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    Donnerstag, 31. Juli 2025, 5:05 Uhr
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    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 31. Juli 2025

    Benjamin Gollme im Gespräch mit Parviz Amoghli, Lutz Leif Linden und Robert Kopp – Kontrafunk-Kommentar: Markus Vahlefeld

    Porsches Gewinn kollabiert im zweiten Quartal und geht um 90 Prozent zurück. Die deutsche Autoindustrie ist weiter in der Krise. Können E-Auto-Modelle helfen, oder machen die neuen Zölle alles schlimmer? Fragen an Lutz Leif Linden, Präsident des Automobilclubs von Deutschland. Emmanuel Macron hat angekündigt, Palästina als Staat anzuerkennen. Damit folgt er Mexiko und mehreren Staaten der EU. Beugt der französische Staatspräsident sich radikalen Kräften von links? Das besprechen wir mit dem Romanisten Prof. Robert Kopp. Mit Parviz Amoghli blicken wir auf die iranische Opposition, und Markus Vahlefeld kommentiert Stasi-Vorwürfe gegen die „Omas gegen rechts“.

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    Junge Freiheit – Wochenzeitung für Debatte

    Interview 1

    Lutz Leif Linden: Totalschaden deutsche Autoindustrie?

    Interview 2

    Robert Kopp: Frankreich erkennt Palästina als Staat an

    Interview 3

    Parviz Amoghli: Iranische Opposition trifft sich in München

    Kommentar

    Markus Vahlefeld: Stasi-Vorwürfe gegen die „Omas gegen rechts“

    Die 551 Fragen, die die Union während des Bundestagswahlkampfes 2025 an die verbliebene rot-grüne Regierung stellte, sind ja zu einem geflügelten Wort geworden. Sie stehen für die linke und linksislamische Zersetzung des Staates – mit Hilfe des Staates. Das Neutralitätsgebot, das für staatliche Stellen gilt und das eine der großen Errungenschaften freiheitlicher Gesellschaften ist, wird auf dem Altar aus Toleranz und Buntheit geopfert. Im steten Kampf „gegen rechts“ – was gleichbedeutend ist mit dem Kampf gegen Meinungsfreiheit und gegen alles, was als regierungskritisch gelten könnte – setzt der Staat die sogenannten NGOs ein, die für ihn die Drecksarbeit machen. Ob Faktenchecker, „Trusted Flagger“, Islamvereine oder andere Denunziationsstellen, es geht schlicht darum, staatliches Handeln mycelhaft in den kleinsten Verästelungen einer extrem mächtigen Gegengesellschaft zu implementieren. Es ist schon fast langweilig, immer wieder auf die Amadeu-Antonio-Stiftung zu sprechen zu kommen, die zu einer der einflussreichsten und am üppigsten geförderten Melde- und Denunziationsplattformen in Deutschland werden konnte. Ihre Gründerin und langjährige Vorsitzende, Anetta Kahane, hatte bekanntlich Erfahrung im Denunzieren und Ausspitzeln ihrer Landsleute, kommt sie doch mit einer stattlichen Biografie an Stasi-Mitarbeit um die Ecke. Dass im „besten Deutschland aller Zeiten“ eine solche Dame mit einer solchen Biografie an entscheidender Stelle, was Meinungsfreiheit und überhaupt Freiheit angeht, wirken kann, ist für viele wie ein Menetekel, das das drohende Unheil schon seit Jahren anzeigt.

    Zu den in letzter Zeit bekannter gewordenen NGOs gehören auch die „Omas gegen rechts“. Was wie eine halbwegs lustige Vereinigung aus kuchenbackenden und kindsköpfigen Omas wirken soll, ist in Wahrheit ebenfalls eine dieser verlängerten Arme staatlichen Unheils. Ins etwas grellere Rampenlicht gerieten die „Omas gegen rechts“ das erste Mal während der Lügenposse von Correctiv und den vielen bundesweiten Demonstrationen gegen das sogenannte Rechts. Die Omas immer vorne mit dabei. Auch wenn mal wieder ein islamischer Mordanschlag erfolgreich ausgeführt worden ist, stehen am nächsten Tag die Omas auf der Matte und demonstrieren. Natürlich nicht gegen offene Grenzen, die verheerende Migrationspolitik oder womöglich gegen den Islam. Nein, sie demonstrieren „gegen rechts“. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, bleibt das ewige Geheimnis der Omas. Sie sind wie das Sinnbild nicht nur einer Wohlstandsverwahrlosung, sondern auch einer geriatrischen Verelendung der Gesellschaft, die sich um Logik, Vernunft und Wirklichkeit nicht mehr zu kümmern bereit ist.

    Die „Omas gegen rechts“ waren auch federführend mit dabei, als es vorletztes Wochenende galt, ein Sommerinterview mit der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel zu verhindern. Sie trommelten und tröteten, dass es eine wahre Freude war. Interessant an diesen Berliner „Omas gegen rechts“, die sich so aufopferungsvoll für Meinungsfreiheit und Toleranz einsetzen, ist der Umstand, dass sie angeführt werden von einer Dame, die durchaus eine biografische Ähnlichkeit mit Anetta Kahane aufweist. Die Verantwortliche für die „Omas gegen rechts“ in Berlin heißt Maja Wiens und war ebenfalls lange Jahre für die Stasi tätig. Ihr Spezialgebiet war die Bespitzelung und Denunziation auch enger Freunde. Natürlich alles im Namen des Guten, verstand sich jeder Stasi-Mitarbeiter doch als Schild und Schwert des Sozialismus.

    Nun ist seitdem viel Zeit ins Land gegangen, und Menschen können sich ändern. Dass sich aber im Jahr 2025 dieser Menschenschlag erneut als Schild und Schwert von Meinungsunterdrückung, Freiheitsverhinderung und staatlicher Denunziationswut aufspielen darf, zeigt nicht nur, dass die Veränderung vielleicht nicht ganz so nachhaltig war, wie viele vernünftige Menschen gehofft hatten, es zeigt auch, dass der links-grün-rot-schwarze Gesinnungsstaat diesen Menschentypus wieder braucht, um sein Regime abzusichern. Die 551 Fragen sind immer noch nicht beantwortet, und man darf davon ausgehen, dass auf deren Beantwortung auch höflich verzichtet werden soll, weil die Antworten die Bevölkerung verunsichern könnten. Eine Anetta Kahane oder eine Maja Wiens treiben daher weiterhin – oder wieder – ihr Unwesen, denn sie werden vom Staat, von den Parteien, von der Regierung benötigt. So vollendet sich dann doch ein Diktum des hellsichtigen Aphoristikers Michael Klonovsky, das bereits aus dem Jahr 2008 stammt und dessen Vollendung ich nie für möglich gehalten hätte. Er schrieb damals: „Ich komme aus der Zukunft. Ich komme aus der DDR.“