Kontrafunk aktuell vom 11. Dezember 2023
Der promovierte Biologe und ehemalige Pharma-Manager Jürgen Kirchner erregte mit Büchern Aufsehen, die er unter dem Pseudonym David O. Fischer veröffentlichte. Darin berichtet er detailreich und auf streng wissenschaftlicher Basis über seine Erkenntnisse bezüglich Verunreinigungen von mRNA-Impfstoffen mit DNA-Resten. Im Gespräch mit dem in Südamerika lebenden und arbeitenden Schweizer Journalisten Alex Baur geht es um einen eskalierenden Konflikt zwischen Venezuela und dessen Nachbarland Guyana, der Fragen aufwirft. Unser Korrespondent Frank Wahlig schildert seine Eindrücke und Einschätzungen über den am Wochenende abgehaltenen SPD-Bundesparteitag. Und Daniel Matissek kommentiert die immer verzweifelter klingenden Beschwörungen: „Zweifelt nicht an der These vom menschengemachten Klimawandel!“
DNA-Fragmente in mRNA-Impfstoffen
Der Parteitag der SPD
Der Grenzkonflikt zwischen Venezuela und Guyana
Deutschland auf Klimageisterfahrt
Drei kurze Videos, die die letzten Tage im Netz viral gingen, versinnbildlichen den Wahn der grünen Klimageisterfahrt, auf der sich Deutschland weiter unbeirrbar befindet. Das erste zeigt die bayerische Grünen-Chefin Katharina Schulze, die vor tief verschneiten Bäumen im Hintergrund von der drohenden Erderhitzung erzählt. Im zweiten sieht man Luisa Neubauer in ihrem Hotelzimmer in Dubai sitzen. Sie jammert larmoyant in die Kamera, wie schrecklich heiß es doch sei - bei gefühlten 7.000 Grad und dem Lärm ihrer Klimaanlage. Der dritte Clip zeigt einen Ausschnitt aus der buchstäblich letzten Sendung von Anne Will am Sonntag, in der sich Wirtschaftsminister Robert Habeck „von der Realität umzingelt“ fühlt.
Verrückte führen Blinde: Anders als mit diesem Shakespeare-Wort kann man das Gebaren der tonangebenden gesellschaftlichen Eliten dieses Landes nicht mehr beschreiben. Ob als Politiker oder Aktivisten: Die grüne Sekte merkt gar nichts mehr. Sie holt sich eine blutige Nase nach der anderen beim Zusammenprall mit der Wirklichkeit – doch auf ein Innehalten und Einsicht, geschweige denn eine irgendwie geartete Umkehr wartet man ganz vergebens. NASA-Satellitendaten haben gerade nachgewiesen, dass sich die globale Durchschnittstemperatur seit 2014 nicht erhöht, sondern verringert hat. Zwar nur um 0,16 Grad – doch eben keine Erwärmung, sondern Abkühlung. Das ist eine Sensation, denn die Daten strafen das gesamte Narrativ der Klimawissenschaft Lügen. Es ist eine Sache, wenn uns Faktenchecker und öffentlich-rechtliche Wettermänner weiszumachen versuchen, die aktuelle Schneewalze sei in Wahrheit ein Beweis für und nicht gegen die Erderwärmung. Intuitiv glaubt das zwar keiner – aber okay, es wäre möglich, denn „Wetter“ ist bekanntlich nicht „Klima”. Dass der öffentlich-rechtliche Klimapapst Mojib Latif vor 20 Jahren für die Gegenwart schneefreie Winter prophezeit hat – geschenkt.
Aber etwas anderes ist es, wenn die hochpräzise Langzeitmessung unterschiedlicher Atmosphärenschichten – und zwar ganz ohne störende Einflüsse wie den Wärmeinseleffekt oder unzulässige Interpolationen – die Kernaussage der Klimapolitik widerlegt, weil es in Wahrheit global eben kälter und nicht wärmer wurde. Im harmlosesten Fall bedeutet das, dass nur die gängigen Modelle unvollständig waren. Gravierender wäre es, wenn die ganze Klimaagenda mit ihrem 1,5-Grad-Voodoo auf einem vorsätzlichen Schwindel basierte, der dadurch aufrechterhalten wird, dass vom sogenannten Konsens abweichende Wissenschaftler mundtot gemacht werden und der „Desinformation” bezichtigt werden. Kriminell jedenfalls wird es spätestens dann, wenn in Dubai die Lahmlegung ganzer Volkswirtschaften durch sozialistische Deindustrialisierung beschlossen wird. König Charles fordert allen Ernstes 5 Billionen Euro jährlich für den Klimaschutz. Tausende NGOs und Dutzende Drittwelt-Kleptokraten lassen angesichts solcher Ablasszahlungen schon die Champagnerkorken knallen.
Sicher ist: Deutschland wird einen Löwenanteil an dieser größten Umverteilung der Weltgeschichte berappen – bis zum bitteren Ende. So wollen es die grünen Underperformer in der Ampel, und sie werden sich auch diesmal durchsetzen. Der nächste verfassungswidrige Haushalt mit rückwirkend erklärter Fake-Notstandslage macht’s möglich. Kanzler Olaf Scholz, nominell Inhaber der Richtlinienkompetenz, könnte dem Spuk so oder so ein Ende bereiten: Entweder durch einen 180-Grad-Kurswechsel – oder, realistischer, durch sofortigen Rücktitt. Was von ihm stattdessen zu Thema kommt, ist ähnlich gehaltvoll wie das Nonsensgedicht Jabberwocky aus „Alice hinter den Spiegeln”. Ebenso absurd wie die Handlung dieses Klassikers erscheint die Politik dieser Regierung, die die Lüge zur einzigen Konstante gemacht hat.
Denn hier stimmt gar nichts mehr. Hier werden nicht mehr nur Wahlversprechen gebrochen, sondern es tritt bei praktisch allem das genaue Gegenteil dessen ein, was bezweckt oder vorgeschoben oder angekündigt wurde: Erneuerbare Energien haben den Strom nicht billiger gemacht, sie machen ihn immer teurer. Der Ausstieg aus der Atomkraft hat Deutschlands Abhängigkeit vom Ausland und von fossilen Brennstoffen nicht verringert, er hat sie vergrößert. Die Energie- und Mobilitätswende hat Deutschlands wirtschaftlich nicht wachsen lassen, sondern es als einzigen Industriestaat in eine Rezession geführt.
Da passt es ja gut ins Bild, wenn es auf der Welt in Wahrheit kälter und nicht wärmer wird.
