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    Dienstag, 30. Januar 2024, 5:05 Uhr
    Dienstag, 30. Januar 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 30. Januar 2024

    Marcel Joppa im Gespräch mit Wolfgang Drechsler, Jonas Greindberg und Renate Holzeisen – Kontrafunk-Kommentar: Frank Wahlig
    • Die Ausgabe vom 30. Januar hat einen internationalen Fokus. Unser Afrika-Korrespondent Wolfgang Drechsler berichtet über die britischen Pläne, illegale Migranten nach Ruanda auszufliegen. In einem Interview mit dem Historiker und Sinologen Jonas Greindberg blicken wir auf Taiwan: Wird sich der Konflikt mit China nach den jüngsten Wahlen weiter verschärfen? In Südtirol strebt derweil die regierende SVP eine Koalition mit der italienischen Fratelli d’Italia an. Das besprechen wir mit Dr. Renate Holzeisen, Abgeordnete des Südtiroler Landtags für die impfkritische Liste Vita. In einem Kommentar von Frank Wahlig geht es schliesslich um die Frage: Warum gehen Zehntausende Menschen in Deutschland mit der Regierung auf die Straße?

    • Kontrafunk im Gespräch mit

      Ruanda – Aufnahmeland für Flüchtlinge aus Großbritannien

    • Kontrafunk im Gespräch mit Jonas Greindberg

      Die Lage in Taiwan

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Renate Holzeisen

      Postfaschisten in Südtirol: Pakt mit dem Teufel?

    • Kontrafunk-Kommentar von Frank Wahlig

      Die ruinös-nervöse Republik

      Für die Ampelregierung ist es ein GAU. Was bei der Kernkraft als größter anzunehmender Unfall bezeichnet wird, ist tagespolitisch zum „größten anzunehmenden Unterstützerkreis“ geworden. Ein Polit-GAU, gewollt und beabsichtigt. Da sind sie wieder, täglich, für die „Tagesschau“ und für sich selbst. Die Guten, die Moralischen, die Antifa und die Palästinenser. Die Politiker mit ihren roten Schals nicht zu vergessen. Im Vordergrund, nahe den Kameras.

      Wenn keine Demo gegen rechts ist, dann irgendein Parteitreffen. Politiker sind kluge Leute, die kennen sich in der Geschichte aus. Christian Lindner, FDP-Chef, warnt vor Weimarer Verhältnissen. Will heißen: Die neuen Nazis übernehmen. Zwei Monate nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler habe das Ermächtigungsgesetz der Demokratie den Todesstoß versetzt, so Lindner. Der spätere FDP-Bundespräsident Theodor Heuss hat diesem Ermächtigungsgesetz im Reichstag zugestimmt. Genauso wie seine vier Parteikollegen. Die Liberalen haben brav den Diener gemacht. Am 23. März 1933 um 19 Uhr, wie das Protokoll vermerkt. Vertrackte Geschichte. Besser nicht daran erinnern, wenn man vor den Nazis der Gegenwart mahnt. Nur: Bei Lindner ist das kein gnädiges Vergessen – es ist Absicht. Fakt ist: die Weimarer-Republik-Liberalen haben der Machtergreifung Hitlers zugestimmt.

      Nächste Woche treffen sie sich wieder. Zu Zehntausenden. Nein, marschieren tun sie nicht, das tun nur die anderen, wenn sie sich überhaupt noch öffentlich blicken lassen. Zu den „größten anzunehmenden Unterstützern“, dem GAU, gehören auch erhebliche Teile der Medien. Die „Bild“ schreibt von der Machtübernahme der AfD im Osten. Machtübernahme? Das klingt wie 1933 – soll es auch. Andere Medien wissen, dass die Schwefelpartei Justiz, Polizei und Behörden personell verändern will. Woanders ist das bereits geschehen. „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Polizei, Verfassungsschutz, Staatsanwaltschaft. Ich hoffe sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht.“ Wer hat’s gesagt? Wer hat’s getan? Ein Rechter? Ein linker Machtfantast? Nein, es war, Achtung: ein grüner Innenpolitiker. Der fantasierte nicht von Machtübernahme, sondern beschrieb eine Machtübernahme durch Parteifreunde. ​Auf leisen Bürokratensohlen sind da welche in das feine Gewebe des Staates einmarschiert. Die Ampel hat 12.000 neue Staatsdiener eingestellt. Ein Schelm, wer dabei an Machtsicherung denkt. „Die AfD ist so 1933“ steht auf Pappdeckeln, die hochgehalten, abgefilmt und weiterverbreitet werden. Und wer ruft „Heil Hitler!“ und hebt das Ärmchen, besoffen am Steuer? Eine Grünenpolitikerin. Die politische Klasse schweigt. Hat doch eine der ihren Gesinnung gezeigt. 

      Dieses Gewese um Weimar, Fackelzug und Nazis macht die Menschen kirre. Und ist von dummer Absicht getrieben. Olaf, der Kanzler, warnt immer, wenn er etwas sagt, auch vor rechts und den Populisten, die der Wirtschaft schaden, dem Standort Deutschland, der Demokratie und Europa und dem Weltklima. Das Thema ist gefunden. Kampf gegen rechts. Die Rechten bedrohen nur das kommode Macht- und Postengefüge. Man muss die AfD nicht gut finden, muss sie nicht wählen, kann bei Höcke-Reden Bachschmerz empfinden. Aber diese Partei so zu überschätzen, zum Gottseibeiuns zu machen, das ist doch ein bissel arg.

      Die wehrhaften Demokraten sind verwehrende Politiker. Kein Amt hergeben, keine Position zugestehen; ausgrenzen, dämonisieren, verleumden. Sie verwehren der AfD alles, was möglich ist. Den Wählern übrigens auch. Aber es sieht zumindest demokratisch aus. Parteiversammlung der Sozialdemokraten. Olaf, der Kanzler, spricht. Er gibt den Onkel Doktor. Um die Partei steht es schlecht. Schuld sind die Rechten und der doofe Wähler. Und nicht die eigene Katastrophenpolitik. Und die Medizin? Was empfiehlt Doktor Olaf? Das beste Mittel gegen Rechtspopulismus sei, na? SPD wählen. Doktor Olaf, das ist der Homöopath unter den Politdoktoren. Diese Globuli, diese deutsche Medizin, will er noch bis zu den Europawahlen verschreiben. Ob das Land diese Behandlung überlebt, ist fraglich. Noch schlucken die Aufrechten alles.

    Kommentare
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    Links, Mitte, Rechts. Zwei davon sind für die Zustände in Europa, und speziell in Deutschland, verantwortlich. Ein Tipp: Rechts ist es nicht. Viele alternative Medien belegen das täglich. Die intellektuelle Mitte ist der Steigbügelhalter für die Transformatoren Deutschlands, schimpfen dabei aber wie die Rohrspatzen.

    Die Linke Gehrinwäsche war unglaublich erfolgreich.

    Denken ist Glückssache
    "Noch schlucken die Aufrechten alles."
    Das "noch" kann man ruhig streichen. Denn die in ihrer großen Mehrheit völlig verblödete Bevölkerung wird auch in Zukunft alles schlucken. Und wenn ich "alles" sage, meine ich wirklich "alles". Der Phantasie sind da keinerlei Grenzen gesetzt.

    Kantapperkantapper
    Frank Wahligs Kommentar finde ich große Klasse.
    Er beschreibt die ekelrregende Heuchelei der grünrotbraune n Berlin-Camarilla.

    Der Tritt auf Höckes Fuß war aber alles andere als zuträglich.
    Die zwei Handvoll Höcke-Interviews etc., die ich mir bislang (mit kritischen Augen) gesehen haben, offenbaren vielmehr eines:
    Diejenigen, die ihn da mit reihenweise Unverschämtheiten bombardieren, DAS sind eigentlich die, die mich an stramme Naziköter erinnern.

    Also wenn ich so eine regelmäßig verhaltensgestört Absondernde Emilia von und zu Fester betrachte, die tatsächlich IM BUNDESTAG SITZT (!!!) dann frage ich mich wirklich nur das eine:

    WIE mehrheitlich schwerst UNTERBELICHTET muss dann erst der Wahlkreis sein, aus dem diese Heringsscheuche Fester entsprungen ist? (kennt eigentlich noch jemand die beiden "Fester und Karbunkel" aus dem alten MAD-Magazin?)

    Pardon für diie harschen Worte, aber das musste jetzt mal sein.

    Axel
    Schon mehrfach gesagt - ich will es aber aus meiner Sicht bekräftgen: Das ewige "man muss die AfD..." geht mir so langsam tierisch auf den Senkel. Was soll damit bezweckt werden? Natürlich muss man die AfD nicht mögen - genauso wenig wie Regenwetter, Hitze, Daimlerfahrer, Vanilleeis, klassische Musik oder den 23. Februar. Das ist eine Selbstverständlichkeit , und das ewige Betonen ist eine Art der Distanzeritis, die doch sehr nach Gratismut klingt. Schon mal vorsorglich mitmauern? - Und zu Höcke: Nach Jahren der immergleichen Beschimpfungen hätte ich sehr, SEHR gerne ENDLICH mal Belastbares. Ich hab's schon bestimmt fünfzig Mal geschrieben, an verschiedene Autoren und auf diversen Plattformen; aber nicht ein einziges Mal ist was zurück gekommen. Wie wäre es mal im Kontrafunk mit einer Bestandsaufnahm e? Was ich von Höcke gehört habe - und ich habe mir einige Interviews und Reden angehört - ist definitiv nicht "antidemokratisc h", "staatszersetzen d" usw. Ich bin nicht mit allem einverstanden, würde manches vielleicht anders formulieren, und seine Wortwahl mag stellenweise provokativ sein - aber das ist eine Stil- und keine Verfassungsfrag e. Also bitte: Butter bei die Fische, damit ich endlich verstehen kann, was an dieem Herrn so unerträglich ist, dass man sogar der Auffassung ist, ihm seine Grundrechte entziehen zu müssen!

    germainer
    "Auch du, mein Sohn ...?" Werter Herr Frank, mußte das sein? Ich
    frage mich immerzu, wogegen sich die Verfasser einer derartigen
    Relativierung eigentlich absichern wollen. Und es ist immer wieder
    dieselbe A(f)Dresse. Diese Art von Halbherzigkeit verstehe, wer will.
    Punktabzug für einen ansonsten wieder vorzüglichen Kommentar.

    eisenherz
    Update: Gestern Oliver Gorus
    Vorher den sich stetig beschleunigende Niedergang Deutschlands punktuell beklagen.
    Angefangen mit Merkel und mit dem gezündeten Turbo weiter, die Ampelregierung, aber dann, Tusch!
    "Man muss die AfD ja nicht mögen, aber.... bla, bla, bla.
    Soll das mit dieser Beschwörungsforme l bei jedem Kommentar nun so weitergehen?

    Exilant
    Lieber Herr Wahlig, jetzt kommen Sie schon rüber, was hat denn der böse Onkel Höcke nu gesagt, was Ihnen solche Magenschmerzen bereitet? Klären Sie uns auf, es wird schon nicht gleich gegen die Urheberrechte verstoßen.
    Mal was anderes: warum wird Höcke nie zu einer dieser Weibertalks im Staatsfunk eingeladen? Da hätte man doch mal Gelegenheit diesen Mann live zu erleben, was er denkt was er sagt, wie er sich benimmt. Kann gut sein, daß man gerade das nicht will.

    Was ich auch gern gewußt hätte: was ist dran an der Geschichte, die gerade in den L-Medien die Runde macht, wonach Marine Le Pen angeblich die Zusammenarbeit mit der AfD aufkündigen will wegen der Zusammenkunft in Potsdam?
    Ist da was dran? Ich traue den Froschfressern
    nicht über den Weg. Wohlwissend, daß an der Geschichte von Wahnsee 2.0 nichts dran ist, wäre eine Schwächung der AfD immer im Sinne der R.N - auch mit Blick auf einen möglichen Dexit, der mit einem Wiedererstarken der politschen und wirtschaftliche n Macht Deutschlands unter rechtskonservat iver Führung der AfD einherginge.
    Glaubt man nicht? Gegenprobe: die letzte Reparationszahl ung an Frankreich als Folge des Versailler Diktats folgte 2010!

    eisenherz
    ## Mal was anderes: warum wird Höcke nie zu einer dieser Weibertalks im Staatsfunk eingeladen? ##
    Stimmt, dafür war gestern bei "Hart aber Fair" zum wiederholten mal die Stalinistin Frau Wagenknecht wieder in der Runde vertreten.
    Muss man nun darüber nachdenken, ob Frau Wagenknecht zum links/sozialistischen grünen Block gehört oder eine wählbare Alternative zu der Nationalen Front sein kann?

    luxpatria
    Südtirol: SVP will mit Fratelli zusammengehen. Na Bravissimo, Einen besseren Bärendienst kann man der Südtiroler Sache nicht erweisen, Schwachsinn. Die einzig wahre Kraft in Südtirol ist die Südtiroler Freiheit. Alles andere ist eine Mogelpackung. Südtirol ist NICHT Italien, das haben viele Schwachköpfe nur noch nicht begriffen. Die Systemparteien dort vertreten nicht Südtiroler Interessen, sondern italienische..
    eisenherz
    Langweilig, ermüdend, sinnlos, opportunistisch , Frank Wahligsagt uns:
    Die Regierung ist scheiße. Die da gegen Rechts demonstrieren, die sind alle Idioten, dumm, sind wie Kinder.
    Die CDU ist abstoßend, ein Grüner Wolf im Schafspelz.
    Und überhaupt, alle sind bescheuert.
    Und dann, aber dann, Tusch!
    Der unvermeidliche verbale Notausgang:
    "Man muss ja die AfD nicht mögen.... bla, bla, bla".
    Eine letzte Hoffnung hege ich, wenn die alle, die bis Helmut Kohl nach Deutschland gekommen sind, die alle noch ein Deutschland erlebt und schätzen gelernt haben, mit beruflichen Aufstiegsmöglichkeite n wegen Leistung, mit Wohlstand und sozialer Sicherheit, die sehr guten Schulen und Universitäten, Sicherheit in den Straßen, auf den Plätzen und in den Parks, mit Pünktlichkei t als Tugend, mit Sauberkeit in seiner Stadt und Dorf. Das die zugereisten Fremden aus dieser Zeit sich an diese Zustände zurückerinnern und zurückwünschen, mögen die alle die AfD wählen. Die Kartoffeldeutsc hen sind zu bescheuert dafür.


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