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    Dienstag, 18. Juni 2024, 5:05 Uhr
    Dienstag, 18. Juni 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 18. Juni 2024

    Marcel Joppa im Gespräch mit Fritz Vahrenholt, Rüdiger Rauls und Bence Bauer – Kontrafunk-Kommentar: Alexander Meschnig
    • In dieser Ausgabe unterhalten wir uns mit dem Direktor des Deutsch-Ungarischen Instituts in Budapest, Dr. Bence Bauer, über die Asylpolitik in Ungarn und die Strafe des Europäischen Gerichtshof gegen das Land. Um den aktuell wohl größten Klimaschutzskandal in der deutschen Geschichte geht es im Gespräch mit dem Buchautor und ehemaligen Umweltsenator von Hamburg, Dr. Fritz Vahrenholt. Welche Rolle Geld im Fußball spielt und was für ein Milliardengeschäft Investoren machen – nicht nur zur EM –, berichtet der Blogger Rüdiger Rauls. Alexander Meschnig widmet sich in seinem Kommentar schließlich Deutschland im Ausnahmezustand und der inneren Sicherheit, die keine mehr ist.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Bence Bauer

      Strafzahlung für Ungarn

    • Kontrafunk im Gespräch mit Fritz Vahrenholt

      China-Klima-Betrug

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Rüdiger Rauls

      Geldmaschine Fußball

    • Kontrafunk-Kommentar von Alexander Meschnig

      Auf dem Weg in den Ausnahmezustand  

      Als Medienkonsument brauchte man die letzten Monate wieder starke Nerven. Messerattacken, Gruppenvergewaltigungen, sexuelle Übergriffe, Massenschlägereien, Drogenhandel. Angriffe auf Polizisten, Rettungspersonal, Ärzte, Krankenschwestern, Feuerwehrleute, unbeteiligte Passanten, Zusammenrottungen von Familienclans vor deutschen Gerichten und auf öffentlichen Plätzen: Wie eine Endlosschleife schaffen es solche Schlagzeilen in die täglichen Nachrichten und sozialen Netzwerke. Parallel dazu Hochrechnungen der horrenden Sozial- und Gesundheitskosten für die Neuankommenden,  Kosten für Qualifizierungsmaßnahmen, für Sprachkurse, für Dolmetscher, für zusätzliche Lehrer, für Kindergartenbetreuung, bis hin zu Geldern für die „Bekämpfung von Fluchtursachen“.  Man stumpft angesichts der täglichen Meldungen immer mehr ab, ein Achselzucken, ein Kopfschütteln, „Es bringt nichts, sich aufzuregen“, alles Verhaltensweisen, die dem persönlichen Selbstschutz dienen. Dazu gehört auch, die meisten Zeitungen zu meiden, das Zwangsgebührenfernsehen abzuschalten, fruchtlose Diskussionen mit den „edlen Seelen“ zu vermeiden, die immer noch nach unserer Verantwortung für das Elend der Welt suchen und sich im Sündenstolz bequem eingerichtet haben. Am Ende wird es wieder niemand gewesen sein, denn objektiv sind alle unschuldig. Man konnte ja nicht wissen, wohin sich das Ganze entwickelt. Wer nach Ansbach, Würzburg, Berlin oder zuletzt Mannheim immer noch glaubt, die größte Gefahr in Deutschland seien die AfD oder allgemein die „Rechten“, befand sich die letzten Jahre entweder im Wachkoma, hat gar nichts begriffen oder versucht seine Ideologie gegen alle Realitäten und täglichen Gegenbeweise bis zum bitteren Ende aufrechtzuerhalten. Die deutsch-jüdische Philosophin Hannah Arendt sah im „Verlust an Wirklichkeit“ die Hauptgefahr für moderne Gesellschaften. Der Realitätsverlust hat insbesondere die letzten Jahre in Deutschland dramatische Ausmaße angenommen. Es wird einfach weiter auf den Dialog der Religionen und Kulturen, auf Worte und Überzeugungen gesetzt. Offen gezeigte Feindschaft und Hass sind nur noch gegen unseresgleichen möglich, gegen Kritiker der Massenmigration, „Corona- und Klimaleugner“ und allen voran die AfD. Das ist in der Regel, anders als etwa Islamkritik, völlig ungefährlich und deshalb weit verbreitet. Nietzsches Figur des „letzten Menschen“ paraphrasierend, schreibt der Historiker Rolf Peter Sieferle:

      „Die letzten Menschen werden erstaunt sein, wie viele Alltagskonflikte plötzlich mit ungewohnter Gewalt ausgetragen werden. Wie werden sie reagieren? Sie werden in den eigenen Reihen Feinde identifizieren, die leicht zu bekämpfen sind, da sie aus dem gleichen Holz geschnitzt sind wie sie selbst.“

      Der schwächste Gegner sind dabei Menschen, die uns ähnlich sind, hier hat der Gratismut, exemplarisch im viel beschworenen „Kampf gegen rechts“, seine ideale Gestalt gefunden, von Politik und Medien hofiert und umsorgt. Ein umfassendes Wellnessprogramm für alle Bürger mit Nazi-Tourette. Die täglichen Nachrichten aus den entstehenden Gewalträumen unserer Städte kommen der klassischen Definition des Terrors – die psychische Erzeugung von Angst und Schrecken – sehr nahe und zeigen uns, was es etwa heißt, sich als Frau in bestimmten Räumen zu bewegen. Die Grenzen zwischen sexueller Gewalt, Clan- und Bandenkriminalität, die Besetzung öffentlicher Räume (No-go-Areas), Messerattacken und terroristische Angriffe verschwimmen immer mehr. Alle diese Taten richten sich gegen staatlich garantierte Grundrechte (etwa auf die Unversehrtheit des eigenen Lebens). Zu glauben, mit zusätzlichen Angeboten, Dialogkonferenzen, Integrationskursen oder einer verordneten Toleranz könne es gelingen, Millionen von Migranten aus den korruptesten Ländern der Welt zu integrieren, ist nichts anderes als die standhafte Weigerung, anzuerkennen, dass die Masseneinwanderung tribaler Gemeinschaften, vielfach religiös aufgeladen, längst irreversible Verhältnisse geschaffen hat. Die derzeit von der Politik angekündigte Abschiebungsoffensive bleibt reine Rhetorik.

      Die über Jahrzehnte gewachsene Rechtssicherheit schwindet so langsam, ein Rückzug des Rechtsstaates bei der Regelung von Alltagskonflikten ist in Teilen bereits zu beobachten, was wiederum den Respekt für den Staat und seine Organe bröckeln lässt. Der Rechtsstaat, wie wir ihn kennen, setzt eine zivilisierte, befriedete und weitgehend homogene Gesellschaft voraus. Kann ein Staat seine Bürger nicht mehr schützen, verliert er jede Legitimität, denn die Kernaufgabe des Staates besteht in der Ausübung des Gewaltmonopols und der Sicherung der eigenen Grenzen. Im Jahr 2002 hatte der damalige Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) noch verkündet: „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt.“ Zwanzig Jahre später müssen wir uns innerhalb der eigenen Landesgrenzen gegen den „Hindukusch“ verteidigen, eine Entwicklung, die damals wohl niemand für möglich gehalten hätte. Auch wenn es schmerzhaft ist, wir werden nicht die bleiben können, die wir waren. Die entscheidende Frage ist gegenwärtig, ob die innere Spaltung des Landes nochmals geschlossen werden kann, um als Ganzes politisch handlungsfähig zu bleiben. Bis dato, siehe die EU-Wahlen und den geradezu hysterischen „Kampf gegen rechts“, muss diese Frage mit Nein beantwortet werden.

    Kommentare
    Kantapperkantapper
    Wieder eine starke, informative Sendung, Vahrenholdt und Rauls haben zumindest mir viel Neues berichtet.
    Danke!

    Der ABSOLUTE HAMMER war aber mal wieder Meschnig ("Bürger mit Nazi-Tourette" - Volltreffer, versenkt!)
    Ein echter Spitzenkommenta r, leider schwer verdaulich angesichts der darin trefflich beschriebenen, hochgradig bitteren Realität in diesem .... hätte fast "verkommenes ScheiBland" gesagt.

    Ju52
    Hallo Herr Joppa.
    Es ist ok, immer mal wieder Prof. Vahrenholt einzuladen. Sie müssen dabei nur wissen: Auch Vahrenholt ist ein Gläubiger. Er glaubt fest daran, dass Kohlendioxid (CO₂) einen messbaren Einfluss auf „das Klima“ hat.
    Sie werden also nie erleben, dass er den Skandal hinter dem Zertifikate-Betrugs-Skandal thematisiert: nämlich den Umstand, dass man CO₂ ÜBERHAUPT besteuert.

    Den Skandal aufzudecken ist ok. Aber mir wäre es schon recht, wenn der KONTRAFUNK sich einmal das EIGENTLICHE Thema vorknöpft: den Irrtum, der hinter der GESAMTEN „Energiewe nde“ steht.

    Ulric
    Prof. Vahrenholt als CO2-Einfluß-Gläubiger? Neulich hat jemand gesagt, daß irgendeine Konzession an die Klimaschwindler die 'Eintrittskarte' ist, um weiter an der Diskussion teilnehmen zu dürfen. Gleiches gilt für Prof. Sinn, der beim 'Klima' diplomatisch / wachsweich formuliert. Beide sind so gut ausgebildet und lebenserfahren, daß sie insgeheim die Klimageschichte n komplett als Betrugsmasche sehen werden.
    MEDIAGNOSE Politikblog
    China - Umweltzertifika te - Großbetrug: Herr Joppa, die Mineralökonzerne sind komplett unschuldig. Es ist allein das UBA plus Ministerium, die Geld, das ihnen nicht gehört in Projekte investiert, die es gar nicht gibt. Der Skandal ist so groß, dass die politische Verantwortung bis hin zum Pattex-Kanzler reicht. Allein wegen dieses Milliardenskand als sollte die Ampel sofort zurücktreten. Das Minimal-Behandeln des Skandals im Mainstream belegt die mentale Korruptheit der Verantwortliche n in Politik, Medien und Gesellschaft . Noch ein Wort zum CO2. Der Skandal belegt vorallem auch, dass es nur um Geld geht. Umwelt, Erderwärmung ist vollkommen gleichgültig. Sehr erhellende Infos zur Erderwärmung bietet bereits die Vorstellung des Buches bei Amazon: //www.amazon.de/Klimawandel-Albert-Ringlstetter-ebook/dp/B07PDZJ31M/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&asc_source=01GAVK1DCPJ4FHE8TRZ5N5 1XZF

    Ich erhalte bei Kauf des Buches, den ich sehr empfehle, keinerlei Vergütung.

    Rüdiger Stobbe www.mediagnose.de www.fakten-energiewende.de


    Ulric
    Das Ministerium ist in größter Erklärungsnot. Da wäre doch die Veröffentlichu ng einer Liste mit effektiven und geprüften CO2-Projekten eine einfache Maßnahme. Wenn es aber so eine Liste nicht gibt, darf man annehmen, daß a) eine Prüfung überhaupt nicht beabsichtigt war und daß b) es wahrscheinlich kein regelgerechtes CO2-Projekt gibt. Dann wäre die veruntreute Summe noch viel größer. Könnte nicht der Verband der Mineralölindustrie mit Zahlen aushelfen? Oder die Deutsche Bahn, die angeblich mit grünem Strom fährt: Wo sind deren CO2-Projekte?
    Exilant
    (...sollte die Ampel sofort zurücktreten. )

    Wirklich? Das setzte Anstand und Verantwortung voraus, und sagen wir es ruhig: Ehrgefühl. - Nichts davon. Im Gegenteil. Erst das Fehlen dieser Charaktermerkma le verhilft einer solchen Clique zur Macht. Danach die Sintflut.

    Ich bin das Mitzählen leid. Allein das Urteil gestern in Dresden gegen diese tapfere Ärztin löst bei mir Gewißheit aus und Resignation: dieses Land hat es nicht besser verdient. Soll kommen was kommen muß, mir tun nur die Menschen leid, die nicht mehr abhauen können, weil zu alt, krank, kein Geld oder familiäre Verpflichtungen am Hals.

    MEDIAGNOSE Politikblog
    Ungarn: Viktor Orbán macht das, was die EU-Länder insgesamt machen müssten. Die Außengrenzen schützen, Einreisewillige kontrollieren und nur diejenigen Menschen in die EU einreisen lassen, die dazu ggf. auch nach einem Asylverfahren berechtigt sind. Dass Ungarn jetzt dafür bestraft werden soll, ist ein schlechter politischer Witz. Dr. Bence Bauer hat die Problematik, die faktisch keine ist, sehr gut erläutert. Dank dafür.

    Rüdiger Stobbe www.mediagnose.de www.fakten-energiewende.de

    Kurt Brakelmann
    Worum ging es im Gespräch mit Rüdiger Rauls? Welche Fußballkompe tenz hat der Mann?

    Es hörte sich, wie ein Kneipengespräch von Halbwissenden an.

    Die Krönung war, als er SAP Hoffenheim und Bayer Pharma Leverkusen als Beispiele für was auch immer bemühte.

    Es gibt so viele Fußballexper ten, welche hier besser geeignet wären.

    Jan Christian Müller von der Frankfurter Rundschau ist z. B. klasse.

    Kurt Brakelmann
    Der wahre Grund, warum Viktor Urban mit LePen und Meloni kooalieren will, ist das man gemeinsam die Transfer union aufrechterhalte n will, sprich Deutschland zu melken.
    Weil in der Migrationspolit ik liegt Urban auf einer Linie mit der AFD und gerade hier sehen es LePen und Meloni ganz anders. Oder hat Meloni die Grenzen in Italien geschlossen?

    Josef Brodacz
    Warum Orbán der AfD die kalte Schulter zeigt? Weil er pragmatische Politik macht, nicht ideologiegetrie bene. Gute Politik ist, wenn sie dem eigenen Volk nützt. Weil in Demokratien die Wähler entscheiden. Und nicht Massen- und Regierungsmedie n, Verfassungsschu tz, Gerichte etc.

    Und wenn die deutsche Industrie verlangt, er müsse die AfD trotz aller Gemeinsamkeiten links liegen lassen, dann tut er das. Denn Investitionen deutscher Unternehmen sichern Arbeitsplätze und Wohlstand. Wenn deutsche Konzerne, traditionell servile Sprachrohre der jeweiligen Regierung aufgrund großzügiger Subventionen, meinen, die AfD sei böse und Orbán müsse sich - zumindest öffentlich - davon distanzieren, dann tut er das.

    Fahren Sie nach Györ: Da gibt’s einen Flughafen,von Audi - auch mit viel Steuergeld aus DE - realisiert, damit das hiesige Management täglich bequem zwischen Györ und Ingolstadt pendeln kann.
    In Kecskemét bei Mercedes, in Debrecen bei BMW läufts ähnlich. Bosch, Schott Glas, DB Cargo, Lufthansa etc. sind teils seit Jahrzehnten in HU. Und warum? Hauptsächlich wegen der Steuervorteile, 9 % Körperschaft ssteuer, oder 13 (statt 21) % Arbeitgeberante il an den Sozialabgaben.

    Gemolken wird hier nur einer: der brave Michel, der noch seiner Steuerpflicht nachkommt. Von einer kriminellen Negativauslese namens Regierung, um ein wild wucherndes Sozialsystem zwecks Sedierung des Plebs zu finanzieren. Und vom allgütigen Hegemon, der sich DE seit 1945 wie eine Kolonie hält.

    Gruß aus Ungarn!


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