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    Donnerstag, 11. Juli 2024, 5:05 Uhr
    Donnerstag, 11. Juli 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 11. Juli 2024

    Benjamin Gollme im Gespräch mit Robert Kerr, Uwe Conrad und Heinz Theisen – Kontrafunk-Kommentar: Daniel Matissek
    • Der ungarische Präsident Viktor Orbán war jüngst auf Friedensmission in Kiew, Moskau und Peking. Kann Orbán einen Beitrag zum Frieden leisten? Warum erfährt er im Westen so viel Ablehnung? Diese Fragen erörtern wir mit dem Politologen Prof. Heinz Theisen. Im Gespräch mit Uwe Conrad von der Bürgerinitiative Unser Breisgau geht es um den Widerstand gegen Windkraftanlagen. Die Bürger wollen zwei Windparks mit Anlagen von über 280 Metern Höhe verhindern. Mit dem Altorientalisten Prof. Robert Kerr sprechen wir über die Grundlagen des Islams, Daniel Matissek kommentiert die Migration mit dem Flugzeug und die Verteilung von Migranten nach Ostdeutschland.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Heinz Theisen

      Die Friedensmission des ungarischen Ministerpräsidenten Orbán

    • Kontrafunk im Gespräch mit Robert Kerr

      Die Grundlagen des Islam

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Uwe Conrad

      Kampf im Breisgau gegen Monster-Windräder

    • Kontrafunk-Kommentar von Daniel Matissek

      Flüchtlinge in Ostdeutschland: das Umsiedlungsprogramm der UN

      Es war nur eine Fußnote zwischen all den Schreckensbotschaften über Gewaltorgien auf Deutschlands Straßen, über pausenlose Messereinzelfälle und Vergewaltigungen, die inzwischen zur gelobten Vielfaltsgesellschaft dazugehören wie Umweltzonen, Regenbogenflaggen und Kopftuchfeministinnen: Ende Juni brachte ein Flieger aus Nairobi wieder einmal 154 Afrikaner aus dem Sudan, dem Südsudan, Somalia, der Republik Kongo und Burundi nach Deutschland, diesmal nach Erfurt. Die Mehrheit von ihnen junge Männer. Eingeflogen wurden sie im Namen des Umsiedlungsprogramms des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR), zu dem sich Deutschlands Regierung schon unter Merkel verpflichtet hatte.

      Zeitnah wird die UN noch weitere 240 „Flüchtlinge“ aus Kenia, Pakistan, Ägypten, Jordanien, Libyen und dem Libanon folgen lassen. Eine zwingende Rückkehr ist nicht vorgesehen, und man kann davon ausgehen, dass die insgesamt rund 400 Migranten mitsamt ihren Familien, die sie natürlich nachholen dürfen, für immer in Deutschland bleiben werden. Nun könnte man einwenden, dass angesichts der Flüchtlingszahlen – allein bis Ende Mai wurden über 113.000 neue Asylanträge gestellt, Familiennachzug und illegale Zuwanderer nicht mit eingerechnet – ein paar Hundert Afrikaner mehr oder weniger auch nicht ins Gewicht fallen. Zahlenmäßig mag diese von der UN in Eigenregie durchgeführte Migration vernachlässigbar sein, angesichts der Zuströme über die einladend offenen deutschen Grenzen; Grenzen, die angeblich nicht zu schützen sind, wie man uns seit neun Jahren erzählt (außer natürlich während Corona und aktuell während der EM, wo es dann auf einmal doch geht).

      Und doch zeigt sich hier die Perversion der deutschen Migrationspolitik wie unter dem Brennglas. Denn eine verfassungsmäßige Rechtsgrundlage für die Aufnahme dieser Afrikaner existiert nicht, so wenig übrigens wie im Fall des von Annalena Baerbock betriebenen Afghanistan-Aufnahmeprogramms. So haben die deutschen Behörden überhaupt keinen Einfluss darauf, welche Menschen uns hier geschenkt werden und ob eine politische Verfolgung überhaupt individuell vorliegt. Dasselbe gilt zwar auch für die fast zwei Drittel ohne Pass und Identität einreisenden Landflüchtlinge; doch hier wird einfach von einer UN-Behörde behauptet, es handele sich um Flüchtlinge – und schon heißt es: „Sesam, öffne dich!“

      Weil das UNHCR entschieden hat, dass die Afrikaner in ihren Heimatländern verfolgt werden, muss natürlich Deutschland im Zustand der längst erreichten Überlastung herhalten. Untergebracht werden sollen die Neusiedler ausgerechnet im brandenburgischen Doberlug-Kirchhain, bevor sie auf andere Asylunterkünfte verteilt werden – ebenfalls vorzugsweise in Ostdeutschland. Warum neuerdings immer wieder im Osten, wo der Widerstand der Bevölkerung gegen ungezügelte Migration bekanntlich am größten ist (siehe Dresden, Upahl, Greifswald)? Dafür gibt es einen Grund. Dort, wo die Bevölkerung zu rechts und immer noch biodeutsch ist, wo Deutschland noch halbwegs intakt und bislang tendenziell verschont geblieben ist von den Exzessen der Problemzuwanderung, hält die Politik es offenbar für eine heilsame Maßnahme, entsprechende Korrekturen vornehmen zu müssen.

      Seit Jahren wird ja der Vorwurf erhoben, die Ostdeutschen hätten gar keinen Grund, sich über Migration zu beschweren, weil dort vergleichsweise wenige Zuwanderer lebten. Dem will man nun anscheinend abhelfen. Was die Einheimischen davon halten, spielt keine Rolle. Aus Sicht der Planungsverantwortlichen haben AfD-Hochburgen vermutlich sowieso kein Mitspracherecht, sie gilt es umzuerziehen und zu disziplinieren – am besten per Schocktherapie. Was das vor Ort für alle Beteiligten bedeutet – für die Angestammten wie auch für die aus Afrika Eingeflogenen – ist den Verantwortlichen der Bevölkerungstransformation, die als solche nicht bezeichnet werden darf, ganz schnuppe. Für sie ist der Osten ohnehin „Dunkeldeutschland“. Kein Problem, wenn dieser Begriff möglichst bald auch wörtlich zutrifft. 

      Bleibt noch die Frage, wie lange die Berliner Regierung noch Öl ins Feuer gießen und die Leidensfähigkeit der Bürger auf die Probe stellen will. Entweder kommt von den Problemen und Sorgen der Bevölkerung im Alltag in den hermetisch von der Realität abgeriegelten Berliner Politblasen wirklich nichts mehr an, oder die Agenda wird so frech und kaltschnäuzig durchgezogen, weil den Regierenden Deutschland und seine Einwohner schlichtweg egal sind und sie anscheinend mit keinerlei Konsequenzen für sich selbst rechnen. Die zweite Erklärung wäre die verstörendere – denn sie wirft die Frage auf, warum man sich hier seiner Sache so sicher ist und den Volkszorn nicht fürchtet. Auch ohne Wahlstrategen und Berater müsste selbst den regierenden Ampel-Ineptokraten doch klar sein, dass Aktionen wie die von Erfurt die beste Wahlhilfe für die AfD sind. Wieso also eskaliert man weiter und provoziert immer mehr Konflikte durch Ansiedlung prekärer und kulturfremder Personen, indem man die statistische Basis für künftige Gewalttaten stetig vergrößert? Vertraut man ernsthaft darauf, dass es gemeinsam mit Extremisten in der CDU à la Marco Wanderwitz (der neuerdings sogar die Auslöschung der AfD fordert) gelingen wird, die Opposition einfach wegzuverbieten, bevor sie zu mächtig wird? 

       

    Sponsor dieser Sendung:

    Junge Freiheit – Wochenzeitung für Debatte

    Sponsor dieser Sendung: Junge Freiheit – Wochenzeitung für Debatte
    Kommentare
    germainer
    Orbán, das ist ein Licht, in dem unser aller Annalena nicht einmal einen
    Schatten zu werfen vermag. Anders gewendet: Orbán ist das diametral
    ausgerichtete Gegenstück zur German-Princess, er ist Baerbock, wie
    sie sich lediglich immer wieder neu zu inszenieren versucht - vergeblich.
    Real an dieser Frau ist allein ihre Liebesmüh. Pur.














    luxpatria
    Ich glaube, es ist mittlerweile interessanter hier die Kommentare zu lesen als sich die Deppen anzuhören, die in den Interviews hier den "Experten" markieren. "Verbrecherische r Angriffskrieg" ist ein Narrativ für die Erleichterung, dass man nach 1939/41 nicht mehr allein dasteht mit diesem Schema. Anders kann ich mir diese Besessenheit nicht erklären. So etwas höre ich mir nicht mehr an. Es reicht. Schluss. Aus. Vorbei.
    Versteylen
    Ergänzend dazu: >>Oberstleutna nt a.D. Jochen Scholz zerpflückt Standardlüge vom unprovozierten Angriffskrieg Russlands<< / https://www.youtube.com/watch?v=K95jR2xHKVk
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    Zum Thema Windkraft mache ich hierauf aufmerksam:
    https://youtu.be/bWzKuNQ5p_8
    Gerne können Sie Kontakt zu uns aufnehmen über info@fortschrit tinfteiheit.de

    Exilant
    Ja, wieso erfährt Viktor Orban soviel Ablehnung für seine Initiative? Ich komme nicht drauf, keine Ahnung. Meine Oma kann ich auch nicht mehr fragen. Aber es gibt ja noch Politologen. Die wissen das bestimmt und erteilen gern Auskunft

    "Verbrecherische r Angriffskrieg" - der Mann steht also noch im Soldverhältnis.
    Hörst du dir auf Kuba die Klagen der Cubaner an, so folgt am Ende stets pflichtgemäß der Satz:" Aber Schuld ist das Embargo". Bei uns heißt das so: "menschengemacht er" Klimawandel, "rechtspopulisti sche" AfD, selbige "gesichert" rechtsextrem oder eben "verbrecherische r Angriffskrieg. Gibt sicher noch mehr Beispiele, mir fallen nur keine ein, bin ja auch nicht abhängig beschäftigt in den "Wissenschaften" u d staatlichen Propagandaansta lten, NGO, was weiß ich.

    Der Kommentar von Herrn Matissek wieder einsame Spitze. Was Wunder, die Zeiten sind danach.

    p.s. Wo bleibt die Reaktion auf die Entscheidung der Amerikaner, auf deutschen Boden eine neue Generation von weitreichenden, erstschlagtaugl ichen Raketen aufzustellen?


    weka
    Ist die Bezeichnung "Politologie' eigentlich eine geschützte Berufsbezeichnu ng, oder darf sich jeder so nennen, der einfach nur seine Meinung in den Medien verbreiten will?

    Ich hätte nicht gedacht, dass es außer Trampolina noch weitere Personen gibt, die das seltsame Adjektiv "verbrecherisch" so oft in einer Antwort verwenden können.

    Gab es dieses Adjektiv eigentlich schon vor den unsäglichen und peinlichen öffentliche n Auftritten unserer Außenministe rin im Duden, oder wurde es erst danach hinzugefügt?

    Er nu wieder
    Beeindruckender Kommentar von Daniel Matissek!

    Es ist wichtig, sich dieses Irrsinns gewahr zu werden, daß Deutschland zusätzlich zu den ohnehin viel zu vielen illegalen Eindringlingen obendrein auch noch Kontingente einfliegt(!), weil Merkel nach(!) ihrer Reinholungsakti on 2015 "ihr" Land auch noch einem UN-Migrationsabkom men unterworfen hat.

    Ist solche Politik nun Vorsatz (-> Verschwörungsnarra tiv) oder grob fahrlässig?

    Auf jeden Fall kommt mir da die Plauderei eines Horst Seehofer in den Sinn:
    "Die, die gewählt werden, haben keine Macht. Und die, die die Macht haben, werden nicht gewählt."

    Demnach besteht der Job der politischen Parteien anscheinend darin, korrumpierte Personen in die höchsten Staatsämter zu hieven, damit sie dort Weisungen von Lobbys, supranationalen Organisationen und Hegemonialmächten entgegennehmen können, und die daraus resultierenden Konsequenzen dem dummen Wahlvolk irgendwie unterzujubeln.

    Wenn diese Politik den Leidtragenden gegenüber rational schlicht nicht mehr erklärbar ist, dann hilft nur noch das argumentativ letzte Hemd: Diese Politik ist halt "alternativlos", Punkt.

    Alles für Deutschland
    Dazu fällt mir dieses Zeugnis hier ein..!

    „Migration - einklagbares Recht unter dem Dach der Bundesrepublik Deutschland. “
    Ich kenne kein Bsp. in der Geschichte, in der ein Regime die eigene Verfassung gebrochen hat ( Artikel 16a Abs. GG ) und sich dann der Hilfe einer int. Organisation bedient hat, um die eigene Verfassung zu nihilieren:
    das ist beispiellos und beispiellos heimtückisch.

    Was würde ich für interessiert und intelligente Bürger gebe. Fragen sie mal wer diese Vorgänge kennt und verfolgt hat! 3 von 10? Das wäre schon eine gute Quote.

    MEDIAGNOSE Politikblog
    Orban - Meiner Meinung nach war der russische Einmarsch durchaus nicht verbrecherisch sondern überlebensn otwendig*. Man stelle sich nur mal vor die NATO, sprich USA stünde tatsächlich kernwaffenstarr end in der Ukraine, wo bereits jetzt unverholen von einer Niederlage Russlands im Ukrainekonflikt fabuliert und alles dafür ohne direktes Eingreifen getan wird, das Sterben weiter aufrecht zu erhalten, um Russland angeblich in die Niederlage zu treiben. Viktor Orban hat das gemacht, was insbesondere Deutschlands Bundeskanzler initiativ hätte tun sollen: Mandat hin oder her den Friedensprozess anstoßen. Mit einer Pendeldiplomati e à la Kissinger. Viktor Orban ist ein großer Politiker, ein großer Mann.

    *Russland führt einen Verteidigungskr ieg: https://www.mediagnose.de/russland-ukraine-aktuell-meilenstein-die-vergessene-ursprungslage-2014-bis-2022-in-der-ukraine/

    Rüdiger Stobbe www.mediagnose.de www.fakten-energiewende

    luxpatria
    Absolut einverstanden. Ihre Einschätzung entspricht exakt meiner Auffassung.
    MEDIAGNOSE Politikblog
    Danke, luxpatria!

    Rüdiger Stobbe

    Meinenstein
    Bei allem Respekt lieber Herr Theisen, aber wie kann man über Ungarn so genau die sozialen u. politischen Verhältnisse wahrnehmen und mit diesen argumentieren und bzgl. Ukraine ausblenden (wissen kann es mittlerweile jeder):
    Bombadierung der eigenen Bevölkerung, Verbot der russischen Sprache, Verbot von Opposition, Meinungsfreihei t gleich null, Unterdrückung anderer Religionen, Militär aus bekennende Nazis und Zwangsrekrutier ten, Terroranschläge auf Atomkraftwerk u. Sonstiges, Korruption, Biowaffen, Kinder- u. Organhandel, und, und, und . . . . schöne demokratische Ukraine eben!

    Wie verbrecherisch sind eigentlich der Wirtschaftskrie g gegen Rußland? Oder Ankündigungen ein Land ruinieren und aufspalten zu wollen ohne Rücksicht auf die eigenen Bevölkerungen und ihr Wohlergehen und Zukunft? Friedensverhand lungen zu verhindern, Das Wort Diplomatie nicht einmal mehr buchstabieren zu können und zigtausend junge Menschen in den sicheren Tod zu schicken?
    Und wir reden hier von Völkerrecht???
    Wenn überhaupt, dann sind es die abgehobene Mitte und Linke, welche sich schleunigst wieder in Gesellschaft und Wirklichkeit integrieren sollten. Bleiben Sie stark!

    luxpatria
    Sie schreiben mir aus der Seele. Danke.

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