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    Donnerstag, 4. April 2024, 5:05 Uhr
    Donnerstag, 4. April 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 4. April 2024

    Benjamin Gollme im Gespräch mit Hans-Georg Maaßen, Wolfgang Drechsler und Klaus Bitzer – Kontrafunk-Kommentar: Frank Wahlig
    • Dr. Hans Georg Maaßen leitete das Bundesamt für Verfassungsschutz. Mittlerweile wird er von seiner alten Behörde beobachtet. Dagegen klagt der Vorsitzende der Werteunion nun und erklärt in „Kontrafunk aktuell“ seine Beweggründe. „Climate: The Movie“ ist ein Film über das Klima und die Wissenschaft. Die Dokumentation geht hart mit der Klimapolitik ins Gericht und bezweifelt den Zusammenhang von CO₂-Ausstoß und Temperaturen. Darüber sprechen wir mit dem Geologen Prof. Klaus Bitzer. Und wir schalten nach Südafrika zum Journalisten und Auslandskorrespondenten Wolfgang Drechsler. Mit ihm reden wir über Botswana, dessen Konflikt mit Namibia einerseits und der deutschen Umweltministerin andererseits: Botswana kündigte an, 20.000 Elefanten nach Deutschland zu schicken.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Hans-Georg Maaßen

      Hans-Georg Maaßens Klage gegen den Verfassungsschutz

    • Kontrafunk im Gespräch mit Klaus Bitzer

      Dokumentation „Climate: The Movie“

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Wolfgang Drechsler

      20.000 Elefanten aus Botswana

    • Kontrafunk-Kommentar von Frank Wahlig

      Verwandtschaft in der Politik

      Die grüne Spitzenpolitikerin Katrin Göring-Eckardt ist mit einem der obersten evangelischen Funktionäre zusammen. Der Mann ist auch für die Unterstützung der sogenannten Seenotretter im Mittelmeer verantwortlich. Der Bund, also der Steuerzahler, sponsert diese „Retter“ mit Millionen. Ein Schelm, wer denkt, die Liaison hätte etwas damit zu tun. „Ich habe da nicht unmittelbar Einfluss genommen“, so die verbandelte Grüne. Der Zufall ist ein seltsames Ding. Der Ehemann der schleswig-holsteinischen Ministerin Aminata Touré ist Büroleiter einer Grünen-Abgeordneten aus ebendiesem Bundesland, aus ebendieser Partei. Zufall oder Bestenauslese? Die bayerische Fraktionschefin der Grünen ist mit dem baden-württembergischen Finanzminister verheiratet. Der Queer-Beauftragte der Regierung ist mit einem Grünen-Spitzenpolitiker aus Nordrhein-Westfalen zusammen. Eine grüne Ministerin aus demselben Bundesland heiratet eine grüne Ministerin aus Sachsen. Der CDU-Politiker Wanderwitz, ein Merkel-Apologet, ist mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages zusammen, ein gemeinsames Kind. Zur Liebe kommt der gemeinsame Arbeitsplatz und die Bezahlung durch den Steuerzahler. Ein politisches Powercouple, wie man so schön sagt. Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht: noch eins. Der Lebenspartner ihrer Parteifreundin Mohamed Ali wird wohl Europaabgeordneter. Der regierende Berliner Bürgermeister macht seine Freundin zur Senatorin, oder ist es umgekehrt? Für die Frau von Olaf Scholz fand sich immer ein Ministeramt im Parteiumfeld ihres Mannes. Die private Verbindung, emotionaler Zufall, das Amt: nichts als Bestenauslese und Befähigung zum Regieren. Das Private ist doch nicht politisch. Oder doch?

      Familienpower herrschte in Habecks Wirtschaftsministerium, bevor die Familienbande zum Würgen eng wurden und Staatssekretär Graichen über Wärmepumpen, Stellenvergabe und Trauzeugengedöns aus dem Amt stolperte. Politische und persönliche Freunde werden Staatssekretäre wie im Außenministerium. Annalena Baerbock machte eine Greenpeace-Funktionärin zur Staatsministerin, und den deutschen Pass gab es für die Amerikanerin obendrauf. Der kurze persönliche und ideologische Draht zum grünen Vorfeld und zu internationalen Geldgebern. Weiter geht’s im Reigen der romantisch-politischen Gefühle. Politiker und Medien sind ein weiteres Kapitel. Der CDU-Politiker Jens Spahn und der „Focus-Manager“, der Finanzminister und die Journalistin. Der Linken-Spitzenpolitiker und die Journalistin. Das sind alles keine Lokalschreiber vom Hintertupfinger Amtsblatt – das Zwischenmenschliche auf Augenhöhe. Man bindet sich im selben Milieu. Dann Politiker, deren Partner auf Amtssesseln Platz nehmen oder in Lobbyorganisationen arbeiten. Natürlich Bestenauslese, verdient durch Leistung und Befähigung – nicht durch Beziehung und Testosteron. Es gibt nichts zu verurteilen, es gilt nur festzustellen. Festzustellen ist: Es gibt eine politische Elite. Festzuhalten ist: Zuneigung und politischer Einfluss widersprechen sich nicht. 

      Es hat sich ein politischer Komplex herausgebildet. Man bleibt unter sich, man geht Verbindungen untereinander ein. Nicht unähnlich dem Adel in früheren Zeiten. Viele Verbindungen sind unterhalb der Aufmerksamkeitsschwelle. Aber es gibt sie. Und sie wirken. Die Elite ist etabliert und kann auch nur schwer abgewählt werden. Man bleibt unter sich und versorgt sich mit Politposten und Staatsknete und Pensionsansprüchen. Wenn man die Beziehungen der Politiker untereinander, diese Spinnenfäden eines politischen Netzes, anspricht, dann kann es geschehen, dass man der Unsachlichkeit geziehen wird. Das intim Private gehe doch niemanden etwas an, das Politische sei davon nicht betroffen. So kann man antworten. Man kann auch sagen, über Eliteverbindungen zu sprechen, delegitimiere den Staat, gebe freie Bahn den Verdächtigungen, sei Hetze, sei gemein, könne bald strafbewehrt sein. Wenn persönliche Beziehungen in die Politik hineinreichen, was bedeutet das für die Politik und die Demokratie? Was bedeutet das für das Vertrauen der Bürger in die Demokratie? Nur eine Frage, und ich frage nicht für mich – sondern für einen Freund. Nicht dass der Verfassungsschutz aufmerksam werde und mich hole. Den Freund mag er holen. Der weiß um noch viele Beispiele. Deshalb hat er auch gefragt. Ganz harmlos. Er weiß nicht mehr, ob er den Politikern trauen vermag. Er ist etwas ratlos, der Freund.

    Sponsor dieser Sendung:

    Junge Freiheit – Wochenzeitung für Debatte

    Sponsor dieser Sendung: Junge Freiheit – Wochenzeitung für Debatte
    Kommentare
    Versteylen
    Ich hoffe, am morgigen Freitag oder allerspätestens am kommenden Montag ist das „Manifest für einen neuen ÖRR“ Thema bei Kontrafunk aktuell - wichtiges Thema und ein mitunter erstaunlicher Text! Hier ein umfangreicher Bericht dazu: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/manifest-fuer-einen-neuen-oerr-fordert-radikale-veraenderungen-ein-insider-bricht-das-schweigen-a4629308.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2024-04-04&src_cmp=nl-morning_2024-04-04&utm_medium=email&utm_content=TrzskNqc01~177&est=Xk8WT6pydE4xdMpF3Vu+S0CrJwTHhiv3DhUzYl4gUH4zL+rmJEVAt2p/lZY4IQ==&utm_term=newstop
    Versteylen
    Umfangreich ist auch der Link - es funktioniert aber, wen man ihn komplett markiert und dann via Kontextmenü auf "Link öffnen" oder "Link in neuem Tab" o.ä. klickt.
    germainer
    Was Sie da schreiben, werter Herr Wahlig, kenne ich.
    Wie oft habe ich mir das schon anhören müssen:
    "Die Verbindung wird gehalten, die Verbindung wird
    gehalten ..." Quasi eine Dauerschleife.
    Halten und Festhalten, also, 'Wir wollen niemals
    auseinandergehe n' und 'Ein Freund, ein guter Freund'
    sind und waren nicht nur Schlager, es sind vor allem
    dann elementare Voraussetzungen für ein Leben, wenn man es als ein gelungenes bezeichnen will.
    Und was bleibt mir, Ihnen zu wünschen? Ach ja:
    Im Kittchen ist kein Zimmer frei.

    germainer
    Es ist und bleibt hier beim KF immer wieder ein
    Ärgernis, daß man einen Text nicht wenigstens
    noch kurzfristig nach Veröffentlichu ng bearbeiten
    kann. Ärgerlich auch die ewigen Leerstellen mitten
    im Wort. Das ist schlicht unprofessionell .

    JürgenS
    Ich empfand den heutigen Kommentar wieder einmal als großes Kino! Wer hätte das wohl gedacht! Doch wie konnte jemand, der vor der sogenannten Wende unbekannt und nicht vernetzt war, zur Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland aufsteigen? Sicherlich nicht durch außergewöhnliche Leistungen. Ein zweiter Teil wäre hier angebracht!! Können wir hoffen?
    Steffen Loos
    Super! Es freut mich als Geologen jedes Mal, wenn Sie einen von uns zu diesem Thema zu Wort kommen lassen. Ich kann meinem Kollegen in jedem Punkt nur ausdrücklich beipflichten. CO2 ist ein gutes und unglaublich wichtiges Gas (In Gewächshäusern wird es z.B. zusätzlich eingeleitet um das Pflanzenwachstu m zu verbessern). Die Studie die aussagt, dass über 90% der Wissenschaftler überzeugt sind, dass der Mensch maßgeblich den Klimawandel verursacht, hat Prof. Bitzer treffend kommentiert, denn hier ist die politische Einflussnahme auf die Forschung unübersehbar. Ergänzend hierzu noch die Info, dass die Umweltaktiviste n der Internetseite "Sceptical Sience" mit dieser ominösen Studie beauftrag wurden. Das Ergebnis: Weniger als 1% widersprachen ausdrücklich dem Einfluss des Menschen. Gut 2/3 hatten keine eindeutige Position dazu und daraus zauberte man das Ergebnis von 97% der Wissenschaftler die den Menschen als Verursacher sehen. Abgesehen von dieser sehr politischen Interpretation (Nichtwähler zählen nicht) ist diese Aussage absoluter Schwachsinn, denn Wissenschaft war noch nie eine Mehrheitsmeinun g. Ergänzend hierzu noch die Info, dass die Temperaturen in den 11.000 Jahren dieser Zwischeneiszeit stark geschwankt haben. Die Alpengletscher sind öfters auf den heutigen stand abgeschmolzen und noch weiter, das beweisen zahlreiche archäologischen Funde, die beim Abschmelzen freigelegt werden. Richtigerweise betont Prof. Bitzer auch die Sonnenzyklen als Hauptreiber der Schwankungen.

    JürgenS
    Ja die 97 %! Zur Wirksamkeit der "Corona-Schutzimpfung" ermittelte die "Wissenschaft" sogar 97,4 %. ,-)
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    was Professor. Klaus Bitzer anspricht, können Sie hier auch sich anhören:

    https://youtu.be/bWzKuNQ5p_8?si=LDGR_dzlZnGlGB2X&t=1
    bei ca ab 1:25:00
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