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    Freitag, 27. Oktober 2023, 5:05 Uhr
    Freitag, 27. Oktober 2023, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 15:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 27. Oktober 2023

    Benjamin Gollme im Gespräch mit Herbert Saurugg, Martin van Creveld und Udo Seiwert-Fauti – Kontrafunk-Kommentar: Cora Stephan
    • Am 27. Oktober spricht Benjamin Gollme mit Prof. Martin van Creveld über die militärischen Optionen der israelischen Armee. Der Militärhistoriker rät von einer Bodenoffensive ab. Doch auch die Luftschläge verfehlen aus seiner Sicht das Ziel. Was bleibt dann noch? Ausreichend Wasser, Lebensmittel für vierzehn Tage und Taschenlampen. Empfehlungen für Krisenszenarien gibt es viele, und sie sind uns spätestens seit der Gaskrise bekannt. Aber braucht es das wirklich? Wie stabil ist die Stromversorgung? Das besprechen wir mit dem Präsidenten der Organisation Gesellschaft für Krisenvorsorge, Herbert Saurugg. Und mit dem freien Journalisten Udo Seiwert-Fauti geht es um Schottland und Gaza. Der schottische Ministerpräsident ist Muslim und hat Familie in Gaza. Er fordert die Verteilung von großen Teilen der Gaza-Bevölkerung auch nach Europa und bietet Schottland als Fluchtort an. 

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Martin van Creveld

      Über die militärischen Optionen der israelischen Armee

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Herbert Saurugg

      Über Krisenszenarien und ihre Nützlichkeit

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Udo Seiwert-Fauti

      Über Schottland als möglichen Fluchtort für Gaza-Flüchtlinge

    • Kontrafunk-Kommentar von Cora Stephan

      Pistorius, die Bundeswehr und der geschasste Generalmajor

    Kommentare
    Raglan Road
    Im Gespräch mit Herrn Seibert-Fauti ist der Kontrafunk dem eigenen Anspruch durchweg nicht gerecht geworden. Schade - auch wenn man Glanzleistungen sicher nicht rund um die Uhr erwarten kann. Da ist ein EU-verliebter BBC-Mitarbeiter, im deutschen ÖRR sozialisiert, der allen Ernstes das SNP-Narrativ von Hamza Yousaf & Co. über das "diverse" Schottland verbreitet.
    Im Interview wird ihm durchgelassen, dass die Schotten offener seien als andere UK-Nationen, Pakistani und palästinensisc he Araber ganz toll mit allen harmonieren und der böse hinduistische Halboligarch Rishi Sunak in London noch flugs zum Parteigänger Narendra Modis erklärt.
    Keine Nachfragen, keine hörbar hochgezogene Augenbraue, nix, nicht mal dann, als das Sprechen im lokalen Akzent als Ausweis der perfekten Integration gedeutet wird.
    That takes the biscuit!

    germainer
    Ein Kommentar außerhalb der Reihe, also einer, der sich eigentlich nicht gehört. Also. Wieder
    einmal dieses Multitalent, Frau Cora hier, Frau Stephan dort. Ja, sie ist wirklich beeindruckend
    und die "Alternativen" wissen das zu schätzen - man (zer)reißt sich. Der Mensch kann sich
    hinwenden, wohin auch immer es ihm beliebt, des Igels "Ick bün al hier" ist kein Entkommen
    beschieden. Man könnte ihr, natürlich rein theoretisch, entsagen, aber entgehen, nein, das
    geht gar nicht. Ob sie auch ein Privatleben hat, diese Frage hat sich nicht zu stellen, da ein
    Konstrukt. Das Leben selbst ist ja nicht teilbar. Ach, bevor ich vergesse, das zu erwähnen,
    bei NIUS habe ich sie bisher noch nicht wahrgenommen, auch noch nicht bei Matuscheks
    "Freischwebende Intelligenz", ebenso wenig beim Wendtschen "publico". Aber noch ist Zeit.
    Gut möglich, daß diese Lücke demnächst einmal im Nachrichten-Talk bei Sebastian Vorbach
    geschlossen wird. Ganz be-"Stimmt!"



    Glückskeks
    Prof. van Creveld zerbricht sich den Kopf, wieso IL immer wieder an Hamas/Hisbollah & Co. letztlich scheitert. Hauptgrund ist (und bleibt b.a.w.), dass die IDF stets "mit angezogener Handbremse" operiert (Dilemma zwischen max. mil. Erfolg und/oder Minimierung ziviler Opfer inkl. menschlicher "Schutz-Schilder"). Eine Art Catch 22 - Situation, die sich für Hamas/Hisbollah/Fatah & Best Friends (Katar, Iran, ....) niemals stellt (ganz zu schweigen von attraktiven Märtyrer-Renten, indirekt mitfinanziert vom spenderfreudige n DE).
    Würde IL sich indes spiegelbildlich wie die (regierende!) Hamas verhalten, wäre Gaza schneller ein einziger riesiger "Parkplatz", zynisch gesagt
    (ohne Atombombe).
    P.S. am 11. Okt. wurde ein aufschlussreich es Kfk-Interview mit einem dt.-liban. Kulturschaffend en darüber geführt, wie + und warum es ausgerechnet in (bestimmten) islamisch geprägten Köpfen denkt.

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    Ja die Debattenkultur. Es wird halt immer übersehen dass das oft der Anfang vom Ende einer Gesellschaft ist. Denn Debatte wie man ein gemeinsames Ziel am besten erreicht ist befruchtend. Der Streit über völlig unterschiedlich e Zielsetzungen bringt selten ein für alle zufriedenstelle ndes Ergebnis. Im Gegenteil, es schwächt eine Gesellschaft. Sei es Kulturell, Wirtschaftlich oder wie bei Israel Militärisch.

    Debattenkultur wird meist pauschal als ausschließlich positiv Dargestellt. In Wirklichkeit muss man jedoch genau hinschauen was abläuft. Der Historiker widersprach sich ausserdem. Einerseits bejammert er die zunehemde Militärische Schwäche Israels, zugleich meint er dass nur Verhandlungen zielführend seien. Abgesehen davon dass für Verhandlungen in so einer brisanten Situation zwei rational agierende Parteien notwendig sind. Und das kann man in dem Fall auschließen. Der Religiös/Fanatische Aspekt ist da einfach sehr stark. Auch das hätte er ansprechen müssen um die Sachlage halbwegs realisitsch abzubilden.

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    Bei über 1000 gemetzelten soll man nicht von Terroristen sprechen weil man das in der Bevölkerung nicht genau zuordnen kann. Da gehe ich sogar noch mit. Wobei es trotzdem Terrorismus ist. Tausende Terroristen in Palästina leben. Wieviele der nicht aktiv terroristischen Bürger unterstützen die Terroristen oder sind zumindest zustimmend? Wieviele der Palästinenser lehnen diesen Terrorismus ab? Das sollte trotzdem ergänzt werden weil das ein anderes Bild ergibt als "Das sind keine Terroristen". Ok soweit.

    Wirklich interessant wird es wenn 1! Mann sagt "Die Schotten" sind für Migration wenn sich die Migranten wie in Schottland vorbildlich integrieren usw.

    "Die Schotten"? aber nicht "Die Palästinenser"? Echt? Interessant.

    Und könnte man bitte "Integration" definieren. Ich glaube eines der größten Mißverständnisse der Gegenwart. Für die einen bedeutet das die Integration der Migranten in das Kulture Umfeld des Landes in das eingewandert wird. Für die Anderen bedeutet es z.b. die Kultur, Religion und Politik, also den Islam, in das Land zu integrieren in das eingewandert wird. Zwei völlig verschiedene Wege der Integration. Hat nichts miteinander zu tun. Ausser dass sie jetzt halt da sind.

    Kontrafunk will alle Meinungen abbilden? Auch in Ordnung. Ich selbst merke dass die Beiträge und die Art der Interviews zunehmend ein vorzeitiges Abschalten bzw. gar nicht mehr einschalten auslösen. Vieles von dem das im Kontrafunk mehr wird kommt in Dauerschleife überall anders. Wozu soll ich

    Karsten Eggers-Mark
    Ist das Euer Ernst? Die tägliche Dröhnung Migrationspropa ganda jetzt auch im Kontrafunk? Gibt´s einen neuen Geldgeber bei Euch? Oder wart Ihr einfach so naiv zu glauben, ausgerechnet ein BBC-Korrespondent könnte irgendetwas Erhellendes zur Sendung beitragen? Wenn sich solche Ausfälle jetzt mehren, habt Ihr bald einen Hörer weniger - vermutlich nicht nur einen.
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    "Gibt´s einen neuen Geldgeber bei Euch?"

    Die Frage stelle ich mir schon länger. Vielleicht ist es aber wirklich nur der Versuch möglichst neutral alle Seiten abzubilden. Das hätte grundsätzlich meine Zustimmung. So wie es aber gemacht wird merke ich aber dass ich Kontrafunk immer seltener höre. Denn die Migrantensicht wird mir sowieso überall um die Ohren gehauen. Die brauche ich nicht hier auch noch. Schon gar nicht wenn es einfach als Tatsache gebracht wird wenn es doch offensichtlich nur eine Meinung eines einzelnen ist.

    HZieme
    Na ja…. Propaganda sieht aber anders aus! Bei dem Beitrag hat mir am Schluss lediglich die Nachfrage gefehlt, wie es denn in Schottland allgemein und für Einwanderer speziell mit aus Sozialleistunge n geknüpfter Hängematte aussieht?
    Unser Problem in Deutschland ist doch das für alle Beladenen der Welt wie ein Scheunentor offen stehende Sozialsystem. Den Menschen aus dem Nahen Osten und aus Afrika einen Vorwurf zu machen, dies attraktiv zu finden, führt nicht weiter. Und auch in Schottland wird nur mit Wasser gekocht. Oder zu viel vom Scotch?

    HZieme
    Das hat mir gefallen heute morgen. Der Militärhistorike r aus Jerusalem, wenn auch schwer verständlich und man sehr hinhören musste. Analytisch, kritische Reflexion gegenüber dem eigenen Land, welches er als sehr undiszipliniert bezeichnet, mit „einer lebendigen, man könnte sagen zu lebendigen Debattenkultur.“ Dann sagt er: „Man behauptet immer fünfzehn Juden fünfzig Meinungen. Und das stimmt. Und vielleicht auch besser als zehn Deutsche mit einer Meinung.“ Ist das nicht gut auf den Punkt gebracht? Bin selbst Deutscher und lass im Zweifel nichts auf mein Land kommen. Aber an unserer Debattenkultur arbeiten wir noch.
    In dem Zusammenhang zum wiederholten Male Danke an den Kontrafunk…


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