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    Dienstag, 5. März 2024, 5:05 Uhr
    Dienstag, 5. März 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 5. März 2024

    Marcel Joppa im Gespräch mit Renato Caranci, Manfred Haferburg und Frank W. Haubold – Kontrafunk-Kommentar: Ines Taraschonnek
    • Ist eine Rückkehr zur Atomkraft in Deutschland möglich? Diese Frage erörtern wir mit dem Kerntechniker Manfred Haferburg. In einem Interview mit dem Schriftsteller und Publizisten Frank Haubold geht es um die Vernetzung zwischen Rüstungsindustrie und Politik sowie um die Profiteure der Aufrüstung. Die Corona-Maßnahmen beschäftigen uns in einem Gespräch mit dem ehemaligen Schweizer Kantonspolizisten Renato Caranci: Er wurde 2021 fristlos entlassen, weil er die Grundrechtseinschränkungen hinterfragt hatte. Ines Taraschonnek widmet sich in ihrem Kommentar dem heutigen „Super Tuesday“ in den USA: Die Vorwahlen zur Präsidentschaft nehmen eine wichtige Hürde.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Manfred Haferburg

      Comeback der Atomkraft?

    • Kontrafunk im Gespräch mit Frank W. Haubold

      Rüstungsindustrie

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Renato Caranci

      Schweizer Polizei während Corona – eine Innensicht

    • Kontrafunk-Kommentar von Ines Taraschonnek

      Super Tuesday

      Der heutige Dienstag hält hierzulande vermutlich nur einen weiteren Akt des allseits unbeliebten, ermüdend schlechten politischen Schauspiels bereit. Die Darsteller scheinen in einem Berliner Szenelokal kurz vor Ausschankschluss willkürlich rekrutiert worden zu sein. Die Handlung ist, trotz gelegentlicher Schockmomente, wohl am ehesten in der Kategorie mit der treffenden, weil gewöhnungsbedürftigen Bezeichnung „Dramödie“ einzuordnen. Derweil steht in den USA heute das politische Großereignis des „Super Tuesday“ bevor. Dieser kennzeichnet eine wesentliche Etappe der US-amerikanischen Vorwahlen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Immerhin sind die Wähler in insgesamt sechzehn US-Bundesstaaten gleichzeitig aufgefordert, für ihren Kandidaten abzustimmen. Sowohl bei den Republikanern als auch bei den Demokraten hängt von dem Ergebnis ab, wie viele Delegierte die Kandidaten später im Jahr auf die jeweiligen Nominierungsparteitage entsenden können. Dabei gilt zumindest bei den Republikanern das Rennen längst als entschieden. Ungläubig, zähneknirschend oder wahlweise auch mit abgrundtiefem Entsetzen müssen sogar die staatstragenden deutschen Medien inzwischen einräumen, dass der „Orange Man Bad“ Donald Trump wohl kaum mehr aufzuhalten ist. Nachdem Trump alle bisherigen Vorwahlen für sich entscheiden konnte, liegt er aktuell mit 244 zu 24 Delegiertenstimmen mit mehr als deutlichem Abstand vor der letzten noch verbliebenen republikanischen Mitbewerberin Nikki Haley. Da heute jedoch nur maximal 854 Delegiertenstimmen zu vergeben sind, kann sich der frühere US-Präsident die notwendige Mehrheit von 1215 Stimmen und damit die sogenannte voraussichtliche Präsidentschaftskandidatur allerdings frühestens am 12. März sichern.

      Dessen ungeachtet ist der „Super Tuesday“ ein Stimmungsbarometer, das in seiner Zuverlässigkeit jede Umfrage übertreffen dürfte. Vielleicht aus ebendiesem Grund bestreitet Joe Biden die Vorwahlen bei den Demokraten von Beginn an praktisch ohne ernstzunehmende Gegenkandidaten. Immerhin bescheinigte eine erst am Wochenende veröffentlichte Umfrage der „New York Times“ dem aktuellen Präsidenten die schlechtesten Zustimmungswerte seiner gesamten Amtszeit. Danach gaben 47 Prozent der befragten Wähler an, mit Bidens Leistung ausgesprochen unzufrieden zu sein. Die Gründe dafür scheinen einem Großteil der amerikanischen Konzernmedien auch weiterhin unerklärlich zu sein. Unter den amerikanischen Wählern setzt sich dagegen zunehmend der gesunde Menschenverstand durch. Massiv steigende Lebenshaltungskosten; eine Staatsverschuldung von 34 Billionen USD, die alle 100 Tage um eine weitere Billion wächst; eine offene Grenze, über die während Bidens Amtszeit acht bis zehn Millionen illegale Migranten ins Land geströmt sind; die horrende Zunahme der Kriminalität; die Indoktrinierung insbesondere von Kindern mit der unsäglichen Genderideologie; die zunehmende Überwachung und Strafverfolgung jener Menschen, die sich der grün-woken Umerziehung nicht stillschweigend unterwerfen wollen, und nicht zuletzt die aufziehende Gefahr eines großen Krieges – all diese Entwicklungen haben innerhalb von nur drei Jahren eine Realität erschaffen, der ins hässliche Antlitz zu schauen Amerika nun gezwungen ist.

      Die Globalisten hinter Joe Biden haben das Land in einen verheerenden Zustand getrieben, und die Amtszeit von Donald Trump ist noch nicht so lange her, als dass die Möglichkeit des Vergleichens dem Kurzzeitgedächtnis der Menschen bereits zum Opfer gefallen wäre. Das Washingtoner Establishment steht daher vor einer erheblichen Herausforderung. Und so hält man sich bis auf Weiteres mehrere Eisen im Feuer. Eines davon ist Rino Nikki Haley, eine sogenannte Republikanerin, nur dem Namen nach. In der verzweifelten Hoffnung, eine der über neunzig Anklagen gegen Donald Trump werde diesen ins Gefängnis bringen oder zumindest sein Ansehen bei den Wählern nachhaltig beschädigen, dürfte Haley angewiesen worden sein, trotz der Erwartung weiterer peinlicher Wahlschlappen bis zum Nominierungsparteitag der Republikaner auszuharren. Ein weiteres Eisen betrifft Joe Biden selbst und wird längst hinter den Kulissen geschmiedet. Nicht nur die pfeifenden Spatzen auf den Dächern, sondern auch die „New York Times“ verkünden nun, dass Biden am 5. November Donald Trump nicht besiegen können wird. Wären heute Wahlen, so die jüngste Umfrage, würde Donald Trump erneut ins Weiße Haus einziehen. Zudem reißen die Korruptionsvorwürfe gegen die Biden-Familie nicht ab. Auch angesichts der in diesem Zusammenhang weiter vorangetriebenen Vorbereitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Joe Biden wird dieser auf die eine oder andere Weise spätestens im Sommer aus dem Rennen genommen werden müssen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom scharrt bereits mit den Füßen. Doch wie in jeder Schmierenkomödie sollte man auch hier auf unerwartete Wendungen gefasst sein.

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    Kommentare
    germainer
    Manfred Haferburg, mein Gott, was hat dieser Mann sich schon den Mund
    fuselig geredet und die Hände wundgeschrieben (vor allem auf der achse).
    Quasi ein Sisyphos, allerdings einer, den man sich nicht unbedingt glücklich
    vorstellen muß - außer im Privaten, I hope.

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    Herzlichen Dank, Konrad! Immer wieder Balsam für die Seele, auf Gleichgesinnte zu treffen !!!
    konrad
    Die USA "nehmen billigend in Kauf", dass die Beziehungen zwischen Europa und Russland zerstört sind? Das ist das Hauptziel! Wie lange dauert es eigentlich noch, bis das seit über 100 Jahren erklärte Ziel bekannt wird, für das schon 2 Weltkriege erfolgreich geführt worden sind? Und was geschieht i.A. mit Erfolgsrezepten ?

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