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    Donnerstag, 18. Januar 2024, 5:05 Uhr
    Donnerstag, 18. Januar 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 18. Januar 2024

    Benjamin Gollme im Gespräch mit Hans-Georg Maaßen, Helmut Dammann-Tamke und Marcus Klöckner – Kontrafunk-Kommentar: Cora Stephan
    • Zu den diesjährigen Landtagswahlen in Deutschland stehen neue politische Organisationen in den Startlöchern. Mit Hans-Georg Maaßen, dem Vorsitzenden der Werteunion, sprechen wir über die bevorstehende Parteigründung. Maaßen lehnt politische Brandmauern ab. Der Präsident des Deutschen Jagdverbands Helmut Dammann-Tamke berichtet über die Solidarität der Jäger mit den Bauernprotesten und über Forderungen der Jäger an die Politik. Und mit dem Soziologen Marcus Klöckner geht es um Demokratie und Diffamierung. In seinem Band „Umstritten- ein journalistisches Gütesiegel“ lässt er jene zu Wort kommen, die in den großen Medien als „umstritten“ gelten.

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Hans-Georg Maaßen

      Aus der Werteunion soll eine Partei werden

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Helmut Dammann-Tamke

      Der Deutsche Jagdverband und die Bauernproteste

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Marcus Klöckner

      „Umstritten – ein journalistisches Gütesiegel“

    • Kontrafunk-Kommentar von Cora Stephan

      Zehntausend Fliegen können nicht irren

      Ja, es ist schlimm. Überall Hass und Hetze. Demokratiefeindliche Regierungskritik. Delegitimierung des Staates. Der Ton verschärft sich. Die Spaltung der Gesellschaft ist da! Was wir brauchen, ist ein Aufstand der Anständigen, wie es Katja Mast fordert, die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion. Aufstehen gegen einen massiven Rechtsruck!
      Diesen Aufstand gab es ja schon mal, war ein großer Erfolg! Vor gut 23 Jahren, nach einem Brandanschlag auf die Synagoge in Düsseldorf, hat der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder dazu aufgerufen und Tausende folgten im Kampf gegen deutsche Rechtsextremisten, die man hinter der Tat vermutete.

      Nun, Antisemitismus ist keine deutsche Spezialität, die Täter waren ein gebürtiger Marokkaner und ein Palästinenser aus Jordanien, aber egal: Der nordrhein-westfälische Innenminister erklärte sofort, dass der Hintergrund der Täter „keine Entwarnung“ darstelle und „die rechte Gefahr“ dennoch vorhanden sei.

      Klare Worte findet auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Mehrzweckwaffe der FDP. Wer sich auf einem kürzlich skandalisierten privaten Treffen über „Remigration“ ausgetauscht habe, seien Bürgerliche, die zu politischen Zombies mutiert sind, was an Widerwärtigkeit nicht zu überbieten sei. „Je größer die Scheiße, umso mehr Fliegen sitzen drauf“, so grüßte sie zum Neujahr die AfD. „Wir sehen eine Verrohung der Sprache, dürfen aber nie vergessen: Erst kommt das Wort, dann die Tat“, fügte sie an.

      Nun dürfen wir darüber nachdenken, welche Tat gemeinhin auf „Scheiße“ folgt, wenn es nicht nur ein Wort sein soll. Oder was man mit Parasiten so macht. Markus Söder etwa bezeichnet die AfD als „parasitäre Gruppe“. Wenn eine Villa an irgendeinem Potsdamer See schon mit der Wannsee-Villa assoziiert wird – was assoziieren wir wohl mit Parasiten? Na? Kommen Sie drauf? 
      Nun, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sagte schon vor einigen Monaten: „Die AfD ist eine gefährliche Nazipartei.“ Dem Generalsekretär der SPD Kevin Kühnert ist das offenbar nicht klare Kante genug, der Wüst kritisierte: „Vor dem Hintergrund jüngst aufgedeckter Umsturz- und Deportationspläne in Kreisen von AfD-Funktionären, Unternehmern und rechtsradikalen Aktivisten braucht es keine Zugeständnisse an die immer radikalere AfD.“ Umsturz- und Deportationspläne? Da ist der Herr Kühnert wohl auf eine Medienente reingefallen, aber egal, es trifft ja die Richtigen.

      Und wird die AfD immer radikaler? Nun, der Verfassungsschutz hat die AfD gewiss schon längst unterwandert wie einst die NPD, das mag Radikalisierung bewirken, wird ein Verbot der politischen Konkurrenz jedoch eher erschweren.

      Aber es gibt ja noch andere Zuckungen eines langsam trotzig gewordenen Volkskörpers. Genau: die Bauern, diese Brunnenvergifter und Tierquäler!

      Auch gegen sie werden alle Feinheiten der Manipulation in Anschlag gebracht, Hass und Hetze, es trifft auch hier die Richtigen, die bäuerischen Teilnehmer an einer „völkischen Protestbewegung mit terroristischen Zügen“, wie es aus  der  Glotze tönt, wenn man sich die Tagessschau antut.

      Hah, das macht doch wieder Spaß, haut sie, die Terrorkartoffeln, den „motorisierten Mistgabelmob“, die Traktorextremisten! Wussten Sie schon: „Traktorfahren macht dumm“? Das meint wohl eher der Praktikant, der sich noch nie einen hochmodernen Fendt oder Claas einmal näher angeschaut hat, feinste Technik, enorme Power. Aber egal, der Leser weiß schon, was gemeint ist.
      Auch ein Redakteur der „Wirtschaftswoche“ wünscht sich „ein bisschen Sippenhaft“ für die Bauern wegen der Nun-ja-fast-beinahe-Erstürmung einer Fähre mit Robert Habeck an Bord in Schlüttsiel. Todesangst muss unser Wirtschaftsminister ausgestanden haben bei Ansicht der gutgelaunt grinsenden Traktoristen und entspannten Polizisten!

    Kommentare
    Jacorakel
    Bauernproteste? Die paar peoples da. Ein paar hundert Traktoren, dazu ein paar Bauern und Spediteure. Außerdem kriegen die doch Subventionen...Dafür haben sich 700.000 Demokratierette r aus der Mitte der Gesellschaft gefunden, die sich für den Grundrechtsentz ug einer einzelnen Person aussprechen.
    Das ist ein Thema und das ist so groß, dass es sogar das in Davos gegründete "Zentrum für globale Regierungstechn ik" mit zukünftigem Sitz in Berlin unter Leitung unserers Minister zur See und von und zu Schlüttsiel nicht in den Blätterwald geschafft hat.
    Es geht Schlag auf Schlag.

    Jacorakel
    Oh, das sollte eine Antwort an Steffi82 sein...
    Harlekin
    Was da sprachlich gegen die AFD und die protestierenden Bauern aufgefahren wird, erinnert doch sehr an den Umgang mit den Menschen, die sich nicht gegen Corona impfen lassen wollten.
    Und es sind wieder genau dieselben Politiker und Medienvertreter , die sich so artikulieren.

    Kantapperkantapper
    Hass und Hetze unter dem woken Tarnmäntelchen der "Demokratieverte idiger" im Kölner Stadtanzeiger, made in Shithole Cologne:
    https://www.ksta.de/koeln/koeln-steht-auf/aufstehen-fuer-die-demokratie-koeln-hat-ein-beeindruckendes-zeichen-gesetzt-720948

    Eine einzige erbärmliche Jubelperserei für die rotgrünen Alleskaputtmach er, dazu die typische "woke" Anti-AfD-Hetze, und wieder nur hohles Geschwätz.
    Und wieder das pathologische Herbeischreiben vom bösen Rechtsextremism us, der nächtens durch die Gassen läuft.

    Die haben das offensichtlich so dermaßen nötig, wie die Junkies ihre Drogen.
    Das, was das linksgrünwoke Establishment am Liebsten sieht, ist erstaunlicherwe ise -- den Rechtsextremism us.
    Wie gerne sehen sie doch überall Nazis! Hurra, endlich wieder "Nazi!" herumschreien können!

    Die schreiben da doch allen Ernstes, neben dem ganzem anderen geistigen Dünnschlalal ala -- Achtung, bitte vorher hinsetzen:
    "Es ist noch lange nicht zu spät, die beste Demokratie, die dieses Land jemals hatte, zu verteidigen." (!!!)
    So spricht der rogrüntbraune Bock, der Gärtner werden will.

    Köln erstickt in Ausländerkrimin alität, egal, Hauptsache alles Nazi. Eben echt "Kölner Stadtanzeiger" ...

    Exilant
    Der Einspieler zur Rede von Lindner auf der Demo in Berlin führt noch einmal schmerzlich vor Augen und Ohren, mit was für einer Schar von Idioten wir es zu tun haben. Oder freundlicher ausgedrückt mit den Worten von Frank Wahlig neulich auf KF: Rhetorikseminar Einführung für Anfänger.

    Es ist nicht zum Aushalten. Schmierig ist gar kein Ausdruck. Man hat uns alle lieb und fühlt sich besudelt. Da bieten die Aussichten auf Abwahl dieses Gelichters nur wenig Hoffnung. Denn bis dahin wird dieses Gelichter das Staatsschiff auf Grund gesetzt haben.

    JohnTaylor
    Danke Cora Stephan, wieder ein Kommentar, der nichts offen lässt!
    Es wird immer verrückter, die Märchenerzähler haben Konjunktur. Recherche ist zu einem Fremdwort geworden. Behauptungen reichen aus, um dem Medientrottel vor der Glotze und dem Mainstream-Empfänger etwas einzureden.
    Leider wird es immer unerträglicher, wie Andersdenkende entmenschlicht werden und wie die Sprache im öffentliche n Raum sich verändert! Es wäre gut, wenn diese Spitzen- Moderatoren aus den Öffentlich Rechtlichen (auch die Politiker, wenn sie des Lesens mächtig sind) einmal in Victor Klemperers Buch "L T I" schauen würden! Da geht es nämlich um die Sprache und die Literatur des 3. Reiches. Wir wollen doch aus der Vergangenheit lernen, das war jedenfalls früher einmal der Anspruch!

    Versteylen
    Sehr guter Kommentar von Frau Stephan! Ich finde, die unfassbare Bösartigkeit hinter dieser Entwicklung könnte - vielleicht SOLLTE - noch viel, viel stärker betont werden. Einem Menschen DIE GRUNDRECHTE ENTZIEHEN UND IHN DAMIT FÜR V O G E L F R E I ERKLÄREN WOLLEN?!? Wo sind wir gelandet?!
    In den letzten Tagen musste ich oft daran denken, was ich über die ähnlich aufgeheizte Stimmung in den 60ern las, sah und hörte... Bin ich der Einzige, dem aktuell Benno Ohnesorg und Rudi Dutschke sehr präsent sind...?


    Versteylen
    P.S.: In diesem Zusammenhang bitte ich alle Vernünftigen, diese Petition zu unterzeichen:

    "NEIN zu einem AfD-Verbot! Zurück zu demokratischen Prinzipien!"

    https://petitionfuerdemokratie.de/afd-verbot-stoppen/

    Ralabor
    Könnte es eventuell sein, dass der von mir sehr geschätzte Hans-Georg Maaßen mit seiner Prozentzahl-Prognose für die 3 nächsten Landtagswahlen einer ähnlichen Fehleinschätzung unterliegt, wie bei seiner Unterstützung der Wahl von Merz zum CDU-Vorsitzenden? Zumindest sollte er das im Hinterkopf behalten, um möglichen Frustrationen und daraus folgenden Lähmungen und Depressionen auch beim Publikum vorzubeugen?
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    Eine große Gruppe Menschen befindet sich im freien Fall. Ein Mensch sagt: „Der Boden kommt gefährlich nahe, wir sollten die Reißleine ziehen.“ Zwei andere giften ihn an: „Du Nazi, rechter Abschaum. Du willst uns nur den wunderbaren Flug versauen.“ Ein weiterer meint: "Bei der Frisur, hört nicht auf ihn." Einige applaudieren, während wieder ein anderer die Gruppe auffordert, den Enten beim Fliegen zuzuschauen. Wenige beschweren sich, weil man nicht sagen darf, was man will. Andere wieder tuscheln: "Na, wenn das ein Rechter ist, hören wir besser nicht auf ihn" und wenden sich angewidert ab. Der Rest der Gruppe schweigt.
    Jacorakel
    "Brandmauern bauen nur Ideologen auf, die nicht bereit sind die Meinung des Anderen als gleichwertig anzuerkennen"
    Bravo, Herr Maassen! Auf den Punkt.

    Dr. Stefan Sellschopp
    Zu Herrn Damman-Tanke:
    Wie die Landwirtschaft denkt auch die Forstwirtschaft in Generationen. Die Denk- und Ausführungsfehl er einer jeden Generation sind im Waldbau wunderbar zu besichtigen. Das ist aber kein Alleinstellungs merkmal; die städteplaneri schen Sünden der Vergangenheit und der Gegenwart sind auch über Jahrzehnte sichtbar.
    Es wird immer wieder vergessen, daß der Borkenkäfer im kahlgefressenen Harz seit Jahren nicht mehr bekämpft wird. Begründet wird das mit den natürlichen Prozessen mithin der Naturdynamik, die im Harz geschützt werden soll. Das erklärt auch den Irrsin, das den Borkenkäfer erfreuenden Totholz im Wald zu belassen. Schon weiß man, warum der Harz so grausam ausschaut. Einen Klimawandel als Ursache anzuführen, ist vor diesem Hintergrund deutlich zu kurz gesprungen.


    Kantapperkantapper
    Nur mal vorab.

    Die "Corruptiv"- Pardon, die "Correctiv"-Klamotte ist jetzt DER Aufreger, überall Nazis, Geheimbünde, Deportation(!), Wannsee Zweinull und einfach alles.
    Zigtausen- ach nee, na leider nur Tausende Freibiergesicht er auf irgendwelchen Großstadt-Plätzen.

    Dazu "Remigration" -- punktgenau als Unwort des Jahres.
    Also Zufälle gibts.

    Scheinbar hat sich kein Schw..alala mal umgeschaut.
    "Mit diesem Buch liegt nun erstmals eine kenntnisreiche Gesamtdarstellu ng der Geschichte der Remigration nach 1945 vor." [Die Zeit, 04.02.2002, Nr. 05]
    "Die Emigration hat die galicische Seele geprägt, die Remigration prägt nun die galicische Küste." [Die Zeit, 02.07.2003, Nr. 27]
    "Der wohl bekannteste Fall einer gescheiterten Remigration ist der Alfred Döblins." [Der Tagesspiegel, 05.05.2002]
    "Die Remigration zu den Wurzeln eigener Herkunft ist eine Erfahrung, die sie vielen Japanern voraushaben dürfte." [Die Welt, 26.08.2000]
    "Aber was sagt der Begriff der Nation eigentlich noch nach den Kriegen und Vertreibungen, eisernen Vorhängen und Mauern, Emigrationen und Remigrationen?" [Die Zeit, 04.07.1986, Nr. 28]
    Alles Nazis.
    Deportationsnaz is.

    Jetzt die Preisfrage: WEN interessiert derzeit "Davos"?
    Davos, Davos .... hach, was war noch gleich Davos?
    Das war doch ... ach war das nicht ... da, wo's ... immer zu massenhaften Protesten kam?


    Jacorakel
    Frau Slomka hat damit vor ziemlich genau einer Woche angefangen und von Deportationen gesprochen, und Frau Hayali hat es gestern vollendet indem Sie moderierte "seit dem Treffen von Politikern der CDU und AFD mit Rechtsextremist en und Rassisten"...weiter weiß ich nicht, musste schnell weg.

    In Davos ist das Wetter gerade durchwachsen. Ich muss nochmal auf dem Wetter rumreiten.
    Hier soll es ja seit gestern eher schlimm bis ganz schlimm zugehen. Und Dank der sehr guten Vorbereitungen und auch, dass wieder einmal alles zum Erliegen kam, ist ja alles glimpflich abgelaufen, sagte die ZDF Wetterfee vor dem moralinen NS-Diskurs von Frau Hayali.
    Wieviel kostet es eigentlich, wenn die Wirtschaft im ganzen Land zum Erliegen kommt, weil es von Nord bis Süd Unwetterwarnung en gibt, aber kein Unwetter von Nord bis Süd?
    Im Süden gab es dann gestern gegen Abend immerhin die Stolze Verkündung der Münchner Lokalpresse, dass man dem gefährlichen Tauwetter trotzen konnte.
    Irre.

    Steff82
    Mit den falschen Unwetterwarnung en fand ich auch faszinierend. Das ist eher so eine Mundpropaganda gewesen, SÄMTLICHE Wetter-Apps haben NICHTS dergleichen vermeldet. Und der altmodische Blick aus dem Fenster ist den Leuten sowieso abgegangen.

    Nur noch Bekloppte im Land... aber die Ablenkung von Davos und den Bauernprotesten hat super funktioniert. Mission geglückt.


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