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    Sonntag, 19. November 2023, 5:05 Uhr
    Sonntag, 19. November 2023, 5:05 Uhr
    (Wdh.07:05, 08:05, 09:05, 14:05, 19:05)

    Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Klimafreundlicher Antisemitismus

    • Alexander Kissler, Korrespondent der „Neuen Zürcher Zeitung“ in Berlin, Gudula Walterskirchen, Historikerin und Publizistin in Wien, sowie Alexander Wendt, Herausgeber des Online-Magazins „Publico“ und Autor bei „Tichys Einblick“ in München, diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Mutation von Greta Thunberg zur Hassfigur der Medien, über den Berlin-Besuch des türkischen Staatschefs Erdogan und seine Hausmacht von zig Millionen Migranten, über den Strömungsabriss an den Flügeln des deutschen Staatshaushalts nach dem Abschuss durch das Bundesverfassungsgericht sowie über das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz, das im deutschen Parlament schon durchgesetzt wird, bevor es beschlossen wurde. 

    Kommentare
    fa
    Wieso wundern wir uns, wenn Türkischstämmige stolz auf ihr Türkischsein sind???? Stolz aufs Deutschsein darf man ja GAE nicht... und spätestens seit Corona schämt man sich ja geradezu, Deutsch zu sein. und will am liebsten weg von hier...
    onckel fritz
    MARCUS Ganserer hätte es nie in den Bundestag geschafft. Wenn die biologisch weiblichen Grüninnen es sich bieten lassen, dass eine der ihren kein Mandat erhält, weil über die FRAUENQUOTE eine selbsternannte TESSA Ganserer dieses Mandat ausübt, sind sie in eine selbst gestellte Falle gegangen, kein Mitleid. Man darf allerdings nicht fordern, dass alle Welt dieser irren Ideologie folgt.
    germainer
    Ich stelle mir allen Ernstes die Frage, ob demjenigen, der bei einer NZZ Unterschlupf gefunden
    hat, nicht auch ein mehr oder weniger großes Stück seiner Seele abhanden gekommen ist.

    Klaus Kelller
    Wo soll man anfangen? Zum Schuldkult. Dt. Politiker beklagen zu Recht die Abgründe dt. Geschichte aber warum war weder der Bundespräsident noch der Bundeskanzler in Jerusalem als Israel seinen 75. Geburtstag feierte.+++ Was ist an Imamen aus Pakistan oder dem Iran besser als an jenen aus der Türkei. Das Staatsoberhaupt des Vatikan versucht auch Einfluss auf Gläubige in Deutschland zu nehmen und im übrigen gibt es sogar in Afghanistan ein Goetheinstitut. In der Türkei mehrere. +++ Mit welchem Recht erwartet man von der Türkei die Einschränkung der Reisefreiheit von Syrern die nach Deutschland wollen? Wo sind da die westlichen Werte? +++ Zur Arbeitspflicht von Arbeitsfähigen. Den Reichsarbeitsdi enst gibt es in Deutschland aus guten Gründen nicht mehr. Das solls für heute gewesen sein.
    onckel fritz
    So lange die Syrer auf Reisen ihre Reise, Unterbringung, Lebensunterhalt etc. selbst bezahlen, können sie gern reisen. Es geht doch nicht um den Reichsarbeitsdi enst, sondern dass die Einheimischen hier nicht arbeiten müssen, um die einreisenden Syrer, Afghaner etc. zu ernähren. Ist das so schwer zu verstehen?
    onckel fritz
    Ich kann jede Biokartoffel verstehen, die es sich leisten kann, dann auch weniger arbeitet bzw. vorfristig in Rente geht
    germainer
    Liebe Mitforisten, warum denn gleich in die Luft gehen, einfach heut' Abend Steimle sehen.
    Ab 19 Uhr präsentiert der gute Mann seine Ausgabe Nr. 126. Er wird wohl wieder das eine
    oder andere gute Tröpfchen wahlweise ein- oder auch ausschenken. Kannste gklouben.
    Apropos einschenken, werter Herr Müller-Ullrich, auch die türkischen Fußballer - so viel sei
    verraten -  sind nicht mit leeren Händen gekommen. Den Deutschen muß der Besuch wie ein
    vorgezogenes Fest erschienen sein, denn: schon "gestern kam der Weihnachtsmann, kam mit
    seinen Gaben". Da sage nur noch einer, diese Menschen wären undankbar oder gar schlechte
    Gäste. On the contrary, wie der Türke sagt, die verstehen von guter Bescherung eine ganze
    Menge. Wie der Erdogan, nur anders.




    germainer
    Vielleicht darf ich kurz ergänzen, ohne aufdringlich zu erscheinen:
    Wer Steimles sehr berührende Sondersendung mit Justin Sonder
    (noch) nicht gesehen hat, dem sei sie hiermit ans Herz gelegt.
    Ein Radio kann so etwas nicht leisten.


    eisenherz
    Hier gestern von mir geschrieben und so ist es gekommen:
    Ein Integrationstes t in Echtzeit
    Olympiastadion, Berlin
    Heute 20:45 Uhr
    Fußballländerspiel: Deutschland gegen die Türkei
    Wer sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen will, wenn im deutschen Olympiastadien ca. 60 000 deutsche Türken sitzen und wie die Irren Türkiye!!! brüllen, türkische Fahnen schwenken, und wie blöde Pfeifen, wenn die deutsche Mannschaft den Ball hat, der ist zu diesem vorbildlichen Integrationsspe ktakel herzlich eingeladen.

    Vor Jahren habe ich, Merkel auf der Ehrentribüne, das einmal miterlebt, habe aber nach 20 Minuten das Stadion nach Hause verlassen. Er war unerträglich.

    germainer
    Hallo eisenherz, Menschen suchen Halt, und diese "Leitkultur" kann Deutschland
    nicht bieten. Falls es die außerhalb der Wohlstandsmaxim e überhaupt jemals auch
    nur ansatzweise gegeben haben sollte, dann ist die heute nahezu restlos in der
    Tonne. Was liegt da näher - wenigstens für diese Menschen -, als die Hinwendung
    zu anderen "Göttern". Vielleicht läßt sich so das "Back to", oder direkt der Verbleib
    "in" the Roots verstehen. Und was noch hinzukommt und keinesfalls vernachlässigt
    werden sollte: der Erdogan wird von nicht Wenigen als ein großer Führer angesehen -
    für jeden Gebrechlichen gleichzeitig eine Gallions- als auch eine Rollatorfigur. Der
    Mann weiß ja, daß er gar nicht "befehlen" muß, so plump ist er auch wieder nicht, er
    weiß genau: man folgt ihm - Halt - auch so.












    luxpatria
    ...und genau deswegen schaue ich keinen Nationalfußball mehr. Danke für diesen Volltreffer.
    Hans
    Was mich auf Kontrafunk immer wieder wundert ist, dass immer wieder der Satz: "Von nichts kommt nichts!“ in seinen verschiedensten Variationen auftaucht. So auch heute in dem Hinweis, die Menschen müssten doch erst erwirtschaften, was der Staat ausgibt. Diese Alltagserfahrun g erinnert an die "Schwäbische Hausfrau" die bezogen auf Staaten geldtheoretisch er Nonsens ist. Er verwechselt den Erwerb mit der Entstehung des Geldes. Schuldenbefreie ndes Geld ist allein das Zentralbankgeld und kommt, wie der Name schon sagt, von der Zentralbank(-en). Alles andere sind Schuldverhältnisse über Kredite von Geschäftsbanken und Privaten. Marktteilnehmer erwerben Geld, stellen es aber nicht her, wodurch ein Kreislauf von wechselnden Strömen und Bestanden entsteht. Da der Privatsektor einer Volkswirtschaft immer spart und die Unternehmen seid vielen Jahren Nettosparer sind, bleibt nur der Staat als Schuldner übrig. Da der auch sparen soll, bleibt nur noch das Ausland übrig. Da auch das neuerdings nicht mehr klappt, sind wir da wo wir jetzt sind. Es zeigt sich, dass eine Schuldenbremse in der Verfassung ökonomische Selbstmord ist. Die Folge davon sind Schattenhaushal te von mehreren hundert Milliarden. Damit ist unsere "Ampel" dabei alle rote Linien zu reißen. Da helfen auch keine neoliberalen Sprüche auf Kontrafunk. Die den Markt zur heiligen Kuh küren und Hayek für den größten Ökonomen halten. Wenn alle Marktteilnehmer nur Preisnehmer sind, bleibt keiner mehr übrig, der den Preis setzt.
    Futra
    War denn Herr Kißler selber auf dem Corona Symposium oder hat er sich eingereiht bei den embedded Systemschreiber n ala Spiegel.
    Die Kontaktschuld droht!

    onckel fritz
    Es waren „alle“ eingeladen, aber nur die „neuen Medien“ haben teilgenommen. Ein Moderator vermutete, dass wohl für ARD und ZDF die Reisekosten vom Hauptstadtstudi o bis zum Veranstaltungso rt an der Bundespressekon ferenz zu teuer waren.
    Harlekin
    Vermutlich ist es eher der Herr Kissler von der NZZ, bei dem die Selbst- und die Fremdwahrnehmun g auseinanderklaf fen.
    Der wurde mit Herrn Müller-Ullrichs an ihn gerichtete Frage, ob die großen Medien nicht mehr über das Corona-Symposium hätten berichten müssen, offenbar auf dem falschen Fuß erwischt und fängt dann an, gegen die Überbringer der Nachrichten zu polemisieren.
    Daß Kommentator "Exilant" Herrn Kissler zunächst mit der Linken-Vorsitzenden Wissler verwechselt, läßt mich heiter in Tag gehen.
    Übrigens geht es mir wie Ihnen, Exilant, ich schaue auch immer zuerst in die Kommentare.

    Exilant
    Ich stelle gerade an mir die Wandlung zu einem "Kommentare-zuerst-Leser" fest. Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen. Wenngleich ich die Sendung noch vor mir habe, überkommt mich beim Namen Wissler eine unangenehme Vorahnung. Da war doch mal was einige Sendungen vorher? Der Mann ist eine echte Toleranzübung und ich wünschte seine Beteiligung in der Sonntagsrunde von selten auf eher sehr selten heruntergestuft , meine Ansicht.
    Exilant
    Sorry, sollte natürlich Kissler und nicht Wissler heißen. Wann wird hier endlich mal die Korrekturtaste zugelassen!
    onckel fritz
    Nachdem ich Kontrafunk gestern gelobt hatte, muss ich leider heute wieder sinnlose Leerzeichen mitten im Wort wahrnehmen.
    eisenherz
    # Der Besuch von Erdogan und die Diskussionsteil nehmer scheitern in Teilen schon daran, wie sie die Sprachregelung DIE TÜRKEN in/ von Deutschland übernehmen. Wie denn nun? Sind die in der zweiten, dritten Generation, oder die Großeltern, die aus der Türkei aus bittere Armut nach Deutschland freiwillig gekommen sind, die alle mit deutschem Pass, denen alle sozialen Sicherungssyste me von Deutschland zustehen und diese auch weidlich nutzen, sind die nun Türken oder sind die Deutsche?

    # Und der Richterspruch vom Verfassungsgeri cht um die 60 Milliarden neue Schulden, wäre der Antrag nicht von der CDU, sondern von der AfD dem Gericht vorgelegt worden, dann wäre das Urteil anders ausgefallen.

    # Und um die Geschlechterwil lkür im Bundestag, die fulminante Rede von Frau Storch von der AfD, wenn mindestens einer von den Gästen seinen Kommentar dazu mit der Bemerkung: "Man muss die AfD ja nicht mögen, ja aber bla, bla", einleitet, dann höre ich dem nicht mehr zu, dann schalte ich die Sendung ab.

    Ortelsburg
    Wenn Sie immer gleich abschalten, entgeht Ihnen doch aber so manches. Man kann ja nicht erwarten, daß man immer alles gut findet, was die Teilnehmer der Runde so äußern, hat ja die Möglichkeit, hier seine andere Sicht der Dinge darzulegen.
    eisenherz
    Hierbei geht es nicht darum, ob ich einen Redebeitrag gut und richtig oder persönlich eingefärbt und als falsch einschätze.

    Es geht darum, dass diese sprachliche Brandmauer, die um die AfD herum und ihre Redner im Bundestag eingeleitet wird, mit der immer gleichen Schutzbehauptun g, "Man muss die AfD ja nicht mögen, gaga, gugu... Weil dieser pawlowsche verbale Reflex inzwischen auf allen alternativen Medien zu hören ist. Einmal, zweimal, auch zehnmal gehört, aber dann wird es mir mehr als langweilig. Es wird ärgerlich wie derjenige dahinter Schutz sucht, mich für dumm hält es nicht zu bemerken. Dann schalte ich ab.
    Und dazu die Rede von Frau Storch, die ich gehört habe. Eine gute Rede, mit der These "Wann ist ein Mann ein Mann und eine Frau eine Frau," und der anschließenden Begründung. Die einfach nur als eine gute Rede zu loben, aber nicht mit "Man muss die AfD ja nicht mögen..", die als Rechts verdächtig zu minimieren suchen.

    Versteylen
    >>Sind die in der zweiten, dritten Generation, oder die Großeltern, die aus der Türkei aus bittere Armut nach Deutschland freiwillig gekommen sind, die alle mit deutschem Pass, denen alle sozialen Sicherungssyste me von Deutschland zustehen und diese auch weidlich nutzen, sind die nun Türken oder sind die Deutsche?<<

    Kommt ganz auf die Perspektive an - für uns "Biodeutsche": Deutschtürken oder Deutsche mit türkischem Migrationshinte rgrund. In der Selbstwahrnehmu ng (zumindest der allermeisten): T ü r k e n .

    eisenherz
    ## Kommt ganz auf die Perspektive an - für uns "Biodeutsche": Deutschtürken oder Deutsche mit türkischem Migrationshinte rgrund. In der Selbstwahrnehmu ng (zumindest der allermeisten): T ü r k e n . ##
    Das kann ich nicht verstehen.
    Denn meine Vorfahren, 10 Generationen rückwirkend, die hat aus den Tiefen des Balkans nach Deutschland verschlagen. Darf ich nun Kraft meiner sog. Selbstwahrnehmu ng darauf bestehen als Deusch/ Serbe zu gelten?
    Sie merken es selber, auf welches sprachlich unentwirrbare Sprachlabyrinth wir uns damit einlassen.

    Nein, wer sich Türke in Deutschland nennt, diese Gruppe benutzt diese Vorlage gerne alles zu beanspruchen, was ihnen Schutz und Vorteile bringt, weil sie behaupten Deutscher zu sein. Aber alles was Pflichten von ihnen verlang ablehnen, weil sie sich als Türken verstehen und Pflichten in Deutschland für Türken nicht galten sollen.

    Wer Türke sein will, der soll seinen Wohnsitz in die Türkei verlegen, woran ihn niemand hindert. Will er das nicht, dann ist er Deutscher.

    Versteylen
    Sehe ich ganz genau so; das sollte nur eine Zustandsbeschre ibung sein, keine Akzeptanz.

    Meine Feststellung dessen, was ist, spiegelt sich übrigens schön in Ihrem Beitrag weiter oben zum Länderspiel mit den 60 000 Deutschtürken, die das Auswärtsspiel der Türken zum gutbesuchten Heimspiel machen (vermutlich noch fanatischer als sonst; schließlich geht's gegen die verhassten "Kartoffeln").

    Und immer noch kommen täglich NEUE Türken ins Land....


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