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    Donnerstag, 14. Dezember 2023, 5:05 Uhr
    Donnerstag, 14. Dezember 2023, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 15:05, 18:05, 21:05)

    Kontrafunk aktuell vom 14. Dezember 2023

    Benjamin Gollme im Gespräch mit Regina Castelberg, Maria Felber und Susanne Heger – mit einem Beitrag von Helge Toufar
    • Der „Impfbefehl“ der ehemaligen deutschen Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht gilt bis heute, und ihr Nachfolger Boris Pistorius will daran festhalten. Welche schwerwiegenden Konsequenzen Widerstand dagegen haben kann, berichtet die Ärztin Maria Felber. In den USA steht Hunter Biden vor Gericht. Dem Sohn des US-Präsidenten werden schwere Steuervergehen vorgeworfen. Über pikante Details und möglichen Rückenwind für die Republikaner im Präsidentschaftswahlkampf sprechen wir mit unserer Nordamerika-Korrespondentin Susanne Heger. Und mit der Filmemacherin Regina Castelberg geht es um den „Unrechtstaat Schweiz“. Der erste Teil dieser Dokumentation wird morgen veröffentlicht. Zu Wort kommen Kritiker der Covid-Maßnahmen, die damit eine Aufarbeitung der Corona-Zeit anstoßen wollen.

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Maria Felber

      Die fortdauernde Impfpflicht bei der Bundeswehr

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Susanne Heger

      Hunter Biden und kein Ende?

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Regina Castelberg

      Dokumentation „Unrechtsstaat Schweiz“

    • Helge Toufar

      Technikcheck LNG Teil 3

      Heute soll es im Technikcheck um den energetischen Mehraufwand für den Erdgasversand als LNG gehen. Sehr vereinfacht gesagt, wird das Gas zunächst von der Außentemperatur, um die 25°C auf seine Siedetemperatur von -161,5°C abgekühlt. Dazu muß man ihm Energie entziehen und zwar etwa 115 kWh je Tonne Methan. An dieser Stelle ist das Methan immer noch gasförmig, so wie Wasser immer noch flüssig ist, wenn es beim Kochen die 100°C erreicht hat, es müssen noch mal 140 kWh je Tonne raus, damit sich das Methan verflüssigt. Erreicht wird das mit einer Kaskade von Wärmepumpen, man steckt also Elektroenergie rein, um die Wärme aus dem System herauszupumpen. Dieses Pumpen von Wärme von kalt nach warm verletzt eigentlich den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, denn es verringert die Unordnung der Welt (gemessen als Entropie), die eigentlich nur zunehmen kann. Das weiß jeder, der schon mal ein aufgerolltes Kopfhörerkabel nach 20 Minuten wieder aus der Hosentasche geholt hat. Man muß deshalb gleichzeitig hochwertige Energie (mit niedriger Entropie), also mechanische bzw. elektrische Energie in hochentropische Wärme umwandeln, damit die Entropiebilanz am Ende aufgeht.

      Die Wirksamkeit von Wärmepumpen ist nicht, wie man immer mal wieder hört, unabhängig von der zu überwindenden Temperaturdifferenz, vielmehr läßt sich diese Abhängigkeit, genau wie bei einer Dampfmaschine, sauber aus dem 2. Hauptsatz ableiten. Für einen texanischen Sommertag mit 35°C und die genannte Siedetemperatur von -161,5°C ergibt sich ein Hebel von höchstens 1,6. Man braucht also theoretisch 255 kWh/1,6 = 160 kWh Elektroenergie, um 1 t Methan zu verflüssigen. Das setzte aber eine perfekte Maschine voraus, die wir leider nicht haben, alles zusammengenommen können wir optimistisch einen Bruttowirkungsgrad von 25 % unterstellen, d.h. für die Verflüssigung des Methans müssen wir je Tonne Gas für 640 kWh abzweigen. Bezogen auf den Brennwert unseres Erdgases sind das etwa 4 %. Das setzt allerdings voraus, dass man auf allen Ebenen viel Geld in die jeweils beste Technologie investiert. Davon ist in Ländern, die in der Position sind, Millionen Tonnen von überflüssigem Gas in die ganze Welt zu verschiffen, eher nicht auszugehen. In Texas, Katar oder Algerien wird man im Zweifelsfall eher etwas weniger fancy investieren und dafür mehr Gas verfeuern, die effizientesten LNG-Terminals stehen in Australien. In der Realität findet man alle möglichen Werte von 5 bis 15 % Aufwand für die Verflüssigung. Die freigesetzte Wärme könnte man eigentlich sogar nutzen. Allerdings handelt es sich um ausgemacht schwachbrüstige Wärme, die bestenfalls für Fußbodenheizungen zu gebrauchen wäre. Das Interesse daran hält sich aber an der texanischen Golfküste und in Katar in Grenzen, diese Wärme wird also, außer vielleicht in Sibirien, weggeworfen, d.h. an Luft oder Wasser abgegeben.  

      Zum Transportaufwand. Moderne LNG-Tanker werden mit dem eigenen Gas angetrieben, das durch den unvermeidlichen Wärmezufluss ohnehin verdampft. Damit kommt man nicht so schnell voran – etwa 12 Knoten, aber braucht dafür keinen zusätzlichen Treibstoff. Je tausend Seemeilen braucht man so für einen Roundtrip etwa eine Woche. Jeden Tag verdampfen bei den großen Pötten 0,1-0,17 % der Gesamtkapazität, aus Freeport/Texas sind das 3-5 % Verlust, aus Katar 4-6 %.

      Die Schattenseite der sparsamen Fahrweise sind die langen Reisezeiten. Um wirklich jede Woche einen vollen Tanker liefern zu können, müssen auf der Strecke nach Freeport ständig fünf Großschiffe unterwegs sein, nach Katar sieben. Aus Australien wird uns genau deshalb kein LNG geliefert, es sei denn, natürlich, wir zahlen mal eben das Zehnfache des Weltmarktpreises. Um die Leistung einer Pipeline wie Nordstream I mit 1700 GWh/d mit Erdgas aus Katar zu ersetzen, bräuchte es mindestens 11 FSRU und 77 Tanker. Die Verdampfungsseite ist einfacher. Man muss Energie zuführen, um das Methan wieder zu verdampfen und auf Raumtemperatur aufzuwärmen. Diesmal ist es die richtige Richtung, die Sache läuft daher von allein und mit einem Wirkungsgrad von nahe 100 %. Da alle FSRU und auch die stationären Empfangsstationen dicht am Meer liegen, nimmt man einfach Meerwasser und schickt es durch Wärmetauscher, um das Methan zu verdampfen und aufzuheizen.  

      Um eine Tonne Methan von LNG in Pipelinegas zu verwandeln, muß man 50 m3 Meerwasser um 5°C abkühlen. Für jede Tankerfüllung braucht es also 4 Millionen m3 Meerwasser. Das ist eine Menge Holz, aber Ost- und Nordsee werden diese Abkühlung aushalten, zumal der Mensch sonst eher dazu neigt, Gewässer unnötig zu erwärmen. Nimmt man alle Aufwendungen zusammen, so ist für LNG mit einem Energieaufwand für den Transport von 10 – 25 % der transportierten Energie zu rechnen. Die große Bandbreite ergibt sich aus den sehr unterschiedlichen Transportwegen und technischen Standards. Der Stand der Technik erlaubt es, diese Kosten zu minimieren, treibt aber im Gegenzug die Investitionskosten nach oben. 

      Zum Vergleich: Die Kompressorstation Portovaya, die das Erdgas von St. Petersburg nach Lubmin drückte, hatte eine mechanische Dauerleistung von 250 MW, wofür man die dazugehörigen Gasturbinen mit etwa 750 MW füttern muß. Das sind 1,1 % der geförderten Menge von 1'700 GWh/d. Nimmt man für den Antransport aus den Weiten Westsibiriens noch mal die dreifache Entfernung dazu, kommt man auf insgesamt 4-5 %, Gas; aus den Nordseefeldern natürlich entsprechend weniger. Energetisch braucht LNG also zwischen 5 % und 20 % mehr Aufwand für den Transport zum europäischen Verbraucher als Pipelinegas aus Westsibirien, da der größte Anteil aus Texas und Katar kommt sind +15 % sicher eine faire Schätzung. Das klingt nicht viel, macht aber für Deutschlands Gasbedarf allein immerhin 150 TWh aus und verursacht damit zusätzlich CO2-Emissionen von 30 Millionen Tonnen pro Jahr, also etwa so viel wie die Abschaltung der letzten 3 AKW. Nicht schlimm, würden die Grünen hier sagen. 

    Kommentare
    Xaver Huber
    Wahrscheinlich verglüht diese Zuschrift in Anbetracht des zeitlichen Abstands zur Sendung im medialen Nirwana.

    Dennoch soll der Hinweis zu dem Beitrag Frau Hegers „Hunter Biden und kein Ende?“ nicht unerwähnt bleiben, der nur am Ende auf die republikanische n Bewerber um die Präsidentscha ftsnominierung einging.
    Die Beschreibung Nikki Haleys als Primus inter Pares hinter Donald Trump geht insofern an der Realität vorbei, als damit mindestens die vierte Debatte der Nominierungsbew erber am Nikolaus ignoriert wird, in der Vivek Ramaswamy die Frau in der Runde massiv angriff („Vivek's Atomic Strike NUKES Nikki Haley from Orbit“) sowie die danach folgenden Reaktionen in den „sozialen Medien“.
    Insbesondere angesichts letztgenannter drängt sich die Erinnerung an den Welthit „Living Next Door to Alice“ der englischen Band Smokie auf. Jahre später interpretierte resp. variierte ihn die niederländische Band Gompie, was auf den aktuellen Fall heißt: „Who the f… is Haley?“
    Für diejenigen, die Ramaswamys Angriffe relativieren, wurde Haley von ihrem Mitbewerber Chris Christie gegen diesen verteidigt, was wohl wenig anderes als der Offenbarungseid für die behauptete Führungsstärke des zu wählenden obersten Commander-in-Chief darstellt.

    Xaver Huber
    Neben ihrem weiblichen Geschlecht, das in den westlichen Gesellschaften per se als überlegen den XY-Chromosomenträger gilt, ist der sie nicht nur unterstützende sondern tragende "deep state" das massivste Argument für der republikanische Nominierungskan didatin Nikki Haley.
    Kassiopeia
    Dass in Deutschland Politiker, also Leute wie Du und ich, entscheiden, was sich Menschen in den Körper zu spritzen haben, und das, weiterhin medizinische Fakten ignoriert werden. Das ist unwürdig, finde ich. Passiert aber in diesem Land im Nov. 2023, sagt Hr. Pistorius, die Genbehandlung schütze vor Ansteckung. Und DAS, obwohl sich alle Geimpften permanent anstecken. Jedenfalls in meinem Umfeld.
    Aber sie tun es. Sie können es der Bevölkerung antun. Eine Verflechtung aus sich gegenseitig befördernden Richtern und Richteranwärtern, sie alle schön brav den Mund halten müssen, sonst ist die Beförderung weg. So geht es immer weiter in die eine Richtung.
    Hinterher wird es vielleicht heißen: WIR haben von nichts gewusst, sorry.
    Siehe auch (Martin Schwaab bei Oval Media).

    Lao_Youtai
    Glückwunsch an das Inkompetenzteam der IT-Abteilung.
    Jetzt kann ich Kontrafunk aktuell gar nicht mehr ohne VPN erreichen.
    Es hatte so schön funktionuert, aber es wurde alles wieder zurückgedreht, warum auch immer.
    Bei den Nachrichten geht es bis gestern auch bei anderen Beiträgen. (Heute habe ich noch nicht nachgesehen).
    Aber es muss unbedingt die speaker.api sein.
    Es nervt!

    weka
    Vor einigen Tagen beschwerte ich mich darüber, daß in den abonnierten Podcasts Werbung an unmöglicher Stelle eingeblendet wird, z.B. mitten in einem Satz des Moderators oder eines Interviewpartne rs. Darauf hieß es, dies geschehe durch den Betreiber des Podcast-Dienstes, und ich könne doch die Sendungen direkt von der Seite KF herunterladen, die wäre frei von Werbung.

    Tja, das war dann mal so und ist nicht mehr!

    Jetzt habe ich mir die Mühe gemacht, statt des automatischen Podcasts die Sendung manuell von der Seite der Sendung "KF aktuell" geladen, und was höre ich am Anfang? Nervige Werbung!!!

    Doch damit nicht genug: Herr Gollme stellt zu Beginn des zweiten Themas eine Frage, und plötzlich heißt es "Hohoho!" und es folgt dämliche Werbung von der Telekomik.

    Also Werbung zwischen der Frage des Moderators und der Antwort. :(

    NEIN, NEIN, NEIN!! SO NICHT!

    Damit ist KF jetzt wirklich und endgültig für mich passee. Schade, denn "KF Aktuell" habe ich immer gerne gehört, besonders die Sendungen mit den beiden "Basta-Jungs".

    Kantapperkantapper
    Verständlich! Geht wahrscheinlich einigen so (da sind wir schon 2) :-) Das sind schon sehr scharfe Hörkanten.

    Aber was ist Ihnen denn letztlich wichtiger?
    Die kostenlosen (m. A. n. erstklassigen) Informationen vom KF, oder das Vermeiden von nerviger Werbung durch abrupten Verzicht auf eben die wichtigen Informationen?

    Nutzen Sie doch -- vorschlagsweise -- die individuelle Steuerungsmöglichkeit mit der 30-Sekunden-Vorspul-Funktion in Kombination mit der 10-Sekunden-Rückspule (die beiden "Kreise mit Zahlen" auf der Sendungs-Zeitleiste oben, neben dem "Abspielen-Knopf").
    Bin zugegebenermaßen, Sie ahnen es sicherlich, KF-Hardcore-Fan :-) , deshalb schreibe ich das hier.
    Auch der KF braucht monetäre Zuwendungen. Der KF, das sind viele Leute, gestandene Profis, die vom abgef..lalalala Mainstream die Schnauze gestrichen voll haben, und die hier deswegen täglich ihr Bestes geben.

    Ich vermute: Da der KF ein in einigen Teilen sehr breitgefächertes, auch kontroverses Meinungsspektru m ermöglicht (speziell im "Aktuell"-Format), ist nicht jeder der Hörer mit von der Partie, immer fröhlich dreinpfeifend fürs 1000% passende Wunschkonzert zu spenden. Nun ja.

    Ich vermute weiter: Wenn Sie also auf die vorgenannten hilfreichen "Kreise" klicken, macht das m. E. für den KF keinen Unterschied, da die Werbung dann als ausgestrahlt gilt und der KF dennoch Werbegeld verbuchen kann. Sie haben die Kontrolle -- und der KF profitiert etwas, ohne dass es Ihnen wehtun muss.
    Win-Win?
    Viele Grüße, KK

    weka
    Was ich erwarte ist sehr einfach: ich erwarte keine Werbung innerhalb eines Beitrages, und schon gar nicht innerhalb eines Satzes der Gesprächsteilneh mer!

    Werbung zu Beginn und am Ende der Sendung ist in Ordnung, ebenso zwischen den einzelnen Beiträgen. Es kann doch niemand so dumm sein, daß er Musik zwischen zwei Beiträgen nicht von Sprache unterscheiden kann, um die Werbung entsprechend vor oder nach der Musik zu platzieren.

    Äh... Moment: diese Aussage ziehe ich zurück! Es gibt anscheinend doch genügend Dummheit auf Seiten der Werbetreibenden !

    Was kommt denn als nächstes? Eine (künstliche) Immitation der Stimme des Moderators, die noch vor seiner Frage an den Interviewpartne r verkündet, man solle hier oder dort kaufen, oder gar diese oder jene Partei wählen oder nicht wählen?

    Streng genommen ist das, was hier passiert, bereits eine Urheberrechtsve rletzung: das öffentlich gesprochene Wort eines Moderators wird verändert. Das ist höchst justiziabel. Wenn ich an Herrn Gollmes Stelle wäre, säße ich schon beim Rechtsanwalt, denn wer weiß, welche Worte mir als nächstes in den Mund gelegt werden, oder durch welche Werbung mein Ruf gefährdet wird, weil ich in unmittelbarer Nähe dieser Werbung gesprochen habe. (Stichwort: Kontaktschuld!)

    Und Sie wollen doch nicht allen Ernstes vorschlagen, ich solle eine Stunde lang mit dem Finger stets in Reichweite des Knopfes zum Vorspulen sitzen, weil ich nie wissen kann, an welcher unpassenden Stelle Werbung eingeschoben wird?

    weka
    Ergänzung:

    Es lohnt sich, mal eine Suchmaschine mit den Stichworten "kennzeichnugspf licht werbung radio" zu füttern!


    germainer
    Der Bewertung von @Exilant, Frau Heger betreffend, schließe ich mich
    "gerne" an, auch wenn ich ihre "ausgelutschte" Abschiedsfloske l immer
    wieder auf's Neue - selbst wenn sie diese mit freundlichem Ton in den
    Ring wirft - nicht nur ausgesprochen dröge, und damit irgendwie sogar
    "unwürdig", sondern fast schon ein wenig überheblich finde. Aber sei's
    drum, jeder tickt auf seine Weise und schließlich ist sie ganz bestimmt
    nicht die Einzige, die ihre Marotten hat. [im Sport bezeichnet man dies
    als eine Standartsituati on]



    germainer
    Natürlich ist die Situation "Standard" - obwohl der Duden schreibt,
    daß "bei der Standarte bleiben", veraltet: (u.a., aber wohl nicht nur
    dem Ehemann) treu bleiben heißt - insofern haben wir es also doch
    mit einer Standartsituati on zu tun. 😁

    germainer
    Hier sind drei Zitate aus einem Beitrag von Boris Reitschuster (30.11.2023):
    "'Die Abwägung aller Risiken führt eindeutig dazu, dass die Covid-19-Impfung
    der bessere Weg ist', behauptete der Minister."
    Und weiter kann man lesen:
    "'Im Übrigen gilt unverändert: Die, die Covid-19-Impfung ist der beste Schutz vor,
    vor, vor schweren vor Krankheitsverläufen, der beste Schutz vor Ansteckungen.
    Und das ist nach wie vor, vor einer Weitergabe der Ansteckung' – so antwortete
    Bundesverteidig ungsminister Boris Pistorius (SPD) haspelnd und mit vielen
    sprachlichen Fehlern auf eine Frage aus der AfD-Fraktion zu der weiter
    bestehenden Impfpflicht bei der Bundeswehr."
    Zum Schluß, zum Dritten und zum Besten:
    "'Sehr geehrter (sic!) Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Abgeordnete, um das
    noch einmal klar zu stellen: Die Covid-19 Impfung ist der effektivste Schutz vor
    schweren Krankheitsverläufen und vor Tod (Applaus aus dem Plenum) und
    gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Senkung des Risikos von Ansteckung und
    Weiterverbreitu ng. Und das können Sie bestreiten. Bis zum jüngsten Tag. Daran
    ändert sich nichts. Dankeschön."'
    Die erste Strophe des Pfadfindergrußes "Allzeit Bereit" geht so:
    Allzeit Bereit, den kurzen Spruch als Losung ich erkor.
    Ihn schreib’ ich in mein Lebensbuch, ihn halt’ ich stets mir vor.
    Das gibt dem Leben Zweck und Ziel, gibt Mut und Heiterkeit.
    Zu heil’gem Ernst, zu frohem Spiel: Allzeit Bereit!

    eisenherz
    Die Kritik gegen die Impfpflicht für Soldaten ist zu Recht in den alternativen Medien angekommen.
    Was aber ist mit der Impfpflicht für die Feuerwehrbeamte n in den Bundesländern, den Polizisten, den Lehrern oder dem Personal in den Arztpraxen etc.? Der § 28a, das Ermächtigungsg esetz um Grundrechte auszusetzen, ist das nun gestrichen worden oder gilt das weiterhin, wenn die aktuelle Regierung wieder nach Gutsherrenart den Anwendungsfall nach § 28a beschließt?

    Exilant
    Susanne Heger ist immer wieder ein Gewinn. Ihre Berichte machen für einen Moment den Kopf frei fernab vom alltäglichen Wahnsinn.
    Versteylen
    "Kontrafunk aktuell" ist in der Sendungsleiste wieder an alter, also an erster Stelle - gut so. Die Klick-und-Scroll-Orgie, um in den Kommentarbereic h zu kommen, ist damit immerhin ein wenig abgemildert.
    Steff82
    Ich nehme vielleicht was vorweg, aber zum Thema Impfpflicht bzw. Impfbefehl der Bundeswehrsolda ten kam mir der Gedanke, ob das auch für Wehrdienstpflic htige gelten könnte, wenn eine Wehrpflicht wieder eingeführt wird?
    Pistorius wollte ja Deutschland wieder "kriegstüchtig" machen.

    Insgesamt dreht sich mir bei dem wieder auflebenden Bellizismus der Magen um!

    Exilant
    An eine Wiedereinführung der Wehrpflicht glaube ich aus zwei Gründen nicht. Erstens brauchen wir keine stehenden Heere wie nach Maß und Zahl in den 60er Jahren. Die Entwicklung geht in Richtung autonomer, mannloser Kampfsysteme, unabhängig vom Wasserkopf in Bürokratie und Verwaltung zwecks Abschöpfung überschüssiger Abi-Jahrgänge; dafür braucht man keine Wehrpflicht. Zweiter und relevanter Punkt: mit der Wehrpflicht müssen aus Gründen des Rechts auch in Massen Einmänner und "Deutsche" eingezogen werden, und das geht gar nicht. Gegenprobe: wer ist der Feind? Der Feind steht nicht im Osten sondern befindet sich Armeestärke bereits unter uns. Soll man diesen Nachwuchs auch noch an der Waffe ausbilden? Aus anderen Gründen bin ich auch für eine Liefersperre an islamische Staaten. Im Konfliktfall stürmen auf Leo 2 ausgebildete Türken unsere Kasernen und fahren mit dem Gerät zum Tor hinaus.
    weka
    Kleine Korrektur: der größte Feind Deutschlands findet sich jenseits des Atlantiks!


    konrad
    Wo die "fitness" studiert wird, wird Angepasstheit zur Pflicht. Und die führt dann automatisch zum Dschümm.

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