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    Freitag, 2. Mai 2025, 5:05 Uhr
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    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 2. Mai 2025

    Rommy Arndt im Gespräch mit Alexander King, Oliver Lauter und Miryam Muhm – Kontrafunk-Kommentar: Ines Taraschonnek

    Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist ein Jahr nach Gründung in der Krise. Auf den Höhenflug folgte das Debakel bei der Bundestagswahl und nun der Machtkampf mit dem Thüringer Landesverband. Wozu braucht Deutschland das BSW noch? Wir fragen den Berliner Landesvorsitzenden der Partei, Alexander King. Das Weltwirtschaftsforum hat seinem Gründer und langjährigen Chef Klaus Schwab den Stuhl vor die Tür gesetzt. Die Hintergründe erläutert die Journalistin und Buchautorin Miryam Muhm. Ein E-Auto laden in fünf Minuten – das verspricht der chinesische Autohersteller BYD. Welche Neuheiten auf der Messe Auto Shanghai noch präsentiert worden sind und welche Figur die deutschen Hersteller dort gemacht haben, erfahren wir vom Journalisten und Autoexperten Oliver Lauter. Die Welt der Freiheitsfeinde, die die Menschheit versklaven wollen, sieht ihrem Ende entgegen – meint Ines Taraschonnek im Kommentar. 

    Interview 1

    Alexander King: Wozu noch das BSW?

    Interview 2

    Miryam Muhm: Zukunft des WEF

    Interview 3

    Oliver Lauter: Automesse Shanghai

    Kommentar

    Ines Taraschonnek: Ein Weltuntergang zum Feiern

    Im Land herrscht Weltuntergangsstimmung. Wir schreiben das Jahr sechs der mit Corona eingeläuteten finalen Phase der Unterwerfung der Menschheit, und die Menschen sind müde. Durchaus verständlich, immerhin scheint das als Politik verkleidete Übel kein Ende zu nehmen. Die machen einfach immer weiter, flüstert es an jeder Ecke, genährt von den täglichen Schlagzeilen über pathologisch realitätsverweigernde Politiker und andere Nullen wie etwa die beim „null Wirtschaftswachstum“, bei „Netto-null-Emissionen“ oder auch bei der „null Toleranz“, natürlich gegen rechts. Auch die drohende digitale Zentralbankenwährung und weitere Tools aus dem globalistischen Werkzeugkasten führen zu einem wachsenden Eskapismus innerhalb der Gesellschaft. Dabei ziehen sich die einen innerlich zurück, während die anderen mit Sack und Pack das Land verlassen. Auch das verständlich – allerdings nur auf den ersten Blick. Nach einem zweiten Blick stellt sich die Frage, wohin es die Auswanderer wohl treibt in ihrer Flucht vor dem aufziehenden Szenario eines „Gulag à la 1984“. Nach Neuseeland vielleicht, wo unter Jacinda Ardern eines der härtesten Corona-Regimes herrschte? Oder nach Schweden, dessen Bevölkerung sich, quasi in vorauseilendem Gehorsam, längst vom Bargeld verabschiedet hat und schon seit Jahren RFID-Chips unter die Haut pflanzen lässt?

    Womit wir beim Kern des Problems wären: Weder bei Corona noch bei Klimawahn oder Genderideologie handelt es sich um national begrenzte Agenden. Sollten die Psychopathen gewinnen, wäre folglich keiner der vermeintlichen Sehnsuchtsorte sicher. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass der globale Angriff auf die Menschheit, jedenfalls in letzter Konsequenz, eben auch global zurückgeschlagen werden muss. Und tatsächlich stehen die Chancen hierauf, wenn man die geopolitischen Entwicklungen genauer betrachtet, ganz eindeutig besser als bei der Erwartungshaltung, ein zur Gänze korrumpierter Staatsapparat würde auch nur in Erwägung ziehen, sich selbst auf irgendeine ernstgemeinte Anklagebank zu setzen. Diese seit Jahren zu beobachtende Realität sorgt übrigens dafür, dass der Glaube an den Staat im Allgemeinen und an den Rechtsstaat im Besonderen zunehmend den Symptomen der Co-Abhängigkeit innerhalb einer toxischen Beziehung ähnelt. Und wie in eben einer solchen hat die Menschheit bis vor kurzem jeden Schlag in die Magengrube widerstandslos hingenommen. 

    Wie wir in diesen Schlamassel geraten sind? Durch jahrelange Manipulation von Gedanken, Gefühlen und Werten. Genau so hätte es der Teufel eingefädelt – das sagt zumindest Chat GPT. Was eine andere Frage aufwirft, die man der künstlichen Intelligenz oder zur Abwechslung auch mal dem eigenen gesunden Menschenverstand stellen könnte: Was würde eine der Menschheit gutgesinnte Kraft tun, um diese vor dem besiegelten Ende ihrer Freiheit zu bewahren? Womöglich würden die Menschen einer Schocktherapie unterzogen. Dabei könnte die Temperatur im bekannten Froschkochtopf so abrupt steigen, dass die Erkenntnis über den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung nicht länger in jahrelangem Wassertreten untergeht. Covid-Spritzen und die Verfolgung aufsässiger Bürger, Rekordenergiepreise und Kriegsgetrommel haben das Land jedenfalls in vergleichsweise kurzer Zeit zum Kochen gebracht. Und welcher Staat wäre wohl besser geeignet als die ehemalige Wirtschaftsmacht Deutschland, die desaströse grüne Agenda exemplarisch vorzuführen? Nicht nur den Deutschen wird derzeit eine ob ihrer anerzogenen Unterwürfigkeit notwendige Lektion erteilt. Die ganze Welt schaut zu und lernt.

    Und so bestreiten die deutschen Politexperten mit einer blinden Inbrunst, die man üblicherweise von Fanatikern kennt – fast als wäre der Teufel oder vielmehr genau die andere Seite hinter ihnen her – eine letzte,  hoffnungslose Schlacht für die Brüsseler Filiale des Tiefen Staates. Hoffnungslos, weil die Welt längst dabei ist, sich völlig neu auszurichten. Oder wie es das US-Nachrichtenportal „Zero Hedge“ beschreibt: Wir erleben nichts Geringeres als den Zusammenbruch der globalistischen Weltordnung. Überall auf der Welt formieren sich Kräfte, die das alte System sprengen. Und an der Spitze dieser Bewegung scheinen ausgerechnet die ehemaligen Erzfeinde USA und Russland zu stehen. So etwa kamen am 25. April in Moskau der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Russlands Präsident Wladimir Putin erneut zu Gesprächen zusammen. „Symbolisch“ sei es gewesen, so ein Kreml-Sprecher, dass die Unterredung genau achtzig Jahre nach jenem Tag stattfand, an dem sowjetische und amerikanische Truppen 1945 an der Elbe aufeinandertrafen. Die Gespräche hätten Moskau und Washington zudem nicht nur hinsichtlich ihrer Positionen im Ukraine-Krieg näher gebracht, sondern auch in Bezug auf „andere internationale Fragen“.

    Über mögliche Absprachen kann derzeit nur spekuliert werden. Doch der von grenzenloser Panik zeugende Aufschrei im „Wertewesten“ darf wohl getrost als Gradmesser für die Bedeutung der erneut aufkeimenden Allianz herangezogen werden. Dabei ist diese lediglich die Spitze eines Eisberges, der das bereits ohnehin sinkende Schiff der selbsternannten Eliten versenken wird. Sie befürchten das Ende der sogenannten regelbasierten Weltordnung. Und in diesem einen Punkt werden sie zweifellos recht behalten. Ja, die Welt geht unter. Doch es ist ihre Welt, die endet, nicht unsere.