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    Mittwoch, 1. November 2023, 14:05 Uhr
    Mittwoch, 1. November 2023, 14:05 Uhr
    (Wdh.16:05, 19:05)

    Leib und Speise: Von Kalorien und vom Glück

    Markus Vahlefeld im Gespräch mit Gunter Frank
    • Gunter Frank ist Allgemeinmediziner und eine der lautesten medizinischen Stimmen der Vernunft zur Corona-Krise. Bevor der Corona-Punk losging, hatte sich Gunter Frank bereits einen Namen als medizinischer Ernährungsexperte gemacht und mit seinem Buch „Karotten lieben Butter“ einen sinnlich fundierten Ratgeber zu guter Ernährung verfasst. Markus Vahlefeld spricht mit ihm über das Buch, die Zusammenarbeit mit der Sterneköchin Lea Linster und dem Biologen Michael Wink und über die Weisheit des menschlichen Körpers, sehr wohl zu wissen, was gut für ihn selbst ist. Und wie wir lernen können, dem eigenen Darmhirn wieder zu vertrauen.

    Kommentare
    germainer
    [1] "Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den
    natürlichen Verstand." Sehr schön. Ich habe dieses Zitat zum Anlaß genommen, mir weitere
    Sprüche von Herrn Schopenhauer zu Gemüte zu führen. Man wird reichlich belohnt.
    Aber zu Ihnen, werte Herren. Denn mich treibt eine bestimmte Frage zu Ihrer Sendung ganz
    besonders um. Darf ich sicher sein, daß es Ihnen darin - zumindest ausschließlich - um das
    Essen und das Trinken ging, und dieser Lebensbereich auch wirklich gemeint war? Es ist
    nämlich nicht selten auch von Täuschung und sogar Betrug die Rede und vom Rückbau der
    Qualität zugunsten der Moral, so daß es mir eher vorkam, in einem Seminar zur aktuellen
    politischen Gemengenlage zu sitzen. So abwegig, wie das auf den ersten Blick scheinen mag,
    ist das gar nicht, denn beiden Spielfeldern ist ja das "man nehme ..." nicht wesensfremd - soll
    heißen, daß uns mehr und mehr Rezepte über-, also fremdgestülpt werden ... ohne die ganz
    offensichtlich die Chose nicht mehr geht.
    Die Idee zu Teil [2] ist wegen der besonderen Affinität des Herrn Frank zu Frau Linster
    entstanden.



    germainer
    [2] Oft stellt sich die Frage, welcher Wein welcher Speise zu einer Genußsteigerun g verhilft.
    Da ich als "Anti" dazu nichts beitragen kann, möchte ich mit einem Gedicht des großen
    Wilhelm Busch dienen:
    "Es wird mit Recht ein guter Braten
    Gerechnet zu den guten Taten;
    Und daß man ihn gehörig mache,
    Ist weibliche Charaktersache.
    Ein braves Mädchen braucht dazu
    Mal erstens reine Seelenruh,
    Daß bei Verwendung der Gewürze
    Sie sich nicht hastig überstürze.
    Dann zweitens braucht sie Sinnigkeit,
    Ja, sozusagen Innigkeit,
    Damit sie alles appetitlich,
    Bald so, bald so und recht gemütlich
    Begießen, drehn und wenden könne,
    Daß an der Sache nichts verbrenne.
    In Summa braucht sie Herzensgüte,
    Ein sanftes Sorgen im Gemüte,
    Fast etwas Liebe insofern,
    Für all die hübschen, edlen Herrn,
    Die diesen Braten essen sollen
    Und immer gern was Gutes wollen.
    Ich weiß, daß hier ein jeder spricht:
    Ein böses Mädchen kann es nicht.
    Drum hab ich mir auch stets gedacht
    Zu Haus und anderwärts:
    Wer einen guten Braten macht,
    Hat auch ein gutes Herz."
    Guten Appetit und wohl bekomms.
    Ach ja - danke für Ihre Sendung.



    Buchfunk
    Ihr beide seid großartig. Ich liebe wirklich jede Folge von Leib&Speise, aber diese ganz besonders. Das Buch ist nicht nur mein Lieblingskochbu ch sondern ganz gewiss eines der besten aller meiner Bücher. Dass heute hier vorgestellt wurde, freut mich sehr, und ich kann es allen nur empfehlen.
    Exilant
    Sternstunde!
    heikowinkler
    Tolle Sendung! Man könnte das Thema noch erweitern. Schliesslich gehen die Leute auch davon aus, dass Pflanzen extra Wirkmittel zur Heilung des Menschen produzieren.
    onckel fritz
    Vielen Dank für die wunderbare Sendung. Die Auseinandersetz ungen mit den Problemen dieser Zeit im Kontrafunk sind bitter notwendig, aber das bitter Notwendige ist trotzdem bitter. Da wirkt so eine Sendung über „g’scheites“ Essen, Wohlbefinden und Lebensfreude als eine wunderbare Erholung, fast wie eine Reha. „Seit man die Ernährung auch studieren kann, kommt immer mehr Unsinn heraus“, so habe ich die Quintessenz der sog. Ökotropholo gie verstanden. Nach einigen Kochbüchern werde ich mir nun ein Buch über das Essen kaufen ;-)

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