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    Mittwoch, 20. März 2024, 5:05 Uhr
    Mittwoch, 20. März 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 20. März 2024

    Gernot Danowski im Gespräch mit Marcus Fuchs, Paul Schreyer und Florian Stumfall – Kontrafunk-Kommentar: Cora Stephan

    Probleme beim Abspielen auf Android Geräten

    Liebe Hörer! Es kommt derzeit beim Ausspielen unserer Sendungen auf Android Handys zu Störungen (Abbrüche und Stockungen). Der Livestream ist davon nicht betroffen. Das Problem ist uns bekannt und wir arbeiten an der Behebung. Es handelt sich um einen technischen Fehler, eine politisch motivierte Störung ist sehr unwahrscheinlich.

    • In dieser Sendung widmen wir uns längst vergangenen Tagen – es gab nämlich einmal die Zeit, da wurde die bayerische CSU vom Gegner respektiert und gefürchtet und von Anhängern als Heimat betrachtet – nicht zuletzt wegen Politikern wie Franz Josef Strauß. Ob man sich auf die CSU in der heutigen Zeit als konservative Kraft noch verlassen kann? Dr. Florian Stumfall hätte da so seine Zweifel. Er war 52 Jahre Parteimitglied und schrieb lange für den „Bayernkurier“, ehe er 2022 das Buch „Ich will meine CSU zurück“ veröffentlichte und aus der Partei austrat. Mit ihm sprechen wir über den Zustand der CSU. Der Journalist Paul Schreyer wirft einen intensiven Blick auf die Arbeit des RKI – gerade in der Corona-Anfangszeit. Schreyer hat mit seinem „Multipolar“-Magazin Akteneinsicht in die geheimen Corona-Sitzungsprotokolle eingeklagt. Er hat den Verdacht: Im März 2020 wurde die Risikobewertung gezielt und auf Zuruf erhöht. Seit einem Jahr sitzt die Ärztin Dr. Bianca Witzschel in der JVA Chemnitz in Untersuchungshaft – sie soll falsche Maskenatteste und Impfnachweise ausgestellt haben. Dazu bei uns: Marcus Fuchs, der Prozessbeobachter und Pressesprecher des Verteidigerteams. Und Cora Stephan kommentiert zum Thema: Wer wählt die AfD?

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Paul Schreyer

      „Multipolar“-Recherche: Corona „hochskalieren“

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Marcus Fuchs

      Dr. Bianca Witzschel: bereits über ein Jahr in U-Haft

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Jörg Stumfall

      Wo steht die CSU?

    • Kontrafunk-Kommentar von Cora Stephan

      Wer wählt die AfD?

      Wer ist denn nun eigentlich schuld an den hohen Zustimmungswerten für die Alternative für Deutschland? Vor allem die Dunkeldeutschen aus der ehemaligen DDR natürlich, die haben die Sache mit der Demokratie irgendwie missverstanden. Als ob da jeder wählen darf, wie er lustig ist. Und all die reaktionären alten Säcke, die toxischen Männer, die nicht „mit uns in die neue Zeit“ marschieren wollen, die irgendwie-noch-immer-Nazis, homophob und ausländerfeindlich sind. Bei näherer Betrachtung sieht das anders aus, als das links-grüne Vorurteil will. Es sind ausgerechnet die alten toxischen Männer und Frauen, die noch immer den Altparteien SPD und CDU die Treue halten. Von denen hat die AfD gerade mal 8 Prozent zu erwarten. Baut die Partei also auf deren künftiges Ableben, wie eine Tageszeitung spekuliert? Denn siehe da: Die Jugend ist auch nicht mehr das, was sie mal war, also links, wo das Herz schlägt und der Verstand aussetzt. Die Erstwähler, die im letzten Jahr den hessischen Landtag wählen durften, stimmten mit 15 Prozent für die AfD, nur die CDU bekam mit 22 Prozent mehr Stimmen. Nimmt man die Wähler bis 24 Jahren hinzu, kam die AfD sogar auf 18 Prozent. Für die Grünen ist das besonders bitter, denn 2018 erzielten sie in dieser Wählergruppe noch 26 Prozent. 2023 rutschten sie auf 15 Prozent ab. Was ist da los?

      Selbst auf die Migranten kann man sich nicht mehr verlassen, da hilft es auch nicht, wenn man die AfD als ausländerfeindlich beschimpft. Denn all jene, die sich in Deutschland integriert oder gar assimiliert haben, finden es wenig amüsant, dass unkontrollierte Einwanderung vor allem in den Sozialstaat nicht nur auch ihrem Ruf zu schaden droht, sondern bei ihnen auch deshalb nicht gut ankommt, weil sie sich mit Fleiß und Ausdauer hochgearbeitet haben. Im Übrigen sind sie einst in ein Land migriert, das Freiheit und Sicherheit versprach. Doch die Attacken von Links-Grün in der Regierung auf die Meinungsfreiheit entsprechen nicht mehr dem Bild von Deutschland als Hort der Freiheit. Und von Sicherheit auf Deutschlands Straßen kann erst recht nicht mehr die Rede sein. Marodierende junge Messerstecher und Sexualstraftäter machen selbstredend auch für Menschen mit Migrationsgeschichte das Leben nicht angenehmer. Laut neuer Kriminalitätsstatistik ist jeder zweite Straftäter in Frankfurt am Main ein Ausländer. Auf die gut integrierten Migranten kann sich die SPD also nicht mehr verlassen. Und mit beflissenem Gegendere und feministischen Attitüden holt sie höchstens eine klitzekleine Minderheit hinter dem Ofen hervor. Vertreterin der arbeitenden Bevölkerung ist die SPD schon lange nicht mehr. Und mittlerweile zeigt sich, dass sie auch bei anderen Teilen der Gesellschaft keinen Blumenpott mehr holt, die sie mit One-Love-Binden um den stabilen Oberarm – Nancy Faeser beim Fußballspiel Deutschland gegen Japan – für sich zu gewinnen sucht.

      Die neueste Meldung aus dem Giftschrank stammt vom Magazin „Männer“, das sie als Riesenüberraschung verkauft: An einer von der Redaktion in Auftrag gegebenen Umfrage zur Europawahl nahmen rund 10.000 schwule Nutzer teil und wählten mit 22,3 Prozent auf den ersten Platz die AfD, noch vor der CDU mit 20,6 und dem einstigen Liebling Grüne mit 20,5 Prozent. Die AfD? Die Partei der Ausländerfeinde und der Homophobie? Nun, viele Homosexuelle haben schon länger die Nase voll von all den „Queeren“ oder Transmenschen, die behaupten, auch für sie zu sprechen. Die selbstbewusste homosexuelle Szene sieht sich nicht als „Opfer“ oder als Protagonisten der neuen Empfindlichkeit. Sollten SPD und Grüne glauben, mit der Hofierung von Queer und Trans auf Stimmen in der homosexuellen Szene setzen zu können, so sollten sie mal nachrechnen: „Queer“ ist eine Minderheit neben der weit größeren Minderheit der Lesben und Schwulen, die vielleicht bei den jährlichen CSD-Umzügen „bunt“ und „queer“ im Sinne von verrückt auftreten, ansonsten aber mehrheitlich in Beruf und Alltag völlig normal auftreten und leben. Und mit schönem Gruß an Familienministerin Lisa Paus, die mit der Behauptung glänzte, eine Transfrau sei eine Frau: Lesben lieben Frauen, nicht Männer, die von sich behaupten, Frauen zu sein. Vor allem aber fürchten sich Homosexuelle heutzutage weniger vor sozialer Diskriminierung durch die „Normalos“, sondern vor der sehr handfesten Bedrohung durch Jugendliche mit muslimischem Hintergrund in den einst für die „Szene“ so attraktiven großen Städten. Dort explodiert die Gewalt gegen Homosexuelle. Doch das wird nicht thematisiert, es könnte ja als islamophob ausgelegt werden. Das größte Problem für die Altparteien sind die ungelösten Probleme der nach wie vor unkontrollierten Migration. Es sieht nicht danach aus, dass die Ampelparteien sich noch zu einschneidenden Maßnahmen aufraffen werden, wie es in unseren Nachbarländern längst der Fall ist. Doch es sieht ganz danach aus, dass immer mehr Bundesbürger ihr altes Deutschland zurückhaben wollen.

    Kommentare
    Jacorakel
    Die Panemie war ein Hoax?!? Nein, doch, oh.


    Jacorakel
    Es muss selbstverständlich PanDemie heißen.

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