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    Montag, 10. Juni 2024, 5:05 Uhr
    Montag, 10. Juni 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 10. Juni 2024

    Andreas Peter im Gespräch mit Jean-Daniel Ruch, Irfan Peci und Frank Wahlig – Kontrafunk-Kommentar: Ines Taraschonnek
    • In dieser Ausgabe analysieren wir die Ergebnisse der Wahlen zum EU-Parlament mit unserem Korrespondenten Frank Wahlig. Welche Chancen gibt es noch, den Krieg in der Ukraine auf diplomatischem Wege zu beenden? Dies erörtern wir mit dem früheren Botschafter der Schweiz in der Türkei, Jean-Daniel Ruch. Mit Irfan Peci, früher radikalisierter Muslim und heute aktiv gegen die Radikalisierung junger Muslime in Deutschland, unterhalten wir uns über den Mordanschlag von Mannheim. Und Ines Taraschonnek kommentiert die wundersame Rückkehr des geheimnisumwitterten Laptops von Hunter Biden, dem Sohn des US-Präsidenten. 

    • Kontrafunk im Gespräch mit Frank Wahlig

      Wahlnachlese

    • Kontrafunk im Gespräch mit Jean-Daniel Ruch

      Russland - Ukraine: Wie deeskalieren?

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Irfan Peci

      Der Weg der Radikalisierung

    • Kontrafunk-Kommentar von Ines Taraschonnek

      Der Laptop aus der Hölle

      Der „Laptop aus der Hölle“ ist zurück in den Schlagzeilen. Und damit auch die persönlichen und geschäftlichen Abgründe des US-amerikanischen-Präsidenten-Sohnes Hunter Biden. Als Erfindung von verrückten Trump-Unterstützern verlacht, von Big Tech zensiert und schließlich durch 51 hochrangige ehemalige Vertreter des US-Geheimdienstapparates offiziell zur „russischen Desinformationskampagne“ deklariert, tauchte der Laptop in der vergangenen Woche mit einer fast beiläufig anmutenden Selbstverständlichkeit als Beweisstück vor einem Bundesgericht wieder auf. In einem Prozess gegen den „First Son“ Hunter Biden entfernte eine FBI-Beamtin als Zeugin der Anklage die Plastikumhüllung von dem berühmt-berüchtigten Laptop mitsamt seinem in jeder erdenklichen Hinsicht brisanten Inhalt und zog in diesem Moment auch den Mantel des Schweigens zur Seite, der nach der US-Präsidentschaftswahl 2020 über die Angelegenheit ausgebreitet worden war. Dass dieses Corpus Delicti, das im Oktober 2020 auf das politische Parkett geworfen worden war, mit allen verfügbaren Mitteln aus dem Rampenlicht geschafft werden musste, war seinerzeit aus der Perspektive des Washingtoner Establishments durchaus nachvollziehbar. Immerhin waren die darin enthaltenen Informationen mehr als geeignet, den damaligen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden nicht nur vier Wochen vor der Wahl aus dem Rennen gegen Donald Trump zu werfen, sondern ihn auch ein für allemal politisch zu vernichten. Grund dafür ist die Tatsache, dass der Laptop einerseits Material über die Drogen- und Sexgewohnheiten von Hunter Biden enthält. Wobei insbesondere Letztere bei einem unabhängigen FBI längst zum Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen geworden wären. Andererseits befinden sich unter den mehr als 18.000 Dokumentenseiten Beweise für Hunters Geschäftsbeziehungen mit Ländern wie China oder Russland – also Staaten, die in den USA für gewöhnlich unter der „Feind-Kategorie“ geführt werden. Dabei ist Hunters frühere Geschäftstüchtigkeit nicht nur politisch suspekt, sondern auch juristisch relevant. Schließlich hatte er es verabsäumt, eine Registrierung unter dem FARA Act vorzunehmen. Was nach dem Bundesgesetz gegen ausländische Einflussnahme allerdings verpflichtend ist, wenn man beispielsweise von der früheren Moskauer Bürgermeisterwitwe Elena Baturina 3,5 Millionen US-Dollar erhält oder 142.000 US-Dollar von einem kasachischen Millionär für den Kauf eines Sportwagens. 

      Der Kongress-Untersuchungsausschuss konnte bislang ein Firmengeflecht aus mehr als zwanzig Unternehmen identifizieren. Über dieses flossen zwischen 2014 und 2019 etwa 24 Millionen US-Dollar auf die Konten von Hunter, seinen amerikanischen Geschäftspartnern und verschiedenen Mitgliedern von „La Familia Biden“. Gelder aus Geschäften, bei denen laut Zeugenaussagen die „Marke Biden“ verkauft wurde. Geschäfte, über die Joe Biden, wie er mehrfach betonte, nie mit seinem Sohn gesprochen hat. Und in die er selbstverständlich zu keinem Zeitpunkt involviert gewesen sein will. In gewohnter Selbstherrlichkeit ignoriert der aktuelle Bewohner des Weißen Hauses alle gegenteiligen Indizien: seine inzwischen belegte Teilnahme an diversen Treffen mit Hunters politisch und finanziell schwergewichtigen Geschäftsfreunden oder auch die vom früheren Mitstreiter Tony Bobulinski bereits im Oktober 2020 im Interview mit Tucker Carlson geäußerte und im März 2024 vor dem US-Kongress unter Eid wiederholte Behauptung, Joe Biden selbst sei der „Big Guy“ gewesen, für den aus jedem Geschäft 10 Prozent der Einnahmen reserviert waren. Im Raum steht der Vorwurf von Korruption, Geldwäsche und politischer Einflussnahme. Es geht um nicht weniger als die Frage, ob Joe Biden durch ausländisches Geld kompromittiert ist und damit eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellt. Das in diesem Zusammenhang derzeit wohl interessanteste Kapitel betrifft die Biden-Geschäfte in der Ukraine.

      Nicht nur, dass sich der damalige US-Vizepräsident Joe Biden 2018 öffentlich damit brüstete, die ukrainische Regierung 2016 zur Entlassung von Generalstaatsanwalt Wiktor Schokin gezwungen zu haben. Und zwar just, als dieser wegen Korruptionsverdachts gegen das Erdgasunternehmen Burisma vorgehen wollte, bei dem Hunter einen hoch dotierten Aufsichtsratsposten bekleidete. Ein womöglich noch explosiveres Minenfeld tut sich auf, berücksichtigt man die Verbindungen der Biden-Firma Rosemont Seneca zur Organisation Eco Health Alliance und zu Metabiota. Beide waren an der Finanzierung von Biolaboren beteiligt, auch in der Ukraine. Dass deren Existenz keine russische Desinformation war, sah sich ausgerechnet Victoria Nuland 2022 in einer Kongressanhörung genötigt zu bestätigen. Doch das ist in dem Nebelkerzendauerbeschuss der Systemmedien längst ebenso untergegangen wie das Machtwort der 51 Geheimdienstexperten zum „Laptop aus der Hölle“. Fabriziert wohlgemerkt entgegen den internen Erkenntnissen des FBI, das den Laptop bereits seit Dezember 2019 in seinem Besitz hatte. Und initiiert vom damaligen Chefberater der demokratischen Präsidentschaftskampagne und heutigen US-Außenminister Antony Blinken. Einer der Unterzeichner des Statements, der ehemalige stellvertretende Chef der CIA, Michael Morrell, erklärte, er habe lediglich Joe Biden helfen wollen, die Wahl zu gewinnen. Was nichts anderes ist als eine euphemistische Beschreibung für den Funktionsmechanismus des allgegenwärtigen administrativen Sumpfes. Dieser war, nicht nur in den USA, noch nie so sichtbar wie heute. Und das ist die gute Nachricht.

    Kommentare
    Scrocco
    Das politische Judentum, genannt Zionismus, ist absolut friedlich. Sowie die christlichen Religionen in Nordirland. Wer keine Weitsicht hat eignet sich kaum als Kommentator.
    eisenherz
    Irfan Peci, ein wacher Geist und sehr hörenswert, wie er das deutsche Geschwurbel, die Unterscheidung politischer Islam und die ansonsten, die vielen andern, ach so friedlichen Moslem, das Gerücht mal wieder vom dummen Kopf auf die klugen Füße gestellt hat.
    Wie leicht die bei geringstem Anlass die "Friedlichen" dazu gebracht werden können, Morde von Moslems als richtig sich nicht nur heimlich untereinander zu bestätigen, die sich inzwischen nicht scheuen wie in Mannheim öffentlich und anderswo sofort "mit alle Kopf ab", mit "höhnischem Lachen", mit "selber schuld wer unseren Gott beleidigt" zu reagieren, wie leicht die ach so friedlichen Moslems aus der Reserve zu locken sind,

    eisenherz
    Jean-Daniel Ruch, den hätte der Kontrafunk sich aber auch sparen können, denn so viel Falsches und mit Lücken und Auslassungen, der hier die Friedensverhand lungen zwischen der Ukraine und Russland in der türkei beschrieben hat, das war kaum zum Anhören ohne nicht einen zu hohen Blutdruck zu erleiden.

    Selbstverständlich lag das Modell Schweiz für die Ukraine dort auf dem Tisch, Neutralität für immer, Militär zur Selbstverteidig ung, erweitert Schutz durch Russland und die USA, mehre Sprachregionen mit einem Höchstmaß an Eigenständigkeit, keine Atomwaffen, eben alle das was ein Vielsprachen - Land wie die Schweiz über Jahrhunderte zusammenhält.

    Und die Blitzreisen der US - Diplomatie und derer von Großbritannie n, sich auf diese Einigung keinesfalls einzulassen, mit dem Endsieg über Russland unterwegs, das wusste schon wenige Tage später jeder, nur Herr Jean-Daniel Ruch nicht?

    Eidgenosse
    So schlecht fand ich das Interview gar nicht. Punkto Auslassungen wurden auch Dinge zu Ungunsten Russlands ausgelassen. Etwa die Massaker der Russen an hunderten ukrainischer Zivilisten, in den Tagen dieser Friedensverhand lungen in der Türkei, was verständlicherwe ise zu einem Teil auch den Abbruch der Verhandlungen erklärt.
    eisenherz
    ++ Etwa die Massaker der Russen an hunderten ukrainischer Zivilisten ++
    Weiß ich nicht, zu der Zeit habe ich davon nichts gelesen.
    Nun ist es nicht so, dass ich den Russen, genauer den jeweiligen russischen Herrschern solche Taten nicht zutraue, so ist nicht.
    Denn das, was wir als russisches Reich in der Gegenwart sehen, auch das ist wie alle solche Reiche, riesigen Gebilde oder Imperien, die sind alle mit unendlicher Gewalt, mit Ausrottung, mit Umvolkung, mit Millionen Toten so zusammengeraubt geworden, wie wir es heute bei Russland sehen und darüber schreiben.

    Auch z.B. das Römische Reich, das mit ihren Gasschichtlügen: "Was nicht in den Büchern steht, das ist nicht der Welt", das ist mit den gleichen Methoden zusammen gemordet worden wie alle diese Riesengebilde, wie auch China und die Griechen, das Osmanische Reich.
    Aber alle Imperien, die einen Sieger hatten, die aber alle nicht anders gewütet und über andere fremde Kulturen hergefallen und getötet haben wie der Verrückte aus Österreich es vorhatte. Nur weil denen für einen Blitzkrieg die technischen Voraussetzungen fehlten, war deren Absichten und die Methoden die gleichen wie beim Unaussprechlich en, hat deswegen bei denen mit Schwert und Speer, mangels Kanonen, Raketen, Flugzeuge und Gewehre nur länger gedauert.

    Jacorakel
    War Frau Taraschonnek auf dem Rennrad unterwegs, als sie den Kommentar eingesprochen hat?


    Kantapperkantapper
    @Jacorakel ? Im Ernst ?

    Der Kommentar von Frau Taraschonnek ist doch auch Wort für Wort nachzulesen.
    Unter dem Konterfei von Herrn Peter befinden sich fünf abgerundete Buttons, in einem steht "Kommentar".
    Den einfach mal anklicken oder aufm Tatsch-Screen antatschen.
    Wahre Wunder werden sich sodann auftun. Evtl. müssen Sie vorher Ihre Scriptblocker o. ä. deaktivieren?

    Brauchen Sie noch weitere Hilfestellungen ? :-|

    EselsOhr
    Tipp: Die WiedergabeGesch windigkeit lässt sich verändern.
    eisenherz
    Die EU-Wahlen und die Grünen:
    Immer schön ruhig bleiben, denn es ist noch lange nicht vorbei.
    In Deutschland, wo die Grün/ Linken Parasiten den Menschen versprechen weiter ihre sozialistische Wärmestube mit Steuergeld zu bezahlen.
    Wenn dem so ist, dann haben die Ihren Interessen gemäß genau die Richtigen gewählt.
    *) EU-Wahlen und die guten Wahlergebnisse für Grün:
    Freiburg
    Karlsruhe
    Heidelberg
    Hamburg
    Kiel
    Flensburg
    Potsdam
    Berlin
    und andere deutsche bankrotte Großstädte, unheilbar vom Krebs mit Metastasen befallen.
    Berlin:
    Nach Auszählung aller Stimmbezirke blieben sie mit 19,6 Prozent zwar wie schon bei der vorherigen Europawahl stärkste Kraft.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/endergebnis-der-europawahl-in-berlin-grune-bleiben-wahlsieger-trotz-massiver-verluste--afd-hinter-cdu-und-spd-auf-platz-vier-11789978.html.

    Aachse
    Neutral? Lachhaft? Die Schweiz war noch nie neutral aber IMMER opportunistisch ! Hier geht es am Ende darum, wieviele Uhren man bei Gübelin in Luzern mehr verkauft und dass die Werbetrommel für das überteuerte aber trotzdem defizitäre Investment des Katarischen Staatsfonds oben auf dem Berg gerührt wird! Lasst Euch doch hier nicht verarschen, liebe Leute!

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