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    Montag, 20. Januar 2025, 5:05 Uhr
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    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05)

    Kontrafunk aktuell vom 20. Januar 2025

    Andreas Peter im Gespräch mit Bernd Fleischmann, Richard Drexl und Robert Kopp – Kontrafunk-Kommentar: Frank Wahlig

    Seit fast zwei Wochen beschäftigen die Brände im Raum Los Angeles mit ihren katastrophalen Ausmaßen die internationalen Medien. Steckt dahinter eindeutig der Klimawandel, wie vor allem in deutschsprachigen Medien zu lesen ist? Der Diplomingenieur Bernd Fleischmann wagt sich in unserer Sendung an eine differenziertere Antwort. Sinn und Unsinn der geplanten Bundeswehrdivision für Heimatschutz erläutert Oberst a. D. Richard Drexl. Weiter berichtet Robert Kopp, emeritierter Professor für moderne französische Literatur, von der Besetzung eines Pariser Kulturzentrums durch Migranten und Frank Wahlig kommentiert den Rufmordskandal gegen Stefan Gelbhaar, ehemaliger Direktkandidat der Grünen.

    Interview 1

    Bernd Fleischmann: Mögliche Ursachen der Brände in Los Angeles

    Interview 2

    Oberst a. D. Richard Drexl: Heimatschutz-Division der Bundeswehr

    Interview 3

    Robert Kopp: Migranten kapern Kulturzentrum in Paris

    Kommentar

    Frank Wahlig: Rufmordskandal gegen Stefan Gelbhaar

    Bei den Grünen in Berlin ist sie für Feminismus und Queer-Politik zuständig und gibt Interviews zur Pflege. In einem Interview sagte sie: „Wir versetzen uns in die Lage der Patienten und fragen uns, wie wir die Person unterstützen können … Es sind oft kleine Ziele, die wir erreichen wollen.“ Möglich, dass dies das Politmotto der gelernten grünen Pflegekraft ist. Nur wer ist der Patient, was sind die kleinen Ziele? Wen hat sie unterstützt, die Pflegerin? Habecks Parteimanager womöglich? Robert Habecks Wahlkampfmanager kommt nach der Intrige in den Bundestag. Er ist Profiteur. Gesundgepflegt. Ein anderer ist politisch totgepflegt. Die Frau ist in der Berliner Szene keine Unbekannte. Im Gegenteil. In dem links-woken Berliner Laden machte sie Karriere. „Autistisch, links und chronisch wütend“, so beschreibt sie sich selbst. Sie arbeitet in der Grünen-Fraktion des Abgeordnetenhauses. Wenn ein Journalist seine Arbeit gemacht hätte, so hätte die Nummer nicht geklappt. Volontäre bei der Arbeit, die irgendwas mit Medien machen. Sie haben sich zum Büttel der Pflegekraft gemacht. Ein eigentlich dilettantisches Stück. Erfolgreicher Politiker wird anonym der sexuellen Übergriffigkeit beschuldigt. K.-o.-Tropfen und Sex mit willenloser weiblich gelesener Person und so weiter. Ein Plot aus einem politpornografischen Lore-Roman. Das ist linker, queerer Kitsch. 

    Es gab nur Geraune, keine Strafanzeige. Aber in einer Partei, wo jeder sich ein Geschlecht aussuchen kann, ist so etwas ein Todesurteil. Die Totpflegekraft ist queerpolitische Sprecherin. Sie kennt sich aus, was Menschen miteinander machen könnten, wenn alle Sicherungen durchbrennen. „Es hat oberste politische Priorität, sich um die Opfer zu kümmern“, so die Berliner Grünen, nachdem die Geschichte bereits lief. Es gab aber keine Opfer. Zumindest keine weiblichen. Die autistische Pflegespezialistin hat sich Anschuldigungen ausgedacht und damit einen Parteifreund um Amt, Job und Reputation gebracht. Bei den Grünen ist die Totpflegekraft jetzt ausgetreten, hat ihre Posten aufgegeben. Die Berliner Grünen feiern derweil eine Löschorgie im Internet. Die Geschichtenerzählerin ist digital ausgelöscht, als hätte es sie nie gegeben. Auf Konsequenzen bei den Medienbütteln der öffentlich-rechtlichen Anstalt warten wir noch. Die Geschichte war deshalb glaubhaft, weil gerade der Berliner ARD-Ableger so grün ist. Die Medienlehrlinge haben sich den Politporno in die Blöcke diktieren lassen … und die Quelle nicht überprüft. Rufmord für den einen, Karrierechancen für den anderen? 

    Da ist auf Bestellung gearbeitet worden, so ein Verdacht. Jemand muss den Beitrag geprüft, abgenommen und zur Sendung freigegeben haben. Der Mann der Obergrünen im Berliner Abgeordnetenhaus ist News-Chef bei dem ARD-Ableger in Berlin, also hat er damit zu tun, trägt Verantwortung. Was für ein willfähriges Gesindel. Und was für ein Gesindel in der Berliner Sektion der grünen Partei. Hat die autistische Denunziantin aus eigenem Antrieb gehandelt? Einfach so, weil sie ihren feuchten Albtraum bei einigen Journalisten abladen wollte. „Die ist nicht ‚slick‘ genug“, heißt es bei den Grünen, „die ist vorgeschickt worden, ist Werkzeug der Parteilinken gewesen.“ Der Profiteur ist Habecks Manager Andreas Audretsch. „Ich habe damit nichts zu tun“, so Audretsch. Er allerdings ist „slick“ genug, andere machen zu lassen. Die Geschichte ist noch längst nicht auserzählt. Das ist keine schmierige Posse einer grünen Provinzsektion, die zu managen ist. Die Bundespartei war zu jedem Zeitpunkt informiert. Der Möchtegern-Bündniskanzler Habeck schweigt. Ein Mensch – ein Wort, so sein Slogan im Wahlkampf. Der Mann schuldet der Öffentlichkeit mehr als nur ein Wort. Bislang war die Journaille so lieb zu ihm. Die Verhältnisse ändern sich. Es wird nachgefragt, und der sonst so eloquente Habeck verdrückt sich. Die Berliner Intrige könnte zu einem Fall Habeck werden. Habeck sagt Pressegespräche ab und macht sich durch die Hintertür davon. Es hat ihm die Sprache verschlagen. Krisenfähig ist so einer nicht, aber er möchte gern Kanzler werden. Die Nummer aber holt ihn ein.