiten überbewerte t.
    Die eigentliche Intelligenz sitzt (hoffentlich) immer noch vor dem PC und gibt ein, was sie haben möchte, muss aber zwingend das Feedback von ChatGPT auf Qualität prüfen.
    Teilweise lügt die "KI" auch einfach bzw. erfindet Dinge, die so nicht stimmen.

    "Das mag bei Themen, bei denen man selbst keine Expertise hat, beeindruckend wirken,
    für einen Fachmann im jeweiligen Gebiet klingt es aber wie das hilflose Gestammel eines Schülers, der den auswendig gelernten Stoff nicht verstanden hat"
    Das trifft es auf den Punkt!

    Wer von dem Thema keine Ahnung hat, wirkt beeindruckt, wer sich damit auskennt, weiß, was für ein Blödsinn da rein gebastelt wird.

    Kompetenzsimula tion trifft es besser als KI.

    Joama
    ChatGPT und ähnliches stellt eine extreme Gefahr für unsere Kultur, unsere Lebensart und unsere Werte dar, wie wir sie in den letzten Jahrhunderten entwickelt haben. Allerdings ist zu befürchten, dass sich nur noch Ältere daran reiben werden während Jüngere das alles ganz normal finden.

    Von den vielen schlimmen Aspekten dieser KI treibt mich einer besonders um: die Verselbständigung der Zensur und der Denkverbote! Noch muss man die Software von Hand so programmieren, dass sie unerwünschte Fakten, Sicht- und Ausdrucksweisen unterdrückt. Bald wird das nicht mehr nötig sein. ChatGPT schöpft ja sein „Wissen“ aus dem Internet. Gleichzeitig sind immer mehr Texte im Internet durch ChatGPT selbst erstellt. Es entsteht eine monströse geistige Inzucht, in der alles unerwünschte, vom Mainstream abweichende einfach nicht mehr existiert. Dann ist der Wunschzustand aller Zensoren erreicht: man braucht nichts mehr zu verbieten, weil die Menschen gar nicht mehr in der Lage sind, etwas „falsches“ zu denken. Das ist Orwell in Perfektion. Der Autor wäre entsetzt, wenn er wüsste, dass seine düstere Dystopie sich nicht in einer totalitären Diktatur wie der Hitlers oder Stalins, sondern in einer westlichen Demokratie realisiert.

    Endoro
    Ich möchte nicht Mitglied in einem Staatenbund sein, dessen "Partner" meine Energieversorgu ng zerstören. Macron hat Recht.

    Die Angst vor der KI- ein anderer Standpunkt:
    AI Hype - Weshalb Stagnation wahrscheinliche r ist als Singularität
    https://www.youtube.com/watch?v=0bDP5tVM6Ho

    eisenherz
    Konrad Lorenz, Medizin-Nobelpreisträger. Einer der Hauptvertreter der klassischen vergleichenden Verhaltensforsc hung. Der wurde einmal gefragt, wo das immer noch gesuchte Missing Link, warum diese Spezie, der Übergang vom Tier zum Menschen nicht gefunden wird:
    „Das gesuchte Missing Link“, so hat er geantwortet, „das sind wir Menschen“.

    Jeder Evolutionsschri tt hat immer auf dem davor erreichten aufgebaut. Und warum sollen die intelligenten Maschinen nicht der nächste Schritt vom Menschen hin zur sog."Künstlichen Intelligenz" werden?
    Die brauchen keine Menschennahrung . Vervielfältigen sich selbstständig. Die können auch ohne Sauerstoff außerhalb der Erde auf ansonsten menschenfeindli chen Planeten existieren. Die können ihren Energiebedarf mithilfe der Stahlungen im Weltall befriedigen. Die sind nicht empfindlich für die Strahlung im Weltall. Können sich immer weiter selber optimieren. Können fast fehlerfrei rechnen, konstruieren und entscheiden, streng logisch.

    Somit sind wir Menschen die Wegbereiter für intelligente Maschinen. So wie die Arten vor dem Menschen die Vorstufen für uns denkende biologische Wesen waren.

    venabili
    Die Horrorvision des Markus Fiedler erscheint mir überzogen und naiv. Er anthropomorphis iert sehr unreflektiert ohne zu berücksichtige n, dass die Entstehung von Bewusstsein und - mehr noch- Intentionalität im wesentlichen ungeklärt ist!

    Ich stelle in Frage, dass ein intentionales, motivationales, gerichtetes Handeln auf digitaler Basis überhaupt möglich ist aber diese Auseinandersetz ung sprengt leider die KOmmentarfunkti on...

    Steff82
    Dass sich eine echte, wirklich eigenständig denkende, KI entwickelt, bezweifle ich auch. Die wäre so oder so immer „Sklave“ ihrer Programmierung.

    Dass sich ein Computerprogram m a la Skynet verselbstständigt und innerhalb seiner (bösartigen) Programmierung uns schaden könnte, das halte ich für theoretisch möglich.

    Von daher, sollten wir die Entwicklung schon misstrauisch verfolgen und intervenieren, wenn Schadcode eingeschleust bzw. das Programm einseitig manipuliert wird (wie aktuell im politischen Spektrum bereits sichtbar).


    Melde Dich zum Kommentieren im Login-Bereich an, um kommentieren zu können.