Kontrafunk aktuell vom 3. Mai 2024
Christen-Pogrom in Ägypten. Das meldete die Organisation Christen in Not im April. In Minya sollen radikalisierte Muslime Häuser von Christen in Brand gesteckt haben. Darüber und über die Situation der Christen in der Welt sprechen wir mit dem Generalsekretär von Christen in Not, Prof. Elmar Kuhn. AfD-Wähler raus aus der Diakonie! Diese Ankündigung kommt vom evangelischen Pfarrer und Diakonie-Präsidenten Rüdiger Schuch. Wer für die AfD eintritt oder sie wählt, könnte seine Arbeit verlieren. Unser Gast zu dem Thema ist der evangelische Pastor Dr. Wolfgang Nestvogel. Im Gespräch mit dem Staatsrechtler Prof. Hans-Detlef Horn geht es um die deutsche Wahlrechtsreform. Der Kommentar des Tages kommt von Hans Hofmann-Reinecke.
Diakonie und AfD
Wahlrechtsreform
Christenverfolgung weltweit und aktuell in Ägypten, Pakistan und Nigeria
Die kalte Wahrheit: Klimawandel und Physik
Wir liegen am Strand und rekeln uns in der Sonne, und ganz spontan loben wir das herrliche Wetter. Doch dann schränken wir uns sofort ein. „Ach, man kann es nicht so richtig genießen. Der Klimawandel nimmt einem die ganze Freude.“ Da hat man uns also vor einiger Zeit diesen Floh ins Ohr gesetzt, der jetzt bei jeder Gelegenheit aktiv wird. Situationen, die wir früher ganz entspannt hingenommen haben, sind plötzlich ein Indiz für den drohenden Weltuntergang. Es erinnert an die Situation einer Ehefrau, die gesagt bekommt, dass ihr Mann möglicherweise fremdgeht. Von diesem Moment an ist ihr jede Aktivität, jede Geste ihres Mannes ein Indiz für diese schlimme Vermutung.
Das Wetter ist weniger geheimnisvoll als die Liebe. Die Physik hilft uns, das Verhalten von Luft und Sonne, von Wind und Wolken zu beschreiben und manchmal sogar auch zu erklären. Insbesondere interessiert uns heute die Temperatur der Erde. Wo steht nun das entsprechende Thermometer? Das gibt es natürlich nicht. Aber man könnte von den Tausenden von Wetterhäuschen, die über den Globus verteilt sind, die Daten auswerten. Diese Häuschen sind nicht gleichmäßig verteilt. Wie viele stehen am Himalaja, wie viele am Nordpol, wie viele auf den Ozeanen? Es macht also keinen Sinn, von der mittleren Temperatur der Erde zu reden. Das heißt aber nicht, dass es nicht überall wärmer werden könnte. Wir können ja die Daten einzelner Messstationen auswerten, die wir über die vergangenen Jahrzehnte aufgezeichnet haben. Das haben unsere Wissenschaftler natürlich längst getan. Und sie kamen zu einem interessanten Ergebnis. Die einen Stationen haben über die vergangenen siebzig oder achtzig Jahre eine Erwärmung von 1 oder 1,5 Grad festgestellt. Die anderen haben keine Erwärmung gemessen oder jedenfalls viel weniger. Das war sehr erstaunlich, denn der Unterschied trat bei Messungen auf, die durchaus in derselben Region durchgeführt wurden.
Was ist die Erklärung dafür? Nun, über die vergangenen sechzig oder siebzig Jahre haben sich die besiedelten Flächen auf unserem Globus ausgedehnt. Die Städte sind gewachsen. Manches Wetterhäuschen, das um 1970 vielleicht auf freiem Feld stand, ist heute von Gebäuden umringt, die im Winter geheizt werden, und von Straßen durchzogen, auf denen Autos ihre wärmenden Abgase verbreiten. Die Experten sprechen hier von urbanen Hitzeinseln, welche die Messungen verfälschen. Und das kann viel ausmachen: Wettersatelliten haben etwa beobachtet, dass das Zentrum von Paris um etwa 4 Grad wärmer ist als die Umgebung der Stadt. Und wir wollen hier ja Temperaturveränderungen von Zehntelgraden messen! Sortieren wir also die urbanen Wetterstationen aus und schauen nur die ländlichen an, und siehe da: Die Temperatur im erwähnten Zeitraum ist hier nur um ein halbes Grad angestiegen oder sogar noch weniger. Haben sich die Experten da vielleicht genau die Stationen herausgesucht, die keine Erwärmung anzeigen? Nein, denn diese Daten von den ländlichen Stationen decken sich sehr gut mit denen, die von Schiffen auf See aufgezeichnet wurden, und mit denen von Satelliten, die seit einem halben Jahrhundert die Temperatur der Erde beobachten.
Soll das etwa nun heißen, dass wir gar keinen Klimawandel haben? Das kann doch wohl nicht wahr sein! Auf jeden Fall haben wir keinen, über den wir uns den Kopf zerbrechen sollten. Ja, das ist die kalte Wahrheit. Auf diesem Planeten haben wir keinen Klimanotstand. Es gibt keinerlei Hinweise darauf. Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle, was denn die 85.000 Teilnehmer der UN-Klimakonferenz in Dubai Ende letzten Jahres getan haben. Was haben die getan, wenn es gar keinen Klimawandel gibt? Haben sie ihre 85.000 verschiedenen Temperaturmessungen verglichen, um der Wahrheit auf den Grund zu kommen? Oder waren sie dort, um vielleicht ein Stückchen von dem riesigen Kuchen abzubekommen, den die braven Steuerzahler im Namen von CO₂ jedes Jahr Backen müssen? Entscheiden Sie selbst.

