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    Mittwoch, 28. Juni 2023, 5:05 Uhr
    Mittwoch, 28. Juni 2023, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05, 22:05)

    Kontrafunk aktuell vom 28. Juni 2023

    Andreas Peter im Gespräch mit Hans-Georg Maaßen, Karin Leukefeld und Guido Besmer – Kontrafunk-Kommentar: Stef Manzini
    • Zu Gast am 28. Juni ist der ehemalige Präsident des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen. Thema sind die Reaktionen auf den Wahlerfolg der AfD bei der Landratsstichwahl im thüringischen Sonneberg. Weiterhin spricht Andreas Peter mit der Journalistin Karin Leukefeld, einer Expertin für die schwierige Gemengelage im Nahen Osten und auf der Arabischen Halbinsel, wo sich bemerkenswerte politische Umwälzungen und Neuordnungen von Machtverhältnissen zutragen. Der Schweizer Forstingenieur Guido Besmer berichtet über seine erfolgreiche Popularbeschwerde gegen den öffentlich-rechtlichen Schweizer Rundfunk SRG. Stef Manzini nimmt sich in ihrem Kommentar des beliebten, weil bequemen Wählerbashings an. Und Tim Krause hat eine Medienschau zusammengestellt.

    Kommentare
    wolfgang.altpeter
    Karin Leukefeld sollten Sie häufiger befragen. Sie ist ebenso wie Michael Lüders ist sie eine ausgesprochene Kennerin dieser Region. Sie lebt dort, ebenso wie Michael Lüders im arabischen Raum gelebt hat. Diese Menschen verstehen im wahrsten Sinn des Wortes die "Sprache" der Länder von denen oder über die sie berichten.

    Axel
    Dass Maaßen hinsichtlich der AfD die gleiche Leier anstimmt wie so viele andere - "in Teilen rechtsextrem" - aber ebenso wenig konkrete Namen oder Aussagen nennt ist enttäuschend, da hätte ich mir gerade von ihm was anderes erwartet. Wenn er diese Ansicht vertritt, dann kann er das tun - aber dann doch bitte endlich, endlich "Butter bei die Fische"! Leider hakt Peter auch nicht nach, sondern lässt diese Aussage im Raum stehen. Und dass Maaßen dann ausgerechnet Meuthen heranzieht, der ganz offensichtlich glaubt ein Hühnchen mit seiner früheren Partei zu rupfen zu haben (aber sehr gerne für diese Partei im Europaparlament sitzt und ein dickes Abgeordnetengeh alt kassiert) ist schon ziemlich naiv. Zu Meuthen: Die definitiv größte Enttäuschung der letzten Jahre; ihm hätte ich tatsächlich Anstand zugetraut - als einem der ganz wenigen Politiker. Wie er jetzt über die AfD herzieht ist erbärmlich.
    Erika
    Herr Maaßen hat ganz im Gegenteil gesagt, dass er es für verfassungswidr ig hielte, würde man ein Verbot der AfD anstreben wollen und einige Dinge mehr, die dem widersprechen, was Sie hier als eine Hauptaussage darstellen. Bleiben Sie bitte fair.
    Lilith
    So langsam kriege ich das große Kotzen, wenn alles, was nicht woke ist als rechtsextrem bezeichnet wird. Wo sind die Warnungen vor der Antifa? Warum werden nicht Politiker wie Habeck, Faeser, Baerbock, Roth, die sich zum Teil mit der linksextremen Antifa gemein machen (Faeser), mit Deutschland nichts anfangen können (Habeck) oder Deutschland für ein mieses Stück Scheiße halten (Roth) und so sackedumm sind, daß sie Russland nebenbei den Krieg erklären (Baerbock) von der Ramelowschen Gesinnungspoliz ei überprüft. Lauterbach und Scholz sind ebenfalls Kanditaten für die Gesinnungspoliz ei: der eine ein Betrüger (Cumex Skandal), der andere ein Lügner (nebenwirkungsf reie Impfung). Aber ich vergaß: gleiche Brüder, gleiche Kappen, und Hauptsache, der Bürger finanziert die monatliche Diät dieser "Volksvertreter"....
    wolfgang.altpeter
    Ich gebe Ihnen vollkommen Recht.
    Axel
    Absolut - es ist so langsam *unerträglich*, was hier läuft.
    Grauton
    Großartiger Kommentar von Frau Manzini! Man sollte den Text ausdrucken und an jede öffentliche Pinwand hängen. Zur Reaktion von Politiker und Medien: Ich frage mich, ob diese Kampagne mich mehr an die Verhältnisse in der DDR oder an die im Dritten Reich erinnern. Das totalitäre Denken ist in den Altparteien auf dem Vormarsch, und im Diskussionsforu m von der Anne Will Talkshow geht die berühmte Sportpalastrede von Josef Goebbels problemlos als Kommentar durch, siehe Nachdenkseiten. Zu den Hoffnungen in Nahost: Eine Wurzel des Übels, des Leids und der vielen Kriege ist sehr gut dokumentiert und man muss es sich nur vergegenwärtigen, dann wird vieles klar. Es ist die Aussage des Viersternegener als Wesley Clark, ehemaliger NATO Oberbefehlshabe r: "We’re going to take out seven countries in five years, starting with Iraq, and then Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan and, finishing off, Iran."
    Versteylen
    Ich fand den Kommentar auch klasse!

    Ich frag mich, inwieweit die WAHREN Feinde der Demokratie, die völlig arglos ein Fünftel der Bevölkerung zu "dummen Nazis" erklären, den Nonsens tatsächlich GLAUBEN....

    Grauton
    Das, was wir heute "framing" nennen hat in der Zeit des Nationalsoziali smus und auch schon vorher funktioniert. Es ist ein Mittel zum Zweck, und ein Großteil der Menschen fällt wieder darauf herein. Die Methoden zur Manipulation der Menschen sind gut erforscht und werden ständig weiterentwickel t (z. B. "nudging"), und die wissenschaftlic hen Erkenntnisse werden skrupellos zum Machterhalt eingesetzt. Dagegen hilft Bildung.
    eisenherz
    Haben Herr Peters mit Herrn Maaßen im Vorgespräch vereinbart, durch eine gezielte Fragestellung die sog. rechtsextremen Themen und Personen in der AfD in Erinnerung zu rufen?
    Und wenn, dann hätte ich gerne für solche pauschalen Behauptungen Beweise genannt, um selbst zu entscheiden, ob die Politiker der AfD "Ein Volk, ein Reich, ein Führer" fordern.
    Und wenn dann Herr Maaßen ausgerechnet das U-Boot Meuthen dafür als Zeugen aufruft und seine CDU als Mitglied der Nationalen Front versucht kleinzureden, dann lässt sich zum Glück leicht dieser Teil der Sendung abbrechen, zum nächsten Beitrag wechseln, wie von mir so getan.
    Vielleicht sollte auch der Moderator und seine Gesprächsgäste sich daran erinnern, dass die Mehrzahl von WORT WÖRTER ist und nicht Worte. Worte sind solche Sätze wie: Lügen haben kurze Beine, Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Das sind Worte.

    konrad
    Das (D)englische ist so beliebt, weil es eben eine mittelalterlich e Bildersprache ist, wo man beliebig Scheiße reden kann, ohne sie wirklich zu meinen. Oder würde irgendjemand ein Wort wie "Scheißesturm" in den Mund nehmen?
    MEDIAGNOSE Politikblog
    Es ist schade, dass der Begriff "rechtsextrem" auch von Herrn Maaßen pauschal negativ verwendet wird. Die Stigmatisierung der AfD in Teilen als "gesichert rechtsextrem" und die sich daraus ergebenden Folgen ist pure Willkür. Der Begriff rechtsextrem ist im Bewusstsein der deutschen Bevölkerung in höchstem Maße negativ besetzt, weil der Bezug zum Nationalsoziali smus unvermeidlich ist. Die AfD unausgesprochen mit dem Nationalsoziali smus zu verbinden ist in Politik und Medien beliebt, aber kompletter Unfug. Den Nachweis habe ich hier https://www.mediagnose.de/wp-content/uploads/2017/09/Geschichtsklitterung_Vergleich-AfD-NSDAP.pdf geführt.

    Vor gar nicht langer Zeit wurde das "Deutschsein" neu definiert. Nicht die Abstammung ist entscheidend, sondern der deutsche Pass. Wer dem nicht zustimmt, gilt als bereits rechtsextrem. Deshalb sind so viele Menschen in Deutschland "rechtsextrem". Sie halten diese Definition des "Deutschseins" zumindest für fragwürdig. So wie ich auch. Es ist unsäglich, dass der negativ- schillernde Begriff "rechtsextrem", ähnlich wie weitere Begriffe (Faschist, Nazi, Rassist, Sexist usw.) aus der Giftkiste der Antifa pauschal abwertend verwendet werden. Dass aktuell nach dem Sieg der AfD in Sonneberg ernsthaft auf den Wahlgewinner auf "Rechtsextremism us" prüfen will, ist bemerkenswert. Es wird den Prüfern vor die Füße fallen, wenn sie ihre Kriterien für eine "rechtsextreme Gesinnung" offenlegen müssen.

    Rüdiger Stobbe www.mediagnose.de

    germainer
    Ihr Eingangssatz läßt mich etwas ratlos zurück, werter Herr Stobbe. Was wäre denn
    nach Ihrer Wahrnehmung bzw. Wertehaltung an dem Begriff "rechtsextrem" nicht
    negativ, im "Extrem"fall gar positiv? [das gilt selbstverständlich analog für viele
    weitere Begriffe, bei denen sich "extrem" mit einem anderen Wortteil verbindet]. Ich
    frage vor allem deshalb, weil Ihre Aussage ja absolut gesetzt ist. Etwas ganz anderes
    ist es natürlich, wie (vor-)schnell man Menschen und Institutionen, sprich: jedem
    Andersdenkenden , für nahezu jedes Kinkerlitztchen ein solches Etikett anheftet,
    einfach so, aus purer Bös(un)artig keit. Aus Lust am Zerstören. Der Kampf für eine
    Sache, eine Weltsicht, eine Haltung, darf nie über die "Extremitäten" geführt werden,
    sondern allein durch das unendlich schwierige Mittel des Überzeugens . Mir ist
    bewußt, daß ich mich purem Idealismus aussetze.


    Versteylen
    Mit Ihrer Kritik an Herrn Stobbes Eingangssatz haben Sie natürlich recht; ich hatte darüber hinweg gelesen, da ich davon ausgehe, dass er "rechts" und nicht "rechtsextrem" meinte. Er könnte also versehentlich sozusagen SELBST Opfer der elenden Synonymisierung geworden sein! ^^

    RechtsEXTREMISM US ist selbstverständlich ebenso abzulehnen wie Linksextremismu s.

    Versteylen
    Vielen Dank für Ihren Beitrag, Herr Stobbe; das PDF werd ich mir herunterladen und bald lesen! Und ich gebe Ihnen weitestgehend recht. Wie kommen wir aus diesem elendig vergifteten Diskurs nur wieder raus...?

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