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    Dienstag, 2. Januar 2024, 5:05 Uhr
    Dienstag, 2. Januar 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 2. Januar 2024

    Andreas Peter im Gespräch mit Matthias Nikolaidis, Stefan Weiler und Thomas Knott – Kontrafunk-Kommentar: Michael Andrick
    • Über die Ausschreitungen in der letzten Silvesternacht berichtet der Berliner Journalist Matthias Nikolaidis in unserer Sendung. Der Cottbusser Autohändler Thomas Knott ist einer der Sprecher der Mittelstandsinitiative Brandenburg und äußert sich zu Protesten gegen die Bundesregierung. Im Gespräch mit dem geburtsblinden IT-Experten Stefan Weiler von der Interessengemeinschaft sehgeschädigter Computerbenutzer geht es um Ausgrenzung blinder und sehbeeinträchtigter Menschen vom digitalen Fortschritt. Und Michael Andrick kommentiert das Wiederaufleben des Berufsbildes der guten alten Hofschranze.

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Matthias Nikolaidis

      Silvesterkrawalle

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Thomas Knott

      Der Mittelstand bereitet sich auf den 8. Januar vor

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Stefan Weiler

      Digitalisierung - nichts für Blinde

    • Kontrafunk-Kommentar von Michael Andrick

      Wie ist es, Milliardär zu sein?

      Hättest du einige Milliarden, was bekämst du da zu hören? Natürlich dies: „Visionär“, „Macher“ und „vorbildlicher Unternehmer“ oder auch „Thank you for your leadership“. Keiner spräche so mit dir, wie er will, sondern so, dass er vielleicht ein wenig deines Kleingelds abbekommt. Oder aber so, dass dein milliardenschwerer Ärger nicht erregt wird. Meistens schlägt dir als Milliardär Schmeichelei oder Selbstverleugnung entgegen. So wirst du jederzeit ermutigt, deine Ideen für heilbringend zu halten: Was du gestern gelesen oder von einem Youtube-Guru gehört hast, kannst du heute verkünden, und man wird erwidern: „Genial, so habe ich das noch gar nicht betrachtet“ – aber wenigstens „Aha, jaja, ich verstehe“. Und man wird dreinblicken, als offenbarte sich der Heilige Geist. Das ist das Geschäftsmodell derer, die übrigbleiben, nachdem alle, denen Kriecherei widerlich ist oder charakterlich schwerfällt, sich von dir abgesetzt haben – nachdem die Besten und die Klügsten also weg sind. Dein alter Mentor, der dich schon ewig kennt und der ehrlich mit dir ist, kann diesen Sozialklimawandel allein nicht aufhalten. Rund um jeden Milliardär geschieht das: Selbständige Geister werden durch eine sittliche Negativauslese verdrängt, und viele der Übrigen entwickeln sich zur „Schranze“: Als Schranze definiere ich, wer für ideologische Zuverlässigkeit und persönliche Loyalität bezahlt wird. Im Alltag widerspricht dir fast niemand. Und so bist du von deinen Ideen vollends überzeugt und willst deshalb auch Schranzen haben. Die Weltgesundung, meinst du, ist nah, wenn du nur „die Besten und die Klügsten“ auf deine Agenda einschwörst – damit sie dann dein Geld nutzen, um alle zu „verschranzen“, die deinen Ideen noch nicht applaudieren. 

      Ganze internationale Institutionen werden jetzt verschranzt, und alle – die emsigen Schranzen selbst, die von ihnen Bevorteilten und die Institutionsbesatzungen –, wirklich alle erkennen bei Geldeingang die Genialität deiner Ideen. Du wirst nicht aussprechen, dass deine „Besten und Klügsten“, die du bezahltst, einfach deine Schranzen sind; und die Schranzen wollen glauben, dass sie „die Besten und Klügsten“ sind. Man tut einvernehmlich so, als ob im Schranzensystem der Milliardäre gar keine Schranzen tätig sind, sondern nur Weltgesundmacher ohne Eigeninteressen. Um diese Lüge allen einzuimpfen, muss eine noch größere Lüge propagiert werden: dass das Gemeinwohl einfach mit Milliardärsinteressen identisch sei. Die Schranzen-Regierung heißt dann konsequenterweise auch „Global Governance“.

      So einfach ist die Politik immer höher konzentrierten Kapitals – aber so einfach darf das nicht verstanden werden, wenn die immer wachsende Schranzenschar in den Milliardärsagenturen zur Weltgesundung nicht arbeitslos werden soll. Gewinnen die politisch Naiven Klarheit darüber, ist es mit dem Geschäftsmodell der Milliardäre und ihrer Schranzen vorbei. Also haben die Schranzen sich Schranzenschutzvereinigungen gegründet, die alle denselben dasselbe verkünden: „Wer sagt, wir seien Schranzen und das Interesse der Milliardäre sei nicht mit dem Gemeinwohl identisch, der ist ein Schwurbel-Verschwörungs-Extremisten-Antisemit.“ Wer sich wehrt, wird schranzengeprüft (man nennt es „Faktencheck“). Oder eine Justiz, deren Personal medial in den Ideen der Milliardäre so gut geschult ist wie alle anderen Naiven, diszipliniert die Querulanten. Als Milliardär bist du wirklich eine „demokratische Zumutung“ (Angela Merkel). Ich kann es wissen, denn ich bin keiner. Warum kommen in den politischen Parteien so bemerkenswert unauffällige Persönlichkeiten ganz groß raus? Welche Gesetze wirken hier?

    Kommentare
    Ortelsburg
    Als hier ein Kommentar über Schranzen angekündigt war, dachte ich zuerst an die ganzen Hofschranzen, die sich unsere Regierung leistet ...
    Winnie Schneider
    Michael Andricks Kommentar: ein kleiner Stern gleich zu Jahresanfang, vielen Dank! Die Sprache als wichtigste kulturelle Eigen- und Errungenschaft. Humorvolle Sprache als verbales Gegenmittel. Das tut gut! Und die „Schranze“ trifft den Nagel auf den Kopf, wie ich finde. Sie lädt ein, kreativ zu werden. „Uschi Oberschranze“ oder „Karlchen Pharmaschranze“ fielen mir spontan dazu ein.
    fa
    helmchen und andere machen eine guten punkt, der auch mir auf dem herzen liegt. in sachen pandemie und ukraine wagte sich der kontrafunk gegen den hauptstrom (main stream) zu schwimmen, aber in sachen naher osten, einordnung des islams, islamismus, ... da fehlen mir leider auch die selbstdenker, die in alle richtungen recherchieren, sich zu mehr vielfalt an gespächspartner n vorwagen und auch hier das unplausible aufdecken und thematisieren.
    Kassiopeia
    Ein sehr gutes Interview mit Herrn Weiler. So eine große Gruppe von Seheingeschräkten-oder Sehgehinderten von 10 Millionen, werden vom digitalen Leben ausgeschlossen???

    Übergewicht ige bekommen Yogakurse, aber Sehgehinderte Menschen bekommen keine Hilfsangebote, wie sie digitale Medien anwenden können?
    Und das in einer digitalen Welt. Die immer mehr nach Digitalität schreit?

    Das ist absolut unverständlich und auch unwürdig, dass so viele Menschen mit diesem alltäglich umfassenden Lebensproblem finanziell und personell allein gelassen werden.

    Auch die Barrierefreihei t gibt in D keine gutes Bild.

    Ich bin immer sehr erstaunt, wie gut die Blindenleitsyst em in der Schweiz sind. Hier in Deutschland sind die Straßen kaputt, voller Löcher, Leitstreifen enden einfach irgendwo, oder sind voller Moos oder nicht vorhanden.

    Aber gut, Deutschland ist halt ein armes Land. Wir haben kein Geld.

    Gast
    Danke für die Hofschranze! Auf den Punkt!
    Gast
    Captcha usw: Ich stelle mir das so vor, dass die Seitenbetreiber über diese Dinge gar nicht bewusst nachdenken. Die nehmen Dienste in Anspruch, die mit Standard-Paketen etwas bereitstellen. So ist das bei der IT doch überall, deshalb bin ich auch unter anderem so negativ auf Künstliche Intelligenz zu sprechen (dort geht es ja noch viel, viel weiter und wird komplizierter). Jeder kann tun und machen, ohne wirklich-wirklich zu verstehen: Am Ende weiß kaum noch jemand, was sein Algorithmus oder Tool genau macht, wie er funktioniert, welche Annahmen drinstecken. Hauptsache es kommt was (fürs Erste) Brauchbares bei raus.
    Aber eine ganz kleine kontrollierende Minderheit von einerseits super-Cracks und andererseits Skrupellosen, die behalten dann (partiell) eben doch insofern den Überblick, als sie darüber steuern und Macht ausüben.

    Gast
    Liegt meine letzte Rettung jetzt im Selbstbewusstse in der Behindertenverb ände? Nachdem unsere Datenschutz-Anliegen und Grundgesetz bisher ja mit Füßen getreten wurden.
    Im Ernst: Ich will so oder so keine Digitalisierung . Ich verspreche mir davon keine Verbesserung der Lebensqualität. Im kollektiven Bewusstsein ist der Vorteil von Digitalisierung aber inzwischen derart verinnerlicht worden, dass man bei dem Thema immer einfach nur noch schweigt.
    Ich verwende kein Smartphone, aus Prinzip nicht, aus selbigem Grund habe ich vorsichtshalber auch das 49-Euro-Ticket abgelehnt und zahle nun monatlich drauf.
    Wir müssen alle mehr bar bezahlen und Digitalität kritisch hinterfragen, sonst stehen wir bald alle da mit digitaler ID, Total-Überwachung , Sozialpunktesys tem.

    fa
    dito, daumen hich..

    allerdings kann man sich bis heute zumindest noch, eine plastikkarte als 49euro ticket nach hause schicken lassen. undsich somit den unsinnigen digitalen schnickschnack ersparen.

    Weinberger
    Welch unentspannte Aktion. In der Frühausgabe von 'KF Aktuell' berichtete Stefan Weiler von dem rein visuellen und damit nicht barrierefreien Captcha auf der Website von KF-Werbepartner Winckelmann-Gruppe. Schon der 9 Uhr-Ausstrahlung, waren diese Sequenzen rausgeschnitten . Wäre nicht eine Einfügung 'Winckelmann hat Rückmeldung gegeben, wird oder ist behoben' ehrlicher und vertrauensbilde nder gewesen?
    Weinberger
    Ich fasele nicht, sondern habe von der linear ausgestrahlten Sendung gesprochen. Dass die Sequenz im Mp3 noch drin war, habe ich auch bemerkt. Wurde entweder vergessen oder vlt. für nicht relevant gehalten.
    Winnie Schneider
    Hä? Wovon wird hier gefaselt? Was soll „rausgesch nitten“ sein? Das sehr interessante Gespräch mit Stefan Weiler einschließlich der Winckelmänner als Beispiel aus dem Alltag jedenfalls nicht.
    Gast
    Verstehe ich nicht so ganz. Habe das zwar nicht gehört, wie es ursprünglich lautete, aber es geht wahrscheinlich nicht darum, hier Fehlerchen von Einzelnen, noch dazu den KF Unterstützenden, anzuprangern, oder?
    Weinberger
    Es geht überhaupt nicht um die Fehler. Fehler die Barrierefreihei tt betreffend finden sich auf vielen Seiten, Und die lassen sich oft leicht beheben. Es geht um den Umgang mit dem Fehlerchen. Wenn KF nach der Intervention einfach eine Ergänzung, wie ich im OP geschrieben habe, hinzugefügt hätte, wären beide besser da gestanden. Einfach rauschschneiden empfinde ich als journalistisch unsauber.
    fa
    ja wirklich, überhaupt nicht schön!!!
    JürgenS
    LoL
    Danke für die Info.
    Ungeheuerlich!
    So langsam kann man auf den Gedanken kommen, der Kontrafunk gehört zum Spiel der Eliten, hier für die unruhigen Geister!

    Exilant
    Werde nie das Bild vergessen wie dieser OMON Soldat, ein Zweitmeterhüne, im Stechschritt den Newskij runtermarschier t. Davon ein halbes Dutzend in der Sonnenallee und es herrschte Ruhe im Karton. Habe zufällig die Bilder von den Silvesterfeiern in Moskau und Petersburg gesehen. Fröhliche Menschen, friedlich und lebenslustig, natürlich nur Propaganda was sonst. Apropos: die Attentäter, die den Anschlag auf den Kölner Dom geplant haben, wurden vom "Richter" auf freien Fuß gesetzt. Und ja, es wird von oben auf den Bürgerkrieg zugearbeitet, wohl berechnend, daß eine Abkürzung im Transformations prozeß genommen werden kann.
    JürgenS
    Für Ordnung braucht man keine OMON Soldaten! Habe den Jahreswechsel 19/20 in der in Alanya in der Türkei erlebt. Viele Familien waren am Hafen, alle Leute waren fröhlich, haben gefeiert, die Gemeindeverwalt ung hat eine tolle Bühnenshow organisiert und ich habe keine Ausschreitungen erlebt. Nun sollten wir uns vielmehr Gedanken machen, was läuft diesem Land hab? Wer steuerte diesen Krawall in der Sonnenallee? Dort leben inzwischen die gleichen Menschen, einmal fröhlich / einmal im Kampfmodus! So wie uns dieser Staat mit Corona belogen hat, sind diese Ausschreitungen meiner Meinung organisiert!
    JürgenS
    Dem Gespräch mit dem blinden Mitbürger heute, möchte ich meine Erfahrungen, die ich mit der DeutschlandCard auf dem Smartphone hatte, hinzufügen. Solche Fahrkarten kann man auch als Sehender vergessen. Diese Fummelei um das Smartphone zur Kartenkontrolle hochzufahren oder vielleicht ist auch gerade noch der Akku leer. Mit mir nicht, ich habe mir wieder eine Plastikkarte geholt. Genauso ging es mir mit dieser Kundenkarte vom Lidl Discount, jedes Mal der Stress an der Kasse um die lächerlichen Preisnachlässe zu erhalten. Ich habe mir also eine Hardcopy des QR-Codes vom Smartphone angefertigt, ihn in Bankkartengröße ausgedruckt und laminiert. Funktioniert bestens!!
    Gast
    Ich verstehe nicht, dass so viele - angenommenerwei se kritisch denkende - Menschen diese Payback-Sachen mitmachen. Bei der Lidl-Card handelt es sich ja sicher auch um so etwas?
    fa
    ja richtig!!!LIDL card, payback, .... sind alle nur dazu da unser verkaufsverhalt en auszuspähen, um uns danach zu noch mehr verkaufsumsatz zu verleiten. manipulativ.
    die paar euro rabatt sind nicht im unteresse des kunden. ein händler gibt nichts aus karitativen gründen an den kunden zurück.
    aber daß es die Bahncard jetzt nur noch auf dem smartphone geben soll finde ich ABSCHEULICH. ich habe keins und will keins, weil mir die schrift zu klein ist. und ich außerdem auf reisen meine beiden hände für andere dinge als dem hantieren damit brauche, z.b. um mich festzuhalten?!

    Gast
    Ich gehe davon aus, dass die Datensammelwut noch mehr Zwecke hat als ein bisschen gezielte Werbung aufgrund meiner Einkäufe.
    Die Big-Data-Ernte aus unser aller Social Media Verhalten wurde garantiert in großem Stil dazu genutzt, unsere Manipulierbarke it auch zwecks Verwendung in "Corona" zu erkunden. Das ist doch ganz einfach: Welche Videos oder Nachrichten werden geteilt (was beschäftigt die Leute also aktuell, wie ist die Stimmung), welche eher ignoriert, womit lässt sich Empörung oder jedwede andere Emotion erzeugen (auf welchen Wegen kann man also Reaktionen gezielt hervorrufen, reagieren die Menschen beispielweise eher auf Bilder, auf Stories, auf Musik,... auf Kinder, auf Alte, auf Tiere als Trägermotive...)... Da kann man doch, wenn man an der Quelle sitzt, die reinsten Großstudien durchführen.

    Helmchen
    Nach Wochen schaue ich mal wieder auf die Kontrafunk-Seite und es ist wirklich traurig, was aus dem Kontrafunk geworden ist: Ein Medienportal, das sich ganz klar als rechtskonservat iv von der Themensetzung einordnet und Hörer im Umfeld der AfD anspricht. Der anfängliche Anspruch, eine Plattform für verschiedene regierungskriti sche Kreise bereitzustellen , scheint aufgegeben zu sein. Uwe Steimle wurde schnell wieder aus dem Programm genommen, Walter van Rossum, Tom Wellbrock oder andere linke Positionen tauchen kaum noch auf. Obwohl Andreas Peter Mitte Oktober noch versuchte, auf Gewalt gegen Muslime in Gaza hinzuweisen, interviewt er nun nur noch Gäste, die auf Gewalt DURCH Muslime hinweisen. Was sind schon 20.000 durch die IDF mit schwersten Bomben getötete Zivilisten in Gaza, wenn in Neukölln einige Migranten Silvester-Raketen auf Polizeiautos richten? Da berichtet der Kontrafunk leider nicht mehr über Muslime als Opfer, sondern nur noch über Muslime als Täter. Ich würde das als islamfeindliche Haltung einordnen. Und nein, Herr Peter, dies ist jetzt keine "Beschimpfung", sondern nur eine abweichende Meinung vom rechtskonservat iven Narrativ. Abweichende Meinungen vom Narrativ kommen aber kaum noch im Kontrafunk vor, weshalb man andere Meinungen nun wohl als "Beschimpfung" empfindet. Man kann nur hoffen, dass sich im Umfeld des BSW nun ein weiterer Radiosender gründen wird für die regierungskriti schen Meinungen, für die im Kontrafunk kein Platz mehr ist.
    Ortelsburg
    Na, dann sind sie wirklich zu selten hier.
    Winnie Schneider
    Sind Sie vielleicht zu selten da? Gerade erst gestern war Karin Kneissl zu Gast. – Aber prinzipiell haben sie recht und auch ich beobachte Dinge wie Uwe Steimles äußerst kurzes Dasein mit Sorge!

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