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    Erstausstrahlung: Dienstag, 30. Mai 2023, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 15:05, 22:05)

    Kontrafunk aktuell vom 30. Mai 2023

    Gernot Danowski im Gespräch mit Hannes Fischer, Goran Culjak und Joachim Starbatty – Kontrafunk-Kommentar: Frank Wahlig.
    • Moderator Gernot Danowski beleuchtet am 30. Mai die brasilianische Landwirtschaft. Zur Bedeutung der Landwirtschaft in Brasilien, zu Nachhaltigkeit und Technologie steht Hannes Fischer Rede und Antwort. Er ist Professor am Staatlichen Zentrum für technologische Bildung Paula Souza. Zum 25. Jahrestag der Gründung der EZB blickt der Ökonom Prof. Dr. Joachim Starbatty auf die Wege und Entscheidungen der Zentralbank zurück. Über immer häufiger auftretende Gewalt im Amateurfußball gegenüber Schiedsrichtern spricht der Chef des Frankfurter Schiedsrichterverbandes, Goran Culjak. Frank Wahlig kommentiert zum Thema Ampel-Desaster, und Stefan Millius hat die Medienschau vorbereitet.

    • Kontrafunk-Kommentar von Frank Wahlig

      Was für eine Regierung...

      Das bekannteste Gesicht der Regierung übt sich in tätiger Reue. Robert Habeck will sein Wärmepumpen Gesetz nachbessern. „Gutes noch besser machen“, sagt Habeck – so ganz treu und unschuldig. Als ob das Gesetz jemals gut gewesen wäre, als ob es verbessert werden könnte. Das Gesetz ist dazu da, die Bürger zu knechten. Da macht Habeck allenfalls auf der Zeitschiene ein paar Zugeständnisse. Das ist die Haltung, die diese Regierung ihrem Souverän, dem Bürger, gegenüber einnimmt. Sie macht gnädig Zugeständnisse. Das ändert aber nichts am Wesentlichen.

      Das unbekannteste Gesicht der Regierung, Entwicklungshilfeministerin Schulze, setzt auf Zuwanderung, um dem Fachkräftemangel abzuhelfen. Afrikanische Länder hätten zu viele Arbeitslose, die könnten nach Deutschland kommen. Das sei zum Nutzen der afrikanischen Länder. Doch was nützt es uns, Frau Ministerin?

      Was ist mit den Arbeitslosen in Deutschland? Sind die zu nichts zu gebrauchen? Was ist mit den jährlich 60.000 Schulabbrechern, werden die abgeschrieben? Was ist mit den Millionen Migranten? Lassen sich da keine Facharbeiter heranbilden?

      Eine Biobäckereikette schließt zwanzig Filialen wegen Personalmangels. Keiner will den Verkäufer geben, aber Bürgergeld strapaziert die Sozialkassen. Da kommt von der Regierung kein sinnvoller Impuls – es sei denn: mehr Einwanderung.

      Wird da in den Medien widersprochen, obwohl es geboten wäre? Da schwingt Verachtung für das Eigene mit. 

      Über politische Helfershelfer soll dem Bürger das richtige Essen beigebogen werden. Weniger Fleisch, mehr Gemüse oder gleich veganes Industriefutter.

      Die neue gerechte Sprache. Will der Bürger gehört werden, hat er richtig zu sprechen. 

      Es ist die Haltung von Kolonialherren, welche die Regierung einnimmt. Die Deutschen sollen erzogen werden. Die Ampel will eine andere Kultur erzwingen. Mit sanftem Gehabe oder mit der Knute der Ausgrenzung, wenn nötig.

      Diese Regierung ist etwas ganz Besonderes. Fachfremde ungebildete Personen sind am Drücker. Gesetze sind handwerklich schlecht gemacht, werden aber mit gläubiger Überzeugung durchgesetzt. Ideologie ersetzt Wissen und Erfahrung. Noch nicht einmal Habeck glaubt, dass die Wärmepumpe das Klima rettet. Aber sie verändert das Land. Noch nicht einmal die Ministerin für Entwicklung glaubt, dass noch mehr Migration der Wirtschaft hilft, aber sie verändert das Land. 

      Das sind die einzelnen Puzzlestücke der großen Transformation. In wenigen Jahren wird das Land ein anderes sein. Dafür ist die Ampel aber nicht gewählt worden. Kolonialisten gleich sind diese Ideologen in den Staatskörper eingerückt. Und sie werden nicht aufhören, zu fordern, Politik für die Interessen anderer zu machen und den Bürgern zu drohen.

      Wir wollen und sollen Vorbild für die Welt sein, so behaupten es die „Ampelisten“. Den Medien scheint diese neue deutsche Großmannssucht nicht erwähnenswert. Genauso wenig wie die industrievertreibende und den Menschen schadende Migrationspolitik. Die Opposition im Bundestag sieht dem tatenlos zu. Dabei wäre es ein Leichtes, der Gegenentwurf zu dieser Regierung zu sein. Allein: Die Union will nicht, die Linke kann es nicht und die AfD wird nicht gehört.

      Die Medien arbeiten sich nicht am Kartell dieser Systemveränderer ab. Clanstrukturen innerhalb der Regierung? Egal – solange es rot-grüne Strukturen sind. Offene Grenzen für jeden? Solange es Rot-Grün gut findet: kein Widerspruch. Dabei wäre es ein Leichtes. Aber Haltung ersetzt Recherche, deshalb ist die Wärmepumpe gut, ist Migration gut, die neue Sprache Goethe-gleich, und die Abwanderung von Industrie und Humankapital ist ein Sonntagsausflug in eine neue Welt des Weniger. 

      Die Opposition liefert keinen Grund, warum sie regieren sollte, die Medien liefern keine Recherche, warum die grünen und roten Ideologen mit ihrem Klima- und Einwanderungstrip auf dünnem Eis wandeln. Dabei besteht Opposition und auch Journalismus aus dem Widerspruch, nicht aus dem Mittun. Aus Zweifel an den vollmundigen Phrasen und auch am Nachrechnen. Einfache Übungen. Aber wer nicht will, aus Überzeugung oder Nichtkönnen, der überlässt das Land den Habecks und Konsorten.

    Kommentare
    Kassiopeia
    Ich fand es super, von Prof. Fischer über die Landwirtschaft in Brasilien zu hören und von Herrn Starbatty über seine Einschätzung der EZB und die wohl versuchte oder kommenden Zentralisierung zu einem Zentralstaat Europa. Gnade uns Gott vor der kommenden Bürokratiewe lle, die alles zu ersticken droht. Es werden keine individuellen Regelungen mehr gefunden werden, sondern eine Soße über alle ausgekippt, egal ob es passt oder nicht.
    eisenherz
    Die Gesprächachführung zu Gewalt bei den Fussballspielen in den unteren Ligen, gegen Schiedsrichtet, der Spieler untereinander und bei den Zuschauern, das war doch wohl nix. Wer da besonders in Erscheinung tritt, das wurde vom Gast wenig geschickt umkurvt und vom Moderator, der es besser weiß, auch nicht nachgefragt. War wohl nix, kommt von nix. Schwach.
    Steinert
    Selten habe ich eine derartiges Herum-Eiern um das wahre Problem gehört. Das hatte ja fast Mainstream-Qualität.
    Traurig, wenn man selbst hier nicht das Problem beim Namen nennen darf: es sind die muslimischen Einwanderer, die diese Gewalt auf die Fußballplätze bringen.

    Exilant
    Welche eine Glanzleistung im Drumrumreden was die Gewalt gegen Schiedsrichter im Amateurfußball angeht. Es gibt eine Hauptursache und die heißt: Westasiaten.

    Wenn ich dazu auch noch einen Beutegermanen interviewe muß man sich über nichts wundern.

    Ach ja, warum dieses Phänomen nicht au h in anderen Sportarten zu sehen ist? Ja, weil diese Klientel dort nicht zu finden ist. Wer hätte es gedacht.

    eisenherz
    Guten Tag, passt:
    Beim Germany Cup in Frankfurt eskaliert die Gewalt: Jugendlicher hirntot geprügelt,
    https://www.fr.de/frankfurt/jugendlicher-stirbt-nach-fussballturnier-in-frankfurt-92310041.html

    Exilant
    In der Tat paßt das. Day keine Angaben zum Täter gemacht sind steht die Herkunft zweifelsfrei fest: muslimischer Formenkreis.
    Versteylen
    Was ist denn ein "Beutegermane"...?

    Davon ab: Stimmt - hier wurde der Elefant in DIESEM Raum ignoriert...

    Meier
    Es passiert selten, daß ein fachlicher Kontrafunk-Gast richtig daneben liegt. Diesmal war es aber so. Der Professor aus Brasilien, wenn er sich nicht gerade für Bayer (Monsanto) u. dergleichen bedankte, zog keine Schlüsse daraus, daß Regenwälder kontinuierlich abgeholzt werden können. Jeder kann mit Google Earth eine "Zeitreise machen". Brasilien läßt die Regenwälder schrumpfen. Diese können nicht oder kaum wieder aufgeforstet werden (Besonderheiten ). Man kann auch die Soja-Produktion nicht bejubeln. Brasilien hat für Broschüren Gesetze. Landwirtschaft hat selten damit zu tun.
    Mediagnose_1
    Brasilien: Der Professor ist wahrscheinlich direkt aus einem DDR-Institut in ein staatliches Brasilien-Institut umgestiegen. Motto: Wess´ Brot ich ess´, des Lied ich sing. Alles Bio, aber für die chemische Keule im Notfall soll der Westen/Deutschland forschen. Der Mann hat mich nicht sehr dolle überzeugt.

    Frank Wahlig: Top-Analyse. Leider verdirbt der Kommentar dem aufmerksamen Hörer den Tag. Die Lage ist offensichtlich hoffnungslos. Oder doch nicht? Die AfD gewinnt mehr und mehr an Zuspruch. Sollte die Partei demnächst irgendwo Regierungsveran twortung mittragen, werden bürgerkriegs ähnliche Zustände ausbrechen. Die "Guten" wollen schließlich den neuen Nationalsoziali smus - welch´ Ahnungslosigkei t - verhindern. Deutschland hat keine positive Perspektive. Salopp: Deutschland ist - sorry - am Arsch!

    Rüdiger Stobbe, www.mediagnose.de, www.fakten-energiewende.de

    Harlekin
    Frank Wahlig beschreibt den Zustand der Regierung sehr zutreffend.
    Wenn die AFD in den Mainstream-Medien kein Gehör findet, warum berichten Sie dann nicht hier über deren Einstellungen ?
    Sie positioniert sich nämlich klar gegen Habecks Heizungsgesetz.
    Übrigens auch Herr Dobrindt von der CSU, der sagt, das Gesetz sei von vorne bis hinten vermurkst, verkorkst, bekloppt und gehöre deswegen in die Tonne.
    Wahrscheinlich sind solche Äußerungen der anstehenden Landtagswahl in Bayern geschuldet, aber immerhin gibt es sie.
    Wenn Sie sich als "Kontrafunk" verstehen, dann könnten Sie ja darüber berichten.
    Übrigens gibt es auch die Initiative eines Erdinger Optikermeisters gegen Habecks
    Gesetzentwurf. In Erding soll am 10. Juni eine Demonstration dagegen stattfinden.
    Unterstützt wird das offenbar u.a. von der bayerischen Kabarettistin Monika Gruber.
    Daß jemand mal anfängt, müßte doch ein Thema für den Kontrafunk sein.

    Versteylen
    "Wenn die AFD in den Mainstream-Medien kein Gehör findet, warum berichten Sie dann nicht hier über deren Einstellungen ?"

    Aber das passiert doch. Natürlich nicht unentwegt; das wäre ja dann auch wieder parteiisch. Aber Fakt ist, dass es immer mal wieder AfD-Interviewpartne r gibt und z.B. wichtige AfD-Bundestagsanträge im Gegensatz zu den "Qualitätsmedien" NICHT ignoriert resp. ausgeblendet werden.

    Harlekin
    Das wäre übrigens für die betroffenen Bürger noch interessanter als die Frage, ob ein
    Gerhard Schröder beim SPD-Parteitag eingeladen ist.

    Versteylen
    Da muss ich Ihnen recht geben - und so oder so ist die Eskensche Quakerei ganz sicher keine TOP-MELDUNG... Ohnehin dürfte Schröder der Russenhass seiner Partei längst nicht (mehr) soooo tangieren; er kennt das ja inzwischen.

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